Streitigkeiten im Straßenverkehr enden in mehreren Strafanzeigen

Am Freitagabend, 30.04.2021, gegen 22:40 Uhr kamen die Beamten des PHR Neubrandenburg im Rahmen von Streitigkeiten zwischen mehreren Verkehrsteilnehmern zum Einsatz. Die genauen Umstände bleiben noch zu ermitteln, bekannt ist jedoch, dass auf der L35 von Altentreptow nach Neubrandenburg die Insassen zweier PKW aneinander gerieten.

Durch gegenseitiges Überholen und Ausbremsen bis zum Stillstand kam es bereits hier zu einer ersten Eskalation, die als Nötigung im Straßenverkehr und einfache Körperverletzung durch einen Schlag in das Gesicht zur Anzeige gebracht wurden. Nachdem die Fahrt daraufhin fortgesetzt wurde, kam auf der Demminer Straße in Neubrandenburg ein weiterer PKW hinzu, dessen Insassen scheinbar mit einer der Parteien sympathisierten. Nachdem die drei Fahrzeuge in der Ravensburgstraße zum Stillstand kamen, drohte die Situation erneut zu eskalieren.

In dieses Geschehen hinein kamen die mittlerweile verständigten Einsatzkräfte des PHR Neubrandenburg. Seitens der insgesamt 6 erwachsenen Personen vor Ort kam es zu unterschiedlichen Sachverhaltsschilderungen. Insbesondere ein 48-jähriger, alkoholisierter Deutscher fiel dabei negativ auf, indem er trotz mehrfacher Schlichtungsversuche seine Aggressionen nicht im Zaum halten konnte.

Schließlich musste der Mann seitens der Polizeibeamten an der Ausübung seiner Aggression gehindert werden, was in einem Widerstand endete. Eine entsprechende Anzeige wurde aufgenommen. Letztlich konnten die Parteien getrennt werden und ihren Weg fortsetzen. Die weitere Sachverhaltsklärung wird ihm Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erfolgen.

40-Tonner mit defekter Bremsleitung unterwegs

Am Sonntagabend, 21.03.2021, gegen 20:00 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg den Hinweis, dass auf der L 35 zwischen Altentreptow und Neubrandenburg ein Sattelzug mit auffälliger Fahrweise fährt.

Eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es, den besagten LKW in der Demminer Straße einer Kontrolle zu unterziehen. Die Überprüfung der Fahrtauglichkeit des Fahrzeugführers verlief ohne Auffälligkeiten. Zur weiteren Kontrolle des Sattelzugs unterstützten Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow.

Im Rahmen dessen nahmen die Beamten ein deutliches Entweichen von Druckluft am Sattelanhänger wahr. Eine dahingehende Überprüfung ergab eine undichte Bremsleitung linksseitig an der Mittelachse. Die Bremsleitung verlief über einen Querträger des Rahmens und war auf einer Länge von 3 cm an der rechteckigen Kante des Trägers aufgescheuert, sodass ein Loch entstanden ist und Druckluft entwich. Der 52-jährige deutsche Fahrzeugführer und Angestellter eines Speditionsunternehmens führte den vollbeladenen Sattelzug, um in der bevorstehenden Woche innerhalb Deutschlands mehrere Entladestellen anzufahren. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer vor Ort untersagt und Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen den Fahrzeugführer sowie gegen die Speditionsfirma gefertigt.

Bei der Überprüfung der Daten des Fahrtenschreibers stellten die Beamten zudem eine Geschwindigkeitsüberschreitung des 40-Tonners zwischen Altentreptow und Neubrandenburg von 22 km/h fest. Darüber hinaus fielen nicht eingehaltene Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten auf, die ebenfalls Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Fahrzeugführer und -halter nach sich ziehen.

Im Anschluss an die Verkehrskontrolle begleiteten die Beamten den Sattelzug zu einer nahegelegenen Werkstatt. Dort erfolgte umgehend die Reparatur und der Fahrzeugführer konnte seine Fahrt anschließend sicher fortsetzen.

Letztendlich sinnlose Flucht mittels Verfolgungsjagd vor der Polizei

Am Montagabend, 15.03.2021, um 22:18 Uhr meldete eine Greifswalder Funkstreife einen flüchtenden PKW auf der L35 aus Richtung Greifswald in Richtung Jarmen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der Fahrer eines PKW Seat entzog sich mit ca. 200 km/h einer Kontrolle durch die Polizei.

Kurz vor der Anschlussstelle der A20 Gützkow hatten die verfolgenden Polizeibeamten das flüchtende Fahrzeug aus den Augen verloren. Zunächst gelang es nicht, das Fahrzeug im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festzustellen.

Am 16.03.2021 gegen 00:15 Uhr bemerkten Streifenbeamte des Polizeireviers Friedland den gesuchten PKW Seat auf der B 198 am Ortsausgang Woldegk, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Als der Fahrer des PKW die Beamten bemerkte flüchtete er erneut mit sehr hoher Geschwindigkeit. Diesmal raste er auf der B 198 von Woldegk aus in Richtung Prenzlau im Land Brandenburg.

Der Sichtkontakt brach dieses Mal auf Höhe der Ortschaft Wolfshagen ab. Die Polizei des Landes Brandenburg wurde in die Fahndung einbezogen. Weiterhin befanden sich Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und die Bundespolizei zur Fahndung im Einsatz. Polizeibeamte des Landes Brandenburg stellten dann kurz vor Prenzlau, an der Abfahrt Klinkow, den gesuchten PKW Seat fest. Dieser war verlassen worden und vom Fahrer fehlte jede Spur.

Nachdem vor Ort mehrere Polizeikräfte zur Suche zusammengezogen wurden, kam eine männliche Person auf die Beamten zu. Es handelte sich um den Fahrzeughalter, einen 31-jährigen Mann aus Greifswald.

Der PKW wurde zur Spurensicherung sichergestellt, der 31-Jährige nach Anklam gebracht, um auch an seinen Sachen Spuren zu sichern. Für sein rücksichtsloses und verkehrswidriges Verhalten muss er sich jetzt strafrechtlich verantworten. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Führerschein des jungen Mannes wurde sichergestellt.

Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

Am Montagvormittag, 15.03.2021, gegen 10:00 Uhr ist es auf der L35 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Der 71-jährige deutsche Fahrzeugführer ist zwischen Neddemin und Altentreptow auf Grund gesundheitlicher Probleme von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Kanaldeckel gefahren. Der schwerverletzte 71-Jährige sowie die leichtverletzte 71-jährige Beifahrerin wurden mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Das Fahrzeug musste geborgen werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Der 71-jährige Mann verstarb später. Nach derzeitgem Stand wird davon ausgegangen, dass gesundheitliche Probleme dafür ursächlich waren.

Hinweis zu Verkehrseinschränkungen auf Grund eines Aufzuges von Traktoren und Landmaschinen

Das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Altentreptow führt am Freitag, 11.12.2020, anlässlich einer angemeldeten Veranstaltung einen Polizeieinsatz durch. Ein Aufzug von Landmaschinen und Traktoren wird in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr durch den Landkreis-Mecklenburgische Seenplatte (siehe Karte) fahren.

Beginn und Ende des Aufzuges ist in Chemnitz an der B104. Von dort aus fahren die Traktoren auf der B104 nach Stavenhagen, dann weiter auf der L273 nach Altentreptow, über die L35 nach Neubrandenburg und wieder zurück nach Chemnitz auf der B104.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht gesagt werden, wie viele Traktoren an dem Aufzug teilnehmen werden. Angemeldet sind 200 Traktoren bzw. Landmaschinen.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow werden den Aufzug mit mehreren Funkstreifenwagen begleiten und Straßen- bzw. Kreuzungen sperren, wenn es nötig wird.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer um Beachtung, dass es am 11.12.2020 in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr im Bereich von Neubrandenburg, Stavenhagen und Altentreptow bzw. der jeweiligen Bundes- und Landesstraßen zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Es besteht auf der gesamten Strecke ein Überholverbot, was bedeutet, dass die Traktoren nicht überholt werden dürfen.

Die Polizei ist bemüht, die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Polizei bittet um Ihr Verständnis.

Sperrung der L 35, Abzweig Knotenpunkt Golchen

Am Montag, den 26.10.2020 beginnen die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau separater Linksabbiegestreifen auf der Landesstraße L 35 im Bereich des Knotenpunktes Golchen. Dabei erfolgt ein grundhafter Ausbau mit Aufweitung der Fahrbahn auf der L 35 im Knotenpunktbereich, sowie der Bau eines Fahrbahnteilers auf der untergeordneten Gemeindestraße nach Golchen. Weiterhin erfolgt in Zusammenarbeit mit der GKU die Umverlegung einer Trinkwasserleitung.

Die Arbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung der Landesstraße L 35 in zwei Bauphasen bis voraussichtlich 29.04.2021.
Bauphase I: einseitige Verkehrsführung am Knotenpunkt, 3-seitige LSA Regelung mit der Gemeindestraße nach Golchen
Bauphase II: ab Frühjahr 2021 einseitige Verkehrsführung, 2-seitige LSA Regelung, Vollsperrung der Gemeindestraße nach Golchen und des ländlichen Weges nach Burow.

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Fahrzeugführer mit 2,48 Promille nach Bürgerhinweis gestoppt

Am Sonntagabend, 04.10.2020, gegen 20:40 Uhr erhielten die Beamten des Polizeireviers Malchin von einem aufmerksamen Bürger die Information, dass auf der L35 ein Fahrzeug in Schlangenlinien fahren soll. Den Beamten ist es gelungen, das beschriebene Fahrzeug in der Ortschaft Burow zu stoppen. Bei der anschließenden Kontrolle des 48-jährigen deutschen Fahrzeugführers ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 2,48 Promille. Der 48-Jährige wurde zur Blutprobenentnahme in das Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten zudem fest, dass der 48-Jährige aus der Region auf Grund einer Fahrerlaubnissperre nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Somit muss er sich neben der Trunkenheit im Straßenverkehr auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Zur Verhinderung einer möglichen Weiterfahrt wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Nach der Belehrung, dass der 48-Jährige kein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Polizei bedankt sich bei dem aufmerksamen Hinweisgeber!