Sperrung der L 35, Abzweig Knotenpunkt Golchen

Am Montag, den 26.10.2020 beginnen die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau separater Linksabbiegestreifen auf der Landesstraße L 35 im Bereich des Knotenpunktes Golchen. Dabei erfolgt ein grundhafter Ausbau mit Aufweitung der Fahrbahn auf der L 35 im Knotenpunktbereich, sowie der Bau eines Fahrbahnteilers auf der untergeordneten Gemeindestraße nach Golchen. Weiterhin erfolgt in Zusammenarbeit mit der GKU die Umverlegung einer Trinkwasserleitung.

Die Arbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung der Landesstraße L 35 in zwei Bauphasen bis voraussichtlich 29.04.2021.
Bauphase I: einseitige Verkehrsführung am Knotenpunkt, 3-seitige LSA Regelung mit der Gemeindestraße nach Golchen
Bauphase II: ab Frühjahr 2021 einseitige Verkehrsführung, 2-seitige LSA Regelung, Vollsperrung der Gemeindestraße nach Golchen und des ländlichen Weges nach Burow.

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Fahrzeugführer mit 2,48 Promille nach Bürgerhinweis gestoppt

Am Sonntagabend, 04.10.2020, gegen 20:40 Uhr erhielten die Beamten des Polizeireviers Malchin von einem aufmerksamen Bürger die Information, dass auf der L35 ein Fahrzeug in Schlangenlinien fahren soll. Den Beamten ist es gelungen, das beschriebene Fahrzeug in der Ortschaft Burow zu stoppen. Bei der anschließenden Kontrolle des 48-jährigen deutschen Fahrzeugführers ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 2,48 Promille. Der 48-Jährige wurde zur Blutprobenentnahme in das Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten zudem fest, dass der 48-Jährige aus der Region auf Grund einer Fahrerlaubnissperre nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Somit muss er sich neben der Trunkenheit im Straßenverkehr auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Zur Verhinderung einer möglichen Weiterfahrt wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Nach der Belehrung, dass der 48-Jährige kein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Polizei bedankt sich bei dem aufmerksamen Hinweisgeber!

Erschreckende Messungen mit dem Videowagen – Motorradfahrer mit 209 km/h gemessen

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn-und Verkehrspolizeireviers Altentreptow sind derzeit verstärkt mit dem Videowagen im Einsatz. Ziel ist die Überwachung des Straßenverkehrs, um gravierende Verstöße festzustellen und zu ahnden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten, der Abstandsregeln und Überholverbote gelegt, da diese zu den Hauptunfallursachen gehören.

In den letzten Tagen haben die Beamten bereits mehrere Fahrzeugführer festgestellt, die mit erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen wurden. Wie zum Beispiel am 09.06.2020, als sich zwei Motorradfahrer auf der L27 ein Rennen geliefert haben. Sie sind vor der Polizei geflüchtet, wobei der eine Motoradfahrer verunfallt und der andere Motorradfahrer flüchten konnte. Die Ermittlungen nach dem flüchtigen Motorradfahrer dauern an.

Das zweite Bespiel ist eine Messung mit dem Videowagen in Neubrandenburg am Nachmittag des 10.06.2020. Hierbei wurden vier Fahrzeugführer festgestellt, die auf Grund der erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Fahrverboten rechnen müssen. Spitzenreiter war ein 26-jähriger Deutscher aus Neubrandenburg. Abzüglich aller Toleranzen wird dem 26-Jährigen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 157 km/h bei erlaubten 80 km/h vorgeworfen. Damit muss er mit einem Bußgeld von 1.200 Euro, 2 Punkten und 3 Monaten Fahrverbot rechnen.

Am gestrigen 11.06.2020 gegen 18:10 Uhr befuhren die Beamten mit dem Videowagen die L35 von Neubrandenburg kommend in Richtung Neddemin. Dabei stellten sie ein Motorrad fest, welches mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Beamten folgten dem Kradfahrer und konnten ihn stoppen. Der 35-jährige Deutsche aus Neubrandenburg wurde mit einer gefahrenen Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h gemessen. Abzüglich aller Toleranzen wird dem 35-Jährigen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 185 km/h bei erlaubten 100 km/h vorgeworfen. Damit muss der Motorradfahrer mit einer Strafe von 1.200 Euro Bußgeld, 3 Monaten Fahrverbot und 2 Punkten rechnen.

Die festgestellten Geschwindigkeitsverstöße sind erschreckend. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an alle Fahrzeugführer, sich an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten zu halten. Sie gefährden damit nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Bei den hier genannten Geschwindigkeitsverstößen hätten die Fahrzeugführer nur schwer oder gar nicht auf mögliche Verkehrshindernisse reagieren können.

Verkehrsunfall mit 4 beteiligten Pkw auf der L35 bei Neddemin

Am Dienstagnachmittag, 09. Juni 2020, gegen 16:40 Uhr befuhr ein Fahrradfahrer die Landesstraße 35 von Neubrandenburg in Richtung Altentreptow.

Etwa einen Kilometer vor der Ortslage Neddemin bremste die 51-jährige Fahrerin eines PKW VW-Passat ihr Fahrzeug ab, da sie aufgrund von Gegenverkehr nicht an dem vor ihr fahrenden Fahrradfahrer vorbeifahren konnte. Ein nachfolgender, 20jähriger Fahrzeugführer eines PKW VW-Polo bemerkte dies zu spät und fuhr auf den
vorausfahrenden PKW auf.

Die beiden nachfolgenden Pkw konnte problemlos abbremsen. Der hierauf nachfolgende 31-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Opel bemerkte die langsam fahrenden Fahrzeuge zu spät und lenkte seinen Pkw in die Leitplanke, um ein Auffahren zu verhindern. Trotz des Ausweichversuchs berührte er den vorausfahrenden Pkw Mini eines 25-jährigen Fahrzeugführers.

Es entstand aber kein Sachschaden. An den drei anderen Fahrzeugenentstand ein Gesamtschaden von 3.000 EUR. Der PKW Opel war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden.

Es kam im Rahmen der Unfallaufnahme zu einer einstündigen halbseitigen Sperrung der Fahrbahn der L35. Alle Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person

Am Samstagabend, 06.06.20, gegen 18:45 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der L 35 zwischen Altentreptow und Burow, Höhe des Abzweiges Weltzin.

Die 42-jährige Fahrzeugführerin (deutsche Staatsangehörige) eines PKW Opel befuhr die L 35 aus Richtung Altentreptow kommend in Richtung Burow. Auf Höhe des benannten Abzweiges kam sie aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Straßenbaum und kam in einem angrenzenden Waldgebiet zum Stillstand.

Die Fahrzeugführerin wurde durch den Unfall leicht verletzt und durch einen eingesetzten Rettungswagen vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der PKW war nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Zur Unfallaufnahme wurde die L 35 kurzzeitig halbseitig gesperrt.

Tollensebrücke in Altentreptow wird gesperrt

In der nächsten Woche wird die L 35 an der Brücke über die Tollense zeitweise halbseitig gesperrt.

Grund sind Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Brücke. Die Sperrung wird 2-3 Werktage dauern.

Der Verkehr wird einspurig mit Ampel an der Baustelle vorbei geführt.

Junge Fahrzeugführerin weicht Wild aus und wird bei dem Unfall verletzt

Am Mittwoch, 22.04.2020, gegen 09:35 Uhr ist es auf der L35 zwischen Altentreptow und Burow zu einem Wildunfall gekommen, bei dem die 18-jährige Fahrzeugführerin verletzt wurde.

Die 18-jährige Deutsche befuhr die L35 von Altentreptow kommend, als zwischen der Einmündung nach Mühlenhagen und den Waldparkplätzen bei Burow ein Reh auf die Straße lief. Die 18-Jährige versuchte, dem Reh auszuweichen und fuhr dabei nach rechts gegen die Leitschutzplanke. Bei dem Zusammenstoß mit der Leitschutzplanke wurde die Fahrzeugführerin verletzt. Sie stand unter Schock und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung mit dem Rettungswagen in das Demminer Krankenhaus gebracht.

An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 2.500 Euro. Das Fahrzeug war noch fahrbereit und wurde vor Ort gesichert. Das Reh ist weitergelaufen.

Aus gegebenem Anlass möchte die Polizei die Fahrzeugführer auf das richtige Verhalten bei Wild im Straßenverkehr hinweisen. Wenn Sie ein Tier auf der Straße sehen, dann halten Sie bitte das Lenkrad fest in der Hand. Bitte versuchen Sie nicht, dem Tier auszuweichen. Durch ein Ausweichmanöver könnten Sie gegen einen Baum oder die Leitschutzplanken fahren, wodurch Sie meist in noch größere Gefahr geraten und dabei selbst verletzt werden könnten. Die Polizei rät Ihnen, wenn möglich die Geschwindigkeit zu verringern, zu hupen und das Lenkrad festzuhalten.