Betrunkener Fahrer flüchtet nach Leitplanken-Crash

Aufmerksame Zeugen beobachten am Montagabend, 29.06.2020, 19:30 Uhr einen PKW Kia, der in Schlangenlinien die L341 aus Göhren kommend in Fahrtrichtung Woldegk befuhr. Aufgrund der angenommenen Fahruntauglichkeit des Fahrzeugführers wurde umgehend die Polizei informiert.

Der Fahrzeugführer verließ zunächst den PKW, konnte allerdings in der weiteren Folge angetroffen werden. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 64-Jährigen Deutschen einen Wert von 2,96 Promille. Der zuvor geführte PKW wies bei der Kontrolle frische Unfallschäden auf.

Laut Spurenlage kam der Fahrzeugführer vermutlich auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und streifte fast 10 Meter Schutzplanke derartig, dass sich Fahrzeugteile in der Planke verkeilten. Es entstand ein Gesamtschaden von 2200,- EUR

Nachdem eine Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg erfolgte, wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Unfallursache, der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss, sowie des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle wurden eingeleitet.

Verkehrsunfall zwischen Krad und Rehwild verlief ohne Personenschaden – Verursacher flüchtig

Am Sonnabend, 09.05.2020, gegen 12:40 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Verkehrsunfall gemeldet.

Nach bisherigen Erkenntnissen stieß ein 54-jähriger Kradfahrer mit seinem Krad BMW (Berliner Kennzeichen) auf der L341 zwischen Woldegk und Göhren (Höhe Abschnitt 130, Km 2,0) in einer leichten Linkskurve mit einem Reh zusammen, das von rechts kommend die Fahrbahn kreuzte. Das Reh lief zwischen Vorderrad und Hinterrad in das Bike. Dabei verlor der Mann nicht die Kontrolle über sein Krad und bremste.

Der Kradfahrer stürzte nicht und wurde nicht verletzt. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von ca. 3.000,00 EUR. Das Reh war danach flüchtig und konnte auch nicht aufgefunden werden.