Projekt Hope – Hoffnung ist stärker als Angst

„Jeder von euch kennt vielleicht ältere Menschen in der näheren Wohngegend die alleine leben, einsam sind oder krank. Sie alle könnten einen Gruß gebrauchen, eine Aufmunterung. Lasst uns gemeinsam mit einer Kunstaktion etwas gegen diese Vereinsamung unternehmen.“ Mit diesen Worten ruft die Jugendkunstschule gerade einige ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, sich an einer Postkartenaktion mit gutem Zweck zu beteiligen.

Die Kinder und Jugendlichen bekommen Styroporplatten nach Hause und prägen mit einem Kugelschreiber ein Motiv ihrer Wahl ein, von dem sie glauben, dass es den Betrachter erfreuen wird. Diesen „Druckstock“ schicken sie dann in die Kunstwerkstatt der Jugendkunstschule zurück und er wird von den Mitarbeiterinnen vervielfältigt. Die daraus entstehenden Postkartendruck können die kleinen Künstlerinnen und Künstler dann mit einer Botschaft älteren und kranken Menschen in ihrer Wohngegend verteilen.

Der Druckstock und ein Original wird für eine Ausstellung in der Jugendkunstschule verbleiben.

Die Jugendkunstschule hofft, dass damit gemeinsam ein wenig Freude weitergegeben werden kann. Freude zu geben, wird auch die Absender beschenken. Informationen zur Aktion: Tel. 0395 4226077 / E-Mail: medien@junge-kuenste.de

Kunst im Schaufenster – erstes Bild verkauft

Bild: Werbegemeinschaft Innenstadt

Das erste Bild, dass im Rahmen der Aktion „Kunst im Schaufenster“ in der Neubrandenburger Innenstadt gezeigt wurde, hat bereits seinen Käufer gefunden.

Wenige Minuten nach Veröffentlichung der Aktion hat sich bei City-Manager Michael Schröder ein Interessent aus Frankreich gemeldet. Das Bild wurde am Mittwoch persönlich vom Künstler Paul Raddatz verschickt.

Die Werbegemeinschaft Innenstadt hofft, dass das erst der Anfang war.

Auf 360° Tour durchs Regionalmuseum und durch die Kunstsammlung

Auch wenn die Museen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit geschlossen sind, lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg dennoch zu einer Erkundungstour der besonderen Art durch das Regionalmuseum im Franziskanerkloster und durch die Kunstsammlung ein. Ein Mausklick macht es möglich und schon befinden sich Besucher inmitten von Stadtgeschichte im 3D-Format bzw. zwischen zeitgenössischer Kunst.

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Die Dauerausstellung des Regionalmuseums und die Ausstellungsräume der Kunstsammlung können jetzt auf einer 360°Tour bequem von Zuhause digital erkundet werden.

Umgesetzt wurde das Projekt mit Thomas Grosse von dem Rostocker Jungunternehmen „Neunauge 360° virtuell 3D“.

https://www.neubrandenburg.de
https://www.museum-neubrandenburg.de
https://www.kunstsammlung-neubrandenburg.de

Kreativ sein in der Jugendkunstschule

Die Winterferien stehen an und ein Ende des Lockdowns ist noch nicht in Sicht. Trotz der Kontaktbeschränkungen können über die Jugendkunstschule Junge Künste zahlreiche kreative Angebote wahrgenommen werden. Hierfür sind ausdrücklich auch Kinder und Jugendliche eingeladen, die bisher noch keinen Kontakt zur Kunstschule hatten und zum Beispiel für die Winterferien einen kreativen Ausgleich zum Homeschooling suchen.

Im Keramikstudio (Juri-Gagarin-Ring 35) können Kinder und Jugendliche immer donnerstags von 13:00 bis 18:00 Uhr Ton, Gießrohlinge und diverse Werkzeuge zum „Homewerkeln mit Ton“ abholen. Die gefertigten Kunstwerke werden dann zum Brennen und Glasieren zurück die Keramikwerkstatt gebracht. Kleine Ideen zum Töpfern werden auf der Bildergalerie der Website Junge Künste.de vorgestellt.

Wer Lust auf Theaterspielen zu Hause hat, kann vom Fachbereich eine kleine Mitmach-Theatergeschichte erhalten. Dazu gibt es eine Anleitung und Material für eine kleine Fingerpuppe, die in der Geschichte zum Protagonisten wird.

Im Fachbereich Textil steht das Malen mit der Nähmaschine im Mittelpunkt. Es entstehen wunderschöne Kunstwerke mit Applikationen, die ihre weitere Verwendung zum Beispiel in Picknickdecken, Kissen oder Vasen finden können. Wer mitmachen möchte, meldet sich bei der Mitarbeiterin des Fachbereichs. Sie unterstützt die Teilnehmenden mit Materialsendungen und einer Anleitung für die Umsetzung. Dieses Angebot ist geeignet für Kinder und Jugendliche, die eine Nähmaschine zu Hause habe und von ihren Eltern bei der Handhabung unterstützt werden können.

Im Medienbereich geht eine Linie spazieren. Es entstehen Postkarten zum Thema, die später animiert werden. Wer Lust hat, sich an der Aktion zu beteiligen oder Ideen für ein eigenes Kunst- oder Medienprojekt hat und dafür Unterstützung braucht, kann sich im Medienatelier melden.

alle Bilder: Jugendkunstschule

Informationen zu den Aktionen gibt es direkt in den Fachbereichen, unter der Telefonnummer 0395 7782 4822, der E-Mail: info@junge-kuenste.de oder im Internet: www.junge-kuenste.de

Herbstferien bei den Jungen Künsten

Schwertschwingender-Keramik-Schneider oder Photoshoppender-Grafitti-Rockstar?
Kreative Herbstferien im Haus der jungen Künste

Ob mit dem Degen, mit der Nähmaschine, mit der Sprühdose, mit der E-Gitarre oder mit einem feuchten Batzen Ton in der Hand – in den Herbstferien können sich Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 27 Jahren in der Jugendkunstschule Neubrandenburg kreativ austoben.

Im „Haus der jungen Künste“ an der Hochstraße 13 in der Neubrandenburger Oststadt werden Kurse und Projekte zu verschiedenen Themen angeboten. Den Auftakt bilden die drei Kurse „Theaterfechten“, „Graffiti – Workshop (2 Tage)“ und „Glitzer-Glotzie-Kuscheltiere nähen“, die jeweils am Montag, den 5. Oktober um 10 Uhr beginnen (der Fechtkurs findet am Einsteingymnasium statt).

Am Dienstag und Mittwoch (6./7. Oktober) finden in der Jugendkunstschule die Ehrenamtstage statt. Unter Anleitung von Ehrenamtlichen können von 9 bis 16 Uhr kostenlos „Filztiere und Handytaschen“ und einen Tag später „Makramee-Armbänder und Taschen“ gestaltet werden.

Wer gerne mit den Händen arbeitet, es aber lieber etwas erdiger mag, der findet in der „Offenen Keramikwerkstatt“ am Donnerstag, den 8. Oktober dazu Gelegenheit. Und wer seine Keramik nicht nur formen sondern auch bemalen will, dem steht dazu die Keramikmalwerkstatt am Dienstag, den 6. Oktober und am Freitag, den 9. Oktober offen. Die Keramikkurse finden jeweils von 14 bis 18 Uhr in den Räumen des Fachbereichs Keramik am Juri-Gagarin-Ring 35 statt.

Bandluft schnuppern? Kinder und Jugendliche, die ein Instrument spielen, haben in den Herbstferien die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen jungen Musikern vom Bandleben echter Rock- und Popstars zu kosten. Gemeinsames Proben und Jammen steht auf dem Programm und zwar am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr. Und es hat Zoom gemacht…

Am Donnerstag, den 8. Oktober und am darauffolgenden Freitag wird es etwas technischer. Wer „Von der Pike auf Fotografieren lernen“ will, kann sich für den gleichnamigen Kurs anmelden. Erste Schritte mit der digitalen Spiegelreflexkamera aber auch Tricks und Kniffe für richtig gute Handyfotos sind Inhalte dieses Kurses. Ergänzt durch eine Einführung in das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, entsteht in diesen zwei Tagen ein Plakat, dass man sich im eigenen Zimmer aufhängen kann.

Bei dieser Fülle an spannenden Kursen ist für jeden kreativen Kopf etwas dabei. Wer die Fachbereiche im Vorfeld kennenlernen möchte, kann gern auch in den offenen Werkstätten vorbei schauen. Anmeldungen und weitere Informationen sind unter www.junge-kuenste.de zu finden oder telefonisch unter: 0395 77824822

Gestalte, wer du bist – Nähmaschinenkurs ab 9 Jahre

Kleider machen Leute – den Spruch kennt jeder. Ab dem 4. September wird er an der Jugendkunstschule Neubrandenburg im Haus der jungen Künste umgedreht. Denn dann heißt es im „Schneiderkosmos“ An der Hochstraße 13 „Junge Leute machen Kleider“.

Von der Pike auf wird der Umgang mit der Nähmaschine Mädchen und Jungen ab neun Jahre vermittelt. Nicht nur das Nähen von Alltagskleidung steht auf dem Programm. Wer möchte, kann auch Kostüme/Cosplay oder Accessoires wie z.B. Handytaschen nähen. Beliebt sind auch kleine selbstgenähte Plüschtiere nach individuellen Vorstellungen.

Doch warum überhaupt noch selber Nähen lernen in einer Zeit, in der man alles mit einem Klick im Internet bestellen kann und schon am nächsten Tag liegt es vor der Tür? Beim Nähen geht es ja nicht nur darum, Bekleidung zum günstigen Preis selbst herzustellen, eher geht es dabei, wie in jeder Kunst, auch um die Selbsterfahrung.

Das Arbeiten mit den eigenen Händen, ist nach wie vor eine gute Methode, um innerlich ruhig zu werden und ganz bei sich selbst anzukommen. Das konzentrierte Tun in kleiner Runde ist gut geeignet, um nach einer anstrengenden Schulwoche herunterzufahren und die eigenen Gedanken zu sortieren. Und fast schon nebenbei entsteht dabei etwas Schönes für sich selbst oder zum Verschenken.

Der Kurs wird im 04.09.bis 11.12.2020 immer von 16:00 bis 17:30 Uhr angeboten. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite: www.junge-kuenste.de.
Anmeldung unter 0395 77824822 oder info@junge-kuenste.de.

Podcast #prinziphoffnung mit Lukas Storch

Gerade in undurchsichtigen, schweren Zeiten lohnt manchmal der Blick durch ein „utopisches Fernrohr“. Der Philosoph Ernst Bloch (1885-1977) widmete dem vorausschauenden Denken der Menschheit sein dreibändiges Hauptwerk „Das Prinzip Hoffnung“ Je weitreichender aber die Probleme erscheinen, die sich unserem Blick auf die Gegenwart eröffnen, desto wichtiger ist es, dass wir uns zusammentun, um gemeinsam über Lösungen nachzudenken.

Unter dem Titel #prinziphoffnung empfangen die Schauspieldirektorin Tatjana Rese und der Dramaturg Joris Löschburg alle zwei Wochen einen Gast aus der Kulturszene, um über Chancen und Gefahren der aktuellen Entwicklungen zu sprechen. Dabei soll es nicht nur um die unmittelbaren Auswirkungen der aktuellen Krise für Kunst- und Kulturschaffende gehen, sondern auch um jene „großen Fragen“, die sich aus dieser ergeben: Wie wollen wir in Zukunft zusammen leben? Was für eine Gesellschaft wünschen wir uns? Welche Rolle kann das Theater dabei spielen und welche kulturellen Angebote wünschen wir uns?

Der Begriff der Hoffnung steht dabei nicht für eine naive oder gar passive Grundhaltung, sondern für ein Denken, welches den kritischen Blick auf die Gegenwart immer wieder mit Entwürfen einer lebenswerten Zukunft verbindet.

Neben gesellschaftlich weitreichenden Themen sollen die Gäste auch zu ihren ganz persönlichen Ängsten, Träumen und Wünschen befragt werden. Mit dem Podcast #prinziphoffnung möchte die TOG zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, über die Zeit nach der Krise nachzudenken, zu träumen und zu diskutieren.

Gesprächspartner waren bisher: Intendant Sven Müller, der Berliner Autor Gregor Edelmann, der künstlerische Leiter der Deutschen Tanzkompanie Lars Scheibner, der Programmleiter der Kachelofenfabrik Horst Conradt und Neubrandenburgs OB Silvio Witt. Heute folgt der Kirchenmusiker und Leiter der Singakademie Neustrelitz Lukas Storch und am 15.09. folgt der Komponist und Musiker Torsten Harder.