Im Kulturpark entsteht ein Kletterkopf

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Am Messeplatz im Kulturpark der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wird gebaut und seit Mittwoch ist auch das Baustellenschild enthüllt. An dieser Stelle im Kulturpark entsteht ein neuer Spielplatz. Etwa 330.000 Euro werden dafür investiert. Gefördert wird das Projekt mit rund 234.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt enthüllten heute das Bauschild und machten sich zugleich auf der Baustelle ein Bild von dem Spielplatz-Projekt. Silvio Witt verwies noch einmal auf das Spielplatzkonzept der Vier-Tore-Stadt, das inzwischen im gesamten Stadtgebiet „Früchte trägt und immer wieder fortgeschrieben wird“.

 

Im Kulturpark ist schon jetzt zu erkennen, dass es sich bei der Anlage um einen besonderen Spielplatz handeln wird. Landschaftsarchitekt Jan Lüders vom Büro Landschafts- und Freiraumplanung setzt im Kulturpark gemeinsam mit Jana Wolf, bekannt durch ihre Mosaikkunst auf zahlreichen Plätzen der Stadt und der Tollense GaLaBau GmbH einen Themen-Spielplatz unter dem Motto Rethra um. Künftig kann auf den „Haarlocken“ eines Slawenkönigs geklettert werden. Auf Kletterseilen geht es zu den „Prillwitzer Idolen“ aus Beton und weiteren Kletterskulpturen. Ein Pavillon mit Dachbegrünung, der Formen eines slawischen Tempels zeigen wird, kann im Rahmen eines Mehr-Generationen-Projektes umgesetzt werden. Zur Förderung von Beweglichkeit, Kondition und Kraft stehen entlang des Weges verschiedene Fitnessgeräte auch für Erwachsene zur Verfügung.

Läuft alles wie geplant, dann sollen die Arbeiten an der Spiel- und Fitnessstrecke bis Dezember 2020 abgeschlossen sein. Nach einem Workshop wird der Pavillon im Frühjahr des kommenden Jahres fertiggestellt.

Am Messeplatz entsteht ein neuer Spielplatz

Am Messeplatz im Kulturpark der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wird gebaut. An dieser Stelle entsteht ein neuer Spielplatz. Etwa 330.000 Euro werden dafür investiert. Gefördert wird das Projekt mit rund 234.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Geplant sind unter anderem eine Spielstrecke mit bekletterbaren Betonskulpturen und Fitnessgeräte. Im Rahmen eines Mehr-Generationen-Projekts wird ein Pavillon entstehen.

Nächste Etappe bei Bauarbeiten am Kulturparkeingang gestartet

Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Kulturparkeingangs werden fortgesetzt. Nachdem vor einigen Wochen die Fußgängerbrücke über den Lindebach eingeweiht worden ist, wird nun das Umfeld neugestaltet. Ziel ist es, die Fläche wie zu einem großen Platz herzurichten, der einen offenen Eingang in den Kulturpark präsentiert. Zunächst werden durch Abbrucharbeiten die Voraussetzungen geschaffen, um die Fläche neu zu pflastern. Im nächsten Jahr kommen dann weitere Gestaltungselemente und Bäume hinzu. Fußgänger und Fahrradfahrer werden gebeten, die Hinweisschilder an der Baustelle zu beachten.

Der Kulturpark mit dem angrenzenden Tollensesee wird durch die Maßnahmen im Eingangsbereich attraktiver und zukünftig noch besser an die Neubrandenburger Innenstadt angebunden sein.

Bei der Maßnahme handelt es sich um ein besonderes Projekt unter dem Titel: „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin“. Neubrandenburg und die polnische Partnerstadt Koszalin können dabei im Rahmen des Interreg Va Kooperationsprogramms Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska auf Fördermittel zurückgreifen. Während die Vier-Tore-Stadt ihr Hauptaugenmerk auf den Kulturpark richtet, revitalisiert Koszalin seinen Park der Pommerschen Herzöge und die dortige Freilichtbühne.

Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Neubrandenburg zum Vorfall im Kulturpark am 01.11.

Hinsichtlich des Auffindens einer verletzten 22-jährigen Frau am 01.11.2020 in der Nähe des Kulturparks in Neubrandenburg teilen die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg und das Polizeipräsidium Neubrandenburg mit, dass es eine (Gruppen-)Vergewaltigung nicht gegeben hat. Das vermeintliche Opfer hat am Dienstag eingeräumt, die Vorwürfe einer Vergewaltigung frei erfunden zu haben. Die in sozialen Medien verbreiteten Gerüchte zu dem Geschehen sind daher als unzutreffend zu bewerten.

Bereits nach den ersten, unmittelbar nach der vermeintlichen Tat eingeleiteten Ermittlungen ergaben sich für die ermittelnden Behörden aufgrund der widersprüchlichen Angaben der psychisch labilen jungen Frau Zweifel an deren Tatschilderung. Zudem waren die von Rechtsmedizin und Fachärzten in der Folge festgestellten lediglich geringen Verletzungen nicht mit den geschilderten massiven Gewalteinwirkungen, die ein erhebliches Verletzungsbild hätten hervorrufen müssen, in Einklang zu bringen.

Angesichts des erheblichen Tatvorwurfs war eine frühere und genauere Unterrichtung der Öffentlichkeit nicht angezeigt, weil auch aus Gründen des Opferschutzes zunächst die bestehenden Widersprüche durch intensive Ermittlungen sicher aufgeklärt werden mussten.

Verletzte Frau in Neubrandenburg aufgefunden – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg und des Polizeipräsidiums Neubrandenburg

Am 01.11.2020, gegen 08:30 Uhr wurde die Polizei von der Rettungsleitstelle über das Auffinden einer verletzten Frau informiert.

Eine Passantin hatte die Frau im Kulturpark verletzt aufgefunden und die Retter informiert. Bei der Frau befand sich ein Baby in einem Kinderwagen. Sofort kamen vier Funkstreifenwagenbesatzungen und die Kriminalpolizei zur möglichen Fahndung und Spurensicherung zum Einsatz.

Die 22-jährige Deutsche und ihr Kind wurden in das Klinikum gebracht. Das Baby ist unverletzt. Eine erste kurze Vernehmung der jungen Frau war erst heute möglich. Dabei konnten die Umstände des Sachverhaltes noch immer nicht vollständig aufgeklärt werden, es wird weiter ermittelt. Ob es sich um eine Straftat handelt, kann noch nicht gesagt werden.

Den derzeitigen Gerüchten in der Stadt Neubrandenburg und den sozialen Netzwerken möchten Staatsanwaltschaft und Polizei jedoch entschieden entgegentreten. Zudem erschweren diese Gerüchte die Ermittlungsarbeit und Suche nach unabhängigen Zeugen deutlich.

Sofern die Behörden deutliche Erkenntnisse haben, wird unaufgefordert nachberichtet.

Neuer Steg über den Lindebach wird freigegeben

Bei den Bauarbeiten zur Neugestaltung des Kulturparkeingangs ist ein Etappenziel erreicht. Die Fußgängerbrücke über den Lindebach wird am Donnerstag, den 24.09.2020, eingeweiht.

Die Bauarbeiten am Kulturparkeingang sind damit nicht beendet. In einer nächsten Etappe wird das Umfeld neugestaltet. Der Kulturpark mit dem angrenzenden Tollensesee wird durch die Maßnahmen im Eingangsbereich attraktiver und zukünftig noch besser an die Neubrandenburger Innenstadt angebunden sein.

Bei der Maßnahme handelt es sich um ein besonderes Projekt unter dem Titel: „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin“. Neubrandenburg und die polnische Partnerstadt Koszalin können dabei im Rahmen des Interreg Va Kooperationsprogramms Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska auf Fördermittel zurückgreifen. Während die Vier-Tore-Stadt ihr Hauptaugenmerk auf den Kulturpark richtet, revitalisiert Koszalin seinen Park der Pommerschen Herzöge und die dortige Freilichtbühne.

queerNB e. V. lädt zum Picknick in den Kulturpark

Am Freitag, den 28. August, lädt der Verein queerNB zum „Queeren Picknick“ ein. Alle Menschen, die sich den queeren Communitys zugehörig oder sonst mit dem Thema verbunden fühlen, sind herzlich zum Austausch im sicheren Rahmen eingeladen.

Nachdem der Stammtisch zu Beginn der Corona-Pandemie nur virtuell sattfinden konnte, wird am Freitag bereits zum zweiten Mal ab 19 Uhr im Kulturpark (zwischen Oberbachbrücke und Eiscafé Venezia) ein queeres Picknick an frischer Luft stattfinden. Jede*r bringt eine Picknickdecke und etwas zu knabbern mit und wir verbringen einen schönen Abend miteinander. Die Vereinsmitglieder Lisa und Martin werden vor Ort und Ansprechpersonen für alle Interessierten sein. Wir bitten um Einhaltung der AHA-Regel.

Seit November 2017 treffen sich jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr queere Menschen zu einem Stammtisch in Neubrandenburg. Neben dem Torcafé, dem Stammlokal des Stammtischs, hat sich die Gruppe auch schon im Winehouse, dem Foyercafé, im Güterbahnhof und im Kulturpark getroffen.