Kreativer Familiensonntag im Kulturpark

Zum Ferienbeginn lädt die Jugendkunstschule „Junge Künste“ am 20.06.2021 von 14 bis 17 Uhr zu einem Familiensonntag mit vielen kreativen Mitmachangeboten in den Neubrandenburger Kulturpark am Tollensesee ein.

In einer Reihe von offenen Angeboten wird das gesamte Spektrum der Jugendkunstschule vorgestellt: Vom Theater spielen mit farbenfrohen Masken, Keramikanhänger bemalen, der Gestaltung eines eigenen Plakates mit Graffiti über die Erstellung eines Kunstpuzzles, dem Ausprobieren der Nähmaschine bis zu einer kleinen musikalischen Jam-Session ist alles dabei. Die Moju Caritas ist mit einer Mini-Rampe zum Skaten vor Ort. In der Chillout-Lounge können die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher den Tag ausklingen lassen.

Der Familiensonntag findet in großen Veranstaltungszelten an der Oberbachbrücke im Kulturpark statt und bildet den Auftakt für die diesjährige Sommerakademie. Aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen ist eine Registrierung vor Ort nötig. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Sommerakademie wird in Kooperation mit dem Behindertenverband durchgeführt und vom Jugendamt des Landkreis MSE und der Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg gefördert.

Mehr als 1,8 Millionen Euro für den Neubrandenburger Kulturpark

Der Bund unterstützt die Sanierung des Kulturparks der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg mit 1.845.000 Euro. Darüber hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner heutigen Sitzung entschieden. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ aus dem Energie- und Klimafonds.

„Ich freue mich, dass wir diese Mittel erhalten“, betonte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt. „Derzeit wird der Eingangsbereich des Kulturparks neugestaltet. Mit dem Geld vom Bund können wir eine nachhaltige Entwicklung für den gesamten Park anstreben und weitere Projekte umsetzen. Gleichzeitig sind wir in der Lage die sogenannte grüne Lunge unserer Stadt nachhaltig zu entwickeln.“

Mit dem Geld möchte die Vier-Tore-Stadt als Modellvorhaben einen nachhaltigen Beitrag zur klimaangepassten Stadtentwicklung durch eine gezielte Entwicklung und Modernisierung von Grünflächen zur Nutzung der in urbanen Räumen lebenden Menschen leisten, heißt es in dem Antrag. Neubrandenburg hat 2019 ein Klimaschutzkonzept verabschiedet. Einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten unter anderem solche städtischen Grünflächen wie der Kulturpark.

Der Kulturpark in unmittelbarer Nähe zum Tollensesee und naturnahen Waldgebieten gehört zu den wichtigsten Naherholungsgebieten der Vier-Tore-Städter. Er wurde 1968 bis 1972 angelegt und ist einer der wenigen neu geschaffenen, bedeutenden Parkanlagen der ehemaligen DDR. Er ist in der Denkmalliste der Vier-Tore-Stadt eingetragen.

Weg am Messeplatz bekommt eine neue Deckschicht

Ab dem morgigen Mittwoch, 9. Juni, beginnen die Arbeiten am Weg vom Messeplatz in Richtung Brücke über den Gätenbach. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Samstag, 12. Juni.

Der Weg wird neu profiliert und es wird eine neue wassergebundene Deckschicht aufgebaut. Es handelt sich um Restarbeiten im Zusammenhang mit dem Spielplatzbau.

Der Weg und damit auch der Spielplatz „Rethra“ am Messeplatz werden während der Bauarbeiten gesperrt.

Vandalismus: „Lange Bank“ im Kulturpark demoliert – Stadt erstattet Anzeige

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Auf der „Langen Bank“ im Kulturpark zwischen Bootsverleih und PSV-Bootshaus kann derzeit nicht mehr der Blick auf den Tollensesee genossen werden. Das Kunstwerk des Neubrandenburger Künstlers Gerd Frick ist Vandalismus zum Opfer gefallen und wurde mutwillig demoliert. Die Stadt hat Anzeige erstattet.

Die „Lange Bank“ ist ein Anziehungspunkt im Kulturpark. Auf acht Metern können hier bis zu 15 Personen Platz nehmen. Im November 2000 wurde das Kunstwerk vom damaligen Oberbürgermeister Gerd zu Jeddeloh eingeweiht. Sie entstand aus einem 186 Jahre alten Eichenstamm aus dem Stadtwald und wird gern von den Vier-Tore-Städtern und ihren Gästen genutzt. Die „schwebende“ von einem Stein gehaltene Bank gilt als beliebtes Fotomotiv.

Oberbürgermeister Silvio Witt verurteilte die Tat und machte noch einmal deutlich, Vandalismus grundsätzlich nicht zu dulden. „Gerade zu dieser Jahreszeit wollen wir unseren Kulturpark und den See genießen. Durch solche Taten wird an dieser Stelle nicht nur der Blick auf den See gestört, sondern ein Stück Lebensqualität geht ebenfalls verloren“, so Oberbürgermeister Silvio Witt.

Zwei neue Spielplätze werden zum Toben, zum Klettern und zum Spielen freigegeben

Am kommenden Freitag (7. Mai) werden der Spielplatz „Am Messeplatz“ und der Spielplatz am Augustabad in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg freigegeben.

Auf beiden Spielplätzen erfolgen noch Restarbeiten, so dass die Plätze endgültig am Freitag übergeben werden können.

Pavillon wird zur Slawenkultstätte

Entwurf: Jana Wolf

Der neue Spielplatz auf dem Messeplatz, der unter dem Motto „Rethra, das Heiligtum der Slawen“ entstanden ist, kann in Kürze eingeweiht werden. Zuvor findet auf dem Spielplatz ab dem 22. März ein Workshop zur Gestaltung des Pavillons statt. Dieser wird von der Mosaikkünstlerin Jana Wolf gemeinsam mit der Mobilen Jugendarbeit der Caritas und dem Stadtteilbüro Südstadt organisiert.

Bei dem Workshop handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem am Ende der Pavillon als versunkene Slawenkultstätte Rethra entstehen soll. Dazu können die Teilnehmer – egal welchen Alters – Betonreliefs, Holzskulpturen und Bänke unter Anleitung gestalten.

Gesucht werden Mitstreiter, die unter anderem Lust haben, Beton zu modellieren und farbig zu gestalten und Holzarbeiten auszuführen. Der Workshop soll 3 bis 4 Wochen dauern, sodass die Teilnehmer an ausgewählten Tagen in kleinen Gruppen unter Einhaltung der Corona-Vorgaben mitarbeiten könnten. Start ist am 22. März mit einem Museumsbesuch.

Interessenten werden gebeten, sich bei der Mosaik- und Betonkünstlerin Jana Wolf per Mail unter atelier@mosaikkunst-wolf.de oder per Telefon unter 0160 8550579 anzumelden.

Im Kulturpark entsteht ein Kletterkopf

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Am Messeplatz im Kulturpark der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wird gebaut und seit Mittwoch ist auch das Baustellenschild enthüllt. An dieser Stelle im Kulturpark entsteht ein neuer Spielplatz. Etwa 330.000 Euro werden dafür investiert. Gefördert wird das Projekt mit rund 234.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt enthüllten heute das Bauschild und machten sich zugleich auf der Baustelle ein Bild von dem Spielplatz-Projekt. Silvio Witt verwies noch einmal auf das Spielplatzkonzept der Vier-Tore-Stadt, das inzwischen im gesamten Stadtgebiet „Früchte trägt und immer wieder fortgeschrieben wird“.

 

Im Kulturpark ist schon jetzt zu erkennen, dass es sich bei der Anlage um einen besonderen Spielplatz handeln wird. Landschaftsarchitekt Jan Lüders vom Büro Landschafts- und Freiraumplanung setzt im Kulturpark gemeinsam mit Jana Wolf, bekannt durch ihre Mosaikkunst auf zahlreichen Plätzen der Stadt und der Tollense GaLaBau GmbH einen Themen-Spielplatz unter dem Motto Rethra um. Künftig kann auf den „Haarlocken“ eines Slawenkönigs geklettert werden. Auf Kletterseilen geht es zu den „Prillwitzer Idolen“ aus Beton und weiteren Kletterskulpturen. Ein Pavillon mit Dachbegrünung, der Formen eines slawischen Tempels zeigen wird, kann im Rahmen eines Mehr-Generationen-Projektes umgesetzt werden. Zur Förderung von Beweglichkeit, Kondition und Kraft stehen entlang des Weges verschiedene Fitnessgeräte auch für Erwachsene zur Verfügung.

Läuft alles wie geplant, dann sollen die Arbeiten an der Spiel- und Fitnessstrecke bis Dezember 2020 abgeschlossen sein. Nach einem Workshop wird der Pavillon im Frühjahr des kommenden Jahres fertiggestellt.