Rauschgiftkriminalität in M-V erreicht 2019 erneut Höchststand

Die Delikte im Bereich der Rauschgiftkriminalität sind auch im Jahr 2019 erneut gestiegen. Insgesamt wurden 8.351 Fälle der Rauschgiftkriminalität registriert. Damit ist die Anzahl der bekannt gewordenen Rauschgiftstraftaten um 1.682 Fälle (+25,2%) gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erreichte den Höchststand seit Erfassung der Delikte. Der Anteil der Rauschgiftkriminalität an der festgestellten Gesamtkriminalität betrug in Mecklenburg-Vorpommern 7,5% (2018: 6,1%).

Wie bereits in den vergangenen Jahren bildeten die allgemeinen Verstöße im Zusammenhang mit Cannabisprodukten (4.285 Fälle, +23,4% gegenüber Vorjahr) mit einem Anteil von 59,6% den Schwerpunkt, gefolgt von Straftaten im Zusammenhang mit Amfetamin (1.307 Fälle, +34,2% gegenüber Vorjahr).

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