Musik und Videoflatrate im Handy kann ungewollte Kosten verursachen

Wer einen Mobilfunkvertrag bei Telekom oder Vodafone abschließt, bekommt in einigen Tarifen die Optionen „StreamOn“ oder einen „Pass“ dazu spendiert. Damit sind ausgewählte Internet-Inhalte vom Kunden ohne Anrechnung des Datenvolumens nutzbar. Doch Vorsicht bleibt geboten. Darauf macht Markus Weidner vom Online-Portal teltarif.de aufmerksam.

Datenvolumen kann berechnet werden

Telekom-Kunden, welche die Option „StreamOn Social&Chat“ gebucht haben, bekommen beispielsweise das Datenvolumen berechnet, das bei Sprach- oder Video-Anrufen über WhatsApp oder Facebook anfällt. Eigentlich gehören beide Dienste zu den Partner-Angeboten von StreamOn, welche die Telekom auf ihrer Webseite auflistet.

Veraltete App-Versionen erzeugen ungewollte Kosten

Doch es gibt noch weitere Einschrän­kungen bei beiden Netzbetreibern. So können veraltete App-Versionen auf dem Handy dafür sorgen, dass die Abrechnung nicht funktioniert.

Beim Musik-Streaming wird zudem das Laden der Album-Cover berechnet, was sich je nach genutztem Streamingdienst nicht einmal verhindern lässt. „Wenn dann noch Abrechnungsfehler dazu­kommen, kann es ärger­lich werden“, so Weidner.

Der Link zum Artikel: www.teltarif.de/s/s84211.html

Vertrag für den WLAN-Ausbau in Tourismusregionen geschlossen

Der Ausbau von rund 260 WLAN-Hotspots in Tourismusregionen des Binnenlandes von MV startet. Nach einer EU-weiten Ausschreibung wurde der WLAN-Ausbauvertrag zwischen dem Unternehmen The Cloud Networks Germany GmbH aus München und dem Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, geschlossen.

Die Digitalisierung in der Tourismuswirtschaft ist eine wesentliche Forderung in der Tourismuskonzeption „Branche mit Zukunft gestalten“ und ein wesentlicher Bestandteil der Weiterentwicklung des heimischen Tourismus. Digitale Informationen über Sehenswürdigkeiten, Öffnungszeiten von Museen und Gaststätten oder Schleusen sowie aktuelle Verkehrsmeldungen sind für Einheimische und Gäste notwendig und werden zu einem guten Aufenthalt vor Ort vorausgesetzt – gerade für Familien mit Kindern. So können die Gästezufriedenheit gesteigert, weitere internationale Gäste gewonnen, Versorgungslücken geschlossen und die Sicherheit auf dem Wasser erhöht werden.

Eine möglichst flächendeckende, frei zugängliche WLAN-Versorgung ist Voraussetzung für die touristische Entwicklung und Wertschöpfung. Bisher fehlt jedoch die WLAN-Verfügbarkeit an ausgewählten Plätzen. Abhilfe sollen rund 260 WLAN-Hotspots schaffen, die bis 2021 installiert werden. Deren Standorte gehen aus der Studie zur „Standortbestimmung von WLAN-Hotspots in Tourismusregionen von Mecklenburg-Vorpommern“ hervor. Diese wurde durch die DEN GmbH Greifswald erstellt und im II. Quartal 2019 veröffentlicht.

Die benötigten Mittel von 500.000 Euro werden aus der Digitalen Agenda des Landes zur Verfügung gestellt.

Link zur Studie: www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Service/Publikationen/

Kinder und Jugendliche in Apps erheblichen Risiken ausgesetzt

Mobbing, Hass und Belästigung an der Tagesordnung | Betreiber müssen Schutzkonzepte verbessern | Jahresbericht von jugendschutz.net vorgestellt

Bedrohungen, sexuelle Belästigung, drastische Gewalt: Die Kommunikation in Apps birgt für Kinder und Jugendliche auch Gefahren. Die wenigsten Anbieter sorgen dafür, dass ihre jüngsten Userinnen und User ihre Dienste unbeschwert nutzen können. Dies zeigt der Jahresbericht 2018 von jugendschutz.net, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

„Die Nutzung beliebter Dienste wie WhatsApp, Instagram und TikTok ist für Kinder besonders riskant. Wo Fremde uneingeschränkt Kontakt aufnehmen und private Informationen einsehen können, sind Übergriffen Tür und Tor geöffnet“, sagt Stefan Glaser, Leiter von jugendschutz.net. Das schränke den positiven Nutzen der Angebote erheblich ein und gefährde die Entwicklung von Heranwachsenden. Risiken seien zwar nie komplett auszuschließen, könnten aber durch ein gutes Schutzkonzept der Betreiber erheblich reduziert werden.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey: „Sichere Accounts und altersgerechte Voreinstellungen sind elementar, um Risiken vorzubeugen. Hier sind vor allem die globalen Player in der Pflicht, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen und Sicherheit im Netz auch für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. Wir werden im Bundesjugendministerium mit einem modernen Jugendmedienschutzgesetz unseren Beitrag dazu leisten“, so Giffey. Um den jüngsten Userinnen und Usern eine unbeschwerte Teilhabe zu ermöglichen, brauche es auch Rat- und Hilfekonzepte für Kinder und Eltern.

„Kinder, Jugendliche und Eltern benötigen bei der Auswahl geeigneter Angebote verlässliche Altersangaben. Es darf nicht sein, dass erhebliche Risiken bei der Bewertung von Apps unberücksichtigt bleiben. So müssen in die Bewertung auch Gefahren wie Mobbing, Belästigung und Kaufanreize einfließen“, bemerkt die rheinland-pfälzische Jugendministerin Anne Spiegel. Auch sie appelliert an die großen Player. Diese dürften sich auch nicht dahinter verstecken, ihre Angebote seien für ältere Personen gedacht. Wer Angebote mache, die kinderaffin gestaltet sind und von denen bekannt ist, dass die meisten Kinder und Jugendliche sie regelmäßig nutzen, müsse auch für deren effektiven Schutz sorgen.

„Kinder und Jugendliche sind vor allem in Social Media unterwegs. Bestehende Schutzprogramme sind dort jedoch nahezu wirkungslos“, konstatiert Dr. Wolfgang Kreißig, der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz. Es sei daher ein Gebot der Stunde, dass die Global Player verlässliche Alterskontrollen durchführten und ihre Algorithmen und entwickelten Techniken zur automatisierten Erkennung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzten.

jugendschutz.net überprüfte 2018 über 80.000 Angebote auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz und stellte 6.575 Verstoßfälle fest. In 81 % der Fälle erreichte jugendschutz.net mit seinen Aktivitäten eine schnelle Löschung der Inhalte.

Der aktuelle Jahresbericht von jugendschutz.net steht zum Download bereit unter:
www.jugendschutz.net/fileadmin/download/pdf/bericht2018.pdf

jugendschutz.net ist das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Jugendministerien haben die Stelle 1997 gegründet. Sie ist seit 2003 an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden, um eine einheitliche Aufsicht über Rundfunk und Internet zu gewährleisten. Die Arbeit von jugendschutz.net wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP).

Technische Störung: Eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit bei Service Center, Arbeitsagenturen und Jobcenter

Aktuell kommt es wegen einer technischen Störung beim Telekommunikationsdienstleister der Neubrandenburger Arbeitsagentur vereinzelt zu Störungen bei der telefonischen Erreichbarkeit der Service Center, Arbeitsagenturen und Jobcenter.
Dies äußert sich darin, dass die Verbindung während des Telefongesprächs plötzlich abbricht oder Gesprächspartner nicht zu hören sind.
Es wird mit Hochdruck an der Problemlösung gearbeitet.