Versuchte gefährliche Körperverletzung in Friedland

Am Donnerstag, 26.03.2020, ist es gegen 14:30 Uhr in der Straße Hinter dem Rathaus in Friedland, an der dortigen Bushaltestelle zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung gekommen.

Nach bisherigem Kenntnisstand wartete der 21-jährige deutsche Geschädigte zusammen mit einem deutschen Bekannten vor dem dortigen Einkaufsmarkt an der Bushaltestelle auf den Bus. Aus Richtung Riemannstraße kamen zwei Tatverdächtige in Richtung des Geschädigten, wovon eine der Personen dem Geschädigten namentlich bekannt war. Bei diesem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 25-jährigen Tunesier. Als die Täter auf gleicher Höhe des Geschädigten waren, sprach der Geschädigte die ihm bekannte Person an, woraufhin der andere Täter versuchte, den Geschädigten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Geschädigte konnte ausweichen, sodass der Schlag ins Leere ging. Der 25-jährige Tatverdächtige versucht dann die Beine des Geschädigten zu greifen. Während dessen zog der zweite Tatverdächtige plötzlich einen messerähnlichen Gegenstand und stach damit in Richtung des Geschädigten. Auch dieses Mal konnte der Geschädigte ausweichen. Die zwei Tatverdächtigen flüchteten nach der Tat in Richtung Riemannstraße. Der Geschädigte wurde nicht verletzt.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte auch der zweite Tatverdächtige ermittelt werden. Hierbei handelt es sich um einen 20-jährigen Tunesier.

Die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Friedland aufgenommen und dauern an. Die Polizei bitten Zeugen, die den Sachverhalt beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 – 300 224 entgegen.

Gefährliche Körperverletzung durch Messerangriff

Am Donnerstag, 26.03.2020, gegen 17:30 Uhr wurde die Polizei zu einer tätlichen Auseinandersetzung in der Otto-Liliental-Straße in Neubrandenburg gerufen, bei der ein 44-jähriger Mann mit Messerstichen durch einen 15-jährigen Tatverdächtigen an der Hand und dem Rücken leicht verletzt wurde.

Der 44-jährige Geschädigte wurde zur Kontrolle in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Nach Abschluss der ersten Ermittlungen wurde in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg der 15-jährige Tatverdächtige dem zuständigen Jugendamt übergeben.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Neubrandenburg durchgeführt.

Fahrlässige Körperverletzung auf einem Spielplatz

Am Sonntag, 08.03.2020, gegen 16:45 Uhr kam es auf einem Spielplatz in der Südstadt zwischen einem 9-jährigen syrischen Jungen und einem 11-jährigen armenischen Jungen zu einer Rangelei um den Turnbeutel des 9-Jährigen.

Im Turnbeutel befand sich ein Küchenmesser. Bei der Rangelei wurde der 11-Jährige am linken Unterarm durch eine Stichwunde verletzt, da das Küchenmesser den Stoff des Turnbeutels durchstieß.

Der Geschädigte wurde leichtverletzt mit dem RTW ins Klinikum Neubrandenburg gebracht, wo eine ambulante Behandlung seiner Verletzung erfolgte. Die Eltern der Kinder befanden sich vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalls aufgenommen.

Mann von Hund ins Gesicht gebissen

Am Sonnabendnachmittag, 29.02.2020, gegen 15:40 Uhr wollte der 58-jährige spätere Geschädigte zusammen mit seiner 30-jährigen Tochter seinen Bruder in der Ortschaft Neetzow-Liepen besuchen. Als sie am Grundstück des Bruders ankamen, liefen dessen Hunde frei auf dem Gehöft.

Der Geschädigte trat an das Grundstück heran und klingelte. Als niemand öffnete, trat die Tochter zurück und versuchte den Onkel telefonisch zu erreichen. Der Geschädigte blieb solang am Grundstückszaun stehen. Plötzlich lief einer der Hunde an den Zaun heran, sprang an diesem hoch und biss dem Geschädigten ins Gesicht. Dieser wurde dabei so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht werden musste. Dort wurde er stationär aufgenommen.

Die Hunde verblieben in der Obhut des Eigentümers. Gegen den Eigentümer wurde Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet. Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Trunkenheitsfahrt eines Kraftfahrzeugführers und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Neubrandenburg

Am Sonnabend, 22.02.2020, um 23:20 Uhr fiel Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg ein Pkw VW Golf auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit den Kreuzungsbereich Große Krauthöfer Straße/Gebrüder-Boll-Straße überfuhr.

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle wurde starker Atemalkoholgeruch beim 39-jährigen deutschen Fahrzeugführer wahrgenommen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,17 Promille. Bei der anschließenden Überstellung zur Blutprobenentnahme ins Klinikum Neubrandenburg beleidigte der Kraftfahrzeugführer die Polizeibeamten und leistete Widerstand. Dabei wurde ein Beamter am Handgelenk leicht verletzt.

Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Körperverletzung auf dem Wall

Am Freitag, 21.02.2020, gegen 18:55 Uhr kam es auf der Wallanlage zwischen dem Treptower Tor und dem Abzweig zur Fritz-Reuter-Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand gingen zwei unbekannte männliche Personen in Begleitung eines Hundes über die Wallanlage vom Treptower Tor kommend in Richtung Bahnhof. Beim Passieren einer sich auf der Wallanlage befindlichen Personengruppe, entstand aus noch unbekannten Gründen ein Streitgespräch zwischen einem der Spaziergänger und einem 18-jährigen russischen Staatsangehörigen aus der Gruppe.

Im weiteren Verlauf der verbalen Auseinandersetzung schlug der unbekannte Tatverdächtige dem 18-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin versuchten mehrere Personen aus der Gruppe die Auseinandersetzung zu beenden und schlichtend auf den Tatverdächtigen einzuwirken.

Zwei schlichtende 15-jährige deutsche Staatsangehörige erhielten daraufhin vom Tatverdächtigen ebenfalls Faustschläge ins Gesicht. Nach der Auseinandersetzung flüchtete der Tatverdächtige mit seinem Hund und seiner männlichen Begleitung von der Örtlichkeit über die Wallanlage in Richtung Bahnhof.

Die drei Geschädigten erlitten leichte Blessuren im Gesicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise zur Tat bzw. dem flüchtigen Täter können an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, an die Internetwache der Landespolizei sowie jeder anderen Polizeidienststelle gerichtet werden.

Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen

Bereits am Montag (17.02.20, gegen 17:30 Uhr) kam es im Neubrandenburger Reitbahnviertel zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten deutscher und syrischer Staatsangehörigkeit. Der Polizei wurde über Notruf eine Schlägerei mitgeteilt, sodass mehrere Funkstreifenwagen zum Einsatzort in die Traberallee kamen.

Vor Ort stellte sich die Situation sehr unübersichtlich dar, die Polizei geht momentan jedoch davon aus, dass sie alle beteiligten Personen feststellen konnten. Bis einschließlich Donnerstag gab es unterschiedliche Darstellungen des Sachverhaltes. Insgesamt wurden vier wechselseitige Strafanzeigen wegen Körperverletzungen aufgenommen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge, stieg eine 22-jährige Deutsche aus einem Bus. Ihr sei ein 42-jähriger Syrer mit Kinderwagen, in dem ein 3-jähriges Kind saß, und einem weiteren Kind (12 Jahre alt) entgegen gekommen. Die Frau gab an, unvermittelt vom Vater der Kinder geschlagen worden zu sein. Andere Zeugen berichteten, dass sie den 42-Jährigen bespuckt und ausländerfeindlich angeschrien habe. Außerdem habe sie gegen den Kinderwagen gestoßen. Daraufhin habe der 43-Jährige sie geschlagen.

Dieser Vorfall sei der Ausgangssachverhalt gewesen und sorgte für die sich anschließende Eskalation, deren genauer Ablauf jedoch noch abschließend in den Ermittlungen geklärt werden muss. Der 22-Jährigen seien zwei 25-jährige Deutsche zu Hilfe gekommen und hätten den 42-Jährigen konfrontiert. Diesem wiederum sei ein 16-jähriger Syrer zu Hilfe gekommen, welcher einen der beiden 25-jährigen Deutschen geschlagen habe. Die Frau habe daraufhin den syrischen Jugendlichen angegriffen und sei anschließend mit einer zerbrochenen Glasflasche auf den 42-Jährigen losgegangen, wovon sie jedoch abgehalten werden konnte.

Gegen die alkoholisierte 22-jährige Deutsche wurden zwei Anzeigen aufgenommen. Sie wies keine sichtbaren körperlichen Verletzungen auf. Gegen die beiden 42- und 16-jährigen Syrer wurde jeweils eine Anzeige aufgenommen. Beide waren leicht verletzt.