Polizeieinsatz mit Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte

Am Donnerstagabend, 15.10.2020, wurden Neubrandenburger Polizeibeamte in den Mitternachtsstunden zu einem Einsatz in die Birkenstraße in Neubrandenburg gerufen, weil ein jugendlicher Deutscher Suizidabsichten äußerte. Nach Angaben des Hinweisgebers sollte er außerdem ein Messer bei sich führen.

Bei Eintreffen der eingesetzten Beamten wurde der Betroffene augenblicklich zum Störer, als er die Beamten bereits im Treppenhaus mit einem Teller bewerfen wollte. Der anschließenden Fixierung verweigerte er sich durch körperlichen Widerstand. Der Störer musste aufgrund seines geleisteten Widerstandes mit der Hilfe von vier Polizeibeamten zum Funkstreifenwagen transportiert werden. Sie wurden außerdem beleidigt und bespuckt. Anschließend richtete der Störer seine Aggressivität zusätzlich gegen den Funkstreifenwagen. Während der Fahrt ins Polizeigewahrsam leistete er weiterhin aktiven Widerstand. Dort angekommen beleidigte und bespuckte er die Beamten weiterhin, im Gewahrsam beschädigte er die Handfessel bis zur Unbrauchbarkeit und bedrohte die Beamten mit ihrem Leben.

Im Rahmen des Einsatzes wurden zwei Beamte und der Störer leicht verletzt. Eine medizinische Versorgung der Verletzten war nicht notwendig, die Beamten sind weiterhin dienstfähig. Am Funkstreifenwagen ist kein Sachschaden entstanden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest des Beschuldigten ergab einen Wert von 1,23 Promille. Die Ermittlungen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Körperverletzungsdelikte, Beleidigung, Bedrohung sowie Sachbeschädigung wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Polizeieinsatz wegen einer Trunkenheitsfahrt – alkoholisierter Tatverdächtiger verletzt Polizeibeamten

Am Sonntagnachmittag, 11.10.2020, gegen 16:00 Uhr wurden die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow in die Westphalstraße in Altentreptow gerufen, da dort eine augenscheinlich alkoholisierte männliche Person versuchte, mit einem Fahrzeug loszufahren. Nach Angaben des aufmerksamen Zeugen sollte der Betroffene in einem Fahrzeug sitzen und mehrfach im Leerlauf Gas geben.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, war der Motor des beschriebenen Fahrzeugs aus und der mögliche Fahrer schlief in der Garage. Nach Angaben des Zeugen ist der Betroffene nach dem Anruf bei der Polizei mit dem Fahrzeug gefahren. Aus diesem Grund sollten die Personalien festgestellt werden. Die Beamten weckten den Mann und fragten nach seinen Namen und Personaldokumenten. Dabei bemerkten die Beamten starken Atemalkoholgeruch. Der Betroffene reagierte sofort aggressiv und weigerte sich. Plötzlich und ohne Vorwarnung schlug der Tatverdächtige einem Beamten mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Der zweite Beamte konnte durch den Einsatz des Pfeffersprays den tätlichen Angriff beenden und den Tatverdächtigen mittels Handfesseln fixieren. Der Tatverdächtige versuchte weiterhin, die Beamten körperlich anzugreifen, was ihm aber auf Grund der Fixierung nicht gelungen ist. Stattdessen beleidigte er die Beamten mehrfach.

Zur Behandlung der Augen nach dem Einsatz des Pfeffersprays war ein Notarzt vor Ort. Der durchgeführte Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen hat einen Wert von 1,65 Promille ergeben. Aus diesem Grund wurde der 29-jährige deutsche Tatverdächtige, der in einem Dorf bei Altentreptow wohnhaft ist, zur Blutprobenentnahme in das Polizeirevier Malchin verbracht. Hier wurde auch der Führerschein des 29-Jährigen beschlagnahmt.

Der Polizeibeamte wurde durch die Schläge des 29-Jährigen leicht verletzt (Platzwunde am Kopf). Er wurde durch den Notarzt vor Ort ambulant behandelt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde nach der Belehrung, dass er kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung verantworten.

Zeugenaufruf nach Körperverletzung

Am Dienstagabend, 15.09.2020, gegen 19:45 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine gegenwärtige Körperverletzung im Stadtteil Monckeshof in Neubrandenburg gemeldet. Als die Beamten des Polizeihauptreviers vor Ort eintrafen, teilte ihnen der 55-jährige deutsche Geschädigte mit, dass der Tatverdächtige mit einem Fahrrad geflüchtet ist.

Nach dem Schilderungen des 55-Jährigen befuhr er zusammen mit seiner Tochter in seinem PKW die Monckeshofer Straße in aufsteigende Richtung. Als er hinter der Monckeshofer Straße 11a nach rechts auf den Parkplatz fahren wollte, übersah er einen auf dem Gehweg fahrenden Fahrradfahrer ohne Fahrradbeleuchtung. Es kam aber zu keinem Unfall. Anschließend stieg der Radfahrer von seinem Rad ab und begab in Richtung des Fahrzeuges des Geschädigten. Es folgte eine verbale Auseinandersetzung, die weiter eskalierte, so dass der der Unbekannte den 55-Jährigen angriff.

In der Folge gingen beide Personen zu Boden, wo der 55-Jährige den sich wehrenden Tatverdächtigen fixieren konnte. Die Tochter des 55-Jährigen informierte die Polizei und versuchte anschließend, die beiden Personen zu trennen. Nachdem ihr das gelang, entfernte sich der Tatverdächtige mit seinem schwarzen E-Bike. Nach Angaben des 55-Jährigen trug der Unbekannte ein blaues zerrissenes T-Shirt sowie eine kurze schwarze Hose. Er soll zudem alkoholisiert gewesen sein. Der Tatverdächtige konnte durch die Beamten bei der anschließenden Suche nicht aufgefunden werden.

Nach der Auseinandersetzung bemerkte der 55-Jährige, dass er aus dem Ohr blutete. Er benötigte aber keine ärztliche Behandlung.

Es wurde eine Strafanzeige wegen der Körperverletzung aufgenommen. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg suchen nun Zeugen. Wer die Auseinandersetzung am Abend des 15.09.2020 in Monckeshof beobachtet hat oder Hinweise zu dem möglichen Tatverdächtigen geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Wechselseitige Körperverletzung in einer Neubrandenburger Bäckereifiliale

Am Donnerstag, 27.08.2020, gegen 11:20 Uhr ist es zu einer wechselseitig begangenen Körperverletzung in einer Bäckereifiliale in der Neubrandenburger Südstadt gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es im Rahmen des Backwarenkaufes zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer 31-jährigen deutschen Verkäuferin und einer 32-jährigen deutschen Kundin.

Das Streitgespräch steigerte sich, so dass es im Anschluss zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam, in der sich die beiden Beteiligten ins Gesicht schlugen, sich Knietritte ins Gesicht verpassten und die eine der anderen sogar mit einem Handfeger ins Gesicht schlug. Die beiden 31- und 32-jährigen Tatverdächtigen wurden leichtverletzt (Kopfplatzwunde, Hämatome, Kratzspuren und vermutlich Nasenbeinbruch). Sie mussten beide zur ärztlichen Behandlung mit dem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben wechselseitige Strafanzeigen wegen der Körperverletzung bzw. gefährlichen Körperverletzung (wegen des Handfegers als Tatmittel) aufgenommen. Die Ermittlungen zum genauen Tatgeschehen werden durch die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg geführt.

Körperliche Auseinandersetzung mit Messerangriff

Am Montagabend, 17.08.2020, gegen 20:05 Uhr wurde der Polizei über Notruf einer körperliche Auseinandersetzung im Reitbahnweg in Neubrandenburg gemeldet. Umgehend wurden mehrere Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg und der Landesbereitschaftspolizei zum Einsatz gebracht.

Durch diese wurden vor Ort drei verletzte Personen festgestellt. Zwei davon wurden mit einem Messer verletzt. Diese hatten Schnittverletzungen am Kopf. Der Dritte war durch die Täter mit Reizgas besprüht worden. Vor Ort befanden sich bereits zwei Rettungswagen, die mit der Behandlung der Verletzten begonnen hatten.

Anschließend wurden die Verletzten mit dem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Dort wurden die beiden mit den Schnittverletzungen stationär aufgenommen. Der Dritte konnte das Klinikum nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Die beiden männlichen Tatverdächtigen im Alter von 21 und 24 Jahren konnten in unmittelbarer Nähe zum Tatort festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Alle Beteiligten sind syrischer Herkunft. Auf Grund der Sprachbarrieren war es zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich den genauen Tathergang festzustellen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeieinsatz aufgrund Streitigkeiten unter Ex-Lebenspartnern – Beschuldigter mit 4,62 Promille festgestellt

Am Mittwochvormittag, 12.08.2020, gegen 08:25 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Einsatz auf den Neubrandenburger Lindenberg gerufen, da es dort zu einem Streit unter ehemaligen Lebenspartnern in einer Wohnung gekommen war.

Da der stark alkoholisierte Beschuldigte die Wohnung der Geschädigten zunächst nicht verlassen wollte, alarmierte die Frau per Notruf die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten konnten sie den 41-jährigen deutschen Beschuldigten grölenderweise vor dem Wohnhaus antreffen. Eine Kommunikation mit dem Beschuldigten war aufgrund seiner starken Alkoholisierung kaum möglich. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab um 08:45 Uhr einen Wert von 4,62 Promille.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-jährigen Beschuldigten wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Beleidigung zum Nachteil der 38-jährigen deutschen Geschädigten aufgenommen. Zur Abwehr weiterer Gefahren wurde dem 41-Jährigen eine 14-tägige Wegweisung und ein Betretungsverbot für die Wohnung der Geschädigten erteilt.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund seines hohen Alkoholwertes vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Verdacht der gefährlichen Körperverletzung

Am Morgen des 28.07. teilte ein Hinweisgeber das Antreffen eines verletzten Mannes mit, der augenscheinlich in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen war.

Der Mann, ein 35-jähriger Deutscher, wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht, konnte am Nachmittag jedoch nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Er erlitt diverse, teilweise schwere Verletzungen im Kopfbereich. Der alkoholisierte Geschädigte konnte noch am Vormittag polizeilich befragt werden. Dabei konnte er nur wenige Angaben zum Tatgeschehen machen.

Die umfangreichen gemeinsamen Maßnahmen der Schutz- und Kriminalpolizei führten zur Feststellung des Tatortes, einer Gartenparzelle in einem Gartenverein Am Kuhdamm. In dieser Gartenanlage konnte am Vormittag des gestrigen Tages ein Tatverdächtiger festgestellt werden. Es handelt sich um einen 54-jährigen Deutschen, der ebenfalls alkoholisiert war. Gegen Mittag konnte ein zweiter Tatverdächtiger festgestellt werden, ein 47-jähriger Deutscher.

Die beiden Männer wurden für erkennungsdienstliche Maßnahmen und zur Vernehmung zur Polizei gebracht und anschließend entlassen. Der Tatort wurde kriminaltechnisch untersucht und Spuren gesichert. Den bisherigen Erkenntnissen nach, die sich aus Spurenlage und Einlassungen ergeben, drangen die beiden älteren Männer in der Nacht des 27.07.20 in die Laube des 35-Jährigen ein. Ob einer oder beide körperlich auf ihn einwirkten, müssen die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei ergeben. Ein mögliches Motiv sind Streitigkeiten, die bereits über Monate andauerten und ihren Höhepunkt in dieser körperlichen Auseinandersetzung fanden.