Verletzte Frau in Neubrandenburg aufgefunden – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg und des Polizeipräsidiums Neubrandenburg

Am 01.11.2020, gegen 08:30 Uhr wurde die Polizei von der Rettungsleitstelle über das Auffinden einer verletzten Frau informiert.

Eine Passantin hatte die Frau im Kulturpark verletzt aufgefunden und die Retter informiert. Bei der Frau befand sich ein Baby in einem Kinderwagen. Sofort kamen vier Funkstreifenwagenbesatzungen und die Kriminalpolizei zur möglichen Fahndung und Spurensicherung zum Einsatz.

Die 22-jährige Deutsche und ihr Kind wurden in das Klinikum gebracht. Das Baby ist unverletzt. Eine erste kurze Vernehmung der jungen Frau war erst heute möglich. Dabei konnten die Umstände des Sachverhaltes noch immer nicht vollständig aufgeklärt werden, es wird weiter ermittelt. Ob es sich um eine Straftat handelt, kann noch nicht gesagt werden.

Den derzeitigen Gerüchten in der Stadt Neubrandenburg und den sozialen Netzwerken möchten Staatsanwaltschaft und Polizei jedoch entschieden entgegentreten. Zudem erschweren diese Gerüchte die Ermittlungsarbeit und Suche nach unabhängigen Zeugen deutlich.

Sofern die Behörden deutliche Erkenntnisse haben, wird unaufgefordert nachberichtet.

Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen

Am Sonnabend, 31.10.2020, kam es gegen 23:50 Uhr im Neubrandenburger Lindetal-Center zunächst zu einer verbalen und im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen etwa 30 Personen. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es zwischen zwei Personengruppen verschiedener Nationalitäten zu Streitigkeiten, die schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung übergingen. Im Rahmen dieser wurde ein 30-jähriger armenischer Beteiligter mit einem Messer im Bereich der Schulter leicht verletzt. Dieser konnte das Klinikum Neubrandenburg nach medizinischer Behandlung verlassen. Die tatverdächtige Person konnte im Rahmen einer durchgeführten Nahbereichsfahndung nicht gefasst werden. Gegen den Unbekannten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen etwa 25 Personen kam es am Sonntagabend, 01.11.2020, gegen 21:25 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus in der Unkel-Bräsig-Straße. Bei Eintreffen der Polizeibeamten hatte eine größere Personengruppe den vermeintlichen Ereignisort bereits in unbekannte Richtung verlassen. Die Aussagen der vor Ort angetroffenen syrischen Staatsangehörigen führten zur Aufnahme einer Strafanzeige wegen des Verdachts einer Bedrohung. Personen wurden in diesem Fall nicht verletzt.

Die Aufklärung der genauen Tatabläufe sowie Tatbeteiligungen sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Neubrandenburg. Nach bisherigen Erkenntnissen ist ein Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen nicht auszuschließen.

In beiden Fällen machte sich auf Grund der Beteiligung der größeren Personenanzahl ein erhöhter Einsatz von Polizeikräften aus den umliegenden Dienststellen erforderlich.

Im Auftrag

Zeugen nach Körperverletzung zum Nachteil eines 14-Jährigen gesucht

Am frühen Dienstagabend, 27.10.2020, gegen 17:10 kam es in einem Einkaufszentrum im Juri-Gagarin-Ring in der Neubrandenburger Oststadt zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 14-jährigen Deutschen.

Der Geschädigte befand sich in dem Einkaufszentrum, als ihm zwei männliche Jugendliche, einer von ihnen ohne Mund-Nasen-Schutz, begegnete. Der Geschädigte konfrontierte die männliche Person ohne Mund-Nasen-Schutz auf dessen Fehlverhalten. Daraufhin agierten die Jugendlichen gemeinschaftlich zum Nachteil des Geschädigten, wobei sie diesen schlugen und traten, sodass er Nasenbluten erlitt. Die Tatverdächtigen flüchteten in der Folge unerkannt über einen Seitenausgang.

Die Verletzungen des 14-Jährigen wurden vor Ort durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Die zwei männlichen Tatverdächtigen werden ca. 16 Jahre alt geschätzt und hatten einen ausländischen Dialekt. Beide haben eine schlanke Statur und dunkle Haare. Einer der Tatverdächtigen trug einen roten Kapuzenpullover, der zweite Tatverdächtige einen hellen Kapuzenpullover.

Im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wurden die Ermittlungen wegen der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht. Wer den Sachverhalt beobachtet hat, Angaben zu den Tatverdächtigen oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Körperliche Auseinandersetzung auf Neubrandenburger Marktplatz

Am Montag, 19.10.2020, gegen 17:20 Uhr wurde die Polizei Neubrandenburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Marktplatz in Neubrandenburg gerufen. Es kamen umgehend vier Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zunächst zu wechselseitigen Faustschlägen und Fußtritten zwischen einem 27-jährigen syrischen und einem 33-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen. Nachdem sich der 33-Jährige aus der Situation entfernte, kam er kurze Zeit später mit zerbrochenen Glasflaschen zurück. Er attackierte den 27-Jährigen mit einem Flaschenhals, so dass dieser oberflächliche Schnittverletzungen am Hals, am Arm und am Oberkörper erlitt. Eine ärztliche Behandlung lehnte der 27-jährige Geschädigte ab. Der 33-jährige Tatverdächtige konnte durch eingesetzte Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Neubandenburg im Nahbereich gestellt werden.

Im Rahmen der Sachverhaltsklärung wurde bekannt, dass ein 26-Jähriger, aus dem Jemen stammender Staatsbürger, Zeuge des Vorfalls wurde. Als er versuchte, den Streit zu schlichten, wurde er leicht am Auge verletzt. Auch der 26-Jährige benötigte keine ärztliche Behandlung. Die beiden Beteiligten der körperlichen Auseinandersetzung waren zur Tatzeit nicht alkoholisiert.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben wechselseitige Strafanzeigen wegen der Körperverletzung bzw. gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die Hintergründe zur Entstehung der Auseinandersetzung bleiben Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die durch die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg geführt werden.

Polizeieinsatz mit Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte

Am Donnerstagabend, 15.10.2020, wurden Neubrandenburger Polizeibeamte in den Mitternachtsstunden zu einem Einsatz in die Birkenstraße in Neubrandenburg gerufen, weil ein jugendlicher Deutscher Suizidabsichten äußerte. Nach Angaben des Hinweisgebers sollte er außerdem ein Messer bei sich führen.

Bei Eintreffen der eingesetzten Beamten wurde der Betroffene augenblicklich zum Störer, als er die Beamten bereits im Treppenhaus mit einem Teller bewerfen wollte. Der anschließenden Fixierung verweigerte er sich durch körperlichen Widerstand. Der Störer musste aufgrund seines geleisteten Widerstandes mit der Hilfe von vier Polizeibeamten zum Funkstreifenwagen transportiert werden. Sie wurden außerdem beleidigt und bespuckt. Anschließend richtete der Störer seine Aggressivität zusätzlich gegen den Funkstreifenwagen. Während der Fahrt ins Polizeigewahrsam leistete er weiterhin aktiven Widerstand. Dort angekommen beleidigte und bespuckte er die Beamten weiterhin, im Gewahrsam beschädigte er die Handfessel bis zur Unbrauchbarkeit und bedrohte die Beamten mit ihrem Leben.

Im Rahmen des Einsatzes wurden zwei Beamte und der Störer leicht verletzt. Eine medizinische Versorgung der Verletzten war nicht notwendig, die Beamten sind weiterhin dienstfähig. Am Funkstreifenwagen ist kein Sachschaden entstanden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest des Beschuldigten ergab einen Wert von 1,23 Promille. Die Ermittlungen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Körperverletzungsdelikte, Beleidigung, Bedrohung sowie Sachbeschädigung wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Polizeieinsatz wegen einer Trunkenheitsfahrt – alkoholisierter Tatverdächtiger verletzt Polizeibeamten

Am Sonntagnachmittag, 11.10.2020, gegen 16:00 Uhr wurden die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow in die Westphalstraße in Altentreptow gerufen, da dort eine augenscheinlich alkoholisierte männliche Person versuchte, mit einem Fahrzeug loszufahren. Nach Angaben des aufmerksamen Zeugen sollte der Betroffene in einem Fahrzeug sitzen und mehrfach im Leerlauf Gas geben.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, war der Motor des beschriebenen Fahrzeugs aus und der mögliche Fahrer schlief in der Garage. Nach Angaben des Zeugen ist der Betroffene nach dem Anruf bei der Polizei mit dem Fahrzeug gefahren. Aus diesem Grund sollten die Personalien festgestellt werden. Die Beamten weckten den Mann und fragten nach seinen Namen und Personaldokumenten. Dabei bemerkten die Beamten starken Atemalkoholgeruch. Der Betroffene reagierte sofort aggressiv und weigerte sich. Plötzlich und ohne Vorwarnung schlug der Tatverdächtige einem Beamten mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Der zweite Beamte konnte durch den Einsatz des Pfeffersprays den tätlichen Angriff beenden und den Tatverdächtigen mittels Handfesseln fixieren. Der Tatverdächtige versuchte weiterhin, die Beamten körperlich anzugreifen, was ihm aber auf Grund der Fixierung nicht gelungen ist. Stattdessen beleidigte er die Beamten mehrfach.

Zur Behandlung der Augen nach dem Einsatz des Pfeffersprays war ein Notarzt vor Ort. Der durchgeführte Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen hat einen Wert von 1,65 Promille ergeben. Aus diesem Grund wurde der 29-jährige deutsche Tatverdächtige, der in einem Dorf bei Altentreptow wohnhaft ist, zur Blutprobenentnahme in das Polizeirevier Malchin verbracht. Hier wurde auch der Führerschein des 29-Jährigen beschlagnahmt.

Der Polizeibeamte wurde durch die Schläge des 29-Jährigen leicht verletzt (Platzwunde am Kopf). Er wurde durch den Notarzt vor Ort ambulant behandelt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde nach der Belehrung, dass er kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung verantworten.

Zeugenaufruf nach Körperverletzung

Am Dienstagabend, 15.09.2020, gegen 19:45 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine gegenwärtige Körperverletzung im Stadtteil Monckeshof in Neubrandenburg gemeldet. Als die Beamten des Polizeihauptreviers vor Ort eintrafen, teilte ihnen der 55-jährige deutsche Geschädigte mit, dass der Tatverdächtige mit einem Fahrrad geflüchtet ist.

Nach dem Schilderungen des 55-Jährigen befuhr er zusammen mit seiner Tochter in seinem PKW die Monckeshofer Straße in aufsteigende Richtung. Als er hinter der Monckeshofer Straße 11a nach rechts auf den Parkplatz fahren wollte, übersah er einen auf dem Gehweg fahrenden Fahrradfahrer ohne Fahrradbeleuchtung. Es kam aber zu keinem Unfall. Anschließend stieg der Radfahrer von seinem Rad ab und begab in Richtung des Fahrzeuges des Geschädigten. Es folgte eine verbale Auseinandersetzung, die weiter eskalierte, so dass der der Unbekannte den 55-Jährigen angriff.

In der Folge gingen beide Personen zu Boden, wo der 55-Jährige den sich wehrenden Tatverdächtigen fixieren konnte. Die Tochter des 55-Jährigen informierte die Polizei und versuchte anschließend, die beiden Personen zu trennen. Nachdem ihr das gelang, entfernte sich der Tatverdächtige mit seinem schwarzen E-Bike. Nach Angaben des 55-Jährigen trug der Unbekannte ein blaues zerrissenes T-Shirt sowie eine kurze schwarze Hose. Er soll zudem alkoholisiert gewesen sein. Der Tatverdächtige konnte durch die Beamten bei der anschließenden Suche nicht aufgefunden werden.

Nach der Auseinandersetzung bemerkte der 55-Jährige, dass er aus dem Ohr blutete. Er benötigte aber keine ärztliche Behandlung.

Es wurde eine Strafanzeige wegen der Körperverletzung aufgenommen. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg suchen nun Zeugen. Wer die Auseinandersetzung am Abend des 15.09.2020 in Monckeshof beobachtet hat oder Hinweise zu dem möglichen Tatverdächtigen geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.