Trunkenheitsfahrt eines Kraftfahrzeugführers und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Neubrandenburg

Am Sonnabend, 22.02.2020, um 23:20 Uhr fiel Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg ein Pkw VW Golf auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit den Kreuzungsbereich Große Krauthöfer Straße/Gebrüder-Boll-Straße überfuhr.

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle wurde starker Atemalkoholgeruch beim 39-jährigen deutschen Fahrzeugführer wahrgenommen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,17 Promille. Bei der anschließenden Überstellung zur Blutprobenentnahme ins Klinikum Neubrandenburg beleidigte der Kraftfahrzeugführer die Polizeibeamten und leistete Widerstand. Dabei wurde ein Beamter am Handgelenk leicht verletzt.

Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Körperverletzung auf dem Wall

Am Freitag, 21.02.2020, gegen 18:55 Uhr kam es auf der Wallanlage zwischen dem Treptower Tor und dem Abzweig zur Fritz-Reuter-Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand gingen zwei unbekannte männliche Personen in Begleitung eines Hundes über die Wallanlage vom Treptower Tor kommend in Richtung Bahnhof. Beim Passieren einer sich auf der Wallanlage befindlichen Personengruppe, entstand aus noch unbekannten Gründen ein Streitgespräch zwischen einem der Spaziergänger und einem 18-jährigen russischen Staatsangehörigen aus der Gruppe.

Im weiteren Verlauf der verbalen Auseinandersetzung schlug der unbekannte Tatverdächtige dem 18-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin versuchten mehrere Personen aus der Gruppe die Auseinandersetzung zu beenden und schlichtend auf den Tatverdächtigen einzuwirken.

Zwei schlichtende 15-jährige deutsche Staatsangehörige erhielten daraufhin vom Tatverdächtigen ebenfalls Faustschläge ins Gesicht. Nach der Auseinandersetzung flüchtete der Tatverdächtige mit seinem Hund und seiner männlichen Begleitung von der Örtlichkeit über die Wallanlage in Richtung Bahnhof.

Die drei Geschädigten erlitten leichte Blessuren im Gesicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise zur Tat bzw. dem flüchtigen Täter können an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, an die Internetwache der Landespolizei sowie jeder anderen Polizeidienststelle gerichtet werden.

Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen

Bereits am Montag (17.02.20, gegen 17:30 Uhr) kam es im Neubrandenburger Reitbahnviertel zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten deutscher und syrischer Staatsangehörigkeit. Der Polizei wurde über Notruf eine Schlägerei mitgeteilt, sodass mehrere Funkstreifenwagen zum Einsatzort in die Traberallee kamen.

Vor Ort stellte sich die Situation sehr unübersichtlich dar, die Polizei geht momentan jedoch davon aus, dass sie alle beteiligten Personen feststellen konnten. Bis einschließlich Donnerstag gab es unterschiedliche Darstellungen des Sachverhaltes. Insgesamt wurden vier wechselseitige Strafanzeigen wegen Körperverletzungen aufgenommen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge, stieg eine 22-jährige Deutsche aus einem Bus. Ihr sei ein 42-jähriger Syrer mit Kinderwagen, in dem ein 3-jähriges Kind saß, und einem weiteren Kind (12 Jahre alt) entgegen gekommen. Die Frau gab an, unvermittelt vom Vater der Kinder geschlagen worden zu sein. Andere Zeugen berichteten, dass sie den 42-Jährigen bespuckt und ausländerfeindlich angeschrien habe. Außerdem habe sie gegen den Kinderwagen gestoßen. Daraufhin habe der 43-Jährige sie geschlagen.

Dieser Vorfall sei der Ausgangssachverhalt gewesen und sorgte für die sich anschließende Eskalation, deren genauer Ablauf jedoch noch abschließend in den Ermittlungen geklärt werden muss. Der 22-Jährigen seien zwei 25-jährige Deutsche zu Hilfe gekommen und hätten den 42-Jährigen konfrontiert. Diesem wiederum sei ein 16-jähriger Syrer zu Hilfe gekommen, welcher einen der beiden 25-jährigen Deutschen geschlagen habe. Die Frau habe daraufhin den syrischen Jugendlichen angegriffen und sei anschließend mit einer zerbrochenen Glasflasche auf den 42-Jährigen losgegangen, wovon sie jedoch abgehalten werden konnte.

Gegen die alkoholisierte 22-jährige Deutsche wurden zwei Anzeigen aufgenommen. Sie wies keine sichtbaren körperlichen Verletzungen auf. Gegen die beiden 42- und 16-jährigen Syrer wurde jeweils eine Anzeige aufgenommen. Beide waren leicht verletzt.

Zeugenaufruf zu einer gefährlichen Körperverletzung

Wie bereits berichtet wurde, ist es am 09.02.2020 gegen 19:20 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil einer 71-jährigen ägyptischen Staatsangehörigen gekommen. Als die 71-Jährige den großen Parkplatz in der Tibujewstraße überquerte, soll sie plötzlich von einer fremden Frau ins Gesicht geschlagen und zu Boden gerissen worden sein. Am Boden liegend soll die Tatverdächtige mehrfach die 71-Jährige mit beschuhtem Fuß getreten haben. Mehrere Anwohner der Tibujewstraße sollen den Vorfall beobachtet haben. Als die Tatverdächtige das bemerkte, sei sie geflüchtet.

Zur Tatverdächtigen kann gesagt werden, dass sie ca. 40-45 Jahre alt, ca. 1,60 m groß und schlank ist. Sie soll Brillenträgerin sein und glattes, schulterlanges und dunkelblondes Haar gehabt haben. Zur Bekleidung ist bekannt, dass sie eine dunkle Jacke und einen Rock getragen haben soll.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und suchen nun Zeugen. Insbesondere die Bewohner der Tibujewstraße, die die Körperverletzung beobachtet haben, aber auch andere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224.

Körperverletzung in der Oststadt

Am Sonntagabend, 09.02.2020, kam es gegen 19:20 Uhr zu einer körperlichen
Auseinandersetzung zwischen zwei weiblichen Personen in Neubrandenburg.

Dabei wurde eine 71-jährige ägyptische Staatsbürgerin von einer entgegenkommenden Passantin auf dem Parkplatz zwischen der Tibujewstraße und der Villejuifer Straße angegriffen. Die unbekannte Angreiferin flüchtete nach der Tat in unbekannte Richtung.

Die Geschädigte wurde durch den Angriff leicht verletzt. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund der Tat wird nach derzeitigen Ermittlungsstand ausgeschlossen. Die Polizei hat die Ermittlungen
aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Gefährliche Körperverletzung zum Nachteil eines Dreijährigen

Am Sonnabend, 01.02.2020, gegen 16:15 Uhr kam es in der Neubrandenburger Innenstadt am Eingang eines Einkaufszentrums zu einem Polizeieinsatz aufgrund einer Körperverletzung zum Nachteil eines 3-jährigen deutschen Jungen.

Nach dem jetzigen Ermittlungsstand waren ein 41-jähriger türkischer Vater mit seinem 3-jährigen Sohn im Begriff das Einkaufszentrum durch eine Drehtür in Richtung Treptower Straße zu verlassen. Zugleich betrat auch der 90-jährige Beschuldigte mit seinem Gehstock die Drehtür, um das Gebäude zu verlassen. Ohne Vorwarnung schlug der 90-jährige Deutsche plötzlich mit seinem Gehstock auf das Kind ein, weil ihm dieses wohl zu langsam war. Um weitere Angriffe gegen seinen Sohn abzuwehren, schubste der Vater den Beschuldigten beiseite. Der Beschuldigte fiel daraufhin zu Boden und verletzte sich leicht am Kopf. Zeugen beobachteten den Sachverhalt und verständigten die Polizei sowie einen Rettungswagen.

Der Beschuldigte verhielt sich den eintreffenden Beamten gegenüber aggressiv und desorientiert. Er wurde nach einer ambulanten Behandlung im Klinikum in seine Betreuungseinrichtung gebracht. Das Kind wurde durch die Schläge am Kopf und an der Schulter ebenfalls leicht verletzt. Im Anschluss an die Anzeigenaufnahme begab sich der Vater eigenständig mit seinem Sohn in ärztliche Behandlung.

Die Beamten haben vor Ort eine Anzeige gegen den Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zugleich wird auch gegen den Vater aufgrund des Verdachtes der Körperverletzung ermittelt.

Aktualisierung zum Angriff auf einen Polizeibeamten in Neubrandenburg

Der Richter am zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg hat am Dienstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft den Unterbringungsbefehl erlassen. Der 23-jährige Beschuldigte wird in eine forensische Klinik gebracht.

Entgegen der Gerüchte in sozialen Netzwerken möchte die Polizei klarstellen, dass es sich bei dem Beschuldigten nicht um den syrischen Staatsangehörigen handelt, der im vergangenen Jahr im Neubrandenburger Reitbahnviertel unter anderem durch Zerstechen von Reifen auffällig geworden ist.