Wettbewerb „Klimafreundlicher Landwirtschaftsbetrieb“ verlängert

Die Frist zur Teilnahme am Wettbewerb „Klimafreundlicher Landwirtschaftsbetrieb“ wurde bis zum 25. Juni ver­längert.

Eingereicht werden können Projekt- und Leistungs­beschreibungen von Maßnahmen, mit denen beispielhaft beigetragen wird

  • zur Ressourcenschonung,
  • zur Verringerung von CO2-Emissionen,
  • zur CO2-Speicherung in Pflanzen und Böden,
  • zur Steigerung der Energieeffizienz oder
  • zur klimaschonenden Bewirtschaftung.

Besonders effiziente und innovative Lösungen, die auch von anderen Betrieben angewendet werden können, werden mit einem Preis ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt insgesamt 7.500 Euro und soll auf der MeLa 2021 überreicht werden.

Die Wettbewerbsausschreibung und die Teilnahme­unterlagen sind abrufbar über: www.lm.mv-regierung.de/klimafreundlich

Bis 21. Juni für Innovationspreis Klima und Umwelt bewerben

Mit 25.000 Euro belohnt das Bundesumweltministerium jeden Preisträger in den sieben Kategorien des Bundeswettbewerbs um den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt 2022. Mit dem Preis soll das Engagement der deutschen Wirtschaft für den Klima- und Umweltschutz gewürdigt werden. Einsendeschluss ist der 21. Juni 2021.

Gesucht werden nachhaltige Lösungen in den Kategorien Prozess- sowie Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz, umweltfreundliche Technologien, umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, Kooperation mit Entwicklungs- und Schwellenländern bei technischen  oder sozialen Innovationen für Umwelt- und Klimaschutz, Innovation und biologische Vielfalt sowie Nutzung des digitalen Wandels für klima- und umweltfreundliche Innovationen.

Die Entscheidung darüber, welches Projekt prämiert wird, trifft eine Jury aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Das Geld für den Wettbewerb kommt aus der Nationalen Klimainitiative.

Bewerben Sie sich mit Ihren Projekten per Post oder online. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen: www.iku-innovationspreis.de.

Insta-Live zum Klimastreik

Am 19. März laden die Neubrandenburger GRÜNEN Jutta Wegner (Landtagskandidatin & Sprecherin der LAG Mobilität & Verkehr) und Damian Römisch zu einem Gespräch zum Thema „Klimaschutz und Mobilität“ ein.

Dabei soll es u. a. um die Frage gehen, wie Mobilität aussehen muss, um die Klimaziele zu erreichen. Die Zuschauer/innen sind eingeladen, sich mit Fragen und Kommentaren an der Diskussion zu beteiligen. Das Gespräch kann ab 20:30 Uhr live auf dem Instagramkanal des GRÜNEN Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte (@gruene.seenplatte) verfolgt werden.

Anlass der Veranstaltung ist der Globale Klimastreik, zu dem die Klimabewegung Fridays for Future am 19. März aufruft. Mit dem Streik fordern die Aktivist/inn/en die Staats- und Regierungschef/innen der Welt auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise zu verhindern und die Zukunft zu sichern.

Mit Autokorsos durch die Stadt

Wie bereits am 29.01.2021 angekündigt, wurden für den heutigen Tag mehrere Versammlungen in Neubrandenburg angemeldet, die zu zeitweisen Verkehrsbeeinträchtigungen im gesamten Stadtgebiet Neubrandenburgs sowie kurzzeitig in Burg Stargard führten. Die Polizeiinspektion Neubrandenburg führte zum Schutz der Versammlungen und zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit einen Polizeieinsatz mit eigenen und unterstellten Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV durch.

Der Beginn der Versammlungen verzögerte sich zeitlich, da sich einige Versammlungsteilnehmer nicht an die Auflage des Tragens der Mund-Nasen-Bedeckung halten wollten und die erlaubte Teilnehmerzahl von 100 Personen überschritten wurde.

Gegen 14:20 Uhr startete ein Autokorso von der Stadthalle im Kulturpark, gegen 14:30 Uhr begann ein weiterer Autokorso vom Waldfriedhof in der Neubrandenburger Oststadt. Beide Streckenverläufe führten durch nahezu jeden Stadtteil. Im Verlauf des Autokorsos, der am Waldfriedhof startete, kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei teilnehmenden PKW, bei dem niemand verletzt wurde.

Insgesamt nahmen knapp 200 Teilnehmer/innen in ca. 100 Fahrzeugen an den Autokorsos teil. Inhaltlich richteten sich die Versammlungen gegen die geltenden Regeln der Corona-Landesverordnung und Allgemeinverfügungen der Landkreise und deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche und berufliche Leben der Bevölkerung.

Zwei weitere angemeldete Versammlungen, ein Autokorso und ein Aufzug in Form eines Spaziergangs, fanden u.a. aufgrund nicht vorhandener Teilnehmer nicht statt.

Gegen 16:45 Uhr wurden die beiden durchgeführten Autokorsos durch die Versammlungsleiter für beendet erklärt. Sie verliefen weitestgehend störungsfrei. Im Verlaufe der Versammlung nahmen die eingesetzten Beamten sechs Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Tragen der Mund-Nasenbedeckung, eine Verkehrsordnungswidrigkeit und eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz auf.

Unterwegs mit dem Ranger

Der Müritz-Nationalpark bietet unzählige Möglichkeiten den Urlaub oder die Freizeit in der Natur zu verbringen. Dazu gehören auch Führungen zu unterschiedlichen Themen.

Rund um die Wienpietschseen geht eine Wanderung, die sich mit der Entstehung von Mooren und ihrer Rolle für das Klima auseinandersetzt.
Wo? Nationalparkeingang Waren, Specker Straße
Wann? Donnerstag, 13. August
11:00 bis 15:00 Uhr
Etwa fünf Kilometer

Für die Führung ist eine Anmeldung unter 039824 252 80 erforderlich.

Jugendklimabeirat RUN aus M-V formiert sich als Verein

Der Jugend eine Stimme geben und gemeinsam für ein Vorankommen im Klimaschutz eintreten – das ist das ideelle Ziel des Rates für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, kurz RUN, der im Mai 2019 von Jugendlichen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen wurde. Nun formiert sich der bislang lose Zusammenschluss von Schülern, Studierenden und Auszubildenden weiter: Mit der Gründung eines eingetragenen Vereins möchten die derzeit 24 Mitglieder eine Zäsur setzen und ihre Verhandlungsposition gegenüber Politik, Wirtschaft und anderen Interessenverbänden stärken.

Ein Großteil der Jugendlichen hat sich bereits bei Fridays for Future-Aktionen in Mecklenburg-Vorpommern aktiv engagiert, erklärte RUN-Initiatorin Theresia Crone. „Wir sind der tiefen Überzeugung, dass die Stimme der Jugend gehört werden muss. Wir wollen nicht länger abwarten und darauf hoffen, dass alles gut wird. Wir wollen unsere Zukunft aktiv mitgestalten und auf ein stärkeres Handeln gegenüber der Politik drängen. Der Klimawandel duldet keinen Aufschub!“, sagte sie weiter. Der Verein möchte sich daher inhaltlich auf landespolitische Themen der Nachhaltigkeit sowie den Umwelt-, Klima- und Naturschutz fokussieren.

Die Vereinsgründung nahmen die Jugendlichen außerdem zum Anlass, um ihre erste Kampagne „Bäume statt Böller“ vorzustellen. Ziel sei es, die Bevölkerung über die Auswirkungen des Zündens von Feuerwerkskörpern an Silvester auf die Luftgüte zu informieren. „Wir möchten die Konsumenten anregen, weniger oder am besten gar keine Feuerwerkskörper zu erwerben und dafür zu öffentlichen Feuerwerksveranstaltungen zu gehen“, informierte Crone. Das eingesparte Geld soll stattdessen über eine vom RUN zur Verfügung gestellten Webseite an die internationale Initiative „Plant for the Planet“ gespendet werden, die für jeden gespendeten Euro einen Baum pflanzt.

Nordkirche ruft zum Klimafasten 2019 auf

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland beteiligt sich an der Aktion „Klimafasten 2019“. Sie ruft Christinnen und Christen, Gemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Dienste und Werke dazu auf, in der diesjährigen Fastenzeit ab Aschermittwoch (6. März) eine klimafreundliche und ressourcensparende Lebensweise auszuprobieren. „Wir brauchen Kreativität und Veränderung. Dazu sind die sieben Wochen vor Ostern eine gute Gelegenheit“, betont der Umweltpastor der Nordkirche, Jan Christensen, vor dem Start der Aktion.

Unter dem Leitsatz „So viel du brauchst…“ (2. Mose 16) lädt die Nordkirche in diesem Jahr gemeinsam mit zehn weiteren evangelischen Landeskirchen und drei katholischen Erzbistümern dazu ein, Klimaschutz in den Mittelpunkt der eigenen Fastenzeit zu stellen. Jeder und jede kann sich daran beteiligen. Sieben Wochen lang gibt es wöchentlich zu jeweils einem Thema Anregungen, welche klimafreundlichen Alternativen im eigenen Alltag möglich sind.

Klimafasten ist allein, in der Familie oder in Gruppen möglich, heißt es da: So könne beispielsweise jede Gruppe in einer Kirchengemeinde etwas ausprobieren oder sich austauschen. Gemeinsam würden die Beteiligten ihre Erfahrungen in die Gemeinde einbringen. So könnte beispielsweise das nächste Gemeindefest plastikfrei gestaltet, ein vegetarisches Gemeindefrühstück ausprobiert oder neue Fahrradständer gebaut werden, damit mehr Menschen mit dem Rad zur Kirche fahren.

Die Idee hinter der bundesweiten Aktion: Erfolge beim Energiesparen zu Hause könnten auf das Energiemanagement der Kirchengemeinde übertragen werden. „So kann die Gemeinde Vorbild werden, um die Welt ein Stück gerechter und zukunftsfähiger werden zu lassen“, sagt Annette Piening vom Klimaschutzbüro der Nordkirche. Theologische Impulse in Andachten oder Gottesdiensten könnten ebenfalls dazu beitragen, in diesem Jahr eine etwas andere Fastenzeit zu gestalten.