Insta-Live zum Klimastreik

Am 19. März laden die Neubrandenburger GRÜNEN Jutta Wegner (Landtagskandidatin & Sprecherin der LAG Mobilität & Verkehr) und Damian Römisch zu einem Gespräch zum Thema „Klimaschutz und Mobilität“ ein.

Dabei soll es u. a. um die Frage gehen, wie Mobilität aussehen muss, um die Klimaziele zu erreichen. Die Zuschauer/innen sind eingeladen, sich mit Fragen und Kommentaren an der Diskussion zu beteiligen. Das Gespräch kann ab 20:30 Uhr live auf dem Instagramkanal des GRÜNEN Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte (@gruene.seenplatte) verfolgt werden.

Anlass der Veranstaltung ist der Globale Klimastreik, zu dem die Klimabewegung Fridays for Future am 19. März aufruft. Mit dem Streik fordern die Aktivist/inn/en die Staats- und Regierungschef/innen der Welt auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise zu verhindern und die Zukunft zu sichern.

Mit Autokorsos durch die Stadt

Wie bereits am 29.01.2021 angekündigt, wurden für den heutigen Tag mehrere Versammlungen in Neubrandenburg angemeldet, die zu zeitweisen Verkehrsbeeinträchtigungen im gesamten Stadtgebiet Neubrandenburgs sowie kurzzeitig in Burg Stargard führten. Die Polizeiinspektion Neubrandenburg führte zum Schutz der Versammlungen und zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit einen Polizeieinsatz mit eigenen und unterstellten Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV durch.

Der Beginn der Versammlungen verzögerte sich zeitlich, da sich einige Versammlungsteilnehmer nicht an die Auflage des Tragens der Mund-Nasen-Bedeckung halten wollten und die erlaubte Teilnehmerzahl von 100 Personen überschritten wurde.

Gegen 14:20 Uhr startete ein Autokorso von der Stadthalle im Kulturpark, gegen 14:30 Uhr begann ein weiterer Autokorso vom Waldfriedhof in der Neubrandenburger Oststadt. Beide Streckenverläufe führten durch nahezu jeden Stadtteil. Im Verlauf des Autokorsos, der am Waldfriedhof startete, kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei teilnehmenden PKW, bei dem niemand verletzt wurde.

Insgesamt nahmen knapp 200 Teilnehmer/innen in ca. 100 Fahrzeugen an den Autokorsos teil. Inhaltlich richteten sich die Versammlungen gegen die geltenden Regeln der Corona-Landesverordnung und Allgemeinverfügungen der Landkreise und deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche und berufliche Leben der Bevölkerung.

Zwei weitere angemeldete Versammlungen, ein Autokorso und ein Aufzug in Form eines Spaziergangs, fanden u.a. aufgrund nicht vorhandener Teilnehmer nicht statt.

Gegen 16:45 Uhr wurden die beiden durchgeführten Autokorsos durch die Versammlungsleiter für beendet erklärt. Sie verliefen weitestgehend störungsfrei. Im Verlaufe der Versammlung nahmen die eingesetzten Beamten sechs Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Tragen der Mund-Nasenbedeckung, eine Verkehrsordnungswidrigkeit und eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz auf.

Unterwegs mit dem Ranger

Der Müritz-Nationalpark bietet unzählige Möglichkeiten den Urlaub oder die Freizeit in der Natur zu verbringen. Dazu gehören auch Führungen zu unterschiedlichen Themen.

Rund um die Wienpietschseen geht eine Wanderung, die sich mit der Entstehung von Mooren und ihrer Rolle für das Klima auseinandersetzt.
Wo? Nationalparkeingang Waren, Specker Straße
Wann? Donnerstag, 13. August
11:00 bis 15:00 Uhr
Etwa fünf Kilometer

Für die Führung ist eine Anmeldung unter 039824 252 80 erforderlich.

Jugendklimabeirat RUN aus M-V formiert sich als Verein

Der Jugend eine Stimme geben und gemeinsam für ein Vorankommen im Klimaschutz eintreten – das ist das ideelle Ziel des Rates für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, kurz RUN, der im Mai 2019 von Jugendlichen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen wurde. Nun formiert sich der bislang lose Zusammenschluss von Schülern, Studierenden und Auszubildenden weiter: Mit der Gründung eines eingetragenen Vereins möchten die derzeit 24 Mitglieder eine Zäsur setzen und ihre Verhandlungsposition gegenüber Politik, Wirtschaft und anderen Interessenverbänden stärken.

Ein Großteil der Jugendlichen hat sich bereits bei Fridays for Future-Aktionen in Mecklenburg-Vorpommern aktiv engagiert, erklärte RUN-Initiatorin Theresia Crone. „Wir sind der tiefen Überzeugung, dass die Stimme der Jugend gehört werden muss. Wir wollen nicht länger abwarten und darauf hoffen, dass alles gut wird. Wir wollen unsere Zukunft aktiv mitgestalten und auf ein stärkeres Handeln gegenüber der Politik drängen. Der Klimawandel duldet keinen Aufschub!“, sagte sie weiter. Der Verein möchte sich daher inhaltlich auf landespolitische Themen der Nachhaltigkeit sowie den Umwelt-, Klima- und Naturschutz fokussieren.

Die Vereinsgründung nahmen die Jugendlichen außerdem zum Anlass, um ihre erste Kampagne „Bäume statt Böller“ vorzustellen. Ziel sei es, die Bevölkerung über die Auswirkungen des Zündens von Feuerwerkskörpern an Silvester auf die Luftgüte zu informieren. „Wir möchten die Konsumenten anregen, weniger oder am besten gar keine Feuerwerkskörper zu erwerben und dafür zu öffentlichen Feuerwerksveranstaltungen zu gehen“, informierte Crone. Das eingesparte Geld soll stattdessen über eine vom RUN zur Verfügung gestellten Webseite an die internationale Initiative „Plant for the Planet“ gespendet werden, die für jeden gespendeten Euro einen Baum pflanzt.

Nordkirche ruft zum Klimafasten 2019 auf

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland beteiligt sich an der Aktion „Klimafasten 2019“. Sie ruft Christinnen und Christen, Gemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Dienste und Werke dazu auf, in der diesjährigen Fastenzeit ab Aschermittwoch (6. März) eine klimafreundliche und ressourcensparende Lebensweise auszuprobieren. „Wir brauchen Kreativität und Veränderung. Dazu sind die sieben Wochen vor Ostern eine gute Gelegenheit“, betont der Umweltpastor der Nordkirche, Jan Christensen, vor dem Start der Aktion.

Unter dem Leitsatz „So viel du brauchst…“ (2. Mose 16) lädt die Nordkirche in diesem Jahr gemeinsam mit zehn weiteren evangelischen Landeskirchen und drei katholischen Erzbistümern dazu ein, Klimaschutz in den Mittelpunkt der eigenen Fastenzeit zu stellen. Jeder und jede kann sich daran beteiligen. Sieben Wochen lang gibt es wöchentlich zu jeweils einem Thema Anregungen, welche klimafreundlichen Alternativen im eigenen Alltag möglich sind.

Klimafasten ist allein, in der Familie oder in Gruppen möglich, heißt es da: So könne beispielsweise jede Gruppe in einer Kirchengemeinde etwas ausprobieren oder sich austauschen. Gemeinsam würden die Beteiligten ihre Erfahrungen in die Gemeinde einbringen. So könnte beispielsweise das nächste Gemeindefest plastikfrei gestaltet, ein vegetarisches Gemeindefrühstück ausprobiert oder neue Fahrradständer gebaut werden, damit mehr Menschen mit dem Rad zur Kirche fahren.

Die Idee hinter der bundesweiten Aktion: Erfolge beim Energiesparen zu Hause könnten auf das Energiemanagement der Kirchengemeinde übertragen werden. „So kann die Gemeinde Vorbild werden, um die Welt ein Stück gerechter und zukunftsfähiger werden zu lassen“, sagt Annette Piening vom Klimaschutzbüro der Nordkirche. Theologische Impulse in Andachten oder Gottesdiensten könnten ebenfalls dazu beitragen, in diesem Jahr eine etwas andere Fastenzeit zu gestalten.

Einladung zur KlimaKultur-Werkstatt am 26.10.2018 in Greifswald

Klimaschutz und Nachhaltigkeit fest im Alltag verankern, beruflich und privat – das ist das Ziel des ClimateCulture-Lab (CCL). Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald und das CCL-Team laden Interessierte dazu ein, am 26. Oktober im Internationalen Begegnungszentrum „Felix Hausdorff“ einen ganzen Tag im Sinne des Klimaschutzes jenseits von Technik und Kilowattstunden zu verbringen. Die CCL-Werkstatt richtet sich an alle, die Klimaschutz im Alltag etablieren möchten und bereits sind, sich auf etwas Neues einzulassen. Oft liegt der Fokus im Klimaschutz noch auf technischen Möglichkeiten. Die kulturellen Aspekte des Wandels werden kaum bedacht und unterschätzt.
Während der Veranstaltung werden daher Fragen diskutiert wie: Welche Lösungen für mehr Nachhaltigkeit bei Energie und Konsum gibt es? Wo kann ich in meinem Alltag Klimaschutz mitdenken und mitmachen (Beispiel täglicher Einkauf)? Wie kann ich meine Handlungsmuster erkennen und aufbrechen?
Das CCL lädt alle zum Mitmachen ein: Interessierte Bürger*innen jeden Alters, professionelle und ehrenamtliche Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, von Verbänden und Vereinen sowie Kulturschaffende, die den Klimaschutz durch aktiven Kulturwandel voranbringen wollen.
Anmeldung: unter www.climateculture-lab.de oder formlos per Mail an umwelt@greifswald.de