Fahrzeug und Führerschein nach zahlreichen Verkehrsverstößen beschlagnahmt

Am Nachmittag des 19.02.2021 waren Beamte der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow im Videowagen zur mobilen Verkehrsraumüberwachung im Einsatz. Dabei haben sie einen Fahrzeugführer mit diversen Geschwindigkeitsverstößen festgestellt, so dass sein Fahrzeug sowie dessen Führerschein sichergestellt wurden.

Kurve schneiden

Gegen 16:15 Uhr befuhren die Beamten die L 35 aus Richtung Burow kommend in Richtung Klempenow. Im Bereich der Abfahrt Golchen durchfuhren sie eine Baustelle, bei der die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt wurde und zudem ein Überholverbot bestand. Genau in dieser Baustelle wurden die Beamten von einem schwarzen Fahrzeug der Marke Audi überholt. Auf Grund des verkehrswidrigen Überholvorganges wurde die Videoaufzeichnung gestartet. Schon in dieser Baustelle beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug auf 114 km/h (bei erlaubten 30 km/h).

70-er Zone (Fotos: Polizei)

Weiterhin konnten die Beamten beobachten, dass der Fahrzeugführer mehrfach die Kurven schnitt und den Fahrstreifen des Gegenverkehrs nutzte. Auf der L35 wurde eine Maximalgeschwindigkeit von 189 km/h (bei erlaubten 100 km/h) erreicht. Mit mehr als 170 km/h wurde der Fahrer zudem in den auf 70 km/h reduzierten Bereichen der Ortslage Klempenow und der Kreuzung zur B199 gemessen.

Auf Grund der genannten Verkehrsverstöße wollten die Beamten das Fahrzeug umgehend stoppen. In die nächste Ortschaft Groß Below fuhr der betroffene Fahrzeugführer mit 150 km/h. Die Beamten schalteten den Leuchtschriftzug „Stop Polizei“ sowie das Blaulicht ein. Der Fahrzeugführer kam der Aufforderung sofort nach und hielt an.

Der 32-jährige deutsche Fahrzeugführer wurde durch die Beamten belehrt und mit den festgestellten Verstößen konfrontiert. Aus Sicht der eingesetzten Beamten hatte der Beschuldigte ein verbotenes Fahrzeugrennen geführt und die maximale Geschwindigkeiten aus seinem Fahrzeug herausgeholt. Der 32-Jährige machte in der Folge widersprüchliche Angaben zu möglichen Gründen für sein Fahrverhalten.

Die Beamten haben daraufhin telefonische Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg gehalten. Im Ergebnis dessen wurde die Beschlagnahme des Führerscheines sowie des Tatfahrzeugs angeordnet. Das Fahrzeug wurde in der Folge durch ein Abschleppunternehmen sichergestellt.

Nach der Belehrung, dass der 32-Jährige bis zur endgültigen richterlichen Entscheidung kein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen wegen des verbotenen Fahrzeugrennens dauern derzeit an.

Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person auf der A 20

Am Freitag, 26.06.2020, gegen 14:15 Uhr befuhr ein 63-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW Nissan die A 20 in Fahrtrichtung Stettin.

In der Nähe der Anschlussstelle Anklam kam er auf Grund zu hoher Geschwindigkeit und bei starkem Regen nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf dem angrenzenden Acker zum Liegen. Am PKW entstand Totalschaden.

Der Fahrer des PKW wurde dabei leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 4000 Euro.

Der Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in die Uniklinik Greifswald gebracht. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Kölln, Werder und Altentreptow mit insgesamt 24 Kameraden im Einsatz. Des Weiteren kamen ein Rettungshubschrauber mit dem Notarzt sowie der Rettungswagen aus Jarmen zur Hilfeleistung.

Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme bis 16:00 Uhr wurde die A 20 in Fahrtrichtung Stettin voll gesperrt. Zur Bergung des PKW wurde ein Abschleppdienst aus Jarman verständigt, der den PKW am dortigen Autohaus sichergestellt hat.

Unfall mit einer schwer verletzten Person auf der A 20

Am Donnerstag kam es gegen 18:00 Uhr auf der A 20 in Fahrtrichtung Lübeck, auf Höhe des Anschlussstelle Anklam, zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen und nach eigenen Aussagen der alleinbeteiligten Fahrzeugführerin, befuhr die 22-jährige Frau die A 20 in Fahrtrichtung Lübeck. In der Folge hatte die Berlinerin (deutsche Staatsbürgerin) die Absicht, an der AS Anklam die A 20 zu verlassen. Auf Grund der zu hohen Geschwindigkeit kam der PKW nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich anschließend.

Die Berlinerin wurde durch den Unfall schwer verletzt und kam zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg. Durch einen Abschleppdienst erfolgte die Bergung des PKW Honda Jazz. Für die Bergung des PKW war eine kurzzeitige Vollsperrung notwendig. Es entstand Sachschaden von etwa 6.000 EUR.

Baubeginn Radweg an der L 35 zwischen Klempenow und Burg Klempenow inkl. Radwegbrücke

An der Landesstraße L 35 von Klempenow bis Burg Klempenow wird ein Radweg als Ergänzung des bestehenden Radwegnetzes gebaut. Der Radwegneubau beginnt an der Einmündung des Weges in der südlichen Ortslage, vor der vorhandenen Busbucht und schließt nördlich der Dorfstraße „Zur Burg“ an den bestehenden Radweg wieder an. Zur Querung der Gräben werden eine Radwegbrücke und drei Durchlässe gebaut. Zusätzlich werden die Zufahrten zu den privaten Grundstücken erneuert.
Baubeginn ist am 13.08.2018, Bauende voraussichtlich am 28.06. 2019. Die Arbeiten werden bei abschnittsweise halbseitiger Sperrung der Landesstraße durchgeführt (zeitweiliger Ampelbetrieb). Für den Bau der Radwegbrücke sind jeweils Vollsperrungen an 4 Wochenenden eingeplant. Die Umleitung erfolgt dann über die Landesstraße L 273 ab Altentreptow bis Werder und die Kreisstraße K 40 ab Werder über Wodarg und Kölln und umgekehrt. Die Zeitpunkte der Vollsperrungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.