Corona: Zur aktuellen Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Wenn es am bevorstehenden Wochenende bei den niedrigen Inzidenzwerten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bleibt, dann können die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ab dem 31. Mai 2021 in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren. In der so genannten Stufe 1 müssen die Eltern oder andere Personensorgeberechtigte dann kein negatives Testergebnis mehr beim Betreten der Einrichtungen vorlegen.

Um in die Stufe 1 des Stufenplanes des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Kindertagesförderung eintreten zu können, muss die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 50 betragen. Dann kann der Eintritt in Stufe 1 am übernächsten Tag erfolgen. Die 7-Tage-Inzidenz lag am 25. Mai erstmals an einem Werktag unter 50. Hält also dieser Trend bis zum 29. Mai an, dann gilt ab dem 31. Mai 2021 die besagte. Stufe 1.

Sollte es jedoch am Sonnabend (29. Mai 2021) zu einer Unterbrechung des Trends der Unterschreitung der Inzidenz von 50 kommen, dann gilt weiterhin die bisherige Stufe 2.

Mit der jüngsten Änderung der Corona-Landesverordnung, die heute in Kraft getreten ist, entfällt die landesweite Regelung zum Verbot des Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit. Deshalb konnte der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nunmehr den Punkt 1 seiner 43. Allgemeinverfügung widerrufen. Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde auf der Internetseite bekannt gemacht.

Es gilt jedoch weiterhin der Punkt 2 der 43. Allgemeinverfügung zur so genannten Maskenpflicht an einigen Orten in der Öffentlichkeit. Das heißt, eine Mund-Nase-Bedeckung ist weiterhin zu tragen in Fußgängerzonen, Warteschlangen sowie auf Bahnsteigen und an Haltestellen.

Kitas gehen nach Pfingsten in den Regelbetrieb

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte unterschreitet seit dem 17. Mai an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert von 100. Damit können ab dem 23. Mai alle Kinder wieder in Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflege betreut werden. Das heißt, nach Pfingsten findet der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt.

Zwar müssen die Eltern dann nicht mehr einen negativen Test als Voraussetzung für die Betreuung der Kinder nachweisen, jedoch ganz ohne Test geht es vorerst nicht. Denn es gelten weiterhin die Bestimmungen der aktuellen Corona-Kindertagesförderungsverordnung- Corona-KiföVO M-V und die KiTa-Stufen-Hygienehinweise des Landes Mecklenburg-Vorpommern: Danach dürfen Eltern die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle nur getestet betreten. Dazu ist zweimal in der Woche, ein negatives Testergebnis nachzuweisen. Ein entsprechendes Formular für die Selbsterklärung kann u. a. von der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de heruntergeladen werden.

Zuletzt wurden – mit Stand vom 19. Mai – im gesamten Landkreis in der Kindertagesförderung, in den Kindertageseinrichtungen und bei den Kindertagespflegepersonen mehr als 11.700 Kinder betreut. Das waren knapp 66,8 Prozent der sonst zu betreuenden Kinder.

Im Zusammenhang damit, dass am kommenden Wochenende die Gaststätten im Landkreis öffnen können, hat der Landkreis eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Ab dem 23. Mai können alkoholische Getränke auch vor gastronomischen Einrichtungen, einschließlich Bars, Imbissen und Cafés konsumiert werden. Die entsprechende 51. Allgemeinverfügung wurde auf der Internetseite des Landkreises bekannt gemacht.

Wer an Corona erkrankt war und einen Nachweis seiner Genesung benötigt, erhält das entsprechende Dokument auf einen formlosen Antrag beim Gesundheitsamt des Landkreises. Es genügt eine Mail an die Adresse: coronahotline@lk-seenplatte.de mit der Angabe des Namens und Absenders.

Mit Stand heute (21. Mai 2021) hat das Gesundheitsamt bereits 400 Genesungsnachweise versendet. Ab sofort erhalten die Betroffenen ihre Genesungsnachweise mit dem Bescheid zum Ende der Quarantäne.

Noch ein Hinweis zu den Orten, an denen alle Bürger den kostenlosen Schnelltest erhalten können. Viele dieser Schnelltestzentren im Landkreis bieten den Service auch am morgigen Sonnabend an. In Neustrelitz, Altentreptow, Malchin und Penzlin haben Teststellen auch über das Pfingstwochenende geöffnet. Die Adressen und konkreten Öffnungszeiten stehen auf der Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de.

Lockerungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte tritt ab dem 21. Mai 2021 die Ausgangsbeschränkung zwischen 22 und 5 Uhr im gesamten Landkreis außer Kraft. Hintergrund sind die gesetzlichen Regelungen im Bundes-Infektionsschutzgesetz. Wenn an fünf aufeinander folgenden Werktagen der Schwellenwert von 100 Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen unterschritten wird, so tritt diese Maßnahme am übernächsten Tag außer Kraft. Maßgeblich ist hierbei die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Wenn heute der Inzidenzwert im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erneut unter 100 steht, dann gibt es ab dem 21. Mai gemäß der Schul-Corona-Verordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern Erleichterung für die Schulkinder der 1. bis 6. Klassen im Landkreis. Sie haben nach Pfingsten wieder Präsenzunterricht. Auch die Abschluss- bzw. Vorabschlussklassen werden dann in Präsenzunterricht beschult. Es gilt ausdrücklich Präsenzpflicht für alle Schulbereiche in der jeweiligen Unterrichtsform. Ab der 7. bis zur 11. Klasse bleibt es jedoch auch nach den Pfingstferien noch beim Wechselunterricht an allgemein bildenden und beruflichen Schulen.

Was die möglichen Lockerungen für die Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege betrifft, so ist noch etwas Geduld notwendig. Hier hat sich der Landkreis an die Corona-Kindertagesförderungsverordnung (Corona-KiföVO M-V) zu halten. Noch gilt die so genannte Schutzphase, die am 17. Mai in Kraft getreten war. Wenn es bei der jetzigen Entwicklung bleibt (und die Inzidenz nicht wieder über 100 steigt), dann kann die nächste Stufe frühestens am 25. Mai in Kraft treten. Am kommenden Freitag wird der Landkreis dazu verbindliche Aussagen veröffentlichen.

Alle Informationen zu den Kita-Öffnungen ab 17. Mai

Ab dem kommenden Montag (17. Mai) sind Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen in Mecklenburg-Vorpommern wieder geöffnet. Die landesweite Schließungsphase mit einer Notfallbetreuung wird damit beendet.

„Die im April getroffenen Maßnahmen in der Kindertagesförderung haben die gewünschte Wirkung gebracht. Wir können deshalb unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzkonzepte den Regelbetrieb wieder aufnehmen“, verdeutlichte Sozialministerin Stefanie Drese nach der Entscheidung am (gestrigen) Dienstag.

Der vom Sozialministerium erarbeitete Kita-Öffnungsplan orientiert sich am bestehenden Stufenplan und nimmt einzelne Modifizierungen vor. Im Wesentlichen gelten drei Stufen, die sich nach Aussage von Drese vor Ort bewährt haben und allen Akteuren vertraut sind:

  • Inzidenzwert unter 100: Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen,
  • Inzidenzwert zwischen 100 und 165: Regelbetrieb mit Elterntestung,
  • Inzidenzwert über 165: Notfallbetreuung.

Das Sozialministerium hat alle relevanten Informationen zu den neuen Regelungen auf seiner Website www.sozial-mv.de zusammengestellt. Neben der aktuellen Corona-Kindertagesförderungsverordnung finden sich dort auch alle Formulare für Eltern, darunter ein Vordruck zur Selbsterklärung eines negativen Testergebnisses. Dieses Formular wird zur Dokumentation eines Selbsttests benötigt und muss in der Kita ab einem Inzidenzwert von über 100 im Landkreis/ in der kreisfreien Stadt ausgefüllt vorgelegt werden.

Direktlink zu den Informationen, Dokumenten und Formularen im Bereich der Kindertagesförderung: Kita-Öffnungen ab 17. Mai

Kita-Öffnungen ab 17. Mai

In Mecklenburg-Vorpommern endet die landesweite Notfallbetreuung in den Kitas. Ab dem kommenden Montag (17. Mai) sind Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen wieder geöffnet. Darüber informierte Sozialministerin Stefanie Drese nach dem MV-Gipfel am Dienstag.

Grundlage für diesen weitgehenden Öffnungsschritt sind die sinkenden Inzidenzwerte im gesamten Land sowie die deutlich abnehmende Zahl von Kitas mit Infektionsfällen.

Der vom Sozialministerium erarbeitete Kita-Öffnungsplan orientiert sich am bestehenden Stufenplan und nimmt einzelne Modifizierungen vor. So wird die Grenze, ab der wieder die Notbetreuung greift, von einem Inzidenzwert von bisher 150 auf 165 angehoben im Einklang mit der Schule und den Bundesregelungen im Infektionsschutzgesetz. Der Stufenplan richtet sich nach der 7-Tage-Inzidenz in dem jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt.

Im Wesentlichen gelten drei Stufen, die allen Akteuren vertraut sind. Unter einem Inzidenzwert von 100: Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen, Inzidenzwert zwischen 100 und 165: Regelbetrieb in der Schutzphase mit Elterntestung, Inzidenzwert über 165: Notfallbetreuung.

Neu ist: Als zusätzliche Sicherheitslinie wird ab einem regionalen Inzidenzwert von über 100 eine Testpflicht der Eltern für den Besuch der Kita und Kindertagespflegestellen durch die Kinder eingeführt.

Schnupfnasen und andere symptomatische Kinder sollen allerdings weiter in der Kinderarztpraxis oder im Abstrichzentrum getestet werden. Die sehr zuverlässigen Testungen in diesem Bereich haben einen effektiven Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus bewirkt.

Zahlen zur Kita-Notfallbetreuung in M-V

Rund 38 Prozent der Kinder besuchen derzeit die Notfallbetreuung in den Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten und Hort) des Landes. Das hat die Rückmeldung aus allen sechs Landkreisen und den beiden kreisfreien Städten zum Stichtag 21. April ergeben, wie Sozialministerin Stefanie Drese heute mitteilte.

Die Spanne in den Landkreisen/kreisfreien Städten liegt dabei zwischen 32 und 42 Prozent.

In den einzelnen Betreuungsarten betragen die Belegungsquoten 47,5 Prozent im Krippenbereich, 42,5 Prozent im Kindergarten und 28 Prozent im Hort.

Sozialministerium schaltet Kita-Bürgerhotline

Am 19. April werden die Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten und Hort) und Kindertagespflegestellen landesweit für den Regelbetrieb geschlossen. Es findet nur noch eine Notfallbetreuung statt.

Das Sozialministerium richtet deshalb bereits ab dem (morgigen) Sonnabend eine Telefon-Hotline ein, um umfassend über die beschlossenen Maßnahmen und Regelungen für den KiTa-Bereich zu informieren.

„Mit dem zusätzlichen Hotline-Angebot reagieren wir auf die große Nachfrage und den bestehenden Informationsbedarf im Zusammenhang mit der Schließung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen“, teilte Sozialministerin Stefanie Drese am Freitag mit.

Folgende Telefonnummer steht für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen zur Verfügung:

0385 588 19999.

Am Sonnabend und Sonntag sind die Hotlines von 10 bis 14 Uhr geschaltet. Von Montag bis Freitag ist die Hotline von 8 bis 17 Uhr erreichbar.

Nach Beendigung des MV-Gipfels und der Kabinettssitzung wird das Sozialministerium darüber hinaus am Wochenende aktuell weitere Informationen zum Thema Kindertagesförderung veröffentlichen. Die Internetadresse lautet: www.sozial-mv.de.