Filmabend im Rahmen der Interkulturellen Woche

Im Rahmen der INTERKULTURELLEN WOCHE NEUBRANDENBURG (40.Kalenderwoche 2020) zeigen die rosalila Beratung & Bildung gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) und LV Soziokultur MV e.V. in Kooperation mit dem AWO Jugendmigrationsdienst Neubrandenburg im Kommunales Kino LATÜCHT, Große Krauthöferstraße 16, den Film „Futur Drei“.

Kurzinhalt: Mit diesem cineastischen Leckerbissen laden wir ein, dem Thema Interkulturalität anhand der Geschichte Parvis zu folgen. Dieser wächst als Sohn zweier Exil-Iraner in Deutschland auf und nimmt alles was seine Familie für ihn tut, für selbstverständlich. Als er in einem Wohnprojekt für Flüchtlinge seine Sozialstunden ableisten muss, lernt er die iranischen Geschwister Banafshe und Amon kennen. In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwanderersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem postmigrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwandernden und ihren Familien allzu oft ausgeschlossen oder falsch dargestellt werden.

Deutschland 2020, 92 Minuten, Originalfassung (Deutsch und Farsi), teilweise mit deutschen Untertiteln, FSK 16
Mittwoch, 30. September 2020 Beginn 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), mit Eintritt lt. Preisliste Kino

Ostalgischer Freitag im Autokino Zempow – Lange DEFA-Filmnacht mit Gästen

Das Autokino Zempow war das einzige seiner Art in der DDR und lädt an diesem Wochenende zu einer Reise in die filmische Vergangenheit ein. Am Freitag, den 21.08.2020 flimmern die DEFA-Filmklassiker „Sieben Sommersprossen“ und „Die Legende von Paul und Paula“ über die große Leinwand. Vorab gibt es die schönsten DDR-Hits von dem Musiker Helje Sauer.

Als Fachfrau ist Beate Rabe vom Filmmuseum Potsdam vor Ort. Sie wird die Gäste mit spannendem Hintergrundwissen über die beiden DEFA-Produktionen fesseln. Beate Rabe arbeitet seit 14 Jahren im Filmmuseum Potsdam. Als Verantwortliche für Filmbildung und Museumspädagogik ist es ihr Job, v.a. auch DEFA-Filme immer wieder ins Spiel zu bringen, zur Diskussion zu stellen und einem Publikum nahe zu bringen, für das es sich zunächst nur um alte Filme handelt. Als „Kinokomplizin“ des Autokinos Zempow unterstützt sie den Dorfkulturverein und freut sich sehr, dass hier zwei der populärsten DEFA-Filme zu sehen sein werden.

„Wenn es so etwas wie ein positives Lebensgefühl in der DDR gab – diese beiden Filme spiegeln viel davon wider“, sagt sie. Deshalb hat sich Beate Rabe nicht lange bitten lassen, ein wenig von ihrem Insiderwissen zu den Filmen „Sieben Sommersprossen“ (1978, R: Hermann Zschoche) und „Die Legende von Paul und Paula“ (1973, R: Heiner Carow) über die Autoradiofrequenz 92,6 zu teilen. Die Gäste dürfen sich also auf eine kurze fachkundige Einführung zu den Filmen freuen.

Beide Filme haben einiges gemeinsam: Sie sorgten z.B. wochenlang für ausverkaufte Kinosäle. Beide brechen Tabus, erzählen von einer Liebe, die mindestens problematisch, wenn nicht gar „unmoralisch“ ist. Das Publikum ließ und lässt sich noch heute gern und gut gelaunt darauf ein, dass die Filmfiguren ihren Anspruch auf Glück vehement verteidigen – vor allem gegen die „Obrigkeit“. Sie „funktionieren“ nicht mehr und lassen sich viel einfallen für ihre Liebe. Und dabei sind sie obendrein nackt zu sehen!

Und weil das Schwelgen in alten Zeiten in diesem Autokino sowieso zum guten Ton gehört, an diesem DEFA-Abend vermutlich ganz besonders, darf gern auch lauthals mitgesungen werden, wenn der Potsdamer Musiker Helge Helje Sauer im Vorprogramm ein paar herausragende Ost-Hits zum Besten gibt.

Einlass ab 19:30 Uhr, „Sieben Sommersprossen“ 21 Uhr, „Die Legende von Paul und Paula“ 22:30 Uhr.
Karten für die Veranstaltung können im Internet www.autokino-zempow.de oder an der Abendkasse erworben werden. Übernachtungsmöglichkeiten auf Anfrage unter info@autokino-zempow.de. Die Inbetriebnahme des Autokinos im Mai 2020 wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie, des Landkreises OPR sowie der Sparkasse Ostprignitz Ruppin gefördert.

Große Unterstützung fürs Kino Latücht

Der Neubrandenburger Latücht-Verein kann sich den Traum von einem neuen Transporter für sein mobiles Kino erfüllen. Die Bitte um finanzielle Unterstützung für das Fahrzeug hatte in den vergangenen Wochen eine Spendenwelle ausgelöst. Das von neu.sw unterstützte Crowdfunding brachte fast 4 500 Euro ein. Und jetzt übergab auch die VNG-Stiftung noch einen großen Scheck.

Über noch einmal 5 000 Euro konnte sich Latücht-Geschäftsführer Holm-Henning Freier freuen. Er nahm den Scheck gemeinsam mit der Vereinsschatzmeisterin Anja Gottschalk entgegen. Insgesamt haben die Kino-Macher vom Latücht nun fast 20 000 Euro zur Verfügung, denn auch das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte bereits Geld zugesagt.

„Wir sind sehr dankbar für die große Unterstützung. Damit können wir uns jetzt nach einem richtig guten gebrauchten Transporter für unsere Vorführtechnik umschauen“, sagte Holm-Henning Freier. Das bisherige Gefährt war vor mehr als 20 Jahren als damals schon gebrauchter Wagen angeschafft worden und würde nicht noch einmal TÜV bekommen. Nachdem das Latücht aber in diesem Jahr bereits erhebliche coronabedingte Einnahmeausfälle verkraften musste, wäre ein weiterer Ausfall der mobilen Kino-Angebote im Stadtgebiet und in der Region für den Verein wirtschaftlich nicht mehr verkraftbar gewesen.

Genau deshalb hat nun auch die VNG-Stiftung schnelle und unkomplizierte Finanzhilfe angeboten. Sie hat kürzlich ein Programm für Organisationen und Institutionen aufgelegt, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. „Es ist uns ein Herzensanliegen, den Verein Latücht zu unterstützen. Er leistet mit seinem Engagement für Kunst und Kultur gerade auch in diesen schwierigen Zeiten einen ganz besonderen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander und den Austausch zwischen Jung und Alt in und um Neubrandenburg“, sagte Bodo Rodestock, Vorstand der VNG-Stiftung, bei der Spendenübergabe. Die Stiftung bündelt und fördert gemeinnützige und soziale Aktivitäten.

neu.sw selbst hatte im April ein Crowdfunding-Angebot gestartet, um Vereinen und Institutionen in der Region Neubrandenburg zu helfen. Zu den ersten Projekten gehörte der Transporter für das mobile Kino des Latüchts. „Dieses Beispiel zeigt sehr schön, wie viele Menschen bereit sind zu spenden, wenn sie für eine konkrete Sache begeistert werden. Wir haben die einzelnen Beträge dann sehr gern aus unserem Fördertopf aufgestockt. So können wir alle gemeinsam Ziele erreichen“, sagte neu.sw Geschäftsführer Ingo Meyer.

Kabinett beschließt weitere Lockerungen im Rahmen der Corona-Schutz-Maßnahmen

Die Landesregierung hat am Dienstag im Kabinett zahlreiche weitere Lockerungen im Rahmen der Corona-Verordnung getroffen. Hierzu zählen ab dem 25. Mai beispielsweise die Öffnung der Rehakliniken, die Öffnung von Kinos sowie die Öffnung von im Freien angelegten öffentlichen Badeanstalten im Sinne von Freibädern sowie Schwimm- und Badeteichen mit Wasseraufbereitung. Darüber hinaus hat das Kabinett Erleichterungen für Einreisen aus dem europäischen Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Quarantäneverordnung beschlossen. Gaststätten dürfen statt bis 21 Uhr nun auch bis 23 Uhr öffnen.

Die Rehaklinken in Mecklenburg-Vorpommern sollen ab dem 25. Mai wieder öffnen können. Eine entsprechende Verordnung ist am Dienstag im Kabinett vorgestellt worden. Alle Kliniken können dann aufmachen. Sie werden mit unterschiedlichem Ausmaß und Geschwindigkeit an den Normalbetrieb herangeführt. Je nach individueller Bewertung ihres jeweiligen Risikoprofils sind die Einrichtungen in Risikostufen eingeordnet. Das Hochfahren erfolgt nach festgelegten Phasen. Diese beginnen ab dem 25. Mai und enden am 16. August.

Auch Kinos können wieder ihre Türen öffnen. Auch hier sind besondere Auflagen zur Hygiene sowie zu Einlass- und Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Es gilt beispielsweise eine Begrenzung der Besucherzahlen zur Sicherstellung der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Angehörige eines Hausstandes können nebeneinandersitzen. Ein Verkauf von Speisen und Getränken im Foyer-/Eingangsbereich ist unter Beachtung der gestiegenen Hygienestandards erlaubt, ebenso die Mitnahme in den Saal. Ein Verkauf von Speisen und Getränken in den Sälen ist nicht gestattet. Es muss bestimmte Wegeleitsysteme und weitere Umsetzung der Abstandsregeln in gemeinsam genutzten Bereichen geben. Zur Gewährleistung der Nachverfolgbarkeit müssen Kontaktdaten – wie bei anderen Veranstaltungen auch – durch das jeweilige Kino entsprechend erfasst werden.

Im Freien angelegte öffentliche Badeanstalten im Sinne von Freibädern sowie Schwimm- und Badeteichen mit Wasseraufbereitung können ab dem 25. Mai 2020 unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen öffnen. Es sind die gesteigerten hygienischen Anforderungen insbesondere in den Gemeinschaftseinrichtungen zu beachten. Der Betreiber hat ein an die aktuellen epidemiologischen Veränderungen angepasstes und von der zuständigen Behörde zu genehmigendes Sicherheits- und Hygienekonzept zu erstellen.

Wirtschaftsminister Glawe: Autokinos können öffnen

Zur aktuellen Diskussion um Autokinos: „Die Autokinos können öffnen. Rückmeldungen zeigen uns, dass notwendige Auflagen erarbeitet sind“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe am Mittwoch.

Es gelten die allgemeinen Hygienevorschriften.

Der Veranstalter muss eng mit dem zuständigen Gesundheitsamt zusammenarbeiten und Einlasskontrollen durchführen. In den Autos dürfen sich Personen nur allein, in Begleitung von im selben Haushalt lebenden Personen und einer weiteren Person aufhalten. Auf dem Gelände darf kein Speiseverkauf stattfinden, ein Lieferservice ist erlaubt. Für den Gang zur Toilette darf das Auto verlassen werden.

Und für den Betrieb der Tonanlage braucht es eine Lizenz der Bundesnetzagentur. Nur nebenbei bemerkt.

BiboKino: Heimat-Geschichte(n) : Wiekhäuser & Walter Gotsmann

Am 18.02.2020 um 17 Uhr lädt der Förderverein der Neubrandenburger Regionalbibliothek herzlich ein ins „BiboKino“. Zwei Kurzfilme der Senioren-Video-Gruppe „Rastlos“ erzählen Heimat-Geschichte(n) von Wiekhäusern in Neubrandenburg und über den Heimatforscher Walter Gotsmann. Der Eintritt ist frei!

„Neues Leben hinter alten Mauern“ heißt ein interessanter Film, der nach einem Drehbuch von Renate Triebel entstand. Mit den Wiekhäusern verbinden sich viele Facetten Neubrandenburger Stadtgeschichte – und überraschende Geschichten vom heutigen „Stadt-Leben“ entlang der historischen Stadtmauer. Wer neugierig auf Beispiele für das gegenwärtige „(Innen-)Leben“ von Wiekhäusern ist, kann mit der Senioren-Videogruppe „Rastlos“ in 30 Minuten auf filmische Entdeckungsreise gehen.

Der zweite Kurzfilm erzählt in 20 Minuten heute kaum bekannte „Heimat-Geschichte(n)“ über Walter Gotsmann (1891-1961), an den u. a. der Walter-Gotsmann-Weg in Neubrandenburg, der Gotsmann-Stein in den Hellbergen bei Wendfeld oder der Gotsmann-Naturlehrpfad bei Serrahn erinnern. Barbara Hübner und Joseph Wiesner fragen – im Film unterstützt von Hanna-Maria Kallus-Gotsmann und Erwin Hemke: Wer war dieser verdienstvolle ehrenamtliche Heimatforscher, Naturschützer und Künstler?

Im der Reihe „BiboKino“ zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek an jedem 3. Dienstag im Monat interessante Filme, die in der Region, in Vereinen, Initiativen oder Bildungseinrichtungen entstanden sind. Der Eintritt ist immer frei, Anmeldung nicht nötig. Lassen Sie sich einfach überraschen! Kontakt: foerderverein@bibliothek-nb.de

BiboKino: Heimat-Geschichte(n) : Wiekhäuser & Walter Gotsmann

Am 18.02.2020 um 17 Uhr lädt der Förderverein der Neubrandenburger Regionalbibliothek herzlich ein ins „BiboKino“. Zwei Kurzfilme der Senioren-Video-Gruppe „Rastlos“ erzählen Heimat-Geschichte(n) von Wiekhäusern in Neubrandenburg und über den Heimatforscher Walter Gotsmann. Der Eintritt ist frei!

„Neues Leben hinter alten Mauern“ heißt ein interessanter Film, der nach einem Drehbuch von Renate Triebel entstand. Mit den Wiekhäusern verbinden sich viele Facetten Neubrandenburger Stadtgeschichte – und überraschende Geschichten vom heutigen „Stadt-Leben“ entlang der historischen Stadtmauer. Wer neugierig auf Beispiele für das gegenwärtige „(Innen-)Leben“ von Wiekhäusern ist, kann mit der Senioren-Videogruppe „Rastlos“ in 30 Minuten auf filmische Entdeckungsreise gehen.

Der zweite Kurzfilm erzählt in 20 Minuten heute kaum bekannte „Heimat-Geschichte(n)“ über Walter Gotsmann (1891-1961), an den u. a. der Walter-Gotsmann-Weg in Neubrandenburg, der Gotsmann-Stein in den Hellbergen bei Wendfeld oder der Gotsmann-Naturlehrpfad bei Serrahn erinnern. Barbara Hübner und Joseph Wiesner fragen – im Film unterstützt von Hanna-Maria Kallus-Gotsmann und Erwin Hemke: Wer war dieser verdienstvolle ehrenamtliche Heimatforscher, Naturschützer und Künstler?

Im der Reihe „BiboKino“ zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek an jedem 3. Dienstag im Monat interessante Filme, die in der Region, in Vereinen, Initiativen oder Bildungseinrichtungen entstanden sind. Der Eintritt ist immer frei, Anmeldung nicht nötig. Lassen Sie sich einfach überraschen! Kontakt: foerderverein@bibliothek-nb.de