Time 4 Clubfriends

Auch die beiden AWO Jugendclubs in Basepohl und Stavenhagen dürfen auf Grund des Corona Virus nicht öffnen und können so, nicht wie sonst, für die Besucher der Einrichtungen da sein.

Franka und Wacki von den beiden Clubs haben sich aber überlegt, wie trotzdem der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen gehalten werden kann. Sie wollen für sie da sein und wenn es nur am Telefon ist.

Vom 06. bis 09. April und vom 14. bis 17. April sind die beiden in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr am Telefon und erwarten die Anrufe. Die Kinder und Jugendlichen könnt über ihre Sorgen und Nöte, aber auch lustige Geschichten erzählen, oder einfach quatschen, so wie sie das sonst im Club auch immer gemacht haben.

Jugendclub Basepohl: 039954 21151
Jugendclub Stavenhagen: 039954 487154

Franka und Wacki freuen sich auf viele Gepräche.

Oster-Basteltipps von der Jugendkunstschule

Eine Jugendkunstschule ohne Kinder und Jugendliche? Das geht doch nicht – darum gibt es weiterhin virtuelle Angebote. Der Instrumentalunterricht wird per Video-Chat weitergeführt. Die Teilnehmenden der Medienkurse haben einen eigenen Online-Bereich, auf dem sie ihre selbsterstellten Cartoons und Animationsfilme teilen und kommentieren können. Die Jugendbuchjury liest weiter ihre Bücher, damit sie pünktlich die Lufti-Preise für die beste aktuelle Jugendliteratur vergeben können.

Außerdem hat die Jugendkunstschule noch einen neuen Mitarbeiter bekommen. Entstanden ist er aus einem flauschigen Samtpullover, der gaaaanz hinten in einer dunklen Schrankecke in der Jugendkunstschule lag. Es handelt sich um einen zunächst noch namenlosen Bären. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Nähkursen haben viele tolle Namensvorschläge geschickt. Darum konnte der Bär vor Kurzem seinen Freund, den Hasen, zu seiner Namensparty einladen. Jetzt heißt er Bärtram.

Die beiden Freunde geben über die Webseite der Kunstschule täglich neue Näh- und Basteltipps, damit es zuhause nicht langweilig wird. Entstanden sind schon Filzpferdchen, Bucheinschläge, Eierwärmer und Bommelhasen. Dazu gibt es noch praktische Tipps, wie man zum Beispiel mit einer Gabel eine kleine Bommel herstellen kann.

Wer neugierig geworden ist oder noch nach einer Idee für ein Ostergeschenk sucht, der kann auf der Webseite der Jugendkunstschule den Bären Bärtram kennenlernen: www.junge-kuenste.de/bastel-tipps

Mutter mit zwei Kleinkindern fährt mit 2,21 Promille

Am Montagabend, 30.03.2020, gegen 20:10 Uhr hat die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Information erhalten, dass eine alkoholisierte Fahrzeugführerin mit zwei Kleinkindern von Fünfeichen in Richtung der Neubrandenburger Oststadt fahren will.

Als die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in Richtung der Ortschaft Fünfeichen gefahren sind, konnten sie das besagte Fahrzeug der betroffenen Fahrzeugführerin feststellen und stoppen. Im Fahrzeug stellten die Beamten die 30-jährige Fahrzeugführerin sowie ihre beiden Kinder, ein fünf Monate alter Junge und ein fünfjähriges Mädchen, fest. Das Baby war bei Eintreffen der Beamten in der Babyschale nicht angeschnallt.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei der 30-Jährigen hat einen Wert von 2,21 Promille ergeben. Sie wurde daraufhin zur Blutprobenentnahme in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ist sie auf eigenen Wunsch im Klinikum Neubrandenburg verblieben. Die beiden Kinder wurden in Obhut des Jugendamtes übergeben.

Die Beamten haben den Führerschein sowie den Fahrzeugschlüssel der 30-Jährigen sichergestellt und eine Strafanzeige wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.

Sozialschutz-Paket bringt schnelle und unbürokratische Hilfe für Bürgerinnen und Bürger

Der Bundesrat hat am Freitag mit den Stimmen Mecklenburg-Vorpommerns das „Sozialschutz-Paket“ beschlossen. Mit verschiedenen Maßnahmen sollen die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abgefedert werden.
„Mit dem Sozialschutz-Paket helfen wir denen, die von der Krise wirtschaftlich und sozial besonders betroffen sind, wie z.B. Menschen mit geringem Einkommen, Solo-Selbständige oder Kleinunternehmen“, verdeutlicht Sozialministerin Stefanie Drese. Viele Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern würden von den Maßnahmen profitieren.

So wird der Zugang in die Grundsicherungssysteme vorübergehend erleichtert, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Hierfür wird die Vermögensprüfung ausgesetzt. Drese: „Der Staat zahlt die Grundsicherung und übernimmt dabei alle Miet- und Heizkosten für bis zu einem Jahr. Niemand muss dafür sein Erspartes antasten. Und niemand muss um seine Wohnung fürchten.“

Familien erhalten Unterstützung durch veränderte Regelungen beim Kinderzuschlag, dem sogenannten Notfall-KIZ. „Da sich bei vielen Familien das Einkommen aktuell durch Kurzarbeit, Arbeitslosengeld oder geringere Einnahmen reduziert, ist für den Anspruch auf Kinderzuschlag ausnahmsweise nur das Einkommen im letzten Monat vor der Antragstellung maßgeblich“, verdeutlicht Ministerin Drese. Das Vermögen bleibt bei der Prüfung völlig unberücksichtigt.

Der Kinderzuschlag ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern mit kleinen Einkommen, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen. Für eine Paarfamilie mit zwei Kindern ist das ein Einkommen von circa 1.400 bis circa 2.400 Euro netto. Bei hohen Wohnkosten kommen auch höhere Werte in Betracht.

Der Notfall-KiZ kann ab dem 1. April 2020 bei den Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden.
Das Sozialschutz-Paket umfasst auch Unterstützung für soziale Dienstleister und Fürsorgeeinrichtungen, die in ihrem Bestand gefährdet sind. Sie werden mit finanziellen Hilfen weiter gesichert. Im Gegenzug sollen die Empfänger im Rahmen eines Sicherstellungsauftrags der öffentlichen Hand in geeignetem und zumutbarem Umfang Arbeitskräfte, Räumlichkeiten und Sachmittel zur Verfügung stellen.

Die Regionalbibliothek bittet um Regenbögen – Euer Regenbogen in unser Fenster

Kennt ihr schon die Regenbogen-Malkation? Kinder malen einen Regenbogen und hängen diesen in die Fenster. So können andere Kinder beim Spazierengehen sehen, dass sie nicht die Einzigen sind, die Zuhause bleiben.

Gleichzeitig senden die Regenbögen ein „Dankeschön“ an das Pflegepersonal, Verkäufer in den Supermärkten und alle anderen, die eine Aufmunterung brauchen.

Die Regionalbibliothek macht mit! Schickt eure Bilder in A4 per Post oder E-Mail, gern mit Vorname und Alter. Dann verschönern wir damit die Fenster der Bibliothek. Bitte an Regionalbibliothek, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg oder ausleihe.bibl@neubrandenburg.de senden.

Internet-ABC / Corona-Spezial

Das Internet-ABC hat aus aktuellem Anlass ein Spezial zum Thema „Corona“ und das Thema „Lernen zuhause“ aufbereitet und online gestellt.

Auf der Kinderseite haben wir hilfreiche Links zusammengetragen, über die sich Kinder sicher und kindgerecht zum Thema „Corona“ und verwandte Themen wie „Hamsterkäufe“ und „Fake-News“ informieren können. Da uns viele Anfragen der Kinder hierzu erreichen, wollen wir zudem mit einer Umfrage und einem Forum Kindern die Möglichkeit geben, sich zu dem Thema „Lernen zuhause“ auszutauschen, selbstverständlich moderiert und begleitet durch die Internet-ABC Redaktion.
Kinder: www.internet-abc.de/corona-schule-lernen

Für Lehrkräfte haben wir die wichtigsten Angebote aus dem Internet-ABC zusammengestellt, mit denen Kinder auch selbstständig (oder durch Begleitung der Eltern) das Internet erkunden können. Diese Linksammlung steht auch als PDF auf der Plattform zum Download zur Verfügung (siehe PDF anbei).
Lehrer: www.internet-abc.de/corona-homeschooling

Darüber hinaus erhalten Eltern auf ihrem Protalbereich Informationen zu den Lernmodulen sowie Hinweise zu unserer Lernsoftware- und Spieletippsdatenbank.
Eltern: www.internet-abc.de/corona-zuhause

Notfallversorgung der Kinder läuft

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werden 5,8 Prozent aller Kinder im Alter bis zu 11 Jahren in die so genannte Notfallbetreuung in Kindertageseinrichtungen und bei Kindestagespflegepersonen aufgenommen.

Das sind 1002 Kinder, deren Eltern beide in Berufen arbeiten, die in der jetzigen Lage an ihrem Arbeitsplatz im Sinne des Allgemeinwohls unverzichtbar sind. Sie arbeiten u.a. in medizinischen Berufen, in der Lebensmittelproduktion und in Bereichen der staatlichen Sicherheit und Ordnung.

In diesem Zusammenhang weist das Jugendamt noch einmal darauf hin, dass die Notfallbetreuung nur in Kindertageseinrichtungen mit einer gültigen Betriebserlaubnis bzw. bei Kindertagespflegepersonen mit einer gültigen Pflegeerlaubnis erfolgen kann. Die Betreuung von Kindern in Einrichtungen von Unternehmen ist nicht zulässig.