FLIMMO-Weihnachtsspecial jetzt online

TV, Streaming und YouTube: Die Highlights für Kinder und die ganze Familie

In Zeiten von Corona wird Weihnachten in vielen Familien anders gefeiert werden als sonst. Was aber gleich bleibt, ist das große und unüberschaubare Angebot im TV und auf Streaming-Plattformen rund um die Feiertage. Und das wird dieses Jahr womöglich stärker genutzt als in den Jahren davor. Umso wichtiger ist es, geeignete Filme und Serien für Kinder auszuwählen und den Bildschirm auch mal abzuschalten.

Um Eltern dabei zu unterstützen hat FLIMMO in einem Online-Special Sehenswertes im Fernsehen und auf Streaming-Portalen zusammengestellt. Ob Weihnachtsklassiker, Märchenfilme oder Animationshits: Für jede Altersgruppe und die ganze Familie ist etwas dabei. Tipps für Angebote auf YouTube mit Bastelanleitungen oder Liedern gibt es noch dazu.

Weil aber vor allem im TV-Programm nicht alles für Kinder in Frage kommt, weist FLIMMO auch darauf hin, was sie lieber nicht sehen sollten. Damit ein sinnvoller Medienkonsum über die Feiertage gelingt, hat FLIMMO außerdem eine Reihe von Tipps zusammengestellt. Da große Weihnachtsfeiern und gegenseitige Besuche dieses Jahr ausfallen, gibt es beispielsweise viele kreative Vorschläge für digitale Treffen mit Familie und Freunden.

Weitere Tipps zur Medienerziehung und zahlreiche Ideen für eine Freizeitgestaltung auch jenseits des Bildschirms finden Eltern unter www.flimmo.de/weihnachten

FLIMMO wünscht frohe Weihnachten, viel Zeit zum Abschalten und ein gesundes, neues Jahr!

Pause für den Kinder- und Jugendsport

Der Kinder- und Jugendsport ruht vom 16. Dezember bis zum 10. Januar. Nach dem Bund-Länder-Beschluss vom Sonntag hebt die Landesregierung die Ausnahmegenehmigung für den Trainingsbetrieb von Kindern und Jugendlichen sowie für den Schwimmunterricht auf.

„Die Reduzierung der Kontakte rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest ist eine wichtige Maßnahme, um im familiären Kreis sicher und besinnlich feiern zu können. Deshalb setzen wir landesweit nun auch den Kinder- und Jugendsport aus“, sagte Sportministerin Stefanie Drese am Dienstag.

Die neue Corona-Verordnung des Landes, die zum 16. Dezember in Kraft tritt, sieht entsprechende Änderungen der bisherigen gesonderten Regelungen für den Kinder- und Jugendsport vor. Der Sportbetrieb (Training, Spiel und Wettkampf) ist damit in allen Sportarten und Altersklassen im Freizeit- und Amateurbereich sowohl im Outdoor- als auch im Indoor-Bereich bis zum 10. Januar 2021 ausgesetzt.

Drese: „Wenn wir jetzt ein paar Wochen unsere Kontakte drastisch einschränken, können wir im neuen Jahr die Maßnahmen früher wieder lockern. Die Sportangebote für Kinder und Jugendliche liegen mir dabei besonders am Herzen.“

Die Ministerin verweist zudem darauf, dass Sport zu treiben, möglich bleibt und unter Einhaltung der Schutzvorschriften auch gesundheitlich förderlich ist. „Sport kann individuell oder auf öffentlichen und privaten Sportanlagen, sofern geöffnet, allein, zu zweit oder mit weiteren Mitgliedern des eigenen Hausstandes ausgeübt werden. Joggen gehen, Fahrrad fahren oder mit seinen Kindern auf der Wiese Fußball spielen, ist natürlich erlaubt“, so Drese.

Hygieneempfehlungen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Das Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern hat einen erweiterten Leitfaden im Zusammenhang mit dem Corona-Virus veröffentlicht. Darin enthalten sind aktualisierte Empfehlungen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe (5. Corona-JugVO ÄndVO M-V vom 2. Dezember 2020). Die Verordnung ist bis einschließlich 17.01.2021 gültig. Dabei geht es darum, unter Abwägung der Belange des Infektionsschutzes, Leistungen zugunsten junger Menschen und deren Familien vorzuhalten, soweit die Hygiene- und Schutzmaßnahmen sichergestellt werden können.

So soll zum Beispiel, zum Schutz von Beschäftigten und Kindern, die Anzahl der teilnehmenden Personen im Hinblick auf die Größe der genutzten Räumlichkeiten angemessen sein, so dass ein hinreichender Abstand zwischen den einzelnen Personen eingehalten und den gestiegenen Hygieneanforderungen genüge getan werden kann.

Ein weiterer Punkt ist das Verhältnis der Anzahl von betreuenden zu teilnehmenden Personen. Es sollte derart gestaltet sein, dass dem jeweils betreuenden pädagogischen Personal zu jeder Zeit eine Überwachung der Einhaltung der grundlegenden Hygienemaßnahmen (z.B. Abstände, Kontaktvermeidung, Handhygiene etc.) möglich ist.

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, weil dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Dies dient zur Reduzierung von Krankheitserregern in der Luft. Mehrmals täglich, mindestens alle zwei Stunden, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.

Soweit umsetzbar, sollten die Angebote und Maßnahmen in kleineren, voneinander getrennten Gruppen erfolgen.
Alle Angebote müssen grundsätzlich eine kinder- und jugendhilfe-rechtliche Zielsetzung im Sinne des SGB VIII verfolgen und erfordern somit eine pädagogische Begleitung.

Nicht mehr erlaubt sind Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugend- und Familienerholung sowie der internationalen Jugendarbeit. Sie können angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens bis auf Weiteres nicht mehr durchgeführt werden.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte hier: Link zu den Hygieneempfehlungen des Sozialministeriums

IHKs in MV: Die Wirtschaft handelt und bietet rund 4300 Jugendlichen eine Berufsperspektive

Drei Monate nach dem Start des neuen Ausbildungsjahres ziehen die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) ein insgesamt positives Fazit zur aktuellen Ausbildungssituation im Land: Bis zum 31. Oktober dieses Jahres konnten die Kammern in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin insgesamt 4294 neue Ausbildungsverträge eintragen. Davon wurden 350 mit Jugendlichen, die ausländische Wurzeln besitzen, geschlossen. Das entspricht acht Prozent. Das zeigt, dass die duale Ausbildung allen Zielgruppen den Einstieg in die berufliche Karriere ermöglicht. „Die Duale Berufsausbildung trägt wesentlich zur Integration bei“, so Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der geschäftsführenden IHK der Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs in MV. Nach Aussagen von Torsten Haasch haben die drei Industrie- und Handelskammern mit individuellen, kreativen Werbekampagnen trotz Corona-Pandemie die potentiell Ausbildungsinteressierten erreicht.

„In wirtschaftlicher Selbstverwaltung haben wir nicht geredet, sondern gehandelt“, so Haasch. Die IHK zu Rostock setzte bei ihrer Kampagne „Aus Bildung wird was!“ auf die sozialen Medien und erreichte damit in Corona-Zeiten besonders die junge Zielgruppe. Um zu kompensieren, dass die Berufsorientierung wegen der Corona-Maßnahmen nicht immer vor Ort in den Schulen stattfinden konnte, bot sie eine Telefonhotline zur Ausbildung an, die rege in Anspruch genommen wurde. Die IHK zu Schwerin setzte und setzt mit der Kampagne „Mach, worauf du Bock hast!“ auf die Sozialen Medien und digitale Werbung. Bei einer Nachvermittlungsaktion am 5. September vor dem Ludwig-Bölkow-Haus hatten Ausbildungsinteressierte die Möglichkeit zur persönlichen Beratung. Weiterhin können sich Schüler, Lehrer und Angehörige an die Azubi-Hotline der Schweriner Kammer wenden.

„Wir in Neubrandenburg betreiben seit Monaten die Ausbildungsbörse online. Hier präsentieren sich Top-Ausbildungsunternehmen mit ihren konkreten Angeboten für Ausbildungsplätze und Praktika. Außerdem sind die Ausbildungsbotschafter der IHK virtuell und persönlich im Einsatz in den Schulen der Region, um aus eigenem Erleben über die Möglichkeiten und Vorzüge einer Berufsausbildung in der Region anschaulich zu informieren“, stellt Torsten Haasch fest.
Abschließend resümiert der Hauptgeschäftsführer: „Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ist ungebrochen hoch. So konnten den Jugendlichen, die zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch eine Lehrstelle suchten, bei den Nachvermittlungsaktionen gemeinsam mit den zuständigen Agenturen für Arbeit mehrere Angebote unterbreitet werden. Trotzdem blieben einige Ausbildungsplätze unbesetzt.“

Das duale Ausbildungssystem habe nach Ansicht von Haasch in diesem Jahr einmal mehr gezeigt, dass es sich insbesondere auch in Krisenzeiten schnell auf neue Bedingungen einstellen kann und den perfekten beruflichen Karriereeinstieg ermöglicht. Er appelliert an diejenigen, die noch auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, die Angebote der IHK-Lehrstellenbörse (www.ihk-lehrstellenboerse.de) zu nutzen oder sich umgehend an die Ausbildungsberater ihrer IHK vor Ort zu wenden, um auch jetzt noch einen beruflichen Einstieg zu finden.

Zeugen nach Körperverletzung zum Nachteil eines 14-Jährigen gesucht

Am frühen Dienstagabend, 27.10.2020, gegen 17:10 kam es in einem Einkaufszentrum im Juri-Gagarin-Ring in der Neubrandenburger Oststadt zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 14-jährigen Deutschen.

Der Geschädigte befand sich in dem Einkaufszentrum, als ihm zwei männliche Jugendliche, einer von ihnen ohne Mund-Nasen-Schutz, begegnete. Der Geschädigte konfrontierte die männliche Person ohne Mund-Nasen-Schutz auf dessen Fehlverhalten. Daraufhin agierten die Jugendlichen gemeinschaftlich zum Nachteil des Geschädigten, wobei sie diesen schlugen und traten, sodass er Nasenbluten erlitt. Die Tatverdächtigen flüchteten in der Folge unerkannt über einen Seitenausgang.

Die Verletzungen des 14-Jährigen wurden vor Ort durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Die zwei männlichen Tatverdächtigen werden ca. 16 Jahre alt geschätzt und hatten einen ausländischen Dialekt. Beide haben eine schlanke Statur und dunkle Haare. Einer der Tatverdächtigen trug einen roten Kapuzenpullover, der zweite Tatverdächtige einen hellen Kapuzenpullover.

Im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wurden die Ermittlungen wegen der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht. Wer den Sachverhalt beobachtet hat, Angaben zu den Tatverdächtigen oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Filmabend im Rahmen der Interkulturellen Woche

Im Rahmen der INTERKULTURELLEN WOCHE NEUBRANDENBURG (40.Kalenderwoche 2020) zeigen die rosalila Beratung & Bildung gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) und LV Soziokultur MV e.V. in Kooperation mit dem AWO Jugendmigrationsdienst Neubrandenburg im Kommunales Kino LATÜCHT, Große Krauthöferstraße 16, den Film „Futur Drei“.

Kurzinhalt: Mit diesem cineastischen Leckerbissen laden wir ein, dem Thema Interkulturalität anhand der Geschichte Parvis zu folgen. Dieser wächst als Sohn zweier Exil-Iraner in Deutschland auf und nimmt alles was seine Familie für ihn tut, für selbstverständlich. Als er in einem Wohnprojekt für Flüchtlinge seine Sozialstunden ableisten muss, lernt er die iranischen Geschwister Banafshe und Amon kennen. In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwanderersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem postmigrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwandernden und ihren Familien allzu oft ausgeschlossen oder falsch dargestellt werden.

Deutschland 2020, 92 Minuten, Originalfassung (Deutsch und Farsi), teilweise mit deutschen Untertiteln, FSK 16
Mittwoch, 30. September 2020 Beginn 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), mit Eintritt lt. Preisliste Kino

Berufsausbildungsbeihilfe: Zuschuss für die eigenen vier Wände möglich – unbedingt vor Ausbildungsbeginn beantragen!

Jugendliche, die eine Ausbildung planen, wollen auf eigenen Beinen stehen – auch finanziell. Unter bestimmten Voraussetzungen unterstützt die Bundesagentur für Arbeit (BA) dabei mit einem Zuschuss – der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB).

Dazu der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse: „Azubis, die während der Ausbildung in einer eigenen Wohnung leben, reicht die Ausbildungsvergütung vielleicht nicht aus, um neben der Miete auch noch Lebensmittel oder die Fahrten nach Hause zu bezahlen. Hier können wir in bestimmten Fällen, mit der sogenannten Berufsausbildungsbeihilfe – weiterhelfen. Es wäre fatal, die Berufsausbildung junger Menschen am Geld scheitern zu lassen. Darum wollen wir über den gesamten Ausbildungszeitraum finanziell unterstützen, wenn es notwendig ist.“

Aber nicht jeder der zum Start des neuen Ausbildungsjahres eine Lehre beginnt, hat Anspruch auf BAB.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Die Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB)<www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsvorbereitende-bildungsmassnahme>- vielleicht auch, um nachträglich auf einen Hauptschulabschluss oder gleichwertigen Schulabschluss vorzubereiten.
  • … eine betriebliche oder außerbetriebliche Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Und der Hin-und Rückweg von den Eltern zur Ausbildungsstätte dauert länger als 2 Stunden.
  • … eine betriebliche oder außerbetriebliche Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, für Auszubildende die über 18 Jahre alt sind, verheiratet beziehungsweise mit einer/m Partnerin/ner zusammenleben.
  • Du machst eine betriebliche oder außerbetriebliche Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Du hast mindestens ein Kind und lebst nicht in der Wohnung deiner Eltern.
    Wichtig: Die Ausbildungsvergütung wird angerechnet. Gleiches gilt für das Jahreseinkommen der Eltern. (aus dem vorletzten Kalenderjahr)

Die Antragstellung auf Berufsausbildungsbeihilfe kann auch online erfolgen!

Alle Informationen, rund um die Berufsausbildungsbeihilfe sind auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit nachzulesen: www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab