Warnung vor falschen Jugendamtsmitarbeitern

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte warnt aus gegebenem Anlass vor Besuchern, die sich als Mitarbeiter des Jugendamtes ausgeben.

So haben sich dieser Tage zwei Personen in einem Privathaushalt vorgestellt und behauptet, sie würden aus Gründen möglicher Kindeswohlgefährdung eine Kontrolle durchführen. Bei der Gelegenheit haben sie die Wohnung besichtigt. Die falschen Jugendamtsmitarbeiter hatten weiße, mit Stempeln versehene Dienstausweise gezeigt.

Die korrekten Dienstausweise der Kreisverwaltung sind graugrün. Sie sind mit dem Passfoto, dem Siegel des Landkreises und der Unterschrift des Landrats versehen. Man sollte sich gegebenenfalls immer den Dienstausweis auch in Verbindung mit dem Personalausweis des Jugendamtsmitarbeiters zeigen lassen.

Bei Verdachtsfällen ist es angeraten, beim Jugendamt direkt nachzufragen, ob es sich tatsächlich um Mitarbeiter (mit den entsprechenden Namen) des Amtes handelt. Die Telefonnummer lautet: 0395 57087 3173.

Winterferien-Angebote der Jugendkunstschule

Die Jugendkunstschule „Junge Künste“ (An der Hochstraße 13) hält für Kinder und Jugendliche wieder zahlreiche Ferienangebote bereit.

Vom 11. bis 14. Februar oder vom 18. bis 21. Februar kann jeweils von 13-16 Uhr in der Kunstwerkstatt ein eigener Sitzhocker gestaltet werden. Nebenan in der Nähwerkstatt werden am 10. und 11. Februar von 10-16 Uhr mit der Nähmaschine Bilder auf Stoff gemalt. Am 11. Februar zeigt der Künstler Tom Wollenberg tolle Gestaltungsmöglichkeiten für T-Shirts.
Vom 12. bis 14. Februar ist in der Medienwerkstatt die Fotografin Anne Steffen zu Gast. Sie zeigt täglich von 10-16 Uhr, wie man mit einer Kamera umgeht und Portraits kunstvoll inszeniert.
In der Woche vom 17. bis 21. Februar könnt ihr täglich von 10-13 Uhr eure eigene Geschichte in einem Daumenkino aufzeichnen und anschließend mittels einfacher Animation zum Leben erwecken. Wer Interesse an anderen Kulturen hat, kann am 19. Februar lernen, den eigenen Namen mit japanischen Schriftzeichen künstlerisch zu gestalten.

Auch im Theaterkeller in der Poststraße 4 gibt es am 11. und 12. Februar etwas zu erleben, hier wird von 9.30–12 Uhr mit Schwarzlichteffekten Theater gespielt. Das Keramikstudio (Juri-Gagarin-Ring 35) öffnet am Freitag, den 14. und 21. Februar seine Türen und lädt zum Gestalten winterlicher Tonobjekte ein.

Weitere Informationen zu den Ferienangeboten findet ihr auf unserer Webseite www.junge-kuenste.de. Anmeldungen sind telefonisch unter 0395-77824822 oder per Mail an info@junge-kuenste.de möglich.

Tag der offenen Tür der Jugendkunstschule

Am Freitag, den 24. Januar, öffnet die Jugendkunstschule von 15 bis 18 Uhr ihre Türen. Ab 15 Uhr stellen Schülerinnen und Schülern der Grundschule Nord das Kooperationsprojekt „Mixed-Media“ vor.

Wer Ideen und Wünsche für die Zukunft der Jugendkunstschule hat, der ist 15:30 Uhr herzlich zu der Gesprächsrunde „Jugendkunstschule 2025 – Wo wollen wir hin?“ eingeladen. Die Mitarbeiter der Fachbereiche Bildende Kunst, Medien, Musik, Textil und Theater informieren über aktuelle Angebote und in einer großen Vernissage zeigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre aktuellen Kunstwerke, modische Accessoires, Kostüme und Animationsfilme.

Den Abschluss bildet ein kurzer Dokumentationsfilm zur Sommerakademie 2019.

Dschungelcamp, Bachelor, DSDS & Co. wieder gestartet – was für Kinder problematisch ist

Wie immer beginnt das Jahr mit einigen TV-Formaten, die für Aufregung sorgen: Heute geht die 14. Staffel von Ich bin ein Star – holt mich hier raus, besser bekannt als Dschungelcamp an den Start. Der Bachelor und Deutschland sucht den Superstar laufen bereits. Germany‘s next Topmodel schickt ab 30. Januar wieder junge Frauen über den Laufsteg. Und im Februar ist ein Comeback von Big Brother geplant.

Was alle Sendungen gemeinsam haben: die Frage nach dem, was echt und was inszeniert ist. Selbst Erwachsene können oft nicht durchschauen, was an einer „Dschungelprüfung“ real ist oder ob ein Streit zwischen Kandidaten manipuliert wurde. Jüngere Zuschauer dürften damit noch größere Schwierigkeiten haben. Und gerade bei denen erfreuen sich Reality-Sendungen nach wie vor großer Beliebtheit. Späte Ausstrahlungstermine im Fernsehen können nicht immer verhindern, dass Kinder zusehen. Vieles ist über Mediatheken, begleitende Angebote im Internet oder Apps abrufbar. Die umfangreiche Berichterstattung auf Social-Media-Plattformen, im Fernsehen, in Printmedien oder im Internet macht Kinder neugierig. Sie wollen auch mitreden, wenn die neuesten Peinlichkeiten und Ekelbilder am Schulhof diskutiert werden.

Viele Eltern sind unsicher, wie sie mit diesen polarisierenden Sendungen umgehen sollen. FLIMMO gibt einen Überblick und zeigt auf, was an den unterschiedlichen Sendungen problematisch ist. Im Dschungelcamp oder bei Big Brother stehen häufig intime Geständnisse und Streitereien im Mittelpunkt. Bei Deutschland sucht den Superstar werden Kandidaten oft zur Unterhaltung der Zuschauer bloßgestellt und lächerlich gemacht. In Der Bachelor und bei Germany‘s next Topmodel wird ein fragwürdiges Frauenbild vermittelt.
Mehr zu den einzelnen Sendungen sowie Tipps für Eltern zum Umgang damit unter www.flimmo.tv.

Jugendliche engagieren sich – In den Winterferien an die Ostsee

In den Winterferien vom 8. bis zum 14. Februar können Jugendliche ab 15 Jahren in Zinnowitz auf Usedom eine spannende Woche verbringen. Im Gruppenleiterseminar, das auf den Erwerb der bundesweit anerkannten Jugendleitercard (JuLeiCa) vorbereitet, bekommen sie das nötige Rüstzeug für das Leiten von Kinder- und Jugendgruppen. Daneben gibt es Gelegenheit, eigene Begabungen und Stärken zu entwickeln und in die Teamarbeit einzubringen.

Das Seminar wird vom Evangelischen Kinder- und Jugendwerk Mecklenburg verantwortet. Alle Inhalte orientieren sich an den Standards der JuLeiCa. Im Spezialkurs können Fortgeschrittene Workshops testen und neue Module für Freizeiten entwickeln. Die etwa 50 Jugendlichen kommen auch mit Formen und Themen der Evangelischen Arbeit in Berührung. Das heißt, christliche Lieder und Texte bereichern die Seminare und die Jugendlichen sind zu Andachten eingeladen.

Wer also Lust hat auf das ebenso begeisternde wie herausfordernde Engagement als GruppenleiterIn, ist hier genau richtig. Darüber hinaus ist die JuLeica als Nachweis von Engagement und sozialer Kompetenz allgemein anerkannt und deshalb eine gern gesehene „Beilage“ bei Bewerbungen aller Art. Alle Interessierten sind – unabhängig von einer Kirchenmitgliedschaft – herzlich eingeladen. Der Teilnehmerbeitrag von 95 Euro beinhaltet auch die Unterkunft und Vollverpflegung. Informationen und Anmeldung unter 0395 5666062, E-Mail: ejm-propstei-neustrelitz@elkm.de

Informationsabend über Fachgymnasium und Fachoberschule

Die Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte lädt am Dienstag, 7. Januar 2020 um 18 Uhr zum Informationsabend (Rasgarder Straße 22, Neubrandenburg) ein. Es stellen sich das Fachgymnasium und die Fachoberschule vor.

Am Fachgymnasium haben die Schüler die Möglichkeit, die Zugangsvoraussetzungen zur Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule, Hochschule oder Universität zu erwerben.
Voraussetzung für den dreijährigen Bildungsweg ist die mittlere Reife bzw. der Realschulabschluss.
Das Fachgymnasium bietet folgende Schwerpunkte an:

  • Wirtschaftsinformatik
  • Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • Sozialpädagogik

Gleichzeitig informiert die Fachoberschule über den einjährigen Bildungsweg, um die Fachhochschulreife zu erreichen.
Schüler mit einem Realschulabschluss/mittlere Reife und einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder mindestens einer dreijährigen Berufstätigkeit können sich hierfür bewerben.

Anmeldungen sind beim Fachgymnasium und bei der Fachoberschule noch bis zum 28. Februar 2020 möglich. Weitere Informationen zu den Bewerbungsformalitäten stehen unter www.bswvnb.de/ausbildung

Der Informationsabend der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Verwaltung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg findet am Dienstag, 7. Januar 2020 statt. Eine Anmeldung für den Informationsabend ist nicht notwendig.

Kontakt:
Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte
Rasgarder Straße 22
17034 Neubrandenburg
Telefon: 0395 35171700
E-Mail: kontakt@bswvnb.de

Jugendklimabeirat RUN aus M-V formiert sich als Verein

Der Jugend eine Stimme geben und gemeinsam für ein Vorankommen im Klimaschutz eintreten – das ist das ideelle Ziel des Rates für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, kurz RUN, der im Mai 2019 von Jugendlichen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen wurde. Nun formiert sich der bislang lose Zusammenschluss von Schülern, Studierenden und Auszubildenden weiter: Mit der Gründung eines eingetragenen Vereins möchten die derzeit 24 Mitglieder eine Zäsur setzen und ihre Verhandlungsposition gegenüber Politik, Wirtschaft und anderen Interessenverbänden stärken.

Ein Großteil der Jugendlichen hat sich bereits bei Fridays for Future-Aktionen in Mecklenburg-Vorpommern aktiv engagiert, erklärte RUN-Initiatorin Theresia Crone. „Wir sind der tiefen Überzeugung, dass die Stimme der Jugend gehört werden muss. Wir wollen nicht länger abwarten und darauf hoffen, dass alles gut wird. Wir wollen unsere Zukunft aktiv mitgestalten und auf ein stärkeres Handeln gegenüber der Politik drängen. Der Klimawandel duldet keinen Aufschub!“, sagte sie weiter. Der Verein möchte sich daher inhaltlich auf landespolitische Themen der Nachhaltigkeit sowie den Umwelt-, Klima- und Naturschutz fokussieren.

Die Vereinsgründung nahmen die Jugendlichen außerdem zum Anlass, um ihre erste Kampagne „Bäume statt Böller“ vorzustellen. Ziel sei es, die Bevölkerung über die Auswirkungen des Zündens von Feuerwerkskörpern an Silvester auf die Luftgüte zu informieren. „Wir möchten die Konsumenten anregen, weniger oder am besten gar keine Feuerwerkskörper zu erwerben und dafür zu öffentlichen Feuerwerksveranstaltungen zu gehen“, informierte Crone. Das eingesparte Geld soll stattdessen über eine vom RUN zur Verfügung gestellten Webseite an die internationale Initiative „Plant for the Planet“ gespendet werden, die für jeden gespendeten Euro einen Baum pflanzt.