Weihnachtsmänner und Co. im Labortest

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) M-V in Rostock hat in den vergangenen Wochen unter anderem Produkte untersucht, die in der Weihnachtszeit bei Verbrauchern sehr beliebt sind. Ergebnis: Es darf genascht werden – in Maßen versteht sich.

Alle 15 Proben Vollmilchschokolade mit weihnachtlichem Bezug gaben in der Amtsuntersuchung eine „gute Figur“ ab. Verschiedene Hohlkörper und Formen, wie Weihnachtsmänner und Zapfen, wurden in den letzten Wochen in den Fachlaboren des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) M-V in Rostock analysiert. Sie alle stammten aus Supermärkten des Lebensmitteleinzelhandels in M-V.

„Im Ergebnis haben unsere Stichproben ergeben, dass alle schokoladigen Naschereien beanstandungsfrei waren“, sagt Cornelia Trapp, Abteilungsleiterin der Lebens- und Futtermitteluntersuchung im LALLF. Kakao-, Milch- und Milchfettgehalt entsprachen den Anforderungen der Kakaoverordnung. „Auch wenn die Nährwertkennzahlen Fett und Zucker so manchen Verbraucher zusammenzucken lassen, sie stimmten bei unseren Proben. Es war das eingewickelt, was auf der Verpackung stand“.

Die Expertin rät: „Sollten die schokoladigen Verführungen etwas länger auf ihren Verzehr warten und gelagert werden, dann am besten gleichmäßig kühl. So erhält man die Qualität“.

Pilzgifte in Nüssen und Trockenfrüchten?

Ob in der Weihnachtsbäckerei oder zum solo genießen – Nüsse und Trockenfrüchte sind eine Quelle für gesunde Energie und ernährungsphysiologisch wertvoll. Nüsse beinhalten gesunde Fette und Trockenfrüchte unter anderem Ballaststoffe. Getrübt wäre diese Qualität, wenn ein Schimmelpilzbefall mit krebserregenden Aflatoxin­bildnern vorliegen würde. Aber: „Weder in den 33 in diesem Jahr untersuchten Proben Nüsse, noch in den 39 Proben Trockenfrüchten sind Aflatoxine nachgewiesen worden“, sagt Frerk Feldhusen, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V in Rostock. „Und auch sensorisch gab es keine Auffälligkeiten“, untermauert Feldhusen.

Das heißt: Aussehen, Geruch und Geschmack der Nuss- und Fruchtvielfalt – alles lag im Normbereich. Die Proben sind in üblichen Einkaufseinrichtungen des Landes entnommen worden und stammten ursprünglich aus verschiedenen Ländern. In der Analyse auf vier verschiedene Aflatoxine waren Proben von Erdnüssen (10), Haselnüssen (9), Walnüssen (9) und Paranüssen (5) sowie Backpflaumen (10), Aprikosen (10), Feigen (9), Datteln (8) und Cranberries (2).

Nüsse können bereits am Baum, aber auch beim Transport oder bei der Lagerung durch hohe Luftfeuchte und Wärme von Pilzen befallen werden. Diese können Gifte, die Mykotoxine entwickeln. Die Pilzgifte sind nicht mit bloßem Auge sichtbar und in der Regel auch nicht am Geruch oder Geschmack erkennbar. Ähnliches gilt für Trockenfrüchte. Hier bietet der Fruchtzucker Schimmelpilzen eine gute Wachstumsbasis.

Feldhusen rät: „Nüsse und Trockenfrüchte, die sichtbare Schimmelspuren aufweisen, müssen entsorgt werden. Sollten Sie einen atypischen Geschmack bemerken, z.B. muffig, ist das kein Genuss und kann gesundheitliche Nebenwirkungen provozieren.“ Ein atypischer Geschmack muss aber nicht zwangsläufig auf einen Schimmelpilzbefall hindeuten, es liegt jedoch ein erhöhtes Risiko dafür vor. Um einen Schimmelpilzbefall im eigenen Haushalt zu vermeiden, sollten Nüsse und Trockenfrüchte kühl und trocken gelagert werden.

Räucherfisch im mikrobiellen Amtscheck

Im Jahr 2020 sind im LALLF Rostock planmäßig 62 heißgeräucherte Fischereierzeugnisse auf ihre mikrobiologische und sensorische Qualität hin überprüft worden. Häufig untersuchte Fischarten waren Makrele, Forelle, Stremellachs, Schwarzer Heilbutt, Buttermakrele, Saibling, aber z. B. auch Zander. Entnommen wurden sie in Form von verpackter Ware aus dem Einzelhandel oder lose aus Fischräuchereien oder Fischtheken.

51 der Fischproben waren in Ordnung (82 %). In neun Fällen ist der Krankheitserreger Listeria monocytogenes nachgewiesen worden, davon in drei Proben in so hoher Konzentration, dass eine Gesundheitsgefahr gegeben war. Die Sensorik – also der Test auf Geruch, Geschmack und Aussehen – war bei allen Proben beanstandungsfrei. Listerien verursachen auch keinerlei Veränderungen dieser Prüfkriterien. Das macht sie dann bei Vorhandensein über 100 Keimen pro Gramm Fisch auch gefährlich. Zwei weitere Proben sind außerdem wegen Kennzeichnungsmängeln beanstandet worden.

Heißgeräucherte Fischwaren sind eine verbreitete Spezialität im Küstenland Mecklenburg-Vorpommern. Sie sind sprichwörtlich an fast jeder Ecke, ob im Lebensmitteleinzelhandel oder am Stand eines Direktvermarkters zu bekommen. Der erzeugnistypisch sensible Produktcharakter, bei kleineren Herstellern oft nicht standardisierte Herstellungstechnologien, z. T. lange Haltbarkeitsfristen sowie nicht immer optimale Vertriebsbedingungen können auch beim durchgegarten Räucherfisch zu hygienischen Problemen führen.

Verbraucher erwarten bei gegarten Erzeugnissen nicht unbedingt ein Vorkommen von Listerien. Sie werden bei ordnungsgemäßer Herstellung durch entsprechend hohe Rauchtemperaturen abgetötet. Listerien kommen aber überall in der Umwelt vor. Sie sind in der Regel für gesunde Menschen von mäßig krankheitsauslösender Wirkung. Allerdings sind immunsuppressive sowie alte Menschen und Schwangere Risikogruppen, bei denen eine Infektion zu schweren Verläufen führen kann. Um im Haushalt eine Vermehrung von Verderb- oder Krankheitserregern in geräucherten Fischerzeugnissen weitgehend zu verhindern, sind eine strikte Kühllagerung und zügiger Verbrauch empfehlenswert.

Sensorisch abweichende Räucherfische sollten unbedingt entsorgt werden! Hersteller mit auffälligen Ergebnissen sind neben entsprechenden Vollzugsmaßnahmen dringend aufgefordert, ihre Produktionstechnologie zu optimieren.

Erster Onlinekurs für Schülerzeitungen in MV startet am 12.10.2020

Schülerzeitungen sind das Sprachrohr der Schüler*innen und eine perfekte Möglichkeit, um sich auszuprobieren, zu schreiben, layouten, fotografieren und vieles mehr.

Vom 12.10. bis 06.11. 2020 wird es deshalb den ersten Onlinekurs zum Thema Schülerzeitung in Mecklenburg-Vorpommern geben. Ausgerichtet wird der Kurs durch das Projekt #einmischen – für Jugendbeteiligung in Greifswald (ein Projekt der ev. Altstadtgemeinden Greifswalds), dem Stadtjugendring Greifswald sowie dem Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. mit der Landesinformationsstelle Schülerzeitung.

Im MOOC (Massive Open Online Course) werden den Schülerzeitungsmachenden in spannenden Lektionen die wesentlichen Bereiche der Schülerzeitungsarbeit nähergebracht. Expertinnen und Experten vermitteln in anschaulichen Erklärvideos die Grundlagen von Redaktionsorganisation und Texte schreiben über Recherche und Themenfindung, Fotografie und Layout bis zu Presserecht und Veröffentlichung der eigenen Zeitung.

Jede Woche werden neue Lektionen und abwechslungsreiche Aufgaben freigeschaltet. Die Teilnehmenden können ihr Lern- und Arbeitstempo selbst festlegen und flexibel gestalten. Die Veranstalter stehen ihnen dabei zur Seite und bieten neben dem regelmäßigen Austausch im Kursforum auch wöchentliche Videokonferenzen für offene Fragen an. Nach der Livephase wird der Kurs als Selbstlernangebot zur Verfügung stehen. Alle Kursinhalte sind für Einsteiger*innen geeignet. Teilnehmende erhalten ein Zertifikat nach erfolgreichem Abschluss des Onlinekurses für Schülerzeitungen.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt über die Kursplattform. Weitere Informationen unter jmmv.us19.list-manage.com/track/click?u=39359597d50ea3fdfbedda11e&id=519f79f2d7&e=54ed80788b sowie www.jmmv.de/szmooc

Jugend sammelt für Jugendgruppen

Noch bis zum 04. September können Jugendverbände und Jugendgruppen in Mecklenburg-Vorpommern die erforderlichen Unterlagen für die Teilnahme an der Jugendsammlung im Herbst anfordern. Darauf weist der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern hin.

„In den drei Wochen vom 13.09. bis 13.10.2019 findet die, nach Landessammelliste vom 04.09.2018 abgestimmte, landesweite Sammlung statt. In dieser Zeit können junge Menschen überall im Land Geld für die Arbeit ihrer Jugendgruppen sammeln“, sagte Claudia Heibrock vom Landesjugendring in Schwerin.

„Mit ihren Ausweisen können die Jugendlichen sich dann an Haustüren, auf Straßen und Plätzen als Teilnehmende der Jugendsammlung legitimieren. Das ist schon sehr hilfreich; allerdings sammeln die Jugendlichen dort besonders gern und häufig, wo sie auch bekannt sind und sich dabei wohl fühlen. Eine kleine Überwindung ist das Klingeln an fremden Türen und das Ansprechen der Erwachsenen dennoch. Sehr oft wird daraus dann aber eine gute Erfahrung. So berichten uns die Kontaktpersonen in den Verbänden“, ergänzte die Verantwortliche für die Jugendsammlung beim Landesjugendring.

Im letzten Jahr kamen so landesweit 34.000 Euro zusammen. Das Geld wird überwiegend für Projekte und Gruppenräume der Jugendgruppen genutzt. Die Jugendlichen organisieren damit Sommercamps im nächsten Jahr oder renovieren ihre Clubräume.

„Das ist schon eine bemerkenswerte Leistung der Jugendlichen, die für die sammelnden Jugendgruppen oft auch eine wichtige zusätzliche Geldquelle ist. Und die Jugendlichen lernen noch etwas Wichtiges dabei: Es ist sinnvoll und gut, selbst wirksam zu werden und zu erfahren, dass Jugendliche etwas füreinander tun können!“, ist sich die 48-jährige sicher.

Einladung zum dritten ß-kongress in Rostock

Alle guten Dinge sind drei und zum dritten Mal veranstaltet der JMMV den ß-kongress – ein Tag nur für Schülerzeitungsredakteur/inn/e/n und junge Medienmachende im Land. Workshops, Austauschrunden, Einblicke hinter die Kulissen – gedacht als starken Kick-Off fürs neue Schuljahr, der dem Redaktionsalltag und dem Medienmachen weiterhilft. Daher hat der JMMV ein spannendes und vielfältiges Workshopangebot zusammengestellt und professionelle Journalist/inn/en und Referent/inn/en mit ins Boot geholt.

Wann und wo?
Donnerstag, 19. September 2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr auf dem Ulmencampus der Uni Rostock (Ulmenstraße 69, 18057 Rostock)

Was?
Start am Morgen alle gemeinsam nach der Begrüßung mit zwei Keynotes im Hörsaal H2 der Sportwissenschaften in den Tag. Vormittags und nachmittags Workshops mit Themen der Wahl. Professionelle Medienmacher/innen vermitteln Wissenswertes zu Podcast, Themenfindung, Makey Makey, Geschichten mit Games erzählen, Illustration, Fotografie, Social Media und weiteren spannenden Themen.
Alle Workshops, die Begrüßung und das Mittagessen finden auf dem Ulmencampus der Universität Rostock statt. Die Teilnahme am ß-kongress ist kostenlos. Fahrtkosten können anteilig erstattet werden.
Die Workshops, das Programm und weiteren Infos findet ihr unter [ www.szkongress.jmmv.de ], schaut regelmäßig vorbei!

Anmeldung zum ß-kongress:

Bis zum 08. September 2019 an unter [ https://ahoi.jmmv.de/veranstaltung/23-ß-kongress ] oder [ https://srt.ac/f4vah ], Anleitung gibt es auch auf der Webseite: PDF-Anleitung zur Anmeldung www.jmmv.de

Preisverleihung des 14. landesweiten Schülerzeitungswettbewerbs am 09. April 2019

In Neubrandenburg werden die besten Redaktionen Mecklenburg-Vorpommerns prämiert

Über 100 junge Nachwuchsjournalisten waren angereist: In Neubrandenburg wurden am 09. April 2019 Mecklenburg-Vorpommerns beste Schülerzeitungen gefeiert. Die Schülerredaktionen präsentierten ihre Werke, maßen sich im landesweiten Schülerzeitungswettbewerb, tauschten sich aus und kamen mit Profijournalisten ins Gespräch.

Zum 14. Mal riefen der Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (JMMV) und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern zur Teilnahme am landesweiten Schülerzeitungswettbewerb auf. Bereits seit 2004 suchen die Veranstalter zusammen mit einer Fachjury jährlich die besten Schülerzeitungen des Landes. Unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Birgit Hesse waren Redaktionen aller Schularten dazu aufgerufen, ihre aktuelle Zeitungsausgabe ins Rennen zu schicken.
Aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich 27 Schülerzeitungen von Grund- und Förderschulen, Regionalen Schulen, Gymnasien sowie Berufsschulen am Wettbewerb.

Die fachkundige Jury aus Journalist*innen von Ostsee-Zeitung, Nordkurier, Schweriner Volkszeitung, Pädagoginnen sowie Expert*innen von AOK Nordost, Landesmarketing MV, Institut für Qualitätsentwicklung MV, der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und JMMV-Aktiven beurteilte die eingesandten Zeitungen nach verschiedenen Kriterien. Die Bewertung erfolgte nach Schularten getrennt.

Am Dienstagvormittag nahmen die angereisten Redaktionen an einem Erfahrungsaustausch teil: Die jungen Redakteurinnen und Redakteure aller Schularten fragten neugierig ihre großen und kleinen Kollegen, erklärten sich gegenseitig, wie die Arbeit in ihrer Redaktion abläuft und holten sich in acht verschiedenen Workshops Tipps für die nächste Ausgabe. Journalismus-Profis boten Workshops zu Themen wie Filmgespräch, Journalistischem Schreiben, Themenfindung sowie Handwerk und Medien an.

Den Abschluss des Schülerzeitungswettbewerbs 2018/2019 bildete die Preisverleihung am Nachmittag. Die Jury gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern des Schülerzeitungswettbewerbs Mecklenburg-Vorpommern.

Grundschulen
1. MAG.net, Grundschule Marlow, 18337 Marlow
2. KIDS BLITZ, Grundschule West Parchim, 19370 Parchim
3. Schulhofgeflüster, Grundschule Binz, 18609 Binz
Förderpreis: AWOlino, Freie Schule Wismar, 23968 Wismar

Förderschulen
1. Filofax, Schule am Stettiner Haff, 17419 Zirchow

Regionale Schulen
1. Gingster Welle, Regionale Schule Gingst, 18569 Gingst
2. Knuutsch, Werner-von-Siemens-Schule, 19057 Schwerin
2. Wasserschaden, Regionalen Schule „Am Wasserturm“, 23936 Grevesmühlen

Gymnasien
1. Stichling, Friderico-Francisceum Gymnasium, 18209 Bad Doberan
2. Scorpion, Werkstattschule, 18059 Rostock
3. fsz – der durchblick, Freie Schule Zinnowitz, 17454 Ostseebad Zinnowitz

Berufsbildende Schule
1. B-log-SWV, Berufliche Schule für Wirtschaft & Verwaltung, 19059 Schwerin

Die Jury vergab außerdem mehrere Sonderpreise: „Newcomer“ für die beste Zeitung einer neugegründeten Redaktion und den „Mutmacher“-Preis für kritische Meinungsäußerung. Des Weiteren wurden die Gewinner des Sonderpreises Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ausgeschrieben von der AOK NordOst, des Sonderpreises „digital genial“ für das beste digitale Informationsangebot ausgeschrieben von Nordkurier, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung, des Sonderpreises „Nachhaltigkeit – 17 Ziele für MV“ Welt retten? Welt retten! ausgeschrieben von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit RENN.nord MV (Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien), sowie des Sonderpreises für regionale Wirtschaftskraft: „Handwerkshelden von nebenan“ ausgeschrieben von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern ausgewählt.

Sonderpreis Newcomer
Schulhofgeflüster, Grundschule Binz

Sonderpreis Mutmacher
Wasserschaden, Regionale Schule „Am Wasserturm“, 17335 Strasburg (Uckermark)

Sonderpreis „digital genial“ ausgeschrieben von Nordkurier, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung
– Der Schülerspiegel, Regionale Schule Windland, 18556 Altenkirchen

Sonderpreis für regionale Wirtschaftskraft: „Handwerkshelden von nebenan“ ausgeschrieben von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern
– Artikel „Wir bauen einen Bewegungsparcours“, Filofax (Schule am Stettiner Haff)
– Artikel „Das Leben als Konditorin“, AWOlino (Freie Schule Wismar)
– Artikel „Helden des Alltags / Held der Schule“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)

Sonderpreis „Nachhaltigkeit – 17 Ziele für MV“ Welt retten? Welt retten! ausgeschrieben von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit RENN.nord MV (Regionale Netztstelle Nachhaltigkeitsstrategien)
– Artikel „Wir kämpfen Um die Welt!“, Campus Times (RecknitzCampus Laage)
– Artikel „Artenvielfalt und Schulgarten“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)
– Rubrik Umweltschutz, Der Schülerspiegel (Regionale Schule Altenkirchen)
Motivationspreise:
– Artikel „Stadtradeln in Parchim – Fritz-Reuter-Schüler radelten mit“, Fritzi (Fritz-Reuter-Schule Parchim)
– Artikel „Stadtradeln – auch wir waren mit dabei“, Fritzes Schulbote (Grundschule Fritz-Reuter Ludwigslust)
– Artikel „Hier und anderswo – Müll in der Welt“, Bärentatze (Grundschule Lüssow)
– Kategorie Gesundheit und Umwelt, Blog Schlossgeist (Schlossgymnasium Gützkow)

Sonderpreis Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ausgeschrieben von der AOK Nordost
– Artikel „Sind wir in Geschlechterrollen gefangen?“, Scorpion (Werkstattschule Rostock)
– Artikel „Gleichberechtigung & Menschen wie wir“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)
– Titelthema Individualität, Stichling (Friderico-Francisceum Gymnasium Bad Doberan)

Der Schülerzeitungswettbewerb 2018/2019 wird unterstützt durch die Veranstaltungspartner Schweriner Volkszeitung, Nordkurier, Ostsee-Zeitung, AOK Nordost, Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern (gefördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung), Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und RENN.nord MV bei der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV.

Informationen zum Wettbewerb unter: www.jmmv.de/szwettbewerb

Preisverleihung des 14. landesweiten Schülerzeitungswettbewerbs

In Neubrandenburg werden die besten Redaktionen Mecklenburg-Vorpommerns prämiert

Zum vierzehnten Mal riefen der Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (JMMV) und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der Landesinfostelle Schülerzeitung (LiSZ) sowie dem Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern zur Teilnahme am landesweiten Schülerzeitungswettbewerb auf.

Bereits seit 2004 suchen die Veranstalter gemeinsam mit einer Fachjury jährlich die besten Schülerzeitungen des Landes. Unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Birgit Hesse waren Redaktionen aller Schularten dazu aufgerufen, ihre aktuelle Zeitungsausgabe ins Rennen zu schicken. Aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich 27 Schülerzeitungen von Grund- und Förderschulen, Regionalen Schulen, Gymnasien sowie Berufsschulen am Wettbewerb. Am 09. April 2019 werden in Neubrandenburg die besten Schülerzeitungen prämiert.

Am Mittwoch, dem 09. Januar 2019, traf die fachkundige Jury aus Journalist/inn/en von Ostsee-Zeitung, Nordkurier, Schweriner Volkszeitung, Pädagoginnen sowie Expert/inn/en von AOK Nordost, Landesmarketing MV, Institut für Qualitätsentwicklung MV, der Akademie für Nachhaltige Entwicklung M‐V, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und JMMV-Aktiven zusammen und beurteilte die eingesandten Zeitungen nach verschiedenen Kriterien. Die Bewertung erfolgte nach Schularten getrennt. Bekanntgegeben werden hier die besten drei Zeitungen je Schulart, aufgezählt in willkürlicher Reihenfolge. Die genaue Platzierung wird erst auf der feierlichen Preisverleihung am 09. April in Neubrandenburg verkündet.

Vierzehn Grundschulredaktionen beteiligten sich am diesjährigen Wettbewerb, von denen die Jury drei Zeitungen auszeichnen möchte. Zu den verdienten Siegern gehören die Schülerzeitung „KIDS BLITZ“ der Grundschule West Parchim, „Schulhofgeflüster“ der Grundschule Binz sowie der „MAG.net“ von der Grundschule Marlow. Es wird außerdem ein Förderpreis für eine Grundschul-Redaktion vergeben.

Zu den Gewinnern unter den Schülerzeitungen von Regionalen Schulen zählen die „Knuutsch“ von der Werner-von-Siemens-Schule Schwerin, der „Wasserschaden“ aus der Regionalen Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen und die „Gingster Welle“ der Regionalen Schule mit Grundschule in Gingst. Bei den Gymnasien setzten sich die Redaktion des „fsz – der durchblick“ von der Freien Schule Zinnowitz, der „Stichling“ vom Friderico-Francisceum Gymnasium Bad Doberan sowie der „Scorpion“ der Werkstattschule Rostock durch.

Die Jury schätzte jeweils eine Schülerzeitungsredaktion in der Kategorie der Förderschulen und der Berufsbildenen Schulen als auszeichnungswürdig ein. Die glücklichen Gewinner werden auf der feierlichen Preisverleihung verraten.

Die Jury vergab außerdem mehrere Sonderpreise: „Newcomer“ für die beste Zeitung einer neugegründeten Redaktion und den „Mutmacher“-Preis für kritische Meinungsäußerung. Desweiteren wurden die Gewinner des Sonderpreises Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ausgeschrieben von der AOK NordOst, des Sonderpreises „digital genial“ für das beste digitale Informationsangebot ausgeschrieben von Nordkurier, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung, des Sonderpreises „Nachhaltigkeit – 17 Ziele für MV“ Welt retten? Welt retten! ausgeschrieben von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit RENN (REgionale Netztstelle Nachhaltigkeitsstrategien), sowie des Sonderpreises für regionale Wirtschaftskraft: „Handwerkshelden von nebenan.“ ausgeschrieben von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern ausgewählt.

Die genauen Platzierungen aller Preisträger werden zur Preisverleihung am 09. April 2019 in Neubrandenburg bekanntgegeben. Rund 100 Schülerinnen und Schüler werden zur feierlichen Veranstaltung erwartet. Am Vormittag können sie in Schülerzeitungen stöbern oder sich mit anderen Redaktionen austauschen. Es werden außerdem Workshops zu verschiedenen interessanten Themen für die Redakteurinnen und Redakteure angeboten.

Die Verleihung der Preise beginnt anschließend um ca. 13:30 Uhr im Güterbahnhof Neubrandenburg, Friedrich-Engels-Ring 1, 17033 Neubrandenburg. Weitere Infos zum Wettbewerb können unter www.jmmv.de/szwettbewerb eingeholt werden.

Der Schülerzeitungswettbewerb 2018/2019 wird unterstützt durch die Veranstaltungspartner Schweriner Volkszeitung, Nordkurier, Ostsee-Zeitung, AOK Nord-Ost, Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern (gefördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung), Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und RENN.nord MV bei der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV.

Online-Kurs für digitale Jugendbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern startet

Die Entwicklung neuer Methoden der Beteiligung für Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern ist das Ziel eines kostenlosen Online-Kurses. In dem sechswöchigen Kurs können die Teilnehmer/innen konkrete Werkzeuge (Tools) und Projekte kennenlernen und erproben. Gleichzeitig werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie digitale Jugendbeteiligung umgesetzt werden kann.

Durchgeführt wird der Kurs im Auftrag des Sozialministeriums vom Jugendmedienverband MV und dem Projekt Jugend.beteiligen.jetzt.

„Gemeinsam wollen wir in Mecklenburg-Vorpommern die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen fördern. Das funktioniert heute nicht mehr ohne Smartphone und Internet. Deshalb wollen wir neue, digitale Wege für mehr Mitwirkung gehen, die mit Offline-Angeboten verknüpft werden. Digitale Apps und Tools erweitern den Methodenkoffer in der Beteiligungsarbeit, müssen aber fachgerecht angewendet werden“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese zum heutigen Start des ersten Online-Kurses.

Mit dem Jugendbeteiligungsfonds des Landes in Höhe von 100.000 Euro jährlich sollen bessere Beteiligungsmöglichkeiten für junge Leute im gesamten Land geschaffen werden. „Gerade Jugendliche im ländlichen Raum sollen mit attraktiven digitalen Angeboten ermuntert werden, sich für ihre Belange zu engagieren und selbst aktiv zu werden“, verdeutlichte Drese.

Der Online-Kurs geht über sechs Wochen, mit jeweils einer Lerneinheit pro Woche. Ab dem (heutigen) 4. März 2019 werden jede Woche neue Videos und Aufgaben zum Bearbeiten freigeschaltet. Interessierte können sich auch jetzt noch für den ersten Online-Kurs für MV anmelden.

Infos und kostenlose Anmeldung unter: https://www.oncampus.de/jbjMOOCmv