Trichinen- und Blutproben wieder beim Veterinäramt abgeben

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ändert sich aus organisatorischen Gründen für die Jäger erneut der Abgabeort für die Trichinen- und Blutproben von erlegtem Schwarzwild.

Nachdem sie vorübergehend im Bürgerservice-Zentrum abgegeben werden mussten, ist das ab sofort – wie zuvor gewohnt – im Veterinäramt in Neubrandenburg in der Gartenstraße 17 zu erledigen. Dort sind die Proben im Eingangsbereich des Veterinäramtes in den gekennzeichneten Kühlschrank zu legen.

In den Bürgerservicezentren Demmin und Neustrelitz und am Standort des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes in Waren (Müritz) bleibt es bei der Abgabe der Trichinenproben wie gewohnt.

Die automatische Freigabe der untersuchten Wildschweine erfolgt mittwochs 8 Uhr für die am Dienstag untersuchten Proben und freitags 8 Uhr für die am Donnerstag untersuchten Proben. Die Rechnungen für die untersuchten Trichinenproben werden quartalsweise erstellt.

Schwarzwildmeldung

Vor dem Hintergrund der bestehenden ASP-Gefahr werden die Jagdausübungsberechtigten des Landkreises bis auf Weiteres aufgefordert, die Schwarzwildstrecke untergliedert nach Altersklassen für die Zeiträume vom 01.04. bis 31.08. des Jahres zusammengefasst und dann monatlich, jeweils zum 10. des Monats, unter Verwendung des Formblattes der Jagdbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte zu melden.

Die Meldungen können postalisch oder an die E-Mail-Adresse jagdundwaffen@lk-seenplatte.de erfolgen.

Die jährlich geforderte Wildnachweisung, die bis zum 10. April jeden Jahres einzureichen ist, bleibt von dieser monatlichen Schwarzwildmeldung unberührt.

Rechtsgrundlage für die Abforderung dieser Daten bildet § 21 Abs. 8 des Jagdgesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Landesjagdgesetz – LJagdG M-V).

Wichtiger Hinweis für Jäger – Neuer Abgabeort für Trichinenproben

Ab dem 1. Oktober 2020 ist in Neubrandenburg die Annahme von Trichinenproben am Standort des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes in der Gartenstraße 17 nicht mehr möglich. Sondern die Annahme der Trichinenproben, einschließlich Blutproben, erfolgt ab Oktober im Bürgerservicezentrum des Landkreises in Neubrandenburg in der Lindenstraße 63 (TIG) Haus A. Eine Voranmeldung zur Probenabgabe ist nicht erforderlich, aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Proben, die an den Untersuchungstagen (Dienstag und Donnerstag) abgegeben werden, werden nur dann am gleichen Tag untersucht, wenn sie bis 9 Uhr im Bürgerservicezentrum abgegeben wurden. Proben, die an diesen Tagen nach 9 Uhr abgegeben werden, können erst am folgenden Untersuchungstag untersucht werden. Die gestempelten Wildursprungsscheine werden unverzüglich nach Abschluss der Untersuchung in den mit der Probe abgegebenen Briefumschlägen verschickt.

Bei Trichinenfreiheit erfolgt die Freigabe der dienstags untersuchten Proben mittwochs 8 Uhr, die der donnerstags untersuchten Proben freitags 8 Uhr ohne weitere Benachrichtigung. Im Falle von Trichinenfunden werden die betreffenden Jäger sofort telefonisch informiert. Deshalb ist die Angabe einer Telefonnummer auf dem Wildursprungsschein unbedingt erforderlich.

Röhrchen für Blutproben sind im Bürgerservicezentrum erhältlich. Die Untersuchungsgebühr von 7 Euro je Probe wird nach entsprechender Zahlungsanweisung der Mitarbeiter des Bürgerservicezentrums am Kassenautomaten eingezahlt. Das ist mit Bargeld oder Kartenzahlung möglich.

In den Bürgerservicezentren Demmin und Neustrelitz und am Standort des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes in Waren (Müritz) bleibt es bei der Abgabe der Trichinenproben wie gewohnt. Die Öffnungszeiten der Bürgerservicezentren des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sind wie folgt:
Montag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
Dienstag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17:30 Uhr
Mittwoch 8 bis 12 Uhr
Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr

Hinweis bezüglich der Afrikanischen Schweinepest

Auf Grund des amtlich festgestellten Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im benachbarten Bundesland Brandenburg werden im Rahmen der Früherkennungsmaßnahmen die Jagdausübungsberechtigten eines jeden Jagdbezirkes hiermit angehalten, ihre Jagdbezirke in größerem Maße als gewöhnlich zu kontrollieren und dabei gezielt nach verendetem Schwarzwild zu suchen.

Aufgefundenes Fallwild beim Schwarzwild ist unverzüglich dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises zu melden bzw. mittels entsprechenden Proben amtlich abklären zu lassen. Durch Verkehr verunfalltes Schwarzwild ist ebenfalls auf den ASP-Virusnachweis beproben zu lassen.

Wichtiger Hinweis für Jäger – Neuer Abgabeort für Trichinenproben

Ab dem 1. Oktober 2020 ist in Neubrandenburg die Annahme von Trichinenproben am Standort des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes in der Gartenstraße 17 nicht mehr möglich. Sondern die Annahme der Trichinenproben, einschließlich Blutproben, erfolgt ab Oktober im Bürgerservicezentrum des Landkreises in Neubrandenburg in der Lindenstraße 63 (TIG) Haus A. Eine Voranmeldung zur Probenabgabe ist nicht erforderlich, aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Proben, die an den Untersuchungstagen (Dienstag und Donnerstag) abgegeben werden, werden nur dann am gleichen Tag untersucht, wenn sie bis 9 Uhr im Bürgerservicezentrum abgegeben wurden. Proben, die an diesen Tagen nach 9 Uhr abgegeben werden, können erst am folgenden Untersuchungstag untersucht werden. Die gestempelten Wildursprungsscheine werden unverzüglich nach Abschluss der Untersuchung in den mit der Probe abgegebenen Briefumschlägen verschickt.

Bei Trichinenfreiheit erfolgt die Freigabe der dienstags untersuchten Proben mittwochs 8 Uhr, die der donnerstags untersuchten Proben freitags 8 Uhr ohne weitere Benachrichtigung. Im Falle von Trichinenfunden werden die betreffenden Jäger sofort telefonisch informiert. Deshalb ist die Angabe einer Telefonnummer auf dem Wildursprungsschein unbedingt erforderlich.

Röhrchen für Blutproben sind im Bürgerservicezentrum erhältlich. Die Untersuchungsgebühr von 7 Euro je Probe wird nach entsprechender Zahlungsanweisung der Mitarbeiter des Bürgerservicezentrums am Kassenautomaten eingezahlt. Das ist mit Bargeld oder Kartenzahlung möglich.

In den Bürgerservicezentren Demmin und Neustrelitz und am Standort des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes in Waren (Müritz) bleibt es bei der Abgabe der Trichinenproben wie gewohnt. Die Öffnungszeiten der Bürgerservicezentren des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sind wie folgt:
Montag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
Dienstag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17:30 Uhr
Mittwoch 8 bis 12 Uhr
Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr

70-jähriger Jäger bei Jagdunfall verletzt

Am Abend des 25.07.2020 ist es in einem Waldstück bei Groß Vielen zu einem Jagdunfall gekommen, durch welchen ein 70-jähriger deutscher Jäger lebensbedrohlich verletzt wurde. Der 70-Jährige wurde sofort mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht, wo eine Notoperation erfolgte. Der 70-Jährige schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, benötigt aber weiter medizinische Betreuung im Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen wird von einem Jagdunfall ausgegangen. Der 70-Jährige war zusammen mit einem 59-jährigen deutschen Jäger in dem besagten Waldgebiet zum Jagen. Beide Jäger kommen nicht aus unserem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Nach der Jagdausübung, gegen 22:30 Uhr, verstauten sie ihre Waffen wieder im Fahrzeug. Nach derzeitigem Kenntnisstand löste sich dabei ein Schuss bei der Waffe des 70-Jährigen, so dass er sich selbst anschoss und verletzte. Da auf Grund der vorgefundenen Spuren und Auswertung der ärztlichen Untersuchung nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Schuss auch aus der Waffe des 59-jährigen Jägers gekommen sein könnte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

In den kommenden Tagen folgen weitere Untersuchungen, die der Aufklärung des Sachverhalts dienen sollen. Diese finden in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg statt.

Jäger ohne ersten Wohnsitz in MV dürfen hier derzeit nicht jagen

Trotz der allgemein bekannten Regelungen zum Schutz vor der schnellen Ausbreitung des Corona-Virus halten die Diskussionen über die Reisebeschränkungen in Deutschland an. Betroffen von der Landesverordnung sind auch Jäger, die ihren ersten Wohnsitz nicht in Mecklenburg-Vorpommern haben.

Dazu stellt der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus erneut klar: „Die Corona-Krise zwingt uns alle zu Opfern. Und ich appelliere an die Einsicht der Menschen, die in unser schönes Land reisen wollen, um hier der Jagd nachzugehen: Dies ist derzeit grundsätzlich nicht möglich. Reisen in unser Land sind Menschen, die hier nicht ihren ersten Wohnsitz haben, nur dann erlaubt, wenn die Reisen für die berufliche Tätigkeit zwingend erforderlich sind. Dies trifft für Jäger in aller Regel nicht zu. Auch können sich Jagdausübungsberechtigte aus anderen Bundesländern hier durch ortsansässige Jäger vertreten lassen, wenn es zum Beispiel darum geht, den Verpflichtungen aus der Jagdverpachtung nachzukommen. Es ist eine Tatsache, dass Jägerinnen und Jäger für die Gesunderhaltung und Regulierung unserer Wildbestände und damit mittelbar für unsere Ernährungssicherheit eine wichtige Aufgabe übernehmen. Auch angesichts der Bedrohung durch die afrikanische Schweinepest schätze ich besonders das Engagement der Jägerschaft. Doch im Falle der gegenwärtigen Krise gilt es, zwischenmenschliche Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Jede Ausnahme von aktuellen Regelungen führt dabei zu neuen Diskussionen und Begehrlichkeiten, die am Ende die Akzeptanz dieser Regelungen schmälern. Das ist nicht im Interesse der Menschen in unserem Land.“