Italienische Flagge weht in der Vier-Tore-Stadt

Heute, am 2. Juni, jährt sich zum 75. Mal der Tag des Volksreferendums über die Entscheidung, die zur Gründung der Italienischen Republik führte. Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat durch die langjährige Partnerschaft mit der Stadt Collegno eine besondere Beziehung zu Italien. „Um ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen, haben wir heute vor dem Verwaltungsgebäude an der Hochstraße die Italienische Flagge gehisst“, sagte Oberbürgermeister Silvio Witt.

Collegno ist eine Stadt im Piemont, in unmittelbarer Nähe von Turin. Am 12. Oktober 1965 unterzeichneten die damaligen Bürgermeister beider Städte, Ruggero Bertotti und Horst Jonas, einen Partnerschaftsvertrag, erfüllt von dem Wunsch, die Freundschaft zwischen dem italienischen und dem deutschen Volk zu vertiefen und in der Überzeugung, dass Städtepartnerschaften eine hervorragende Möglichkeit sind, zum gegenseitigen Verständnis beizutragen.

Die Wiedervereinigung hat es letztendlich ermöglicht, dass die Wünsche von Ruggero Bertotti und Horst Jonas in Erfüllung gehen konnten. Besonders die zurückliegenden 25 Jahre haben vielfältige Begegnungen und eine gelebte Partnerschaft zwischen Collegno und Neubrandenburg ermöglicht.

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Zum 50-jährige Bestehen der Partnerschaft wurde in der Vier-Tore-Stadt eine Delegation aus Collegno begrüßt. Durch Oberbürgermeister Silvio Witt erhielt unter anderem auch der Collegnoer Bürgermeister Francesco Casciano einen Einblick in das vielfältige Kulturleben der Stadt. „Wir hoffen, dass künftig weitere solcher Begegnungen zwischen beiden Partnerstädten wieder möglich werden“, so der Oberbürgermeister. „Ein Foto vom Hissen der Flagge, versehen mit den besten Grüßen, haben wir heute an unsere Partnerstadt Collegno gesendet.“