Verkehrsunfall mit Flucht – flüchtigen Fahrer unter Einfluss von Alkohol gestellt

Am Montag, 25.05.2020, gegen 08:55 Uhr kam es auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg auf Höhe Schillerstraße zu einem Verkehrsunfall mit Flucht.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand musste der 46-jährige Geschädigte mit seinem Pkw Renault verkehrsbedingt aufgrund einer Rotlicht zeigenden Ampel auf der äußeren rechten Fahrspur des Friedrich-Engels-Rings, Höhe Schillerstraße halten. Ein hinter ihm fahrender Pkw-Fahrer eines Pkw Ford übersah dies und fuhr auf, wodurch der Geschädigte leicht verletzt wurde. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von 3000 EUR. Noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchtete der Unfallverursacher unerlaubt vom Unfallort.

Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort ist es den eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelungen, das flüchtige Unfallfahrzeug unverschlossen unweit des Unfallortes nahe eines Eiscafés aufzufinden. Dabei stellten die Beamten eine männliche Person schlafend auf der Rücksitzbank des Pkw fest. Bei dieser Person handelte es sich um einen 60-jährigen Deutschen, der im Verdacht steht, den Unfall verursacht zu haben.

Den Beamten gegenüber wies sich der Beschuldigte mit einem kroatischen Führerschein und einem kroatischen Ausweis aus. Bei eingehender Prüfung stellten die Beamten fest, dass es sich hierbei offenbar um gefälschte Ausweisdokumente handelte. Die Dokumente wurden als Beweismittel sichergestellt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab außerdem einen Wert von 1,79 Promille. Im Fahrzeuginnenraum fanden die Beamten zudem Betäubungsmittel auf, die ebenfalls sichergestellt wurden.

Weitere Ermittlungen haben ergeben, dass der Beschuldigte nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der Beschuldigte wurde anschließend zum Zweck der Blutprobenentnahme ins Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben vor Ort die Spurensicherung durchgeführt und die weiteren die Ermittlungen übernommen. Der Beschuldigte wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg erkennungsdienstlich behandelt und im Anschluss an die Beschuldigtenvernehmung entlassen.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung wurden aufgenommen.

Polizeieinsatz auf Grund mehrerer angemeldeter Versammlungen

Die Polizeiinspektion Neubrandenburg führte am 23.05.2020 zum Schutz des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit einen Polizeieinsatz mit eigenen und unterstellten Kräften durch. Grund dafür waren mehrere angemeldete Veranstaltungen in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Neubrandenburg.

Die AfD hat unter Motto „Für unsere Grundrechte/Grundgesetz“ eine stationäre Kundgebung auf dem Marktplatz durchgeführt, an der ca. 80 Personen teilgenommen haben. Die SPD war mit ca. 50 Personen auf dem Marktplatz und hat eine stationäre Kundgebung unter dem Motto „Kein Platz für rechte Ideologie und Verschwörungstheorien. Neubrandenburg hält zusammen.“ durchgeführt. Ca. 50 Personen sind dem Aufruf der Partei Die Linke gefolgt und haben an der stationären Kundgebung unter dem Motto „75 Jahre Grundgesetz“ teilgenommen. Die vierte stationäre Kundgebung wurde durch Bündnis 90/Die Grünen angemeldet. Hier waren ca. 20 Personen vor Ort unter dem Motto „Grundrechte für eine tolerante Demokratie“.

Auf Grund der noch andauernden Corona-Pandemie wurden mittels Lautsprecherdurchsagen und durch direkte Ansprachen die Versammlungsteilnehmer aufgefordert, sich an die geltenden Abstandsregeln zu halten.

Es wurde eine Strafanzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen, da ein 65-jähriger Versammlungsteilnehmer der AfD den Hitlergruß zeigte. Ansonsten ist es zu keinen weiteren Vorkommnissen und Störungen gekommen.

Lichter für Menschlichkeit

Foto: Stadt Neubrandenburg

Mit einem leuchtenden Regenbogen wird in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten gesetzt. Dieser Regenbogen wird ein ganz besonderer im Herzen der Stadt werden. Die Stadt Neubrandenburg lässt gemeinsam mit dem Verein queerNB und dem R.B.O. Eventausstatter am HKB-Turm an sechs Aktionstagen etagenweise das Symbol der LSBTIQ Communitys wachsen. Anlass dafür ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie (IDAHoBIT).

Der IDAHoBIT wird seit 2015 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen und später auch von Trans-, Bi- und Intersexuellen als Aktionstag begangen. Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Mit der Neubrandenburger Aktion „Lichter für Menschlichkeit“ soll ein Zeiten für Zusammenhalt und Verbundenheit aller Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität gesetzt werden.

Ab Dienstag, 12. Mai, wird jeden Abend mit Einbruch der Dunkelheit ein LED-Scheinwerfer mit der entsprechenden Farbe in einer Etage des HKB-Turm platziert. Das Licht leuchtet als Botschaft die ganze Nacht. Am Sonntag, 17. Mai, leuchten die kompletten Farben der Regenbogenflagge. Die Mieter des HKB-Turm und die NEUWOGES haben sich als Aktions-Partner gern für das Projekt bereit erklärt. Jede Farbe steht für ein Thema.

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Neubrandenburger Stadtwerke öffnen Kundenbüro im Marien-Carrée wieder

Nach mehr als sechs Wochen öffnen die Neubrandenburger Stadtwerke am Mittwoch, 29. April, ihr Kundenbüro im Marien-Carrée wieder. Es war zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus Mitte März geschlossen worden. Im Zuge der landesweiten Lockerungsmaßnahmen können neu.sw Kunden nun wieder vor Ort beraten werden.

Die Stadtwerke bitten ihre Kunden und Interessenten dennoch, bevorzugt die Beratung per Telefon und Internet zu nutzen und nur in dringenden Fällen das Kundenbüro aufzusuchen. Die Serviceberater sind montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr telefonisch und per E-Mail erreichbar, unter 0800 3500 800 und kundenservice@neu-sw.de. Zudem ist das Online-Kundenportal 24 Stunden am Tag geschaltet.

Das Kundenbüro ist in dieser Woche zunächst Mittwoch und Donnerstag von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkaufen zum Beispiel Busfahrscheine, beraten zu Produkten, nehmen Einzahlungen entgegen und klären Fragen zu Verträgen. Ab der kommenden Woche öffnet das Kundenbüro dann auch wieder samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Der Servicepunkt Friedland bleibt vorerst noch geschlossen.

Im Kundenbüro im Marien-Carrée gelten jetzt besondere Schutzmaßnahmen. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Jeder Kunde wird persönlich an der Tür eingelassen. An den Beratungsplätzen sind Glasscheiben als Schutz angebracht worden. Vor dem Büro sollen Markierungen die Einhaltung der Abstandsregeln sicherstellen.

Neubrandenburger Weltladen wird mobil

Der Neubrandenburger Eine-Welt-Laden wird mobil. Beim nächsten Grünmarkt, am 2. Mai, wird der Neubrandenburger Weltladen mit einem Stand vertreten sein.

Über diese zusätzliche Möglichkeit, Produkte aus dem fairen Handel zu präsentieren, ist der ehrenamtlich tätige Trägerverein „Nueva Esperanza“ sehr froh. Denn gerade jetzt brauchen die Produzenten in Afrika und Lateinamerika jede Unterstützung.

Sperrung Turmstraße

Die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Boulevard-Vorplatzes beginnen am 27. April. Aus diesem Grund müssen sich Fußgänger und Radfahrer auf eine veränderte Verkehrsführung am östlichen Ende der Turmstraße einstellen. Der Übergang an der Ampel Höhe Rathaus über den Friedrich-Engels-Ring wird gesperrt.

Alternativ kann der Ring dann über etwa 100 Meter südlich auf Höhe des Neuen Tores überquert werden. Entsprechende Hinweisschilder werden aufgestellt. Außerdem wird in diesem Zusammenhang der Radweg im Innenring gesperrt. Eine Umleitung über den Außenring wird ausgeschildert. Während der Bauzeit (27. April bis Anfang November) sind die Wallwege in Höhe der Baustelle ebenfalls gesperrt.

Die Änderungen in der Verkehrsführung und die Sperrungen sind notwendig, um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten. Sowohl Radfahrende als auch Fußgänger werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Vollsperrung Turmstraße

Aufgrund von Umgestaltungsarbeiten sowie der Verlegung einer Trinkwasserleitung wird vom 27.04.2020 bis zum 30.10.2020 die Turmstraße zwischen Friedrich-Engels-Ring und Wallmauer für den Fußgänger- und Radverkehr voll gesperrt.

Zur Umgehung der Baustelle wird auf der Wallanlage ein entsprechendes Provisorium geschaffen. Außerdem werden die Wallwege sowie der im Innenring befindliche Radweg gesperrt. Fußgänger können dann über die Ringstraße ausweichen, der Radverkehr wird für die Dauer der Sperrung über den im Außenring befindlichen Radweg geführt.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.