Verbraucherzentrale M-V: Plus Kasse Inkasso – Forderung nicht bezahlen!

Zurzeit landen in den Briefkästen der Verbraucher wieder vermehrt Schreiben von vermeintlichen Inkassounternehmen. Nun ist es die Plus Kasse INKASSO AG aus Berlin.

Der Absender suggeriert mit einem „Zahlungsbefehl“ Verbrauchern, sie hätten einen kostenpflichtigen Gewinnspiel- oder Zeitschriftenvertrag geschlossen, indem sie ihre persönlichen Daten angegeben haben. Die monatlichen Beträge seien jedoch noch nicht beglichen worden. Bei Nichtzahlung drohen den Verbrauchern Mahn- und Vollstreckungsbescheid, örtlicher Gerichtsvollzieher, Pfändung der Bezüge und Zwangsvollstreckung u.v.m.

Sollten Sie so ein Schreiben bekommen haben, rät die Verbraucherzentrale:

  • Zahlen Sie nicht! Das Geld soll auf ein griechisches Konto (IBAN GR) gezahlt werden.
  • Schreiben Sie auch nicht zurück bzw. senden sie das angehängte Kündigungsformular nicht zurück!
  • Rufen Sie keine der angegebenen Telefonnummern an! Auch kein Fax bzw. E-Mail zurücksenden

Neuer Name – alte Masche

Astra-EU Inkasso GmbH droht Verbrauchern

Immer wieder landen in Briefkästen von Verbrauchern Schreiben vermeintlicher Inkassounternehmen. Derzeit von der Astra EU Inkasso GmbH aus Frankfurt/Main. Im vermeintlichen Inkassoschreiben wird dem Angeschriebenen suggeriert, die aufgeführten Forderungen resultieren aus einer telefonischen Anmeldung zum Dienstleistungsvertrag bei „TOP200 Gewinnspiele/Eurojackpot 49“.

Der Betroffene soll angeblich der kostenpflichtigen Dienstleistung mit seinen persönlichen Daten zugestimmt und den Betrag noch nicht beglichen haben. Die Telefonnummer auf dem Schreiben hat eine polnische Vorwahl, die Faxnummer ist mit englischer Vorwahl angegeben. Auf ein polnisches Konto soll der angeblich ausstehende Betrag gezahlt werden. Bei Nichtzahlung wird u. a. mit Kontopfändung und Kontosperrung gedroht.

Die Verbraucherzentrale rät: Nicht verunsichern und bedrohen lassen! Nicht zahlen! Nicht auf das Schreiben reagieren!
Bei Zweifeln gibt es Hilfe in den Verbraucherberatungsstellen.

PROEX-Inkasso-Schreiben mit betrügerischer Absicht

In den letzten Tagen meldeten sich vermehrt Verbraucher in der Beratungsstelle Rostock der Verbraucherzentrale MV. Sie hatten einen merkwürdigen Brief einer Inkassofirma erhalten.

Die sogenannte „PROEX INKASSO GmbH“ versendet wahllos angebliche Mahnbescheide in Zusammenhang mit Dienstleistungen aus TOP100-Gewinnspielen und dem Eurojackpot. Es wird ein Geldbetrag in Höhe von 298,76 Euro gefordert und dieser soll auf ein französisches Konto überwiesen werden.

Ziel des Schreibens und des vermeintlichen Vorpfändungsschreiben ist es, die Empfänger einzuschüchtern, damit diese die Summe bezahlen. Die Verbraucherzentrale rät: Zahlen Sie nicht und senden Sie auch das angebliche Vorpfändungsschreiben nicht zurück!