Schulen ab Montag, 12. April / Impftag 10. April

Schulbetrieb ab Montag, 12. April

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte findet ab Montag, 12. April 2021 zunächst der Schulbetrieb wie am Donnerstag und Freitag nach den Osterferien statt. In der Grundschule und für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie für die Abschlussklassen erfolgt Präsenzunterricht. Wechselunterricht findet in den Jahrgangsstufen 7 bis 11 sowie in den Beruflichen Schulen statt.

Laut Schul-Corona-Verordnung wird der Schulbetrieb abhängig von den jeweiligen 7-Tage-Inzidenzen in einem Zwei-Stufen-Modell geregelt. Die ab dem 11.04.2021 geltenden Regelungen sehen vor, dass jeweils der Mittwoch einer Woche der Stichtag ist, an dem der dann vorhandene 7-Tage-Inzidenzwert entscheidend für den Schulbetrieb in der darauffolgenden Woche ist. Weitere Einzelheiten zum Zwei-Stufen-Modell, welches eine Unterscheidung vornimmt, ob der Inzidenzwert über oder unter 150 liegt, stehen auf der Homepage unter: www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Corona/Allgemein/Kitas-Schulen/
Am Mittwoch, 14. April wird die aktuelle Lage entsprechend der Inzidenzwerte beurteilt und eine Entscheidung für den Schulbetrieb ab Montag, 19. April getroffen.

Impftag am Samstag

Am kommenden Samstag, 10. April 2021 können sich erneut von 8 bis 18 Uhr Personen ab einem Alter von 60 Jahren mit AstraZeneca impfen lassen. Die Impfungen finden im Neubrandenburger Veranstaltungszentrum „Haus der Kultur und Bildung“ (Markplatz 1), in der Demminer Turnhalle der beruflichen Schule (Saarstraße) und in der Mirower Amtsverwaltung (Rudolf-Breitscheid-Straße) statt.

Es wird um vorherige Terminvereinbarung über das CallCenter unter 0385 20271115 bzw. 0385 20271284 oder über das online-Buchungsportal unter www.corona-impftermin-mv.de gebeten. Es sind auch Impfungen ohne Termin möglich. Es muss dann mit entsprechender Wartezeit gerechnet werden.

Aktuelle Lage

Aufgrund des wärmeren Wetters ist zu beobachten, dass insbesondere am Osterwochenende private Treffen im Rahmen der zulässigen Kontaktbeschränkungen stattgefunden haben. Diese vermehrten Besuche mit Familie, Freunden und Bekannten führten u.a. dazu, dass sich das Corona-Virus rasant weiter verbreitet. Der Inzidenzwert lag am Donnerstag, 8. April erstmals wieder über 150. Die britische Coronavirusmutation ist um ein vielfaches ansteckender, weshalb bei einem Corona-Fall häufig anschließend weitere oder alle Mitglieder der Familie betroffen sind. Die britische Coronavirusmutation ist zu einem Großteil bei den Corona-Fällen nachweisbar und daher stark vertreten.

AstraZeneca-Impfungen an über 60jährige Personen am Samstag

Am kommenden Samstag, 10. April 2021 können sich erneut von 8 bis 18 Uhr über 60-jährige Personen mit AstraZeneca impfen lassen. Die Impfungen finden im Neubrandenburger Veranstaltungszentrum „Haus der Kultur und Bildung“ (Markplatz 1) statt. Es wird um vorherige Terminvereinbarung über das CallCenter unter 0385 20271115 bzw. 0385 20271284 oder über das online-Buchungsportal unter www.corona-impftermin-mv.de gebeten.

Es sind auch Impfungen ohne Termin möglich. Es muss dann mit entsprechender Wartezeit gerechnet werden. In den zwei Impfzentren des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Trollenhagen bei Neubrandenburg und Waren (Müritz) finden am kommenden Samstag keine Impfungen statt. Daher fährt auch der Bus zum Impfzentrum in Neubrandenburg an diesem Tag nicht.

Am vergangenen Samstag, 3. April wurden im Impfzentrum in Neubrandenburg-Trollenhagen 442 über 60jährige Personen und im Impfzentrum in Waren (Müritz) 510 über 60jährige Personen mit AstraZeneca geimpft.

Weitere Telefonnummer für Impftermine mit AstraZeneca-Impfstoff freigeschaltet

Ab dem heutigen Freitag (02.04.2021) ist im Callcenter für die Impfterminvereinbarung eine weitere Telefonnummer (0385 20271284) geschaltet. Alle 60- bis 69-jährigen Bürgerinnen und Bürger mit Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern, die sich mit dem Impfstoff AstraZeneca impfen lassen wollen, können direkt über diese Telefonnummer einen Impftermin vereinbaren.

Ständige Impfkommission hat Impfempfehlungen aktualisiert

Hintergrund der Entscheidung ist, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) einen überarbeiteten Entwurf der COVID-19-Impfempfehlung vorgelegt. Danach wird empfohlen, den AstraZeneca-Impfstoff im Regelfall für Personen einzusetzen, die über 60 Jahre alt sind. Die Impfungen mit AstraZeneca haben Anfang Februar begonnen. Die Zulassung des Impfstoffes sieht einen zeitlichen Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung von bis zu zwölf Wochen vor.

Corona-impftermin-mv.de auch für 60- bis 69jährige freigeschaltet

Seit dem 31. März ermöglicht ein Online-Tool die digitale Termin-Registrierung beim Impfen. Diese Möglichkeit steht auch den 60- bis 69jährigen zur Verfügung. Abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffes werden die Termine dann vergeben werden. Die Registrierung ist unter der Internetseite: www.corona-impftermin-mv.de möglich. Es können bei der Registrierung Terminvorschläge für Impftermine gemacht werden. Die finale Terminvergabe erfolgt über das Online-System. Bei der Registrierung ist darauf zu achten, dass der Vorgang komplett abgeschlossen wird (sonst ist keine Terminvergabe möglich).

Auch über Ostern wird in Mecklenburg-Vorpommern geimpft

Die Impfzentren in Mecklenburg-Vorpommern werden von den Landkreisen und kreisfreien Städten betrieben; von dort erfolgt die Personal- und Ressourcenplanung. Derzeit können täglich rund 10.000 Impfungen in den Impfzentren durchgeführt werden. Die Impfzentren können ihre Kapazitäten hochfahren, so dass täglich über 18.000 Impfungen möglich sind. Auch über Ostern wird geimpft, beispielsweise Karfreitag in Ludwigslust, Parchim, Greifswald, Pasewalk, Anklam, Rostock Laage, Wismar und Grevesmühlen, Ostersamstag in Ludwigslust, Parchim, Rostock Laage, Wismar und Grevesmühlen sowie Ostermontag In Greifswald, Pasewalk, Rostock Laage, Wismar und Grevesmühlen.

Mecklenburg-Vorpommern hat bislang insgesamt 311.925 Impfdosen erhalten. Nach heutigem Stand sollen bis zum 18. April weitere Lieferungen in Mecklenburg-Vorpommern eintreffen. Dabei handelt es sich um 64.350 Impfdosen BioN-Tech, 14.400 Impfdosen AstraZeneca und 8.400 Impfdosen Moderna.

MV startet Impfung in den Arztpraxen

In Mecklenburg-Vorpommern werden ab dieser Woche auch die Arztpraxen in die Corona-Impfaktion eingebunden. Die Arztpraxen erhalten zunächst ein Starterpaket, um das eigene Personal zu schützen. Übrig gebliebene Dosen können bereits für die Impfung chronisch Kranker eingesetzt werden.

Mecklenburg-Vorpommern setzt bei der Impfaktion auf die Impfärzte. Das Impfen in Arztpraxen wurde bereits in einem Modellprojekt im Landkreis Nordwestmecklenburg erprobt. Die Ärztinnen und Ärzten mit ihren Praxen sind näher dran an den Patientinnen und Patienten. Sie wissen, wer am dringendsten aus gesundheitlichen Gründen eine Impfung braucht. Mit der Einbindung der Haus- und Fachärzte verkürzen wir die Wege für die Patientinnen und Patienten.

Ab Ostern sollen die 1.700 Impfärztinnen und Impfärzte im Land Schritt für Schritt immer stärker in die Impfaktion eingebunden werden. Im Moment ist das Hauptproblem noch, dass zu wenig Impfstoff zur Verfügung steht um alle, die es wollen, schnell impfen zu können. Das wird sich aber ändern.

Zur aktuellen Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind mittlerweile insgesamt 21.179 Menschen geimpft worden, davon haben 10.957 auch die Zweitimpfung erhalten. „Das war nur möglich, weil wir große Hilfe von den Hilfsorganisationen in unserem Landkreis und von vielen Freiwilligen erhalten“, sagte der 1. Stellvertretende Landrat Kai Seiferth. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Wie die Landesregierung mitgeteilt hat, wird es in den kommenden Wochen mehr Impfstoff geben, so dass auch weiterhin Impftermine in verschiedenen Orten des Landkreises angeboten werden können.

„Parallel zu den Impfaktionen, konzentrieren wir uns jetzt insbesondere auch auf den Ausbau der Test-Möglichkeiten in unserem Landkreis“, so Kai Seiferth. Er hoffe sehr, dass sich in den nächsten Tagen noch weitere Apotheken im Landkreis melden, die testen werden. Außerdem werden mit Unterstützung der Städte und Ämter weitere Orte gefunden, an denen Schnelltests vorgenommen werden können. Es sei das Ziel, dass die Bürgerinnen und Bürger mehrere die Möglichkeit haben, in der Nähe ihres Wohnortes, einen Schnelltest zu bekommen.

Die Liste der Orte, an denen Schnelltests durchgeführt werden, wird laufend auf der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/corona aktualisiert und ergänzt.

Menschen mit Gesundheitsrisiko beim Impfen nicht nach hinten schieben

Für eine Einhaltung der Impfreihenfolge nach der Impfverordnung der Bundesregierung haben sich die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Bundes und der Länder ausgesprochen. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern heute, Menschen mit Behinderungen in der Impf-Priorisierung nicht immer weiter nach hinten rutschen zu lassen: „Sie dürfen nicht die Leidtragenden sein, wenn immer mehr Gruppen ohne Vorerkrankungen vorgezogen werden“, so die Beauftragten.

Dazu sagte der Bürgerbeauftragte Matthias Crone heute in Schwerin: „Gerade nach der Freigabe der Prioritätsgruppe 2 haben mich besorgte Anfragen von Menschen mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung erreicht. Sie befürchten, nun einen späteren Impftermin zu bekommen. Es muss sichergestellt werden, dass innerhalb der Impfgruppen zuerst die Personengruppen mit einem Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf geimpft werden. Verbesserungen sind auch für die Impfung von Menschen nötig, die in Kontakt zu Kindern mit einer Behinderung oder Vorerkrankung stehen; Kinder dürfen ja selbst nicht geimpft werden.“

Die fünf Kernforderungen der Beauftragten:

  • Es dürfen keine weiteren Gruppen in die Impfpriorisierungsliste der CoronaImpfV aufgenommen werden, wenn sie nicht selbst ein erhöhtes Risiko für einen schweren bis tödlichen Verlauf haben oder Kontaktpersonen sind.
  • Es muss strikt nach der Reihenfolge der Impfverordnung geimpft werden.
  • Innerhalb der Priorisierungsgruppen müssen zuerst die Personengruppen mit einem Risiko für einen schweren bis tödlichen Verlauf geimpft werden.
  • Für Kinder mit Behinderungen oder Vorerkrankungen, die selbst nicht geimpft werden können, aber ein erhöhtes Risiko für einen schweren bis tödlichen Krankheitsverlauf haben, darf die Impfung der Kontaktpersonen nicht zahlenmäßig begrenzt werden.
  • Zur Optimierung der Einzelfall-Verfahren beauftragen die Länder die behandelnden Ärzte mit der Beurteilung des Risikos für einen schweren bis tödlichen Krankheitsverlauf. Die Länder sollen von der Möglichkeit nach § 6 Abs. 6 CoronaImpfV entsprechend Gebrauch machen.

Die vollständige gemeinsame Erklärung finden Sie unter www.buergerbeauftragter-mv.de

Zur aktuellen Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Leider ist der Landkreis von einem weiteren Corona-Geschehen in einem Senioren- und Pflegeheim in Waren (Müritz) betroffen. Dort sind 11 Bewohner und 3 Mitarbeiter erkrankt. Weil 10 der betroffenen Bewohner geimpft waren, sind die Krankheitsverläufe bisher milde.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist die Impfaktion in den Senioren- und Pflegeheimen einschließlich der Zweitimpfungen abgeschlossen. Das betrifft alle stationären Alten- und Pflegeheime, die von der Heimaufsicht des kreislichen Ordnungsamtes betreut und regelmäßig kontrolliert werden.

Darüber hinaus gibt es im gesamten Landkreis viele Seniorenwohngemeinschaften, die nicht stationär, sondern ambulant betreut werden. Diese privatwirtschaftlich geführten Einrichtungen sind dem Landkreis im Einzelnen nicht bekannt. Erfreulicherweise haben sich viele bereits beim Impfmanagement gemeldet. Sukzessive können diese Wohngemeinschaften, Tageseinrichtungen, Betreutes Wohnen und andere mögliche Wohnformen für ältere und behinderte Menschen durch die mobilen Impfteams geimpft werden. Dazu sollten sich die Geschäftsleitungen solcher Einrichtungen schriftlich für eine Terminvereinbarung beim Landkreis unter folgender E-Mail-Adresse, melden: impfen@lk-seenplatte.de.

Mit Bekanntwerden der Bereitstellung des Impfstoffes und der Veröffentlichung des Stufenplans der Ständigen Impfkommission hatten sich Einwohner des Landkreises an das Impfmanagement Mecklenburgische Seenplatte gewandt und um vorrangige Berücksichtigung gebeten. Sie gehörten zwar nicht zur Altersgruppe der über 80-Jährigen, jedoch sind sie chronisch krank oder sie leiden unter einer schweren Erkrankung. Die Daten der Betroffenen sind mit deren Zustimmung aufgenommen worden. Grundlage ist selbstverständlich ein entsprechendes ärztliches Attest. Diese Patienten sind zugleich darüber informiert worden, dass sie sehr kurzfristig informiert und geimpft werden können, wenn Restimpfdosen zur Verfügung stehen. Betroffene können sich ebenfalls unter der Email-Adresse impfen@lk-seenplatte.de melden. Es wird darum gebeten, das ärztliche Attest beizufügen.

Die Entscheidung darüber, wer berücksichtigt werden kann, erfolgt abhängig von zur Verfügung stehenden Restimpfdosen (das sind durchschnittlich maximal fünf pro Tag) und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises. Beim Impfmanagement des Landkreises arbeiten medizinisches Personal und Fachkräfte für Organisation und Logistik Hand in Hand an der Umsetzung der Impfstrategie.