Seniorin bei Fahrradunfall schwer verletzt

Am Sonnabendnachmittag, 10.04.2021, kam es um 14:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg.

Hierbei befuhr eine 79-jährige Radfahrerin den Fahrradweg in Richtung Ihlenfelder Straße. Ein 36-jähriger Radfahrer mit Kinderanhänger und einem zweijährigen Kind befuhr den Fahrradweg ebenfalls in diese Richtung. Während des Überholens fuhr die lebensältere Radfahrerin in Schlangenlinien und geriet dabei in das überholende Fahrradgespann.

In Folge dessen kam es zum Sturz. Hierbei verletzte sich die Seniorin schwer und wurde durch einen Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum verbracht und dort stationär aufgenommen. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Sachschaden entstand nicht.

Tatverdächtiger gesucht – Cannabispflanzen gefunden

Am Donnerstagnachmittag, 08.04.2021, wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in die Ihlenfelder Vorstadt gerufen, da eine junge Frau Opfer Häuslicher Gewalt wurde.

Der tatverdächtige Ehemann war nicht mehr in der Wohnung, als die Beamten vor Ort eintrafen. Zur Überprüfung eines möglichen Aufenthaltsortes des Tatverdächtigen suchten die Beamten die Anschrift eines 19-jährigen deutschen Tatverdächtigen im Neubrandenburger Reitbahnviertel auf. In der Wohnung des 19-Jährigen haben die Beamten den Tatverdächtigen der Häuslichen Gewalt nicht antreffen können. Stattdessen stellten sie in der Wohnung ein Gewächszelt mit sechs Cannabispflanzen sowie Utensilien zur Zubereitung und zum Konsum von Cannabis fest.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet und die Pflanzen samt Zubehör beschlagnahmt.

Verkehrsunfall mit schwerverletzter Fußgängerin

Am 24.03.2021 gegen 11:00 Uhr ereignete sich im Neubrandenburger Industrieviertel ein Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin von einem LKW erfasst und schwer verletzt wurde.

Die 86-jähirge deutsche Fußgängerin beabsichtigte, die Sponholzer Straße auf Höhe des Abzweigs zur Woldegker Straße zu überqueren. Der 24-jährige deutsche Fahrzeugführer eines LKW befuhr die Sponholzer Str. aus Richtung Ihlenfelder Straße und beabsichtigte auf Höhe der Unfallstelle nach links in Richtung Woldegker Straße zu fahren und übersah die überquerende Fußgängerin. Die Frau wurde durch den LKW erfasst und infolge des Zusammenstoßes schwerverletzt. Sie wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Neben den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg kamen auch Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow am Unfallort zum Einsatz, um die Daten des Fahrtenschreibers auszulesen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg geführt.

Schreckschusswaffe sichergestellt

In der Nacht zu Sonntag, 21.03.2021, gegen 00:40 Uhr teilten zwei Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums mit, dass aus einem Fenster heraus in der Sponholzer Straße geschossen worden sein soll.

Im Rahmen von weiteren Befragungen konnte die Wohnung, aus der die Schüsse abgegeben worden waren, in der dritten Etage ausfindig gemacht werden. Es wurden der 20-jährige Mieter sowie fünf weitere Personen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren in der Wohnung angetroffen. Auf einem Fensterbrett (außen) konnten die eingesetzten Beamten eine Schreckschusswaffe auffinden.

Zum Sachverhalt befragt, gaben die anwesenden Personen an, nicht Eigentümer der Schreckschusswaffe zu sein. Die Waffe samt Munition wurde sichergestellt und eine Anzeige wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Personen wurden nicht verletzt.

Da in der Wohnung sechs Personen, alle deutsche Staatsbürger, aus unterschiedlichen Haushalten angetroffen wurden, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Schwerverletzter nach Arbeitsunfall

Am Mittwoch, 17.03.2021, ist es in der Warliner Straße in Neubrandenburg zu einem Arbeitsunfall mit einem Schwerverletzten gekommen.

Der 55-jährige deutsche Arbeiter war gegen 12:20 Uhr mit der Säuberung einer Räummaschine beschäftigt, als er bei laufendem Betrieb mit dem Arm in eine laufende Umlenkrolle geriet. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Rostock geflogen. Lebensgefahr kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Zur Ermittlung der Unfallursache kam der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg zum Einsatz. Ein Fremdverschulden wird nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGus) wurde verständigt.

Brände in der Ihlenfelder Vorstadt

Am frühen Montagmorgen ereigneten sich in der Ihlenfelder Vorstadt mehrere Brände, bei denen Feuerwehr und Polizei im Einsatz waren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Gegen 04:30 Uhr am 08.03.2021 wurde die Polizei Neubrandenburg durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte über zwei brennende Mülltonnen in der Rühlower Straße verständigt. Im Rahmen des umgehend ausgelösten Polizeieinsatzes stellten die Beamten darüber hinaus 6 weitere Mülltonnen im näheren Umfeld fest, die durch bislang unbekannte Täter entzündet und dadurch beschädigt wurden. Der entstandene Sachschaden wird auf 2000 EUR geschätzt. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten die in Brand gesetzten Tonnen in der Rühlower und Cölpiner Straße rechtzeitig löschen. Eine Nahbereichsfahndung nach verantwortlichen Tätern blieb erfolglos.

Gegen 05:35 Uhr meldet die Rettungsleitstelle sodann einen weiteren Brand auf einem Privatgrundstück in der Ihlenfelder Straße. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg stellte sich heraus, dass durch bislang unbekannte Täter zwei Raummeter gelagertes Holz in Brand gesetzt wurden. Das Feuer griff in der weiteren Folge auf eine angrenzende mobile Toilette und einen Wohnanhänger über. Die Dixi-Toilette ist durch das Feuer im unbrauchbaren Zustand, der Wohnanhänger wurde an der Außenseite beschädigt. Der Schaden beträgt ca. 2000 EUR.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg ermittelt wegen der Brände und prüft im Zuge der Ermittlungen mögliche Zusammenhänge zu den in Brand gesetzten Mülltonnen in der vergangenen Woche. Es werden weiterhin Zeugen gesucht. Wer heute früh auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen an den Tatorten wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise zu den Bränden geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Marienkirche und neu.sw Wärmespeicher leuchten an Aktionstag

Die Neubrandenburger Stadtwerke beteiligen sich am internationalen Rare Disease Day. Am Sonntag, 28. Februar setzen wir ein Zeichen für Menschen mit seltenen chronischen Erkrankungen und deren Familien.

Das Besondere: Zentrale Gebäude weltweit werden bunt angestrahlt. neu.sw lässt ab 18:00 Uhr die Marienkirche und den neu.sw Wärmespeicher in der Warliner Straße leuchten.

Als „Waisen der Medizin“ stehen die Betroffenen seltener Erkrankungen oft im Abseits von Wissenschaft und Forschung. Allein in Deutschland wird ihre Zahl auf rund 4 Millionen geschätzt. Dass „selten“ nicht „allein sein“ bedeutet, darauf will der weltweite Aktionstag hinweisen.

Selbsthilfegruppen und Anlaufstellen für Menschen mit Behinderungen bei Städten und Kommunen können Unterstützung geben.