Polizeieinsatz anlässlich des Montagspaziergangs am 16.11.2020

Das Polizeihauptrevier Neubrandenburg führte am Abend des 16.11.2020 auf Grund einer angemeldeten Veranstaltung einen Polizeieinsatz mit 40 eigenen und unterstellten Kräften der Landesbereitschaftspolizei durch.

Unter dem Motto „Freiheit, Frieden, Menschlichkeit – Beendigung des Maskenzwangs – Abkehr von der Angst- und Panikpolitik“ kamen ab 19:00 Uhr ca. 240 Teilnehmer zu dem sogenannten Abendspaziergang durch zahlreiche Straßen der Ihlenfelder Vorstadt zusammen. Während des ca. 2-stündigen Protestmarsches hielten die Teilnehmer zwei Zwischenkundgebungen in Form von Gesängen in der Ihlenfelder Vorstadt ab.

Die Versammlung verlief störungsfrei und endete gegen 21:30 Uhr auf dem Marktplatz in Neubrandenburg.

Beamte stellen zwei Schreckschusswaffen sicher

In den Nachtstunden des 01.11.2020 kam es auf Grund einer Bedrohung zu einem Polizeieinsatz im Neubrandenburger Industrieviertel, bei dem die Beamten zwei Schreckschusspistolen und ein Pfefferspray sicherstellten.

Am 01.11.2020 gegen 02:40 Uhr meldete der 30-jährige Geschädigte über den Notruf der Polizei Neubandenburg, dass er soeben von einer Person aus einer Personengruppe heraus mit einer Schusswaffe bedroht wurde.

Anhand der Personenbeschreibung des Hinweisgebers konnten Einsatzkräfte des Polizeihauptreviers Neubandenburg im Rahmen der Nahbereichsfahndung zwei verdächtige Personen in der Sponholzer Straße feststellen. Es erfolgte die Durchsuchung der Tatverdächtigen. Bei dem 32-jährigen Beschuldigten fanden die Beamten eine Schreckschusspistole sowie ein Pfefferspray. Bei dem 22-jährigen Beschuldigten stellten die Beamten ebenfalls eine Schreckschusswaffe fest. Ferner führte dieser einen Aufsatz für eine Schreckschusspistole mit dazugehöriger Knattermunition mit sich.

Alle aufgefundenen Gegenstände wurden durch die Beamten sichergestellt. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Bei allen Beteiligten handelt es sich um deutsche Staatsbürger aus Neubrandenburg. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen der Bedrohung sowie den Verstößen gegen das Waffengesetz gefertigt. Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubandenburg aufgenommen.

Zeugenaufruf nach Wohnungseinbruch in Neubrandenburg

Am Sonnabend, 17.10.2020, wurde der Polizei Neubrandenburg ein Wohnungseinbruch in der Ihlenfelder Vorstadt mitgeteilt.

Unbekannte Täter verschafften sich am 17.10.2020 zwischen 08:30 Uhr und 18:45 Uhr gewaltsam Zutritt zu einer Parterrewohnung eines Mehrfamilienhauses der Cölpiner Straße, das parallel zur Stavener Straße steht. Die betroffene Wohnung wurde durchsucht. Es wurde Bargeld und eine EC-Karte entwendet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 450 EUR.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die Ermittlungen wegen des Einbruchsdiebstahls wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, insbesondere die Bewohner der angrenzenden Einfamilienhäuser in der Stavener Straße, die Hinweise auf mögliche Tatverdächtige oder andere sachdienliche Hinweise zu dem Einbruchsdiebstahl geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Drei Brände letzte Nacht in Neubrandenburg

Am Sonntag, 13.09.2020, kam es in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu drei Bränden, die durch unbekannte Täter gelegt wurden.

Gegen 20:30 Uhr brannte in der Sponholzer Straße ein Sperrmüllhaufen, der sich in der Nähe eines bewohnten Mehrfamilienhauses befand. Durch die Gegebenheiten wäre eine Ausbreitung des Feuers auf das Haus durchaus möglich gewesen.

Gegen 23:50 Uhr kam es auf dem Datzeberg zu zwei Bränden. Hier hatten unbekannte Täter in der Max-Adrion-Straße zunächst einen Müllcontainer aus Kunststoff und anschließend einen Papiercontainer aus Metall angezündet. Der Müllcontainer befand sich an einem Verbrauchermarkt, bei dem durch den Brand die Außenfassade beschädigt wurde. Der Papiercontainer befand sich ca. 200 Meter entfernt und stand einzeln, so dass lediglich dieser selbst beschädigt wurde.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 3500 Euro, Personen wurden nicht verletzt. Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei im Umfeld der Brände blieben erfolglos. Es wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und versuchter schwerer Brandstiftung erstattet. Der Kriminaldauerdienst des KK Neubrandenburg befand sich vor Ort im Einsatz und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Alle Brände wurden durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht. Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Straftaten gebeten.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise im Zusammenhang mit diesen Straftaten geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 oder jede andere Dienststelle der Polizei entgegen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Hinweise im Internet unter www.polizei.mvnet.de mitzuteilen.

PKW-Brand in Neubrandenburg

Am Donnerstagabend, 06.08.2020, 22:55 Uhr wurde der Polizei ein brennendes Auto in der Warliner Straße im Industrieviertel gemeldet.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen brannte ein PKW Typ Opel Combo, der auf einer Stellfläche des ansässigen Autohauses abgestellt war. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten das Feuer schnell löschen. Der Schaden wird mit 1000 Euro angegeben (Opel Baujahr 2004). Personen wurden nicht verletzt.

Zur genauen Ursachenermittlung kam der Kriminaldauerdienst vor Ort zum Einsatz. Es wird von einer technischen Ursache ausgegangen, Fremdeinwirkung wird ausgeschossen.

Diebstahl eines Estrichboy und weiterer Werkzeuge von einer Baustelle

In der Nacht vom 29.07.2020 zum 30.07.2020 wurden von dem Baustellengelände in der Warliner Straße in Neubrandenburg eine Baumaschine im Wert von ca. 35.000 Euro sowie weitere Werkzeuge entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter durch Manipulationen am Bauzaun Zutritt zu dem umfriedeten Baustellengelände verschafft. Anschließend sind die Täter mit einem Fahrzeug auf das Baustellengelände gefahren, entfernten gewaltsam die Diebstahlssicherung des Estrichboy und kuppelten den Estrichboy an das Tatfahrzeug, um dieses zu entwenden. Der Estrichboy ist ein einachsiger Anhänger mit aufgebauter Estrichpumpe. Der entwendete Estrichboy 450 ist von der Marke Brinkmann und hat einen Wert von ca. 35.000 Euro.

Während der Anzeigenaufnahme wurde bekannt, dass unbekannte Täter zudem zwei Baucontainer auf dem besagten Baustellengelände aufgebrochen und mehrere Werkzeuge entwendet haben. Zur Schadenshöhe können noch hier keine Angaben gemacht werden.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die Ermittlungen wegen des Diebstahls wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die in der vergangenen Nacht im Bereich der Baustelle in der Warliner Straße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise zum Diebstahl oder Verbleib des Diebesgutes geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Bedrohung mit Samurai-Schwert in Neubrandenburg

Am 06.07.2020 gegen 23:15 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberein (eine 41-jährige deutsche Staatsbürgerin) in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und teilte telefonisch mit, dass ihr alkoholisierter Bruder mit einem Samurai-Schwert bewaffnet auf die Straßen gehen und etwas anstellen will. Nähere Angaben waren der Hinweisgeberin nicht möglich.

Daraufhin begaben sich umgehend mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatzort in die Rühlower Straße in Neubrandenburg. Vor Ort konnten die Beamten eine männliche Person, auf die die Beschreibung zutraf, auf einem Balkon des dortigen Mehrfamilienhauses erkennen. Dabei handelte es sich um einen 39-jährigen Deutschen. Den Beamten gelang es von außen mit dem Beschuldigten ins Gespräch zu kommen, so dass dieser sie nach einer Weile in das Mehrfamilienhaus ließ. An seiner Wohnungstür empfing der Beschuldigte die Beamten jedoch mit einem sogenannten Katana (Samurai-Schwert) in der Hand. Der Beschuldigte äußerte gegenüber den Beamten, dass er ausgebildeter Kampfsportler sei und er ihnen etwas antun könne.

Den Beamten ist es gelungen beruhigend auf den Beschuldigten einzuwirken, sodass dieser das Schwert zur Seite stellte. In einem günstigen Moment wurde der Beschuldigte überwältigt und in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten hat einen Wert von 2,28 Promille ergeben. Im Anschluss wurde er mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum eingeliefert und stationär aufgenommen.

In der Wohnung des Beschuldigten haben die Beamten zwei Samurai-Schwerter und ein Cuttermesser aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen gegen den 39-Jährigen wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurden aufgenommen.