Bedrohung mit Samurai-Schwert in Neubrandenburg

Am 06.07.2020 gegen 23:15 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberein (eine 41-jährige deutsche Staatsbürgerin) in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und teilte telefonisch mit, dass ihr alkoholisierter Bruder mit einem Samurai-Schwert bewaffnet auf die Straßen gehen und etwas anstellen will. Nähere Angaben waren der Hinweisgeberin nicht möglich.

Daraufhin begaben sich umgehend mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatzort in die Rühlower Straße in Neubrandenburg. Vor Ort konnten die Beamten eine männliche Person, auf die die Beschreibung zutraf, auf einem Balkon des dortigen Mehrfamilienhauses erkennen. Dabei handelte es sich um einen 39-jährigen Deutschen. Den Beamten gelang es von außen mit dem Beschuldigten ins Gespräch zu kommen, so dass dieser sie nach einer Weile in das Mehrfamilienhaus ließ. An seiner Wohnungstür empfing der Beschuldigte die Beamten jedoch mit einem sogenannten Katana (Samurai-Schwert) in der Hand. Der Beschuldigte äußerte gegenüber den Beamten, dass er ausgebildeter Kampfsportler sei und er ihnen etwas antun könne.

Den Beamten ist es gelungen beruhigend auf den Beschuldigten einzuwirken, sodass dieser das Schwert zur Seite stellte. In einem günstigen Moment wurde der Beschuldigte überwältigt und in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten hat einen Wert von 2,28 Promille ergeben. Im Anschluss wurde er mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum eingeliefert und stationär aufgenommen.

In der Wohnung des Beschuldigten haben die Beamten zwei Samurai-Schwerter und ein Cuttermesser aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen gegen den 39-Jährigen wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurden aufgenommen.

Neuer Spielplatz in der Ravensburgstraße eingeweiht

Foto: Stadt Neubrandenburg

In der Ravensburgstraße haben Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtpräsident Dieter Stegemann einen neuen Spielplatz an die Kinder der Ihlenfelder Vorstadt übergeben.

Fast 300 000 Euro wurden für den Bau der Anlage investiert. Die Stadt konnte dabei auf Städtebaufördermittel in Höhe von etwa 240 000 Euro zurückgreifen. In die Planung wurden Kinder, Tagesmütter, Eltern und Anwohner von Beginn an einbezogen. Mit Holz und Mosaikkunst wurde der Platz gestaltet. Die Jungen und Mädchen können sich unter anderem über eine mit Mosaiken verzierte Spielburg und Spielhäuser aus Holz freuen. Die FGW Bau GmbH aus Friedland war am Bau beteiligt, genau wie Mosaik-Künstlerin Jana Wolf und Holzgestalter Lucas Frisch aus Berlin.

Foto: Stadt Neubrandenburg

Neben dem Spielplatz in der Ravensburgstraße wurden in den vergangenen Wochen drei weitere Spielplätze nach Bauarbeiten freigegeben. Dabei handelt es sich um den Spielplatz „In der Grünachse“ auf dem Lindenberg Süd, der Spielplatz in der Bachstraße und der Spielplatz im Hermann-von-Maltzan-Weg.

Foto: Stadt Neubrandenburg

Außerdem gab es Anfang des Monats gute Nachrichten aus dem Energieministerium. Von dort wurden Fördermittel (EFRE) in Höhe von rund 230 000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes „Am Messeplatz“ zugesichert. Insgesamt investiert die Vier-Tore-Stadt dort mehr als 330 000 Euro. Kletterfelsen und Fitnessgeräte sind an dieser Stelle vorgesehen. Zudem ist ein Workshop geplant, bei dem die Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung eines Pavillons einbezogen werden. Im Herbst 2020 sollen die Arbeiten beginnen.

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Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Parkplatzschlägerei

Am Dienstag, 23.06.2020, ging bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums um 19:02 Uhr ein Notruf eines besorgten Neubrandenburgers ein, der eine Schlägerei zwischen mehreren Personen auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Ihlenfelder Vorstadt zum Inhalt hatte. Die sofort eingesetzten Funkstreifenwagen des PHR Neubrandenburg bzw. des Autobahnpolizeireviers Altentreptow konnten im Nahbereich des Parkplatzes drei männliche deutsche Staatsangehörige im Alter von 38, 39 und 27 Jahren feststellen, die zuvor in wechselseitige Körperverletzungen verwickelt waren.

Nach ersten Erkenntnissen war es nach einem vorsätzlichen Treten eines Hundes zur tätlichen Auseinandersetzung vor dem Supermarkt gekommen. Bei der Annäherung der Polizeibeamten skandierte eine männliche Person aus der Gruppe heraus in Richtung der Beamten den Hitlergruß. Bei den Folgemaßnahmen agierte eine männliche Person der Gruppe zurückhaltend und folgte den Weisungen der Polizei. Die anderen beiden Tatverdächtigen traten aggressiv gegenüber den Polizeibeamten auf. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger nahm Kampfhaltung ein und drohte die PVB zu schlagen.

Ein avisierter Angriffsversuch auf die Polizeibeamten wurde durch Unmittelbaren Zwang unterbunden und die Person zur Verhinderung weiterer Straftaten nach richterlicher Anordnung in Gewahrsam genommen. Ein vollzogener Drogenvortest beim Tatverdächtigen verlief positiv. Zudem ergab eine durchgeführte Atemalkoholüberprüfung einen Wert von 2,38 Promille. Bei dem Einsatz wurde kein Polizeibeamter verletzt. Der zweite namentlich bekannte Tatverdächtige konnte, wie der dritte Begleiter auch, vor Ort polizeilich entlassen werden.

Auf den 39-jährigen Tatverdächtigen warten nun Ermittlungsverfahren wegen des Straftatverdachts der Körperverletzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Die Kriminalpolizei Neubrandenburg hat die Ermittlungen in der Sache aufgenommen.

Neuer Spielplatz in der Ravensburgstraße wird eingeweiht

Der Spielplatz in der Ravensburgstraße wird am Freitag (26. Juni) eingeweiht.

Fast 300 000 Euro wurden für den Bau der Anlage investiert. Die Stadt konnte dabei auf Städtebaufördermittel in Höhe von etwa 240 000 Euro zurückgreifen. Bei dem neuen Spielplatz handelt es sich um eine besondere Einrichtung. In die Planung wurden Kinder, Tagesmütter, Eltern und Anwohner von Beginn an einbezogen. Mit Holz und Mosaikkunst wurde der Platz gestaltet. Die Jungen und Mädchen können sich unter anderem über eine mit Mosaiken verzierte Spielburg und Spielhäuser aus Holz freuen. Die FGW Bau GmbH aus Friedland war am Bau beteiligt, genau wie Mosaik-Künstlerin Jana Wolf und Holzgestalter Lucas Frisch aus Berlin. Mit der Einweihung des Spielplatzes am Freitag werden an drei Kindertagesstätten (DRK-Kita Paradieswiese, ASB-Kita Käthe Niederkirchner, BIP-Kreativitätskita) Baumpatenschaften übergeben.

Neben dem Spielplatz in der Ravensburgstraße wurden in den vergangenen Wochen drei weitere Spielplätze nach Bauarbeiten freigegeben. Dabei handelt es sich um den Spielplatz „In der Grünachse“ auf dem Lindenberg Süd, der Spielplatz in der Bachstraße und der Spielplatz im Hermann-von-Maltzan-Weg.

Außerdem gab es Anfang des Monats gute Nachrichten aus dem Energieministerium. Von dort wurden Fördermittel (EFRE) in Höhe von rund 230 000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes „Am Messeplatz“ zugesichert. Insgesamt investiert die Vier-Tore-Stadt dort mehr als 330 000 Euro. Kletterfelsen und Fitnessgeräte sind an dieser Stelle vorgesehen. Zudem ist ein Workshop geplant, bei dem die Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung eines Pavillons einbezogen werden. Im Herbst 2020 sollen die Arbeiten beginnen.

Zwei Transporter in Neubrandenburg angegriffen

In der Zeit vom 14.03.2020 zum 16.03.2020 wurden in der Ihlenfelder Vorstadt in Neubrandenburg zwei Firmentransporter angegriffen.

Ein Transporter eines Malereifachbetriebes stand auf dem Parkplatz in der Burgholzstraße, kurz vor dem Kreuzungsbereich zur Stavener Straße bei dem dortigen Imbiss. Bislang unbekannte Täter haben den Transporter aufgebrochen und aus diesem diverse elektrische Werkzeuge wie eine Bohrmaschine, ein Staubsauger, eine Kreissäge und zwei Akkuschrauber entwendet. Der Wert der entwendeten Werkzeuge wird auf ca. 2.300 Euro geschätzt.

Bislang unbekannte Täter haben zudem versucht, einen weiteren Transporter aufzubrechen. Besagter Transporter stand am Fahrbahnrand der Burgholzstraße. Bei dem angegriffenen Transporter handelt es sich um ein Firmenfahrzeug eines Elektrofachmarktes. Den Tätern ist es nicht gelungen, in das Fahrzeug zu gelangen. Somit wurden auch keine Werkzeuge entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen wurden in im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Die Beamten waren zudem zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Zeugen, die am vergangenen Wochenende in der Ihlenfelder Vorstadt und insbesondere im Bereich der Burgholzstraße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder sachdienliche Hinweise zu angegriffenen Transportern geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Diebstahl eines Sattelzuganhängers

Wie bereits berichtet wurde, gab es am Samstag, den 29.02.2020 gegen 16:45 Uhr einen Polizeieinsatz, bei welchem ein 44-jähriger polnischer Tatverdächtiger wegen des versuchten Diebstahls eines Sattelzuganhängers vorläufig festgenommen wurde. Ein aufmerksamer und engagierter Zeuge meldete seine Beobachtungen, so dass der 44-Jährige ohne Sattelzuganhänger von dem betroffenen Speditionsgelände in der Warliner Straße in Neubrandenburg losfuhr und auf der B104 in der Ortslage Warlin durch Polizeibeamte gestellt werden konnte. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass er gefälschte Kennzeichen an der Zugmaschine angebracht hatte. Der 44-Jährige wurde nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die genutzte Sattelzugmaschine (Marke: Actros, Farbe: weiß) wurde aber sichergestellt.

Am 02.03.2020 wurde in der betroffenen Spedition in der Warliner Straße in Neubrandenburg festgestellt, dass es doch zu einem Diebstahl eines Sattelzuganhängers gekommen ist. Es handelt sich um einen Kühltrailer der Marke Schmitz Cargobull. Der entwendete Sattelzuganhänger ist weiß mit der Aufschrift „EUROLEASING“. Der Wert wird auf ca. 45.000 Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass dieser Kühltrailer am Nachmittag des 29.02.2020 in der Zeit zwischen 15:00 und 16:00 Uhr entwendet wurde. Der entwendete Kühltrailer könnte durch den Tatverdächtigen von dem Gelände auf einen abgelegenen Parkplatz gebracht worden sein, auf dem er möglichweise auch jetzt noch steht. Erste Suchmaßnahmen haben bisher nicht zur Auffindung des entwendeten Kühltrailers geführt.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer den beschriebenen Sattelzuganhänger, den Kühltrailer mit der Aufschrift „EUROLEASING“ abgestellt am Straßenrand oder auf einem Parkplatz sieht, meldet sich bitte beim nächsten Polizeirevier oder bei der Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224. Zeugen, die auffällige Beobachtungen oder andere sachdienliche Hinweise im möglichen Zusammenhang mit dem Diebstahl des Kühltrailers oder der genutzten Sattelzugmaschine (weißer Actros) geben können, melden sich bitte ebenfalls bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums unter 0395 5582 2224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Abfahrt von der Hochstraße wegen Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt

Im Zusammenhang mit den Arbeiten zur Beseitigung des Bahnübergangs Sponholzer Straße einschließlich des Ersatzneubaus der Brücke über die Bahnanlagen in Neubrandenburg informiert die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) über folgende geplante Straßensperrung:

Am 4., 5., 6. und 9. März wird jeweils von 7 bis 17 Uhr die nördliche Abfahrt von der Hochstraße (B 104) kommend in Richtung Sponholzer Straße voll gesperrt sein. Grund dafür sind Asphaltarbeiten im Bereich der provisorischen Rampe zur neuen Brücke über die Bahnanlagen.

Umleitungen sind ausgeschildert.

Verkehrsteilnehmer werden um besondere Aufmerksamkeit gebeten.