Zwei Schwerverletzte nach Brand in Ihlenfeld

Am Montagabend, 18.01.2021, gegen 19:11 Uhr teilte eine aufmerksame Zeugin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg den Brand einer Werkstatt in einer Garage auf einem Privatgrundstück in Ihlenfeld mit.

Nach ersten Erkenntnissen bemerkte das geschädigte Ehepaar im Innenraum der Garage einen Brand. Der 81-jährige Deutsche versuchte zunächst selbst den Brand zu löschen, während die 73-jährige deutsche Ehefrau den Notruf wählte. Nach Absetzen des Notrufes unterstützte diese ihren Mann bei der Brandbekämpfung. Beide zogen sich beim Löschversuch vermutlich eine Rauchvergiftung zu und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in das Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.

Die 15 Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten gemeinsam mit den 34 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Neuenkirchen/Ihlenfeld, Sponholz und Neverin das Feuer zügig unter Kontrolle bringen, so dass weiterer Schaden unterbunden wurde.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Brandursache zu klären. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 7.500,- EUR geschätzt.

Beamte entdecken bei Vollstreckung eines Haftbefehls eine Indoorplantage

Am Dienstagnachmittag, 04.02.2020, waren Beamte des Polizeireviers Friedland in der Ortschaft Neuenkirchen im Ortsteil Ihlenfeld, um einen bestehenden Haftbefehl (Erzwingungshaft) gegen einen 32-jährigen Deutschen zu vollstrecken.

Als der 32-Jährige die Wohnungstür öffnete, verhielt er sich auffällig und verhinderte vehement, dass die Beamten in seine Wohnung schauen konnten. Der 32-Jährige war aber sofort bereit, die ausstehende Geldbuße zu bezahlen. Während des Gespräches haben die Beamten starken Marihuanageruch aus der Wohnung wahrgenommen. Da der 32-Jährige die Beamten nicht freiwillig in seine Wohnung lassen wollte, erfolgte die richterliche Anordnung zur Durchsuchung seiner Wohnung.

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung haben die Beamten eine in Betrieb befindliche Indoorplantage mit 40 Marihuanapflanzen aufgefunden, die zum Teil schon abgeerntet waren. Zudem wurde eine bisher unbekannte Menge Marihuana in verschiedenen Behältnissen und mehr als 1.500 Euro aufgefunden. Zur Sicherstellung des gesamten Equipments der Indoorplantage und der Marihuanapflanzen waren insgesamt vier Funkstreifenwagen nötig.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Die Ermittlungen wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland aufgenommen. Durch die Zahlung der 30 Euro Geldbuße wurde der Haftbefehl gegen den 32-Jährigen ausgesetzt.

PKW-Fahrer kommt von der Fahrbahn ab und überschlägt sich mit seinem Fahrzeug

Am Mittwochabend, 03.12.2019, gegen 21:00 Uhr kam es auf der K37 zwischen den Ortschaften Ihlenfeld und Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall.

Hierbei befuhr der 30-jährige Fahrer eines PKW VW Polo die K37 aus Richtung Ihlenfeld kommend in Richtung Neubrandenburg. Nach einer Rechtskurve verlor er auf Grund der Straßenverhältnissen (Glätte) nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam aus diesem Grund nach rechts von der Fahrbahn ab.

Hier überschlug sich der Pkw mindestens einmal und kam danach in entgegengesetzter Fahrtrichtung teils auf der Fahrbahn, teils auf der Bankette wieder zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg verbracht. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 6000,-EUR.

Frontalzusammenstoß – zwei leicht verletzte Personen

Am 30.10.2019 gegen 16:20 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen den Ortschaften Neuenkirchen und Ihlenfeld ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen befuhr ein 81-jähriger Fahrer eines Pkw VW Golf die K 74 aus Richtung Neuenkirchen kommend in Richtung Ihlenfeld. Aus Richtung Ihlenfeld kam ein 49-jähriger Fahrer eines VW-Kastenwagen entgegen. Plötzlich geriet der 81-jährige Fahrer auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegen kommenden PKW. Der Fahrer des Kastenwagens versuchte nach derzeitiger
Spurenlage noch zu bremsen und auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht verhindern.

Dabei wurden die Insassen der Fahrzeuge leicht verletzt. Der 81-Jährige gab an, dass er durch die
tiefstehende Sonne geblendet wurde und dadurch auf die Gegenfahrbahn kam. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Beide Unfallbeteiligte wurden zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der Sachschaden wird derzeit auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Fahrbahnen waren für mehr als eine Stunde voll und dann halbseitig gesperrt.

Sie haben an keinem Gewinnspiel teilgenommen? Dann können Sie auch nicht gewonnen haben!

Erneut ist es in unserem Zuständigkeitsbereich zu mehreren Betrugsversuchen am Telefon gekommen. In allen vier Fällen ist ein Gewinn versprochen worden, obwohl die Anzeigenden an gar keinem Gewinnspiel teilgenommen hatten.
In Ihlenfeld bei Neubrandenburg wurde ein 79-jähriger angerufen. Ein Mann mit starkem Akzent versprach ihm einen Gewinn von 42.000 EUR. Zuvor müsse er jedoch neun Steam-Karten im Wert von je 100 EUR erwerben, um den Transport in einem gepanzerten Fahrzeug mit Security zu bezahlen.
In Demmin wurde eine 80-jährige Frau angerufen. Eine „österreichische Anwaltskanzlei“ versprach ihr einen Gewinn von 149.000 EUR. Sie müsse jedoch drei Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 200 EUR erwerben und bei Erhalt des Geldes übergeben. Die Seniorin recherchierte selbst im Internet und erkannte den Anruf als Betrug.
In Strasburg wurde einem 79-jährigen auf den Anrufbeantworter gesprochen. In hochdeutsch wurde ihm ein Gewinn versprochen und er wurde um Rückruf gebeten. Da er kein Lotto spielt, reagierte der Mann richtig und rief nicht zurück. Hier ist noch unklar, ob er dazu gebracht werden sollte, für den Erhalt des Gewinns zu zahlen, oder ob durch den Rückruf horrende Kosten entstanden wären.
Die Angestellte einer Postbank im Seebad Ahlbeck bewahrte eine 80-jährige Frau vor dieser Betrugsmasche. Die Seniorin war von einer Frau Weber von der Lottogesellschaft angerufen worden. Sie habe 38500 EUR gewonnen. Jedoch müsse sie zuvor 950 EUR per Western Union überweisen, um den Gewinn zu erhalten. Als die Geschädigte dies erledigen wollte, wurde sie von der Postbankmitarbeiterin über den Betrug aufgeklärt.