IHKs in MV schaffen mit AzubiCard neues Angebot zur Attraktivitätssteigerung der Ausbildung

Einkaufsrabatte für Schulbedarf bei der Neubrandenburger Firma Walther, Preisreduzierungen auf das Kanufahren bei der Kanu Basis Mirow oder Vorteilspreise beim Tagesticket für Karls Erdbeerhöfe. Diese Vergünstigungen in Freizeiteinrichtungen, beim Einkaufen oder bei sonstigen Bedarfen und noch viel mehr bietet die neue „AzubiCard“ der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern. Dafür muss die Karte nur zusammen mit dem Personalausweis beim Eintritt oder an der Kasse vorgezeigt werden. Die AzubiCards werden im März an rund 11.000 Auszubildende der 1. bis 4. Ausbildungsjahre landesweit versendet.

„Welche Vergünstigungen die Auszubildenden erwarten, kann unter www.azubicard.de abgerufen werden. Auf jeder AzubiCard ist ein QR-Code aufgedruckt, der direkt zu den Angeboten führt. Es lohnt sich, regelmäßig einen Blick auf diese Internetseiten zu werfen, denn sowohl die regionalen als auch die überregionalen Rabattangebote werden ständig erweitert,“ erläuterte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Auszubildende. „Die AzubiCard ist eine weitere Facette, die die IHKs in MV schaffen, um die Attraktivität der Dualen Berufsausbildung zu steigern“, so Torsten Haasch.

Unternehmen, die Auszubildenden Vergünstigungen anbieten wollen, sind eingeladen, sich dem Kreis der Anbieter anzuschließen. „Es sind bereits erste Angebote eingestellt. Gern wollen wir noch viele weitere Betriebe und Einrichtungen gewinnen, die Berufsausbildung für Azubis aus MV noch ein Stück anziehender zu gestalten. Informationen erhalten Unternehmen direkt auf www.azubicard.de oder über ihre Industrie- und Handelskammern in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin,“ so der IHK-Hauptgeschäftsführer.

IHK bietet am 27. Februar „Elternsprechtag zur Berufsorientierung“

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern berät Eltern während des neuen „Elternsprechtags zur Berufsorientierung“ am Sonnabend, 27. Februar, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter der Hotline: 0395 5597 444.

„Unsere Spezialisten rund um die Berufsorientierung und Berufsausbildung beraten Eltern während des Sprechtages zu Fragen der Berufsorientierung, Ausbildungsplatzsuche und geben auch Bewerbungstipps. Ich lade Eltern sehr gern ein, dieses Beratungsangebot unserer IHK wahrzunehmen“, sagt Ellen Grull, Leiterin des Bereichs Aus- und Weiterbildung.

Die IHK Neubrandenburg ist als zuständige Stelle für die duale Berufsausbildung im östlichen MV in über 1.000 Ausbildungsberufen verantwortlich. Die Betriebe bilden in über 100 verschiedenen Ausbildungsberufen aus.

IHK bietet am 27. Februar „Elternsprechtag zur Berufsorientierung“

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern berät Eltern während des neuen „Elternsprechtags zur Berufsorientierung“ am Sonnabend, 27. Februar, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter der Hotline: 0395 5597 444.

„Unsere Spezialisten rund um die Berufsorientierung und Berufsausbildung beraten Eltern während des Sprechtages zu Fragen der Berufsorientierung, Ausbildungsplatzsuche und geben auch Bewerbungstipps. Ich lade Eltern sehr gern ein, dieses Beratungsangebot unserer IHK wahrzunehmen“, sagt Ellen Grull, Leiterin des Bereichs Aus- und Weiterbildung.

Die IHK Neubrandenburg ist als zuständige Stelle für die duale Berufsausbildung im östlichen MV in über 1.000 Ausbildungsberufen verantwortlich. Die Betriebe bilden in über 100 verschiedenen Ausbildungsberufen aus.

Wirtschaft der Region zeigt sich stabiler als im Land

Zum Jahresbeginn zeigt sich die Wirtschaft im östlichen Mecklenburg-Vorpommern stabiler als im Durchschnitt des Landes. Allerdings hat sich auch hier die Lage der Unternehmen durch den 2. Lockdown wieder deutlich verschlechtert. Gut jedes Fünfte Unternehmen berichtet von einer „schlechten“ Lage, im Land leidet jedes 4. Unternehmen unter einer „schlechten“ wirtschaftlichen Lage.

Auch bei den Erwartungen für die Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten sind die Unternehmen im östlichen Mecklenburg-Vorpommern etwas positiver gestimmt. Der Erwartungssaldo beträgt hier 15 Prozentpunkte, im Land sind es lediglich 10 Prozentpunkte.

Die Unterschiede der Entwicklungen in der IHK-Region Neubrandenburg und im Land sind bei der Industrie, zum Beispiel bei der Baustoffindustrie und der Energieversorgung sehr deutlich. Nahrungsmittelhersteller haben in der Pandemie zu weiten Teilen eine starke Nachfrage erlebt. Davon profitiert die IHK-Region Neubrandenburg.

Auch der Schiffbau ist in der IHK-Region Neubrandenburg weniger betroffen als in anderen Landesteilen.

Die unterschiedliche Bewertung der Lage und Erwartungen wirkt sich auf den Rückgang des Konjunkturklimaindexes zum Vorjahr aus. In der IHK-Region beträgt er 13, in MV insgesamt 23 Indexpunkte.

IHK: „Wir brauchen eine starke und effektive Zusammenarbeit in der Grenzregion zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und Wiederbelebung der Wirtschaft“

„Wir begrüßen es als IHK, dass das Land kurzfristig zwei Corona-Schnelltestzentren in Linken und in Ahlbeck auf Usedom einrichten will.“ Mit dieser Aussage stellt sich Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, hinter einen entsprechenden Vorschlag von Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann.

Diese Schnelltestzentren können nach Meinung von Torsten Haasch einen entscheidenden Beitrag leisten, um der Verbreitung des Corona-Virus sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite entgegenzuwirken.

„Auf alle Fälle werden wir uns am kommenden Montag (15. Februar) beim 2. Treffen der deutsch-polnischen Arbeitsgruppe Covid-19 für diese und eine Reihe weiterer Ideen stark machen“, so der Hauptgeschäftsführer. Es gehe bei diesem Treffen von Vertretern der Woiwodschaft Westpommern sowie der Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern darum, eine gemeinsame starke und effektive Strategie sowohl zur Bekämpfung der Pandemie als auch zur Wiederbelebung der Wirtschaft in der Metropolregion Stettin zu entwickeln. Die IHK werde sich für einen Stufenplan nach dem Beispiel der norddeutschen Bundesländer auch für die Grenzregion einsetzen. „Solch ein Stufenplan kann der in diesem Gebiet agierenden Wirtschaft und insgesamt den hier lebenden Menschen Perspektiven bieten“, so Torsten Haasch.

IHK übergab zum 5. Februar Geschäftsführung der Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs in MV turnusgemäß an die IHK zu Schwerin

Turnusgemäß übergibt die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern zum 5. Februar 2021 die Geschäftsführung der Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) für die nächsten zwei Jahre an die IHK zu Schwerin.

„Die IHKs in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin haben in den vergangenen Jahren erfolgreich ihre Kräfte gebündelt, um die Interessen der rund 85 000 Unternehmen gegenüber der Politik zu vertreten. Dieses gemeinsame Agieren hat sich bewährt, zum Beispiel:

  • in den verkehrspolitischen Positionen, die darauf zielen, die Verkehrsinfrastruktur im Land und die Anbindung Mecklenburg-Vorpommerns an die überregionalen Verkehrsnetze zu verbessern,
  • in einer gemeinsamen Imageaktion „In|du|strie GEMEINSAM.ZUKUNFT.LEBEN“,
  • in der Mitarbeit im Zukunftsbündnis Mecklenburg-Vorpommern, in dem die IHKs in MV den Schwerpunkt u.a. auf den Ausbau der digitalen Infrastruktur und den Abbau der Bürokratie gelegt haben,
  • bei der Sicherung der Fachkräfte-Ausbildung durch die Stärkung der Qualität in der Berufsausbildung, dem Einsatz gegen das weitere Ausdünnen der Berufsschulstandorte im Land und die Einführung des Azubi-Tickets.

„Insbesondere ist es den drei IHKs seit Ausbruch der Corona-Pandemie gelungen, konkreten Einfluss auf die Ausgestaltung aller Landes-Hilfsprogramme für die Wirtschaft zu nehmen“, fasst Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg, anlässlich der Staffelstabübergabe an seinen Schweriner Kollegen Matthias Belke einige wesentliche Arbeitsergebnisse zusammen.

„In den kommenden zwei Jahren wird die IHK zu Schwerin als geschäftsführende Kammer der IHKs in MV mit politischen Entscheidungsträgern intensiv an wichtigen Zukunftsthemen unseres Landes arbeiten. Schwerpunkte sehen wir im beschleunigten Ausbau des Breitbandnetzes und digitaler Kompetenzen, der nachhaltigen und ressourcenschonenden Wirtschaftsweise und dem Abbau von bürokratischen Hemmnissen. Im Wahljahr 2021 wird es dabei die vorrangige Aufgabe der IHKs in MV sein, die Forderungen der Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung als kritischer und konstruktiver Dialogpartner mit Nachdruck zu vertreten“, so Matthias Belke, Präsident der IHK zu Schwerin.

Hintergrund

Unter dem Namen „IHKs in MV“ haben sich die drei IHKs in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin als Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Sie vertreten rund 85.000 Unternehmen, die etwa 500.000 Mitarbeiter beschäftigen. Ungefähr 3.700 Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ehrenamtlich in den drei IHKs. Die Geschäftsführung der IHKs in MV obliegt für die Dauer von zwei Jahren rotierend jeweils einer der drei IHKs.

IHK startet mit Online-Beratung ins neue Jahr: „Karriere durch Weiterbildung“

Neues Jahr, neue Vorsätze: Wer die Karriereleiter aufsteigen will oder mehr Verantwortung in seinem Betrieb übernehmen möchte, an den richtet sich das neue Angebot der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Sie startet mit drei öffentlichen Webinaren in das neue Jahr, in denen die Besucher erfahren, wie aus ihrem Berufsabschluss ein „Bachelor Professional“ oder „Master Professional“ werden kann, welche Kosten dabei auf sie zukommen und welche staatlichen Zuschüsse es dafür gibt. Die Termine sind jeweils donnerstags:

  • am 7. Januar 2021, 16 Uhr
  • am 14. Januar 2021, 16 Uhr
  • am 28. Januar 2021, 16 Uhr.

Zur Teilnahme wird lediglich ein internetfähiges Endgerät benötigt: Laptop, PC, Handy oder Tablet. Wer sich mit eigenen Fragen in der Runde beteiligen möchte, sollte eine Webcam oder ein Mikrofon verwenden. Wenige Tage vor dem Webinar erhalten die angemeldeten Besucher einen Teilnahmelink per E-Mail.

Anmeldungen bei Sebastian Bensemann unter Telefon 0395 55 97 402, per E-Mail sebastian.bensemann@neubrandenburg.ihk.de oder über die Internetseite der Kammer unter neubrandenburg.ihk.de in der Rubrik „Termine“.