Alkoholfahrt endet mit Blutprobenentnahme und Strafanzeige

Am 03.04.2021 gegen 17:00 Uhr stellte ein Polizeibeamter der Polizeistation Altentreptow nach Beendigung seines Dienstes auf seinem Heimweg in Altentreptow einen VW Transporter fest, der kurz zuvor im Zusammenhang mit einem Bedrohungsdelikt im Bereich des Polizeireviers Malchin gesucht wurde.

Der Beamte folgte dem Fahrzeugführer bis zur dessen Wohnanschrift, informierte das AVPR Altentreptow und hielt den offensichtlich stark alkoholisierten 47-jährigen Altentreptower (deutscher Staatsangehöriger) bis zum Eintreffen der Unterstützungskräfte fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille.

Der Mann wurde zur Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg gebracht und der Führerschein beschlagnahmt. Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte er sich oftmals unkooperativ und respektlos, sowohl gegenüber den Beamten als auch gegenüber dem Klinikpersonal. Trauriger Höhepunkt war dabei, dass er sich zunächst weigerte den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz ordnungsgemäß aufzusetzen, als er sich im Bereich der Notaufnahme befand.

Gerade als die Beamten ihm erklärten, dass dies insbesondere zum Schutz der Patienten erforderlich sei, passierten sie ein Krankenbett, in dem eine 33-jährige aus Ghana stammende Frau lag. Der Mann zog unverhofft seinen Mund-Nasen-Schutz komplett runter, beleidigte die Frau in herabsetzender Art und spuckte er vor ihr aus. Gegen den Mann wurde Strafanzeige erstatten und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nazisymbole in der Oststadt festgestellt

Unbekannte Täter sprühten in der Nacht zum Sonntag, dem 17.11.2019 in der Einsteinstraße 4 in Neubrandenburg Nazisymbole an Hauswände.

Am Durchgang zur Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde wurden ein großes Hakenkreuz und der Schriftzug „Heil Hitler“ in weißer Farbe aufgebracht.

Die Polizei ermittelt nun wegen dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die ersten Ermittlungen übernommen.

Unbekannte spannen Draht quer über einen Radweg in Neukalen

Am Mittwoch, 10.10.2018, gegen 09:00 Uhr erhielt das Polizeirevier Malchin Kenntnis über einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr in Neukalen.
Ermittlungen zum Sachverhalt haben ergeben, dass bereits am Dienstag, den 09.10.2018, ein 45-jähriger Geschädigter gegen 17:00 Uhr mit seinem Fahrrad den Radweg Ziegelei in Neukalen befuhr. Als der Radfahrer sich etwa auf Höhe Ziegelei Nr.1 befand, durchfuhr er plötzlich einen quer über den Radweg gespannten Draht. Aufgrund seiner aufrechten Sitzhaltung und großen Statur riss der Draht und der 45-Jährige kam glücklicherweise nicht zu Fall. Erste Ermittlungen haben ergeben, dass unbekannte Täter einen 2,5m langen Draht auf einer Höhe von 1,30m, zwischen einer Straßenlaterne und einem gegenüberliegenden Baum, quer über den Radweg gespannt hatten.
Die Beamten der Kriminalpolizei in Malchin haben die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Es handelt sich in diesem Fall nämlich nicht um groben Unfug. Ein Unfall mit schweren Verletzungen hätte die Folge sein können. Der Gesetzgeber bestraft solche Taten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich im Polizeirevier Malchin unter der Telefonnummer 03994 – 231 224 zu melden.

Bürger greift Kameraden bei Löscheinsatz tätlich an

Ein so genannter „Reichsbürger“ hat am Samstagabend (04.08.2010, ca. 21:30 Uhr) in Groß Teetzleben (LK MSE) Kameraden der Feuerwehr bei einem Löscheinsatz tätlich angegriffen. Der Tatverdächtige hatte auf einem Gelände im Ort ein Lagerfeuer entzündet. Ein Hinweisgeber bemerkte dies und benachrichtigte die Rettungsleitstelle.

Wegen des trockenen Bodens wollten etwa 15 Kameraden das Feuer sofort löschen. Der Tatverdächtige versuchte, die Kameraden körperlich bei ihrer Arbeit zu behindern. Da beim Löschen Eile geboten war, haben die Kameraden entschieden, den Tatverdächtigen für die Dauer des Löscheinsatzes festzusetzen. Ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude konnte verhindert werden. Die Kameraden blieben bei dem Übergriff unverletzt. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.