Hundehalterin in Kriesow erpresst

Am Donnerstag, 23.01.2020, kam es in Kriesow (in der Nähe von STavenhagen) zu einer Erpressung zum Nachteil einer Hundehalterin. Sie bot im Internet ihre Welpen zum Verkauf an.

Als ein vermeintlicher Interessent die Hunde besichtigte, erschien dieser statt mit der vereinbarten Anzahlung mit einer weiteren
männlichen Person und forderte die Begleichung einer angeblichen Schuldleistung. Da die Hundehalterin die Summe nicht zahlen wollte, nahmen die beiden Tatverdächtigen die 6 Welpen, sowie deren Elternhunde als Pfand mit und bedrohten die Frau, sodass diese
eingeschüchtert war und zunächst nicht die Polizei informierte.

Am Folgetag wurde durch eine weitere tatverdächtige Frau eine höhere Geldforderung gestellt, um die Hunde auszulösen. Die Geschädigte meldete sich daraufhin bei der Polizei. Alle Tatverdächtigen konnten im Zuge der ersten Ermittlungen bekannt gemacht werden.

In enger Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier Prenzlau der Landespolizei Brandenburg konnte der Aufenthaltsort der Hunde festgestellt werden. Die Hunde konnten letztendlich unverletzt durch die Beamten des Reviers Prenzlau an die geschädigte Hundehalterin übergeben werden. Gegen die drei Tatverdächtigen wird nun weiter strafrechtlich ermittelt.

9-jähriges Mädchen durch freilaufenden Hund leicht verletzt

Am Sonntag, 30.06.2019, um 16:50 Uhr informierte der Vater einer 9-Jährigen die Einsatzleitstelle der Polizei darüber, dass seine Tochter von einem Hund ins Bein gebissen wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Wendeschleife am Augustabad in Neubrandenburg.

Der 31-jährige Hundehalter war mit seinen vier Mischlingshunden (keine sogenannten Kampfhunde) in diesem Bereich unterwegs, ohne die Hunde angeleint zu haben. Der Vater der 9-Jährigen war mit ihr und seinem 7-jährigen Sohn ebenfalls dort im Bereich unterwegs, als die Hunde plötzlich die Kinder umzingelten und einer der Hunde das Mädchen angriff. Dabei erlitt sie eine Schramme am Bein, welche durch den eingesetzten Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt wurde. Der Junge wurde nicht verletzt.

Gegen den Hundehalter wurde Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Ein Verstoß gegen die Hundehalterverordnung wird ebenfalls geprüft.

Diebstahl der Labradorwelpen ist geklärt – eine Tatverdächtige hat sich bei dem Geschädigten gemeldet

Wie die Polizei am Freitagmorgen mitgeteilt hat, ist es am Mittwoch, 17.10.2018 zu einem Diebstahl von zehn Labradorwelpen von einem Grundstück in Quitzerow gekommen. Die Polizei hat auch einen Zeugenaufruf in den sozialen Netzwerken gestartet. Zuvor hat auch der Eigentümer selbst schon in den sozialen Netzwerken nach seinen zehn Labradorwelpen gesucht.

Am Freitag, 19.10.2018, hat sich eine Frau bei dem Geschädigten gemeldet und gesagt, dass sie die Labradorwelpen entwendet hat. Der Druck aus den sozialen Netzwerken sei so groß geworden, dass sie die Labradorwelpen zurückbringen will. Sie zeigte Reue und entschuldigte sich bei dem Geschädigten. Bei diesem Telefonat vereinbarten sie einen Termin zur Übergabe.

Am Donnerstag, 18.10.2018, um 10:20 Uhr erschien die Tatverdächtige bei dem Geschädigten und gab im Beisein der Beamten des Kriminalkommissariats Demmin sechs Labradorwelpen zurück. Die anderen vier Welpen hatte sie schon verkauft.

Die Ermittlungen wegen der Hehlerei laufen auf Hochtouren. Es sind keine weiteren Hinweise erforderlich. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die zahlreichen Hinweise, die bei der Polizei in Demmin eingegangen sind.