Neuer Studiengang an der Hochschule Neubrandenburg

Die Hochschule Neubrandenburg richtet zum Wintersemester 2020/2021 einen neuen Bachelor-Studiengang ein. Dieser heißt „Nursing – berufsanerkennendes Studium zur Pflegefachperson“. Der Pflegestudiengang an der Hochschule Neubrandenburg umfasst die stationäre Kranken- und Altenpflege sowie die ambulante Pflege. Er beginnt mit 20 Studierenden und ist im Vollausbau für jährlich 50 Studierende konzipiert.

Die Akademisierung der Pflege ist die Voraussetzung dafür, den immer komplexeren Anforderungen und Bedingungen in der gesundheitlichen Versorgung angemessen begegnen zu können. Für die akademische Ausbildung werden über die berufliche Ausbildung hinaus weitere Kompetenzen formuliert und Fähigkeiten erwartet.

Die Landesregierung stellt für die Einrichtung des Studiengangs eine Professur und zwei Mitarbeiterstellen zur Verfügung. Die Hochschule Neubrandenburg bringt selbst eine Professur und zwei Mitarbeiterstellen aus dem Bestand der Hochschule für den Studiengang auf. Das Land investiert außerdem einmalig 355.000 Euro für die Einrichtung eines Skills Lab.

Virtueller Hochschulinfotag

Vom heimischen Sofa aus in den Live-Chat zum Grundschullehramt einklicken, in einer Online-Networking-Lounge mit Studierenden ins Gespräch kommen und Uni-Führungen genießen: Das ist beim ersten virtuellen Hochschulinfotag der Universität Greifswald möglich. Dieser findet am 28. Mai 2020 von 14:00 bis 18:00 Uhr statt.

Zum ersten Mal öffnet die Universität Greifswald virtuelle Hörsaaltüren für alle Studieninteressierten, Eltern und Lehrer*innen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurde der Hochschulinformationstag als Online-Erlebnis organisiert. Interessierte können sich kostenlos und ortsunabhängig über ein Studium in Greifswald informieren.

Über 90 Studiengänge präsentieren sich. Die Fachbereiche geben in On-Demand Videovorträgen und einer Mediathek Einblicke in ihre Institute und Studienangebote. In Live-Chats an mehr als zehn virtuellen Informationsständen und einer digitalen Networking-Lounge haben Besucher/innen die Möglichkeit, zu allen Fragen rund um ein Studium an der Universität Greifswald mit Fachvertreter*innen in Kontakt zu treten.

Das vollständige Programm sowie den Link zur Anmeldung gibt es unter www.uni-greifswald.de/hochschulinformationstage. Die kostenfreie Registrierung ist bis zum Ende der Veranstaltung jederzeit – auch spontan – möglich. Ausführlich vorgestellt werden an dem Tag erstmals auch neue Studienangebote, die zum Wintersemester 2020/2021 an der Universität Greifswald starten, wie „Grundschullehramt“ oder das Beifach „Bilinguales Lehren und Lernen“. Auch Studierende der Universität und Interessenten für einen Masterstudiengang finden ein umfangreiches Informationsangebot im Rahmen des Online-Events.

Beschluss zum Bauingenieur-Studium mit standortübergreifendem Konzept

In Mecklenburg-Vorpommern sollen künftig mehr Bauingenieurinnen und Bauingenieure ausgebildet werden, um dem Mangel an Fachkräften in der Bauwirtschaft entgegenzusteuern, so verkündet es die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes, Bettina Martin, gegenüber den Medien. Die Universität Rostock, die Hochschule Wismar und die Hochschule Neubrandenburg haben dafür eine standortübergreifende Ingenieurausbildung in den Bereichen Bauen, Landschaft und Umwelt (BLU) entwickelt, heißt es weiter.

Die Idee der standortübergreifenden Ingenieurausbildung sei ambitioniert, meinte die Ministerin. „Bachelor- und Masterstudienfächer werden aufs Engste miteinander verknüpft. Diese Netzwerkstruktur ist einzigartig und ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit mehrerer Hochschulen. Ich danke den Koalitionsfraktionen für die starke Initiative“, so Martin.

Die Einschreibung in einen Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule Neubrandenburg sowie in den universitären Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen an der Universität Rostock soll zum Wintersemester 2021/2022 möglich sein.

Förderpreis des Oberbürgermeisters für Studierende der Hochschule Neubrandenburg

Der Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg schreibt jährlich einen Preis für herausragende Arbeiten der Studierenden der Hochschule Neubrandenburg aus. Der Preis ist wie folgt dotiert:
1. Preis 750 Euro
2. Preis 500 Euro
3. Preis 250 Euro

Die Preisübergabe erfolgt inzwischen traditionell im Rahmen der feierlichen Immatrikulation am 28. September 2020 in der Konzertkirche (abhängig von der Anti-Corona-Verordnung).

Teilnahmebedingungen:
1. Der/die Bewerber/in muss eingeschriebene/-r Studierende/r bzw. Absolvent/in der Hochschule Neubrandenburg sein.

2. Für die Auszeichnung können Bachelor- oder Masterarbeiten, Berichte über Praxissemester sowie Beleg-, Haus- oder Projektarbeiten eingereicht werden.

3. Die wissenschaftliche Arbeit soll im weitesten Sinn einen Nutzen für die Stadt und Region haben und z. B. Forschungsergebnisse, Literaturanalysen, Ideen bzw. Vorschläge zur Stadtentwicklung, zum Städtebau, zur Wirtschaftsförderung oder zu Themen in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport sowie Soziales und Generationen enthalten.

4. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit sollten generell dazu beitragen, die Tätigkeit der Stadtverwaltung als moderne, bürgerfreundliche Dienstleistungseinrichtung zu unterstützen und den Lebenswert der Stadt zu erhöhen.

5. Weitere einzureichende Unterlagen sind ein Anschreiben des Einreichers bzw. der Einreicherin sowie eine Stellungnahme aus dem zuständigen Fachbereich der Hochschule.

Bewerbungen können unter Beifügung der erforderlichen Unterlagen bis 30. Juni 2020 an folgende Anschrift gerichtet werden:

Stadt Neubrandenburg
Der Oberbürgermeister
z. H. Sabine Renger
Friedrich-Engels-Ring 53
17033 Neubrandenburg
Telefonische Anfragen: 0395-555 2765
E-Mail: sabine.renger@neubrandenburg.de

inspired. Der Ideenwettbewerb. In MV!

Trotz Corona! Wegen Corona! Eure innovativen Ideen sind wertvoller denn je! Trotz der gegenwärtigen Ausnahmesituation wird auch in diesem Jahr der landesweite Ideenwettbewerb „inspired“ durchgeführt. Ihr habt eine Idee für eine innovative technische Lösung oder eine Dienstleistung? Ihr wollt diese Idee sichern, vermarkten oder sogar in eine Unternehmensgründung überführen? Bewerbt Euch bei dem Ideenwettbewerb in MV.

Aufgerufen sind ab sofort alle Studierenden, Absolventen und Forscher/-innen der Neubrandenburger Hochschule, ihre Ideen einzureichen. Es winken Prämien in Höhe von insgesamt 10.000 EUR und Sonderpreise von je 1.000 EUR. Die Teilnahme am Ideenwettbewerb lohnt sich auch darüber hinaus! Die individuellen Erfahrungen beim Erstellen der Wettbewerbskonzepte machen fit für die Verwertung Eurer Ideen. Eure eingereichten Konzepte können als Basis für einen Antrag auf EXIST-Gründerstipendium, EXIST-Forschungstransfer oder auch für das Landesgründerstipendium genutzt werden. Zudem bieten wir im Rahmen des Wettbewerbs attraktive Veranstaltungen, Seminare und Workshops an.

Der Aufwand ist denkbar gering: Zunächst reicht es, bis zum 29. Mai 2020 Eure Idee lediglich auf einer Seite zu benennen. Im zweiten Schritt werden diese dann als wettbewerbstaugliche Konzepte (ca. 3 bis 5 Seiten) ausformuliert. Hierbei wird die Hochschule Euch gern unterstützen. Eine Gliederungshilfe (nicht zwingend zu verwenden) stellt die Hochschule Euch zur Verfügung. Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie Informationen zu Teilnahmebedingungen, Prämien und Terminen findet Ihr www.hs-nb.de/forschung/forschung-an-der-hochschule-neubrandenburg/.

Selbstverständlich werden alle Wettbewerbsbeiträge vertraulich behandelt. Die Hochschule freut sich auf spannende Projekte und innovative Ideen!

Sommersemester 2020 in MV findet statt

Der Prüfungs- und Lehrbetrieb an den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern kann zum 20. April 2020 unter bestimmten Voraussetzungen wieder starten. Darauf hat sich Wissenschaftsministerin Bettina Martin mit den Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen in einer Telefonschaltkonferenz verständigt. Seit dem 16. März 2020 sind die Hochschulen im Zuge der Eindämmung von Covid-19 für den regulären Lehrbetrieb geschlossen.

Die Rahmenbedingungen zur Durchführung des Sommersemesters 2020 im Detail:
1. Das Sommersemester 2020 findet statt.
2. Die Universitäten sowie die Hochschule für Musik und Theater Rostock nehmen den Lehrbetrieb zum 20. April 2020 auf; die Fachhochschulen setzen den Lehrbetrieb am 20. April 2020 fort.
3. Aufgrund der epidemiologischen Situation findet der Lehr- und Studienbetrieb nicht in Präsenzform, sondern z. B. in digital gestützten Formaten statt („distance learning“).
4. Prüfungen, die ohne Direktkontakt möglich sind und eigenverantwortlich durch die Hochschulen organisiert werden, können bereits jetzt digital und ohne physischen Kontakt qualitätsgesichert durchgeführt werden.
5. Präsenzlehre bzw. -prüfungen sowie Praxisanteile werden schrittweise dann wieder stattfinden, sobald Gründe des Gesundheitsschutzes dem nicht mehr entgegenstehen. Dies wird mit den für den Gesundheitsschutz zuständigen Behörden vorher abgestimmt.
6. Alle im Sommersemester 2020 erbrachten Leistungen werden anerkannt.

„Für die notwendigen Anpassungen im Rahmen der Studien- und Prüfungsordnungen haben wir als Wissenschaftsministerium größtmögliche Flexibilität zugesichert. Wir werden den notwendigen, rechtlichen Rahmen kurzfristig dafür schaffen“, erklärte MV Wissenschaftsministerin Bettina Martin. „Über mögliche Konsequenzen für die Organisation des Wissenschaftsbetriebs in diesem Jahr bin ich mit den anderen Ländern in Gesprächen“, sagte sie.

Hochschul-Informationen zum Coronavirus

Auf der Grundlage des Erlasses des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV vom 13.03.2020 hat die Hochschule Neubrandenburg

  • den gesamten Lehrbetrieb bis zum 20.04.2020 ausgesetzt
  • alle Hochschul-Veranstaltungen bis zum 20.04.2020 abgesagt und
  • die Hochschulbibliothek für den Zugang geschlossen. Online-Service und Beratung sind weiterhin möglich: https://www.hs-nb.de/bibliothek/.

Das Studierendenwerk Greifswald schließt bis zum 19.04.2020 die Cafeteria und Mensa an der Hochschule Neubrandenburg. Bis auf Mensa, Cafeteria und Bibliothek ist der Zugang in die Gebäude der Hochschule nach wie vor möglich. Die Funktionsfähigkeit der Hochschule wird in allen Bereichen und zentralen Einrichtungen weiter aufrecht erhalten.

An die Studierenden und alle Hochschulangehörigen hat die Hochschulleitung ein Rundschreiben mit weiteren internen Maßnahmen per E-Mail gesendet. Die Empfehlungen zur Vorbeugung gegen diese Infektionserkrankung wurden bereits an alle Hochschulangehörigen weitergegeben. Diese können sich mit ihren Fragen per E-Mail an corona@hs-nb.de wenden.

Bitte beachten Sie:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Diese Risikogebiete wurden aktuell bekanntgegeben: Italien, Iran, in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) und in Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne).

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