Informationstermin zum berufsbegleitenden Studium Soziale Arbeit

Am Freitag, den 18. Juni 2021, findet ab 14:30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Studium Soziale Arbeit statt. An diesem Termin werden die Qualifizierungsmaßnahme und das Studium durch das IfW-Team vorgestellt. Sie erhalten Antworten auf Ihre Fragen, die die Qualifizierungsmaßnahme, das Studium und das Bewerbungsverfahren betreffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dieser Termin findet online statt.

Hier der Link zu dieser Online-Veranstaltung:

https://us02web.zoom.us/j/81130788559?pwd=R1g1ZVJLV3Rra0RRWjNmTmFsc2RUdz09

Meeting-ID: 811 3078 8559
Kenncode: 974994
Schnelleinwahl mobil:
+496938079883,,81130788559# Deutschland
+496950502596,,81130788559# Deutschland

Sie können sowohl über das Internet mit oder ohne Kamera (aber mit Mikrofon) als auch über eine Telefonnummer in den virtuellen Informationsraum gelangen. Klicken Sie einfach auf den Link und nach einem kurzen Zeitraum öffnet sich der digitale Zoom Raum. Bei Fragen oder Problemen beim Einloggen steht Ihnen ab 14 Uhr der Kollege Marcus Virgils zur Seite.

Pakistanische Universität und Hochschule Neubrandenburg wollen enger zusammenarbeiten

Die Hochschule Neubrandenburg hat eine Absichtserklärung mit der Government College University Lahore (Pakistan) unterschrieben. Während der Live-Schalte zwischen Neubrandenburg und Lahore versicherten beide Hochschulen, zukünftig den internationalen Austausch weiter fördern und voneinander profitieren zu wollen.

Während der feierlichen Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) unterstrich Rektor Gerd Teschke: „Wir wollen nun die niedergeschriebenen Worte mit Leben füllen. Nicht nur die Studierenden sollen vom Austausch profitieren, sondern auch die Mitarbeitenden. Ein fachliches, kulturelles und zwischenmenschliches Kennenlernen steht dabei an erster Stelle.“

Beide Hochschulen kooperieren bereits seit längerer Zeit auf dem Gebiet der Geoinformatik und tauschen sich regelmäßig wissenschaftsbezogen aus.

An der Hochschule Neubrandenburg sind aktuell 149 internationale Studierende immatrikuliert, die aus 42 verschiedenen Staaten kommen.

Erneut gewählt: Gerd Teschke im Amt des Rektors bestätigt

Die Hochschule Neubrandenburg wird ab 1. September 2021 für die nächsten vier Jahre erneut durch Gerd Teschke als Rektor geführt.

Der Erweiterte Senat wählte gestern den 48-jährigen Professor für Mathematik wiederholt zum Rektor. „Ich freue mich sehr über die Wiederwahl und bedanke mich ganz herzlich für das in mich gesetzte Vertrauen“, so Teschke nach der Wahl.

Die feierliche Amtseinführung findet im September statt, zuvor muss Teschke durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur formell bestellt werden.

Der Rektor oder die Rektorin vertritt die Hochschule nach außen und trägt die Gesamtverantwortung; er oder sie hat den Vorsitz im Rektorat und hat in diesem die Richtlinienkompetenz.

Mehr Rechtssicherheit bei digitalen Hochschulprüfungen und Verlängerung der Regelstudienzeit

Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten einen sicheren rechtlichen Rahmen für digitale Prüfungen. Dafür sollen vor allem eindeutige datenschutzrechtliche Regelungen geschaffen werden. Der Landtag hat eine entsprechende Änderung des Landeshochschulgesetzes (LHG) beschlossen.

„In der Corona-Pandemie haben die Hochschulen schnell alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, damit der Lehr- und Studienbetrieb auch unter schwierigsten Bedingungen fortgesetzt werden konnte. Neben dem digitalen Lehr- und Studienangebot wurden auch digitale Prüfungsformate angeboten. In Diskussionen mit den Hochschulrektorinnen und -rektoren sowie den Studierendenvertretungen wurde ausdrücklich ein sicherer rechtlicher Rahmen für diese digitalen Prüfungen eingefordert“, so Wissenschaftsministerin Bettina Martin.

„Mit dem geänderten Landeshochschulgesetz schaffen wir nun die gesetzliche Grundlage, dass für digitale Prüfungen künftig landesweit ein sicherer Rechtsrahmen gilt. Dabei wurde sehr genau abgewogen zwischen dem verfassungsrechtlich gebotenen Gleichheitsgrundsatz und der informationellen Selbstbestimmung der Studierenden. Es geht also darum, gleiche Prüfungsbedingungen für alle auch bei Online-Prüfungen herzustellen und Täuschungen zu verhindern und gleichzeitig das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Studierenden zu schützen. Dabei ist wichtig zu betonen, dass die Teilnahme an Online-Prüfungen freiwillig ist. Wer diese nicht wählt, dem ist ein alternatives Prüfformat anzubieten“, so die Ministerin weiter.

Zukünftig sollen die Hochschulen Standards dafür entwickeln, in welchen Fällen und unter welchen Voraussetzungen sie digitale Prüfungsformate anbieten werden. Sie legen unter Mitwirkung der Hochschulgremien fest, wie sie sicherstellen, dass die Prüfungsleistungen höchstpersönlich erbracht werden, wie Täuschungsversuche ausgeschlossen werden und wie bei beobachteten Täuschungshandlungen oder bei technischen Problemen verfahren werden soll. Datenschutzrechtliche Bestimmungen müssen gewährleistet werden.

Mit dem geänderten Landeshochschulgesetz wird außerdem aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im Sommersemester 2021 erneut die individuelle Regelstudienzeit verlängert. „Damit stellen wir sicher, dass Studierende aufgrund der erheblichen Einschränkungen aufgrund der Pandemie ihr Studium nicht aus finanziellen Gründen abbrechen müssen. Die Studienzeitverlängerung hat zur Folge, dass auch der BAföG-Bezug verlängert wird“, erläuterte die Ministerin.

Zudem wird das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ermächtigt, bei einem Fortdauern der Pandemie auch für weitere Semester eine Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit vorzusehen.

Einladung zur Siebten Hochschulpolitischen Konferenz

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur lädt Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Beschäftigte der Hochschulen am Freitag, 18. Juni 2021, zur Siebten Hochschulpolitischen Konferenz in Mecklenburg-Vorpommern ein, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Das Thema: „Gute Lehre – gutes Studium“. Wegen der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung digital statt. Wer dabei sein möchte, kann sich bis Freitag, 11. Juni 2021, anmelden.

Prof. Dr. Evelyn Korn, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Innovation in der Hochschullehre, Hamburg, spricht zum Thema „Lernen leuchten lassen“. Vertreterinnen und Vertreter der Landeskonferenz der Studierendenschaften diskutieren das Schwerpunktthema der Konferenz aus dem Alltag der Studierenden. Außerdem sind verschiedene Workshops geplant.

Die Siebte Hochschulpolitische Konferenz endet mit einem Abschlusspodium, u. a. mit Wissenschaftsministerin Bettina Martin; der Prorektorin für Studium und Lehre der Hochschule Neubrandenburg, Prof. Dr. Barbara Bräutigam; Prof. Evelyn Korn; dem AStA-Vorsitzenden der Universität Rostock, Ruven Kronenberg; und dem Landesvorsitzenden des Deutschen Hochschulverbandes, Prof. Dr. Rüdiger Köhling.

Anmeldungen unter: www.bm.regierung-mv.de

Öffnungsmöglichkeiten auch für die Hochschulen im Land

Bei den gestrigen Beratungen der Landesregierung über weitere Öffnungsschritte angesichts der positiven Entwicklung der Infektionszahlen wurden auch für die Hochschulen Rahmenbedingungen für mehr Präsenz im Lehrbetrieb beschlossen. Diese geben den Hochschulen für die kommenden Wochen und Monate Planungssicherheit.

Ab dem 1. Juni 2021 sind prüfungsvorbereitende Veranstaltungen, Seminare (reflexive Lernformate), ausgewählte Lehrveranstaltungen für das 1. und 2. Semester sowie Veranstaltungen und Kurse am Studienkolleg wieder in Präsenz möglich. Sie können mit den Hygienekonzepten und Teststrategie der Hochschule stattfinden. Die Hochschulbibliotheken und -archive werden wieder geöffnet, Lesesäle können unter Vorlage eines negativen Tests benutzt werden. Auch die Mensen können unter Auflagen wieder öffnen. Präsenzveranstaltungen in der Medizin sind ebenso wie Lehrveranstaltungen, die spezielle Labor- und Arbeitsräume erfordern, weiterhin möglich. Grundsätzlich wird das Sommersemester 2021 digital zu Ende geführt.

Bereits ab dem 21. Juni sind in Ausnahmefällen und für bestimmte Fachgebiete auch wieder Prüfungen in Präsenz möglich. Dabei gelten selbstverständlich die Hygienekonzepte der Hochschulen sowie entsprechende Teststrategien.

Für den Beginn des Wintersemesters 2021/22 sieht der MV-Plan die Rückkehr zum Regelbetrieb vor. Auch dann müssen allerdings die Hygienekonzepte der Hochschulen Beachtung finden.

Für alle Lebenslagen: Wissensportal regionale Daseinsvorsorge

In der Daseinsvorsorge geht es um die Versorgung mit Diensten, die im allgemeinen Interesse erbracht werden. Dazu zählen öffentlicher Personennahverkehr, ein grundlegendes Schul- und Bildungssystem sowie zahlreiche soziale und karitative Dienste – in zumutbaren Entfernungen und zu sozial verträglichen Kosten.

Auf dem Land ist das oft ein Problem, weil Busse zu selten fahren, zu lange Wege zur Schule oder zum Arzt führen, Pflegedienste ausgelastet sind oder Treffpunkte für Familien fehlen. Diese Situation erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität der Kommunalpolitik aber auch der Bewohnerinnen und Bewohner betreffender Orte und Regionen. Oftmals fehlen dazu aber die richtigen Netzwerke, die Ideen oder ausreichende Informationen zu den lokalen Besonderheiten.

Um dem Abhilfe zu schaffen, hat die Transferstelle Daseinsvorsorge, ein Teilvorhaben des Projektes „Hochschule in der Region – HiRegion“ der Hochschule Neubrandenburg, ein offenes und frei zugängliches Wissensportal gestartet. Unter www.hs-nb.de/transfer-dv wollen die Mitarbeitenden der Transferstelle die Region als Schnittstelle, Anlaufpunkt und Vermittler unterstützen.

“Interessierte finden im neuen Wissensportal Informationen, die ihnen bei der Gestaltung von guter Daseinsvorsorge und Lebensqualität vor Ort helfen können; beispielsweise zur Gesundheitlichen Versorgung, beim Leben im Alter, Inklusion oder ländlicher Mobilität oder Nahversorgung“, erklärt wissenschaftlicher Mitarbeiter Johann Kaether.

Bundesweit werden Erkenntnisse und Wissen zu lokaler und regionaler Daseinsvorsorge gesammelt, ausgewertet und sinnvoll in die Region übertragen. Das Wissensportal umfasst Leitfäden, weiterführende Literatur sowie Links u. a. zu einschlägigen Projektkatalogen mit guten Beispielen. Es wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt.

Jenny Pöller, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Transferstelle ergänzt: „Unser Angebot soll aber auch ganz praktisch anwendbar sein. Deshalb bieten wir auf Anfrage auch Prozessbegleitung und -beratung, Moderation, Förderberatung, Vorträge, Einzel- und Gruppencoachings an.“

Kontakt zur Transferstelle Daseinsvorsorge: transferstelle-dv@hs-nb.de