IHK informiert über Winterhilfspaket

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen haben die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern stark getroffen. Um der heimischen Wirtschaft zu helfen, hat die Landesregierung das Winter-Stabilisierungsprogramm geschnürt. Insgesamt stellt MV circa 130 Millionen Euro zur Verfügung.

Einen vertiefenden Einblick in die Programme erhalten Sie am Donnerstag (29. Oktober) in einem Webinar, das die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern von 16.00 bis 17.00 Uhr anbietet. Gemeinsam mit Experten vom Wirtschaftsministerium, vom Landesförderinstitut und von der Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung stellen wir folgenden Programme vor:

  • Ergänzung der Überbrückungshilfe II
  • Erstattung von Personalkosten mit monatlichen Festbeträgen
  • Erstattung von Tilgungen und Leasingraten
  • Neuauflage der rückzahlbaren Corona-Liquiditätshilfe
  • Weiterentwicklung des Programms Neustart-Prämie
  • Unterstützungsprogramm für das Beherbergungsgewerbe
  • Unterstützungsprogramm für den Bereich der Veranstaltungswirtschaft
  • Hilfen zur Absicherung von Traditionsveranstaltungen, Hilfen zur Absicherung von Musikfestivals mit überregionaler Bedeutung
  • Hilfen für die Anschaffung von technischer Ausstattung zur Verbesserung des Infektionsschutzes auf Veranstaltungen
  • Hilfen für den Neustart von Livespielstätten
  • Hilfen für Freilufttheater mit überregionaler Bedeutung

Nutzen Sie die Chance, im Webinar an die Experten Ihre Fragen zu stellen.

Link zum Webinar: https://bit.ly/2HEhSA8

„Alles über Check-U“ – Experten-Chat

So viele Möglichkeiten: Mit dem Schulabschluss in der Tasche haben junge Menschen die Qual der Wahl. Ist eine Ausbildung das Richtige? Oder soll es ein (duales) Studium sein? Und welcher Beruf beziehungsweise welches Studienfach passt am besten? Unterstützung bei der Suche nach Antworten bietet Check-U – das Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit. Was es leistet und wie es funktioniert, klärt der nächste abi>> Chat am 7. Oktober von 16 bis 17:30 Uhr.

Endlich Klarheit: Mit dem neuen Erkundungstool Check-U finden Jugendliche heraus, welche Studienfelder und Ausbildungsberufe zu ihnen passen. Unter www.check-u.de legen sie hierzu zunächst ein Benutzerkonto an. Dabei müssen Benutzername, Passwort sowie einige persönliche Daten eingegeben werden.

Um ein möglichst umfassendes Profil von den Stärken und Interessen der Nutzer/innen erstellen zu können, untergliedert sich Check-U in vier Teile: das Modul Fähigkeiten, das Modul soziale Kompetenzen, das Modul Interessen sowie das Modul berufliche Vorlieben. In welcher Reihenfolge die User die einzelnen Module absolvieren, entscheiden sie selbst. Für den gesamten Test ist eine Bearbeitungszeit von etwa zwei Stunden veranschlagt.
Check-U: mit vier Modulen zum passenden Beruf

Worin bin ich gut und was passt zu meinen Stärken? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Fähigkeiten-Moduls, bei dem die Teilnehmer/innen unter anderem textbezogene, mathematische und räumliche Aufgaben meistern müssen. Beim Modul soziale Kompetenzen geht es um persönliche Eigenschaften, die im Beruf wichtig sind. Das Interessen-Modul widmet sich den Fragen: Welche Inhalte finde ich spannend? Wofür interessiere ich mich? Und beim Modul berufliche Vorlieben beschäftigen sich die Nutzer*innen etwa damit, was ihnen für ihre berufliche Zukunft wichtig ist und welcher der acht verschiedenen Berufstypen am besten zu ihnen passt.

Als Ergebnis erhalten die Schüler/innen eine Übersicht über Studienfelder und Ausbildungsberufe, die für sie geeignet sein könnten. In der erweiterten Ergebnisliste können dann alle Ausbildungsberufe und Studienfelder dem persönlichen Stärkenprofil gegenübergestellt werden. Die Auswertung kann als Basis für ein persönliches Gespräch mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit dienen.

Wie Check-U – das Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit im Detail funktioniert, erläutert der nächste abi>> Chat am 7. Oktober. Von 16 bis 17:30 Uhr stellen sich die Expert/inn/en der Bundesagentur für Arbeit sowie die abi>> Redaktion den Fragen der Teilnehmer/innen.

Keine Zeit? Chatprotokoll zum Nachlesen!

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Mit Kraft und Kran: eine Telefonzelle für die Bibliothek

Mit Kraft und Kran: eine Telefonzelle für die Bibliothek Neubrandenburgs Regionalbibliothek hat jetzt eine Telefonzelle – eine britische Version in kräftigem Rot. Kein leichtes Unterfangen, aber mit Hilfe von neu.sw hat es geklappt.

Vergangene Woche hatte sich die Chefin der Bibliothek Neubrandenburg, Angelika Zillmer, hilfesuchend und etwas verzweifelt an neu.sw gewandt. Sie durfte die alte Telefonzelle aus dem Hotel am Ring übernehmen, wusste aber nicht wie. Etwa 750 Kilogramm wiegt das gusseiserne Stück. Das ist selbst für starke Männer zu viel und auf die Schnelle war kein Kran zu aufzutreiben. Angelika Zillmers Hoffnung: „Die Stadtwerke haben uns schon oft geholfen, vielleicht auch diesmal?“

Freitagmorgen dann wagte sich ein Monteursteam aus dem Bereich Stromverteilung an die schwere Aufgabe. Die Kollegen waren selbst skeptisch, ob sie den Transport stemmen können. Mit Kraft und Kran haben sie es dann aber geschafft. Nach zwei Stunden stand die Zelle wieder aufrecht. Zunächst bleibt sie nun erstmal am Seitenangang der Bibliothek.

Angelika Zillmer hatte vor Aufregung die halbe Nacht kein Auge zugemacht: „Hoffentlich geht alles gut.“ Sie war am Ende sehr gerührt über die Hilfsbereitschaft: „Das ist wirklich nicht selbstverständlich! Ich bin sehr glücklich“, sagte sie dankbar. Nach 47 Jahren verabschiedet sich die Leiterin der Bücherei am Jahresende in den Ruhestand und hat sich und ihrer Bibliothek mit Hilfe von neu.sw nun noch ein besonderes Abschiedsgeschenk gemacht.

Künftig soll die Telefonzelle in der Bücherei stehen – als Bücherbox für gespendete Bücher und als Symbol für Informationskompetenz, sagt Angelika Zillmer. Dafür muss angesichts des enormen Gewichts zuvor aber noch die Statik des geplanten Aufstellortes geprüft werden.

Warntag2020 | Wir warnen Deutschland | 10. September 2020

Am 10. September 2020 wird pünktlich um 11:00 Uhr auf Ebene der Länder und Kommunen ein Probealarm unter Einbindung aller vorhandenen Warnmittel durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Warn-Apps, Radio, Fernsehen und lokale Warnmittel wie Sirenen. Warnmultiplikatoren wie zum Beispiel Rundfunksender übermitteln die Probewarnung mit möglichst wenig Zeitverlust über das jeweilige Programm. Auch die Entwarnung wird durch die Warnzentrale des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) versendet, welche ebenfalls durch die Warnmultiplikatoren und die Warnmittel an die Bevölkerung übermittelt wird.

Flankierend findet eine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit statt. Diese und die Probewarnung selber haben zum Ziel, Bürgerinnen und Bürger für das Thema „Warnung der Bevölkerung“ zu sensibilisieren, auf die verfügbaren Warnmittel (z.B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen und notwendiges Wissen zum Umgang mit Warnungen zu vermitteln, um die Bevölkerung in ihrer Fähigkeit zum Selbstschutz zu unterstützen.

GPS-Anlagen aus landwirtschaftlichen Fahrzeugen bei Dieben immer beliebter

Moderne Technik nimmt eine immer größer werdende Bedeutung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen ein, so auch in landwirtschaftlichen Betrieben. Hier können beispielsweise Maschinen mit Hilfe von GPS-Geräten sehr genau gesteuert, das Saatgut platziert, die Dünge-Menge berechnet oder auch Kraftstoff gespart werden. Da diese Technik in der Regel sehr kostspielig ist, haben es auch immer häufiger Diebe darauf abgesehen.

So treten in Mecklenburg-Vorpommern derartige Diebstähle seit 2018 verstärkt auf. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 14 Fälle, ein Jahr später bereits 26 Fälle und 2020 bisher 15 Fälle des Diebstahls von GPS-Geräten bei der Polizei angezeigt. Dadurch entstand allein im Jahre 2020 ein Gesamtschaden in Höhe von über 200.000 EUR. Insgesamt wurden 39 Fahrzeuge, darunter sowohl Mähdrescher als auch Traktoren, angegriffen. Beim Diebesgut handelt es sich überwiegend um GPS-Anlagen bzw. deren Bestandteile, insbesondere Teile wie Positionsempfänger, Antennenanlagen, Bordcomputer und Monitore.

Die Ermittlungen lassen u.a. auf Tätergruppierungen aus dem osteuropäischen Raum schließen. Dies legt auch die monatliche Verteilung der Fallzahlen im laufenden Jahr nahe: insbesondere die Monate April und Mai weisen deutlich weniger Diebstähle auf, was auf Zusammenhänge mit den Ereignissen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Grenzschließungen hindeutet. Regional betrachtet sind vor allem der äußerste westliche und östliche Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern am stärksten betroffen.

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Darlehen in Corona-Zeiten

Was tun, wenn nach der Stundung noch immer nicht ausreichend Geld da ist?

Auch wenn es an einigen Stellen schon so scheint – die wirtschaftlichen Folgen des „Corona-Lockdowns“ sind noch nicht überwunden.
Zügig kam das Hilfspaket der Gesetzgebung in Form des Gesetzes zur Abmilderung der COVID-19-Pandemie, mit welchem den betroffenen Verbrauchern unter anderem die Möglichkeit zur Stundung der laufenden Raten aus Verbraucherdarlehensverträgen für bis zu 3 Monaten eröffnet wurde. Dieser Zeitraum (April, Mai und Juni 2020) ist abgelaufen und eine Verlängerung der Stundung für Verbraucher hat die Bundesregierung abgelehnt, seit dem 01.07.2020 sind wieder die Kredite zu bedienen.

Trotzdem sind nach wie vor viele Haushalte von Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit betroffen und können laufende Kreditraten nicht aufbringen. Was kann man tun?

Umgehend sollte man den Kontakt zu dem Darlehensgeber suchen, die Situation schildern und um Lösungsvorschläge bitten. Eine gute Vorbereitung ist hierfür notwendig, denn der Darlehensgeber muss wissen, welche Summe aufgebracht werden kann, um dies in Vorschlägen zu berücksichtigen. Ob nun eine Stundung (nun aber gegebenenfalls kostenpflichtig), eine Umschuldung oder eine freie Lösung angeboten wird, hängt vom kreditgebenden Unternehmen ab. Lassen Sie sich einen Lösungsvorschlag immer schriftlich geben, so haben Sie die Möglichkeit, diesen zu prüfen.

Ob die erarbeiteten Vorschläge zu Ihnen passen, entscheiden Sie selbst. Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V. unterstützt Sie gern und prüft mit Ihnen die vorgeschlagenen Lösungen.

Burg Stargard erhält eine Konsolidierungszuweisung in Höhe von einer Million Euro

Nun erhält auch die Stadt Burg Stargard mit der Novellierung des Finanzausgleichsgesetzes zum 1. Januar 2020 eine Konsolidierungszuweisung aus dem Kommunalen Entschuldungsfonds. Mit der Zuweisung in Höhe von ca. 1,1 Mio. Euro kann die Stadt voraussichtlich deutlich schneller ihren Schuldenberg abtragen als bisher geplant. Die Hilfen des Landes können Kommunen beantragen, die selbst einen Überschuss zur Rückführung ihrer Altdefizite erwirtschaften.

Für jeden Euro selbst erwirtschafteten Überschuss im Finanzhaushalt gibt das Land im Folgejahr – grundsätzlich – einen Euro dazu, bis das Haushaltsdefizit abgebaut ist. Nach der neuen Regelung – § 27 Absatz 1 des Finanzausgleichsgesetzes – erhalten Kommunen mit einem Überschuss im Haushaltsvorjahr aber mindestens eine Zuweisung in Höhe von 20 Prozent des verbleibenden Defizits. Davon kann die Stadt Burg Stargard profitieren. Sie erhält als Anerkennung für die in 2019 erwirtschafteten ca. 377.000 Euro vom Land ca. 1,1 Mio., also 20 Prozent von etwa 5,5 Mio. Euro, dazu.

„Ich freue mich sehr über die Fortschritte, die die Stadt in den vergangenen Jahren bei der Haushaltskonsolidierung gemacht hat und hoffe, dass diese Entwicklung trotz der Auswirkungen der diesjährigen Coronavirus-Pandemie weiter so erfolgreich fortgeführt werden kann“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Sofern die Stadt Burg Stargard weiter jahresbezogen Überschüsse erwirtschaftet, kann sie in wenigen Jahren schuldenfrei sein“ so Caffier.