Vereine: Steuererklärung leicht gemacht

Ab April sollte die gemeinsame Veranstaltung der Finanzämter, der Ehrenamtsstiftung und dem Finanzministerium beginnen – Steuererklärung leicht gemacht. Leider mussten auch diese Infotage für Vereine Mitte März aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen abgesagt werden.

Bei der Prüfung, wie den Vereinen anderweitig die Informationen zukommen lassen können, hat die Ehrenamtsstiftung in Kooperation mit dem Finanzministerium ein Technik-Training organisiert.

Schritt 1: Der sanfte Einstieg

Gemeinnützigkeit – was bedeutet das eigentlich? Jan Holze, Geschäftsführer der Ehrenamtsstiftung MV führt Sie rechtlich ins Thema ein.

Schritt 2: Das richtige Verständnis

Kai Kiehl, Referatsleiter Gemeinnützigkeitsrecht gibt Antworten auf Fragen wie

  • Wie muss die Verwendung der Mittel in der Steuererklärung dargestellt werden?
  • Wie werden ideeller Bereich und wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb voneinander abgegrenzt?
  • Was gehört in den Tätigkeitsbericht?

Schritt 3: die praktische Übung

Stefan Eiserle, ELSTER – Beauftragter des Finanzamtes Güstrow führt Sie mit Tipps und Hinweisen sicher durch die Felder des Elster-Formulars.

Mit diesem Coaching schaffen Sie die Abgabe Ihrer Steuererklärung bis zum Stichtag am 31. Juli gut vorbereitet. Sie wollen teilnehmen? Das Webinar findet am 09. Juni 2020 von 17:00 bis 19:30 Uhr statt. Alles, was Sie brauchen, ist ein Online-Zugang.

Jetzt anmelden unter <https://www.ehrenamtsstiftung-mv.de/weiterbildung-austausch/angebote/2020/steuererklaerung-leicht-gemacht-09.06.2020-online/index.html>

Handwerkskammer begleitet Mitgliedsbetriebe durch die Krise

Mit einer Corona-Sonderseite mit allen wichtigen Informationen und Formularen zu Soforthilfen, Kurzarbeitergeld sowie Stundungsmöglichkeiten und Hygienevorschriften sowie einer ständigen Erreichbarkeit per Hotline und Email unterstützte die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (HWK) in den letzten Wochen mehr als 3000 Betriebe im Kammerbezirk.

Die Coronakrise hat das Handwerk vor bisher nicht da gewesene Probleme gestellt. Viele Handwerksbetriebe mussten wochenlang schließen, bei anderen Unternehmen wurden kurzerhand Aufträge storniert oder verschoben. Zahlreiche neue Informationen und rechtliche Bestimmungen galt es täglich zu verarbeiten und umzusetzen. Die Handwerkskammer stand den regionalen Handwerksbetrieben dabei immer beratend zur Seite.

So nutzten beispielsweise mehr als 3000 Handwerksbetriebe die Hotlines der Handwerkskammer, mehr als 150 weitere Betriebe die Corona-Mail-Adresse der Kammer. „Handelte die Landesregierung sehr zügig und stellte finanzielle Unterstützungen für die Unternehmen bereit, so gab es doch zahlreiche Anfragen zum Antragsverfahren. Später standen Fragen zur Geschäftsöffnung und Hygienevorschriften im Vordergrund“, fasst Hauptgeschäftsführer Jens-Uwe Hopf von der HWK Ostmecklenburg-Vorpommern die Entwicklung der letzten Wochen zusammen.

Blitzumfragen der HWK – online oder telefonisch – dienten dazu, die Lage zu bewerten und Informationen und Empfehlungen aus dem Handwerk der Landesregierung zur Verfügung zu stellen. Da die Bildungszentren der HWK in Neustrelitz und Rostock ebenfalls schließen mussten, wurden verschiedene Bildungskurse wie teilweise im Bereich der Meisterschule per Webinar angeboten.

Eine Analyse der bisherigen Entwicklung verdeutlicht nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Hopf u.a. die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung und der damit verbundenen Breitbandversorgung im Land. Zudem müsse jetzt die Wirtschaft vor allem über Investitionen in Verkehrsinfrastrukturen, Breitband und Digitalisierung sowie Modernisierung öffentlicher Gebäude und Schulen sowie eine möglichst rasche Rückkehr zur Normalität wieder ins Laufen gebracht werden.

Klinikum bedankt sich für Hilfe

Mehrere Firmen aus Neubrandenburg und Umgebung sind der Bitte des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums um Schutzausrüstung gefolgt und haben uns in den vergangenen Tagen angeboten, aus ihren eigenen Beständen Schutzmittel zu kaufen oder bei ihnen bekannten Lieferanten zu bestellen, was im Krankenhaus gerade dringend gebraucht wird. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Auch Mitarbeitende aus dem Klinikum meldeten sich, weil sie Firmen oder Personen kennen, die uns eventuell mit Schutzausrüstung versorgen können. Viele Angebote sind noch in der Prüfung.

Eine Spende erreichte das Klinikum nach dem Aufruf ebenfalls. Rüdiger Ferdyn von der Onyx Rohr- und Kanal-Service-GmbH, die gleichzeitig Niederlassung des Veolia-Konzerns ist, packte kurzentschlossen rund 60 flüssigkeitsabweisende Schutzanzüge in sein Auto und brachte sie zum Krankenhaus. Seine Kollegen benötigen die Anzüge nicht so häufig und wenn sie im Klinikum dringend gebraucht werden, sei es für ihn keine Frage zu helfen, betonte der Niederlassungsleiter. Dafür sind wir sehr dankbar.

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum steht selbst mit zahlreichen Lieferanten für Schutzmittel im Kontakt, hat jedoch in jüngster Zeit bei vielen Bestellungen die Auskunft bekommen, dass die Artikel vorläufig nicht lieferbar sind. Das gilt beispielsweise für flüssigkeitsdichte bzw. flüssigkeitsabweisende Schutzanzüge und -kittel, die für spezielle Tätigkeiten im Infektionsbereich – also auch bei COVID-19-Patienten und Verdachtsfällen – gebraucht werden.

Neues Online-Portal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern

Relaunch der „Familienbotschaft MV“ in die neue Marke „FamilienInfo MV“

Pünktlich zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai startet das neue Familienportal in Mecklenburg-Vorpommern. „Die ‚FamilienInfo MV‘ bietet ab sofort Informationen, Veranstaltungstipps und Angebote für Mütter, Väter, Großeltern und Kinder“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese anlässlich der heutigen Freischaltung des Online-Angebotes.
Mit dem Familienportal soll nach Aussage der Ministerin gezeigt werden, wie bunt Familie ist. „Unser Anspruch ist es, die Menschen in allen Lebenssituationen abzuholen“, so Drese.

Die Website www.familieninfo-mv.de ist ein Relaunch der bisher bestehenden „Familienbotschaft MV“. „Wir haben unser Familienportal komplett neu aufgestellt und frischer und nutzerfreundlicher gestaltet. Mit der „FamilienInfo MV“ wollen wir nun möglichst viele Menschen erreichen und über Leistungen und Hilfen informieren“, so die Ministerin.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung (ISBW) gGmbH Neustrelitz umgesetzt. Das Sozialministerium förderte bisher die Erarbeitung des neuen Angebotes mit 100.000 Euro aus dem Digitalisierungsfonds. In 2020 wird das Projekt nach der Familienrichtlinie in Höhe von rund 80.000 Euro gefördert.

Die Geschäftsführerin des ISBW, Grit Thiede-Reichel, betonte: „Ich freue mich über den Start der Homepage „www.familieninfo-mv.de“ und bin sehr gespannt, wie die neue Seite als Informationsplattform für Familien in MV angenommen wird. Für uns war es wichtig, nicht nur das Layout moderner und nutzerfreundlicher zu gestalten, sondern insbesondere den Informationsgehalt und die Funktionalität der Seite zu erhöhen. Insofern können Familien nunmehr auf eine deutlich größere Themenbreite zugreifen, finden zahlreiche Informationen zu Fragen des Familienalltags und können zudem über eine gezielte Suche auf wohnortnahe Freizeit- und Unterstützungsangebote zugreifen. Natürlich gehören auch aktuelle Hinweise für Leistungen für Familien zum Informationsspektrum des neuen Portals. Ich hoffe, dass wir mit damit den Nerv von Jung bis Alt treffen und diese Seite genau IHRE Seite wird.“

Die FamilienInfo MV ist mit dem Veranstaltungskalender vom Kulturportal MV verknüpft. Im Blog finden die Nutzer*innen Praxisberichte aus den Einrichtungen, Ferientipps, Ausflugstipps und vieles mehr. Drese: „Mein großer Dank gilt dem ISBW für die Umsetzung dieses Kooperationsprojektes. Es ist toll, dass wir den Familien in Mecklenburg-Vorpommern ein modernes und funktionales Online-Portal zur Verfügung stellen und damit hoffentlich einen Mehrwert erzeugen können.“

Schülerfirmenwettbewerb 2020 gestartet

Rund 80 Schülerfirmen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt hat das Land einen Schülerfirmenwettbewerb gestartet, um besonders gelungene und innovative Schülerfirmen auszuzeichnen. „Das Engagement der Schülerinnen und Schüler in den Schülerfirmen ist groß. Und die Effekte sind vielfältig“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin am Freitag. „Die Schülerinnen und Schüler können sich ausprobieren. Sie können ihre Interessen und Fähigkeiten ausbauen und erwirtschaften dabei noch einen Verdienst. Dabei sind sie auch Ansporn für andere.“

Bis zum 19. Juni 2020 können sich Schülerfirmen unter der E-Mail-Adresse schuelerfirmen@bm.mv-regierung.de mit ihren jeweiligen Projekten bewerben. Insgesamt ist ein Preisgeld von 10.000 Euro ausgelobt. Bewertet werden die Wettbewerbsbeiträge in unterschiedlichen Kategorien.

Die Schülerfirmen, die in diesen schwierigen Zeiten wie auch die Firmen der Realwirtschaft keine Aufträge und keinen Umsatz zu verzeichnen haben, können durch die Bewerbung aus dem Homeoffice wieder an einem gemeinsamen Projekt arbeiten und haben damit auch Aussicht auf Einnahmen (Preisgeld). Der Wettbewerb soll helfen, die Motivation der Schülerinnen und Schüler aufrecht zu erhalten und die untätige Zeit zu überwinden.

Für die Bewerbung bekommen die Schülerfirmen Checklisten an die Hand, mit denen ihnen die Bewerbung erleichtert wird. Diese Checklisten sind auf dem Bildungsserver zu finden. Die Bewerbung kann um einen selbst gedrehten Videoclip oder eine Präsentation ergänzt werden. Die Auszeichnung der Wettbewerbsgewinner soll zum Ende des Jahres stattfinden.

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Neubrandenburger Klinikum braucht dringend Schutzausrüstung

„Nicht lieferbar“ – mit dieser Antwort werden Krankenhäuser seit Beginn der Corona-Krise häufig konfrontiert, wenn sie medizinische Schutzausrüstung wie beispielsweise Atemschutzmasken bestellen wollen. Derzeit bereiten dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum vor allem die Lieferengpässe bei Schutzanzügen und -kitteln große Sorgen.

Artikel wie flüssigkeitsabweisende bzw. flüssigkeitsdichte Overalls, Schutzkittel und langärmelige Schürzen, aber auch Schuhüberzüge aus Kunststoff, die im Moment vor allem für die Arbeit im Isolierbereich mit COVID-19-Patienten und Verdachtsfällen gebraucht werden, sind nach Auskunft unserer Lieferanten nicht verfügbar.

Das Klinikum braucht deshalb dringend Hilfe. Firmen, die flüssigkeitsabweisende Schutzanzüge bzw. Schutzkittel in ihren Arbeitsprozessen verwenden und größere Bestände davon haben, bitten wir, uns diese Schutzausrüstung wenn möglich zur Verfügung zu stellen.

Sperrungen verhindern – neu.sw Berater unterstützen säumige Kunden

54 000 Jahresrechnungen hat neu.sw im Januar an seine Kunden in Neubrandenburg und dem Umland verschickt. Damit wurden die Dienstleistungen für Strom, Gas, Fernwärme, Kabelfernsehen, Trinkwasser und Abwasser für das Jahr 2019 abgerechnet und die Abschläge angepasst. Trotz Mahnungen haben einige Kunden ihre offenen Rechnungen noch nicht beglichen, andere haben die vereinbarten Abschläge nicht gezahlt. Rund 250 neu.sw Kunden werden deshalb in den kommenden Tagen erneut Post erhalten.

neu.sw hat wie viele Energieversorger bundesweit während der akuten Phase der Corona-Krise auf die Sperrung von Strom- und Gas-, aber auch Trinkwasser- und Fernwärmeanschlüssen verzichtet. Gerade in dieser Zeit der Unsicherheit sollten sich säumige Kunden nicht zusätzlich Sorgen um ihre Versorgung machen müssen. Jetzt, da sich das Leben vorsichtig normalisiert, wird neu.sw diese Kunden nochmals an ihre Pflicht erinnern. In den Schreiben wird ihnen die Sperrung der Versorgung angekündigt für den Fall, dass auch innerhalb der neuerlich gesetzten Frist nicht gezahlt werden sollte. Zumeist geht es dabei um die Unterbrechung der Stromlieferung. Aber auch Trinkwasser, Gas und andere Versorgungsmedien könnten davon betroffen sein.

Zu einer Sperrung muss es nicht kommen! Wir bitten alle Kunden, die ihre offenen Forderungen bislang nicht beglichen haben, diese zu zahlen oder sich umgehend mit uns in Verbindung zu setzen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Für Fragen steht das neu.sw Beraterteam allen Kunden persönlich im Kundenbüro im Marien-Carrée am Marktplatz, telefonisch unter der Servicenummer 0800 3500 800 oder unter kundenservice@neu-sw.de zur Verfügung.