Trickbetrüger machen keine Weihnachtspause

Trickbetrüger machen keine Weihnachtspause. Im Gegenteil: Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit spekulieren sie auf die Gutgläubigkeit und das große Herz ihrer größtenteils älteren Opfer. Die Polizei will daher noch einmal kurz vor dem Fest die Betrugsmaschen und Tipps gegen das Geld verlieren in Erinnerung rufen. Und sie will nicht nur diejenigen ansprechen, die zur Zielgruppe der Betrüger gehören, sondern auch die jüngeren Angehörigen: Thematisieren Sie gerade jetzt – ob am Telefon oder beim vielleicht möglichen persönlichen Besuch – bei Großeltern, Eltern und Co. das Thema Trickbetrüge.

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Tipps für einen sicheren Interneteinkauf

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und somit beginnt die wohl größte Geschenkejagd des Jahres. Gerade das Einkaufen im Internet inmitten der Coronavirus-Pandemie erfreut sich großer Beliebtheit. Bequem vom Sofa, zeitlich ungebunden und stressfrei zu shoppen kann schon Vorteile haben, jedoch lauern auch im Internet einige Gefahren:

Die Verbraucherzentrale MV gibt Tipps für einen sicheren Interneteinkauf

Preisvergleich Im Internet sind viele Produkte günstiger als in lokalen Geschäften, aber nicht immer. Wenn Sie preisgünstig einkaufen wollen, sollten Sie die Preise bei mehreren Händlern im Internet sowie auch im stationären Handel vergleichen.

Datenschutz beachten

Achten Sie auf den Datenschutz. Bestellen Sie nur in solchen Shops, die eine verschlüsselte Datenübertragung ermöglichen. Das erschwert eine Einsicht durch Dritte. Verschlüsselte Datenverbindungen sind am „s“ hinter dem „http“ in der Adress-Zeile des Browsers zu erkennen. Außerdem sollten Sie sich die Datenschutzbestimmungen aufmerksam durchlesen.
Blick ins Impressum Bevor eine Bestellung aufgegeben wird, sollten Sie einen Blick in das Impressum werfen. Prüfen Sie, ob der Firmenname, die vollständige Adresse sowie der Verantwortliche des Anbieters leicht abrufbar sind. Wird auf der Homepage kein Impressum oder nur eine Postfachadresse angegeben, so sollten Sie besser keine Bestellung vornehmen. Es könnte sich um einen Fake-Shop handeln.

Lesen Sie Erfahrungsberichte von anderen Kunden. Wird über Probleme bei der Rückabwicklung oder bei Reklamationen von Verträgen berichtet, dann sollten Sie von einer Bestellung Abstand nehmen.

Auf Zusatzkosten achten Achten Sie auf eventuelle Zusatzkosten, wie Versandkosten, Entgelte für Zahlungsmittel oder bei Nachnahmesendungen auf Zustellungsgebühren.

Sichere Zahlungsweisen wählen

Der Anbieter muss mindestens ein gängiges Zahlungsmittel kostenfrei zur Verfügung stellen. Am sichersten ist die Bezahlung per Rechnung oder die Erteilung einer Einzugsermächtigung. So gehen Sie nicht die Gefahr ein, bei Nichterhalt oder Falschlieferung der Ware kein Geld zurück zu bekommen.

Bei Rechnungsausgleich mit Online-Zahlungsmethoden, wie z. B. Paypal, paydirect oder auch google pay wird zwar ein Käuferschutz geboten, aber auch der Verkäuferschutz. Die Geltendmachung vom Käuferschutz beginnt oft schon mit der Schwierigkeit, den korrekten Anlaufpunkt herauszufinden und endet oft erst nach vielen Monaten, meist jedoch nicht zufriedenstellend. Finger weg bei Vorkasse!

Widerrufs- und Rückgaberecht

Grundsätzlich können fast alle Verträge, die im Internet geschlossen wurden, innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden. Der Widerruf muss gegenüber dem Verkäufer erklärt werden und muss nicht begründet werden. Nur ein stillschweigendes Zurücksenden der Ware, gilt nicht als Widerruf! Die 14-tägige Frist beginnt grundsätzlich mit Vertragsschluss, jedoch erst mit Erhalt einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung. Bei Lieferung von Waren beginnt die Widerrufsfrist erst mit Erhalt der Ware.
Rechtzeitige Lieferung Wenn die Weihnachtsgeschenke nicht rechtzeitig zum Fest geliefert werden, ist der Ärger groß. Daher sollten Sie auf einen verbindlichen Liefertermin achten. So können Sie die Bestellung widerrufen, sobald der Verkäufer in Lieferverzug gerät.

IHKs in MV informieren am 8. Dezember in einem Webinar über November-/Dezemberhilfe für Unternehmen

Mit einem Webinar am Dienstag, dem 8. Dezember, um 15 Uhr möchten die IHKs in Mecklenburg-Vorpommern genauer auf die Novemberhilfe eingehen und Fragen zu Fördervoraussetzungen, Förderhöhe und Antragstellung klären. Das Webinar wird über Microsoft Teams angeboten. Interessierte Teilnehmer können ab 14:45 Uhr den Webinarraum betreten.

Die Zugangsdaten sind auf der Internetseite der IHK Neubrandenburg unter der Adresse www.neubrandenburg.ihk.de/starthilfe-undunternehmensfoerderung/aktuelles-starthilfe/aktuelles-starthilfe-detailansicht/webinar-november-dezemberhilfe-informationen-zum-aktuellen-corona-hilfsprogramm/ zu finden. Kompetente Auskunft geben ein Vertreter des Landes-Wirtschaftsministeriums sowie Mitarbeiter der IHK.

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Adventsfreude für kleine und große Patienten

In diesem Jahr ist aufgrund der Kontaktbeschränkungen vieles nicht möglich. Auch nicht die traditionelle Runde, in der sich die Krankenhausseelsorgerinnen des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden treffen, um kleine Geschenke für Patienten in der Weihnachtszeit zu basteln.

Einige Ehrenamtliche haben dieser Tage trotzdem Basteleien gebracht. Und besonders freuten sich die Seelsorgerinnen, als Alexandra Gniffke ganze Kartons mit selbstgebastelten Sternen und Engeln für die Patienten ablieferte. Unter dem Dach der Kirchgemeinde Wulkenzin unterstützt sie mit einem Arbeitskreis den Verein „HilfsWaise e.V.“, der Hilfsprojekte für äthiopische Waisenkinder organisiert.

Da der Weihnachtsbasar zugunsten des Vereins in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, haben die Frauen des Arbeitskreises stattdessen für die Patienten im Klinikum gebastelt. Die Aufwandsentschädigung, die Alexandra Gniffke von der Krankenhausseelsorge für das Material bekommen hat, geht aber natürlich an den „HilfsWaise“- Verein, betont sie. Für Freude sorgte auch ein „alter Bekannter“.

Siegfried Logall vom Verein „Junge Europäer“ lieferte mit Verstärkung vor dem Kinderhaus Nikolaus- und Weihnachtsgeschenke für die kleinen Patienten ab. Der unermüdliche Spendensammler hatte diesmal auch eine große Tüte Adventsgeschenke für die Mitarbeitenden der Pflege dabei. Ein herzliches Dankeschön gab es dafür, auch vom Förderverein „Kind im Krankenhaus“.

Hilfskette für Zeit der Quarantäne aktiviert

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat gemeinsam mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Strukturen geschaffen, um all jenen zu helfen, die sich in der Zeit der Quarantäne auf Grund des Corona-Virus nicht versorgen können und niemanden haben, der dies übernehmen kann. Gerade im Stadtgebiet der Vier-Tore-Stadt ist die Zahl derjenigen Betroffenen in den vergangenen Tagen angestiegen, heißt es seitens des Gesundheitsamtes.

Sofern ein Quarantänebescheid des Gesundheitsamtes vorliegt, kann über die Telefonnummer auf dem Bescheid oder über die Corona-Hotline das Gesundheitsamt darüber informiert werden, dass Hilfe benötigt wird. Die Mitarbeiter setzen sich dann mit dem DRK in Verbindung. Die Hilfskette wird anschließend über das DRK und die vier Stadtteilbüros aktiviert. In den Stadtteilbüros wurde bereits während des ersten Lockdowns die Aktion „Neubrandenburg hilft!“ ins Leben gerufen, die jetzt ihre Fortsetzung findet.

Weitere Konsolidierungshilfen für die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Neubrandenburg konnte im vergangenen Jahr einen Überschuss im Finanzhaushalt von mehr als 12 Millionen Euro erwirtschaften und hat somit das Teilziel für das Jahr 2019 aus der Konsolidierungsvereinbarung, die Neubrandenburg im Jahr 2017 mit dem Innenministerium abgeschlossen hat, deutlich erreicht.

Vertragsgemäß erhält die Stadt daher einen weiteren Teilbetrag der Konsolidierungshilfe in Höhe von ca. 15 Millionen Euro. Mit der Auszahlung des letzten Teilbetrags gelangt die Auszahlung von Konsolidierungshilfen auf der Grundlage der Konsolidierungsvereinbarung zum Abschluss.

Wie bereits in diesem Jahr kann die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg aber zukünftig auf der Grundlage des § 27 des Finanzausgleichsgesetzes Konsolidierungshilfen bis zur Höhe von max. 9 Mio. Euro erhalten, sofern sie jahresbezogen einen Überschuss von mindestens 3 Mio. Euro oder 1,5 Prozent der laufenden Auszahlungen erreicht.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Neubrandenburg durch eigene Anstrengungen und Hilfen des Landes spätestens Ende 2022 den Haushalt ausgleichen kann.

Gewalt gegen Frauen geht uns alle an

Der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ ist ein Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen. Er wird jedes Jahr am 25. November begangen.

Häusliche Gewalt umfasst körperliche, sexualisierte, emotionale, soziale und ökonomische Gewalt zwischen Personen, die in einer engen Beziehung zueinanderstehen. In erster Linie richtet sich häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder, seltener gegen Männer und kommt in allen sozialen Schichten vor. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sie ist ein klarer Verstoß gegen das Menschenrecht auf körperliche und seelische Unversehrtheit.

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen, besagen Statistiken. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner.

Das Beratungs- und Hilfenetz der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte bietet bei häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie bei Stalking gemeinsam Unterstützung an. Fünf Beratungsstellen, ein Frauen- und Kinderschutzhaus sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Vier-Tore-Stadt und des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ermutigen Betroffene „bei Gewalt kein Blatt vor den Mund zu nehmen“ und das Schweigen zu brechen um sich Hilfe zu holen.

Informationen und Kontaktadressen sind auf der neuen Kooperations-Landingpage unter www.hilfe-bei-gewalt.de zu finden.