Handy weg beim Fahren – Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Heute begann in Mecklenburg-Vorpommern die Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr/Handy“. Die verstärkten Kontrollen finden im gesamten Monat Juli statt.

In diesem Jahr hat es bisher 18 Unfälle in MV durch verbotswidrige Handynutzung gegeben. Wer am Steuer mit dem Handy erwischt wird, muss 100 Euro Bußgeld zahlen und bekommt zusätzlichen einen Punkt. Bei Radfahrern wird die Handynutzung mit 55 Euro geahndet. Allein im vergangenen Jahr sind landesweit 13.139 Anzeigen deswegen aufgenommen worden – rund 3.000 mehr als noch im Jahr 2017.

Auftakt der Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Schwerpunkt "Ablenkung im Straßenverkehr/Handy"

Am Donnerstag, dem 01.07.2021, starten in Mecklenburg-Vorpommern im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr“. Die Themen-Kontrollen finden im gesamten Monat Juli statt.

Im Fokus der stationär und mobil kontrollierenden Beamten steht die Handynutzung von Fahrzeugführern bzw. Radfahrern. Wer am Steuer ein Handy nutzt, wird mit 100 Euro Bußgeld bestraft und bekommt zusätzlichen einen Punkt. Als Radfahrer wird die Handynutzung mit 55 Euro geahndet. Die Zahlen dazu sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen: 2017 wurden im Land noch 10.024 Anzeigen als Ordnungswidrigkeit aufgenommen, 2018 waren es 11.307, 2019 dann 12.468 und im vergangenen Jahr 13.139. Valide Zahlen für das bisherige Jahr liegen noch nicht vor.

In diesem Jahr zählt die Polizei bisher zudem 18 Unfälle in MV, die durch verbotswidrige Handynutzung entstanden sind.

Da längere Zeit auch keine größeren Präventionsveranstaltungen stattfinden konnten, wird es am Donnerstag im Bereich der Polizeiinspektion Anklam gleich mehrere interessante Möglichkeiten für Bürger geben. In Ueckermünde wird es am Strandpark zwischen 10 und 15 Uhr einen Infostand mit Rauschbrillenparcours, Motorradsimulator, Pkw-Simulator und Reaktionstestgerät geben. Außerdem wird in der Zeit von 10 bis 13 Uhr Fahrradcodierung angeboten. Eine Voranmeldung ist für die Codierung nicht erforderlich. Personalausweis, Eigentumsnachweis und der Akkuschlüssel bei E-Bikes sind mitzubringen.

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Seit gestern (Dienstag, 02.03.2021) kontrollieren Beamte der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Zusammenhang mit der Verkehrskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Fahrzeugführer in ganz Mecklenburg-Vorpommern zum Schwerpunkt „Handy und Überholen“.
Landesweit waren dafür zum Auftakt mehr als 200 Kräfte in allen acht Inspektionen der beiden Polizeipräsidien an über 70 Kontrollorten im Land im Einsatz.

Im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg wurden über 870 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten sie 104 Handyverstöße bei Fahrzeugführern fest (92-mal KfZ-Führer, 12-mal Radfahrer). Das sind weit mehr als im Januar 2020, als die Schwerpunktkontrollen im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg ebenfalls zum Thema Handy stattfanden – damals waren es am ersten Kontrolltag 45 festgestellte Handyverstöße.

Beim Schwerpunkt Überholen wurden gestern 25 Verstöße im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg festgestellt.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock wurden am ersten Tag der Schwerpunktkontrollen insgesamt 859 Fahrzeuge kontrolliert und dabei 68 Handyverstöße (darunter acht Mal bei Radfahrern) und zudem 36 Überholverstöße festgestellt.

In beiden Präsidiumsbereichen stand neben der Ahndung des eigentlichen Verstoßes auch noch einmal im Fokus, auf die Gefahren der Nutzung technischer Geräte bei der Fahrt im Allgemeinen hinzuweisen.

Die Schwerpunkte „Handy und Überholen“ werden den gesamten Monat März über bei Kontrollen verstärkt im Fokus bleiben.

Nach derzeitigem Stand ist die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle durch Fehler beim Überholen im Jahr 2020 landesweit um etwa zehn Prozent zurückgegangen. 2019 hat es 350 schwere Verkehrsunfälle durch Überholfehler in MV gegeben (Bereich PP NB: 169, Bereich PP Rostock: 181). Bei dieser Entwicklung muss natürlich auch die pandemiebedingte gesunkene Straßenfrequentierung im vergangenen Jahr berücksichtigt werden. Die Zahl der Getöteten bei Unfällen durch Fehler beim Überholen ist seit Jahren konstant im einstelligen Bereich. Deutlich zugenommen hat im Jahr 2020 die Zahl der Verstöße wegen unerlaubter Handynutzung im Straßenverkehr (Radfahrer wie auch Fahrzeugführer). Weit mehr als 13.000 Ordnungswidrigkeiten hat die Polizei in MV 2020 geahndet (2019: 12.468).

Ergebnisse der Auftaktkontrollen FahrenAnkommenLEBEN!

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der landesweiten Kampagne FahrenAnkommenLEBEN! wurden am Montag in den Landkreisen Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte knapp 1.000 Fahrzeuge kontrolliert.

Im gesamten Monat Januar erfolgen die Kontrollen zu den Schwerpunktthemen „Handy und Licht“. Obwohl die Verkehrskontrollen umfangreich angekündigt worden sind, stellten die über 100 eingesetzten Kräfte an 69 verschiedenen Kontrollorten insgesamt 56 Handyverstöße fest (43 x Kraftfahrzeugführer, 13 x Radfahrer). Darüber hinaus wurden 132 Verstöße gegen Vorschriften zu den Lichttechnischen Einrichtungen an Fahrzeugen registriert (62 Verstöße Fehler bei der Benutzungspflicht KfZ-/Radfahrer; 70 Owi-Anzeigen aufgrund technischer Mängel an den Beleuchtungseinrichtungen KfZ/Fahrräder). Zudem wurden seit Jahresbeginn bereits mehr als 1.000 Geschwindigkeits-, 96 Vorfahrt-/Vorrang- sowie 24 Alkohol- und Drogenverstöße konstatiert.

Im Monat Dezember kontrollierten die Beamten im gesamten Bereich des PP NB anlässlich der Kampagne zum Thema „Alkohol und Drogen“ und stellten dabei unter anderem 69 Alkohol- und 42 Drogenverstöße fest.

Fahren.Ankommen.LEBEN! – Thema „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“

Heute starten die ersten Kontrollen zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ im Jahr 2019. Thema in diesem Monat: „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg kontrollieren Beamte aller drei Inspektionen in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen. Im Bereich des Präsidiums Rostock werden Beamte der Polizeiinspektion Wismar Fahrzeugführer gezielt zu diesen Schwerpunkten kontrollieren.

Die verbotswidrige Handynutzung im Straßenverkehr stellt ein großes Unfallrisiko dar. Somit hat deren Ahndung einen hohen Stellenwert für die Landespolizei. Im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock sind im vergangenen Jahr mehr als 5.500 solcher Verstöße durch die Polizei festgestellt worden. Im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg waren es mehr als 5.000.

Im gesamten Januar werden die Beamten beider Präsidien Anhaltekontrollen zum Schwerpunkt „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“ durchführen.

Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit den Schwerpunkten „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“

Am 7. Januar starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit den Schwerpunkten „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Die Kontrollen werden den gesamten Januar über fortgeführt.

Die verbotswidrige Handynutzung im Straßenverkehr stellt ein großes Unfallrisiko dar. Somit hat deren Ahndung einen hohen Stellenwert für die Landespolizei. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden im vergangenen Jahr mehr als 5.000 Verstöße geahndet.

Zusätzlich steht die Überprüfung von funktionierender Beleuchtung im Fokus der Kontrollen.

Mehr als 100 Beamte werden am 7. Januar bei den o.g. Kontrollen im Land eingesetzt. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg werden in allen drei Inspektionen Kontrollen durchgeführt. Die Auftaktveranstaltung findet dieses Mal im Bereich der PI Anklam statt. In Greifswald gibt es zusätzlich eine Präventionsveranstaltung. Diese findet in der Karl-Krull-Grundschule, Bleichstraße 36, im Zeitraum zwischen 07:00 Uhr und 09:30 Uhr statt.

Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! – Ergebnisse der Auftaktkontrollen mit Schwerpunkt Handy

Am Mittwoch, 05.09.2018, haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (LK VG, LK VR, LK MSE) im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ die Auftaktkontrollen zum Themenschwerpunkt „Verbotswidriges Überholen und Handynutzung“ stattgefunden. Präsidiumsweit sind seither 755 Fahrzeuge an 52 verschiedenen Orten kontrolliert worden. Die Beamten haben bisher 33 Handy- und zehn Überholverstöße festgestellt. Zusätzlich wurden 28 Gurtverstöße geahndet sowie 18 Verstöße wegen Vorfahrt/Vorrang und 62 wegen Geschwindigkeit. Die Kontrollen mit dem Schwerpunkt „Handy und Überholen“ laufen noch den gesamten Monat September.
Zusätzlich zu den themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne gibt es am 20. September die bundesweite Aktion „sicher.mobil.leben“ mit Schwerpunkt „Ablenkung“. An dieser beteiligen sich auch Beamte aus dem Bereich des Präsidiums Neubrandenburg. Mehr als die Hälfte aller Verkehrsunfälle steht im Zusammenhang mit Ablenkung. Zum Beispiel durch das Bedienen des Navis während der Fahrt (durchschnittlich macht das jeder vierte Fahrer) oder das Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung (etwa die Hälfte der Autofahrer). Das Benutzen des Handys – sowohl zum Telefonieren als auch zum Lesen oder Schreiben von Textnachrichten bei der Fahrt – erhöht das Unfallrisiko um das Vierfache.
Im August gab es im Zuge der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Geschwindigkeit und Schulwegsicherung“. Im gesamten Monat waren mehr als 700 Beamte an über 400 Kontrollstellen im Einsatz. Rund 43.200 Fahrzeugführer wurden kontrolliert. Mit dem Ende der Sommerferien in M-V standen die Absicherung der Schulwege und die Unterstützung der Schulkinder beim regelkonformen Verhalten im Straßenverkehr besonders im Fokus.
Im Rahmen der Geschwindigkeitskontrollen stellten Polizisten 3.810 Überschreitungen durch Fahrzeugführer fest. Daneben ahndeten sie auch 80 Gurt- und 40 Handyverstöße.