Last Minute-Aktion auf www.durchstarten-in-mv.de ist gestartet

Die „Last Minute-Aktion“ im Rahmen der Fachkräftekampagne Durchstarten in MV (www.durchstarten-in-mv.de) bietet freie Ausbildungsplätze an. Egal, ob es sich um einen vorhandenen Ausbildungsplatz im Unternehmen oder Schülerinnen und Schüler geht, die einen Ausbildungsplatz suchen: Es sollen Unternehmen und Ausbildungsinteressierte miteinander zusammengebracht werden. Darüber hinaus geht es bei der Aktion darum. junge Menschen auf die Ausbildungs- und Arbeitsmarktmöglichkeiten in ihrer Heimat aufmerksam machen.

Ende Mai gab es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 9.964 gemeldete Ausbildungsstellen (-1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dem stehen rund 6.079 (-14,4 Prozent) gemeldete Bewerber gegenüber. Zu den „Top Five“ der unbesetzten Ausbildungsplätze zählen: Kaufmann/-frau im Einzelhandel (375 unbesetzte Ausbildungsplätze), Koch (334); Verkäufer/in (307); Hotelfachmann/-frau: (288) und Restaurantfachmann/-frau (266).

Innerhalb der Last Minute-Aktion finden Ausbildungsinteressierte direkt auf der Startseite der Kampagnenwebsite www.durchstarten-in-mv.de alle offenen Ausbildungsangebote von Unternehmen, die für den Ausbildungsbeginn 2020 noch freie Lehrstellen zu besetzen haben. Aktuell sind rund 300 Last Minute-Angebote im Azubi-Atlas für potentielle Auszubildende freigeschaltet.

Das Wirtschaftsministerium und die Industrie- und Handelskammern in MV werben gemeinsam für die guten beruflichen Perspektiven in Mecklenburg-Vorpommern. Die Fachkräftekampagne Durchstarten in MV (www.durchstarten-in-mv.de) wird vom Wirtschaftsministerium MV und den Industrie- und Handelskammern im Land finanziert.

Alle Informationen zur Kampagne unter www.durchstarten-in-mv.de oder auch auf Instagram (www.instagram.com/durchstarteninmv), Facebook (www.facebook.com/DurchstartenInMV) oder YouTube (www.youtube.com/user/DeinLandDeineChance).

Veranstaltung zum Tag des fairen Handels

Am 9. Mai ist Tag des Fairen Handels. Der Neubrandenburger Weltladen lädt darum am Samstag von 13 bis 16 Uhr ein. Unter freiem Himmel soll es Gespräche geben: über die aktuelle Situation der Produzenten und Solidarität, über faire Arbeitsbedingungen und das Lieferkettengesetz. Der Weltladen befindet sich an der Johanniskirche, Aufsteller weisen den Weg. Für den nötigen Abstand und Schutz ist gesorgt.

Die aktuelle Situation zeigt deutlich, warum Menschenrechte entlang globaler Lieferketten stärker in den Fokus gerückt werden sollten. Die wirtschaftliche Krise aufgrund von Corona hat dramatische Auswirkungen auf Menschen am Anfang vieler Lieferketten. Gerade hier sind die Produzenten aufgrund fehlender Absicherung besonders gefährdet. Ziel der deutschlandweiten Weltladenbewegung ist es, dass durch die Bundesregierung noch in der laufenden Legislaturperiode ein entsprechendes Gesetz verabschiedet wird.

Seit 50 Jahren lebt der faire Handel in den Weltläden vor, was er von der Regierung fordert: faire Handelspraktiken und faire Bezahlung, Geschlechtergerechtigkeit, gute Arbeitsbedingungen. Es ist an der Zeit, ein Lieferkettengesetz für alle gesetzlich festzuschreiben. Das Forum fairer Handel und der Weltladendachverband versuchen seit längerem, dieses Gesetz auf den Weg zu bringen. Zum Jahreswechsel hatten sich 42 Firmen angeschlossen. Momentan steht anderes im Fokus. Die Weltladen-Aktiven sind der Meinung, dass trotzdem diejenigen, die im globalen Süden Kaffee und Kakao für den Norden ernten, Aufmerksamkeit verdienen.

Übrigens ist der Neubrandenburger Weltladen jetzt auch mobil und aller zwei Wochen auf dem GrünMarkt dabei. „Fair und regional – das passt zusammen“, fanden die Organisatoren des GrünMarktes. Und die angeregten Gespräche am vergangenen Samstag gaben ihnen recht. Nach wochenlanger Schließung sind die Mitstreiter des Weltladens froh, wieder für die Kunden da sein zu können. Regulär öffnet der Laden dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr, mittwochs und samstags von 10 bis 12 Uhr.
www.weltladen-nb.de

Landesweiter Online-Shop öffnet heute auf Digitalem Marktplatz M-V

Am Freitag öffnete der landesweite Online-Shop für den Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern die virtuelle Ladentür. Nach einem Kabinettsbeschluss vom 17. März wurde das Projekt binnen 38 Tagen verwirklicht.

Erstes Ziel war es, eine schnelle Möglichkeit für die Händlerinnen und Händler zu schaffen, sich während der Corona-Pandemie im Internet sichtbar zu machen. Als Kunde vor Ort findet man seine Händler vor Ort, von denen viele als Reaktion auf die Covid-19-bedingten Ladenschließungen Abhol- und Lieferdienste eingerichtet haben. Der Onlineshop ist nun der zweiten Schritt. Unter www.shop.digitalesmv.de kann man beim Händler vor Ort direkt online kaufen. Jede Einzelhändlerin und jeder Einzelhändler unseres Bundeslands kann diese Infrastruktur des Landes im für den Handel sehr schweren Corona-Jahr 2020 kostenlos zu nutzen.

Innerhalb weniger Minuten können Einzelhändlerinnen und Einzelhändler auf der Plattform ihre eigene Online-Filiale öffnen. Dabei spielt weder die Größe des Geschäfts noch die bereits bestehende eigene Infrastruktur eine Rolle. Der digitale Marktplatz und der landesweite Onlineshop stellen ein kostenloses Angebot für alle dar, die einen Geschäftssitz in M-V haben. Neben der Infrastruktur sind Funktionen für Kundenkontakt sowie automatische AGB- und Impressumserstellung enthalten, sodass allen Interessierten auch eine rechtssichere Lösung geboten wird. Bei technischen Problemen stehen kurze Schritt-für-Schritt Anleitungen per Video und auch eine technische Hotline zur Verfügung.

Mit dem digitalen Marktplatz und dem landesweiten Online-Shop wird eine nachhaltige Lösung für jeden angeboten, dem vielleicht bisher die Hürden zu hoch waren, mit seinem Geschäft neben dem Laden vor Ort auch online zu gehen. Der digitale Marktplatz des Landes MV wurde unter Mithilfe der Industrie- und Handelskammern, des Handelsverbands Nord und des „Digitalen Innovationsraum MV“ konzipiert und umgesetzt. Den digitalen Marktplatz erreichen Sie unter: www.marktplatz.digitalesmv.de, den landesweite Online-Shop unter www.shop.digitalesmv.de.

Statement OB Witt: Gute Nachrichten für Neubrandenburg

Silvio Witt, Oberbürgermeister und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetags, zu den Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus

„Die Lockerungen, die die Bundesregierung und Länder zur Corona-Epidemie beschlossen haben, begrüßen wir“, so Oberbürgermeister Silvio Witt als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages. „Das sind gute Nachrichten auch für die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Es ist gut und wichtig, dass sich in den Innenstädten wieder etwas tut und das für die Schülerinnen und Schüler eine Perspektive aufgezeigt wird, wann der Schulbetrieb aufgenommen wird.“

Nach wie vor genießt der Infektionsschutz Vorrang. Die Kontaktbeschränkungen und das Abstandsgebot bleiben auch über den 20. April hinaus bestehen. „Deshalb verlangt es von den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr Geduld ab bis eine Normalität wieder erreicht wird“, weiß das Stadtoberhaupt. Es wird zudem ein Mund- und Nasenschutz im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel empfohlen. „Die Vier-Tore-Städter haben sich bisher an die Maßgaben zur Eindämmung des Virus gehalten. Darauf baue und vertraue ich auch weiterhin.“

Ab Montag werden Geschäfte, die nicht größer als 800 Quadratmeter sind oder ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren, geöffnet sein. Bau- und Gartenmärkte öffnen bereits am Sonnabend ihre Türen. In Mecklenburg-Vorpommern öffnen die Schulen für Abschussklassen bereits am 27. April. „Was uns besonders freut, dass unsere Regionalbibliothek wieder ihre Türen öffnen kann. Wenn ein Spielplatzbesuch noch untersagt ist, so ist ein Besuch in der Hintersten Mühle bei Einhaltung des Abstandsgebotes wieder uneingeschränkt möglich.“

Großveranstaltungen sind bis Ende August abgesagt und auch die Theatersaison wurde für beendet erklärt. „Gastronomie ist ebenfalls ein Teil unseres gesellschaftlichen Lebens“, betont Silvio Witt. Auch für diesen Bereich soll zeitnah eine Zukunftsperspektive skizziert werden, haben sich der Deutsche Städtetag und die Landesregierung auf die Fahnen geschrieben.

„Nach wie vor leisten wir als Stadt das Krisenmanagement vor Ort. In der Vier-Tore-Stadt haben wir die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus mit Hilfe des Landkreises und unserer Partner umgesetzt. Wir werden auch weiterhin über Vorgaben informieren und gegebenenfalls auch kontrollieren, um eine Ausbreitung des Virus einzudämmen“, verdeutlicht der Oberbürgermeister. „Gleichzeitig benötigen auch wir einen finanziellen Rahmen von Bund und Land, um unsere Handlungsfähigkeit sicherzustellen.“

Wirtschaft und gesellschaftlichen Leben sollen Schritt für Schritt wieder in Gang gebracht werden. „Ein erster Schritt ist nun getan und ich hoffe, dass wir durch unser Verhalten weiterhin in der Lage sind, die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten“, appelliert Silvio Witt.

Überarbeitete Verordnung wichtig für Gewerbetreibende und Vier-Tore-Städter

Die Verordnung der Landesregierung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wurde noch einmal überarbeitet. Die Einwohnerinnen und Einwohner und die Gewerbetreibenden sollten folgende Punkte beachten.

Supermärkte
Die Landesregierung hat in ihrer aktuellen Fassung der Bekämpfungsverordnung (vom 03.04.2020) die Regeln für die Betreibung der Supermärkte konkreter als zuvor veröffentlicht. Nunmehr sind folgende Punkte zu beachten:
1. Einhaltung von Abstandsregelungen von mindestens 2 Metern Abstand zu anderen Personen
2. Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen, die insbesondere bei großen Supermärkten sicherstellen, dass sich je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche nur je ein Kunde mit einem Einkaufswagen im Geschäft aufhält (Alleinerziehende mit Kind(ern) zählen als ein Kunde,
3. Ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime,
4. Information der Kunden über gut sichtbare Aushänge und gegebenenfalls regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen; bei Zuwiderhandlungen sind unverzüglich Hausverbote auszusprechen.
5. Aus hygienischen Gründen wird eine bargeldlose Bezahlung dringend empfohlen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Außendienstes des Ordnungsamtes sind unterwegs um die Betreiber der Supermärkte auf die geänderten Regeln hinzuweisen und auf die Umsetzung hinzuwirken. Die stichprobenartigen Kontrollen werden auch in den nächsten Tagen fortgesetzt.

In einigen Supermärkten werden die Maßnahmen bereits seit den vergangenen beiden Wochen vorbildlich umgesetzt. Es sei darauf hingewiesen, dass entsprechend des aufgeführten Punktes 2 entweder Einlasskontrollen oder Zugangsbeschränkungen vorgeschrieben sind. In einigen Märkten wurde die Anzahl der Einkaufskörbe auf das maximal zulässige Maß reduziert und die Verpflichtung ausgesprochen, dass Kunden nur mit Einkaufskorb den Laden betreten dürfen. So wird unter anderem sichergestellt, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Markt aufhalten. Unter diesen Umständen kann es natürlich zeitweise dazu kommen, dass alle Körbe in Nutzung sind und es zu Wartezeiten kommt.

Imbisse und Eisläden
Mit der Neuregelung ist die Einschränkung, dass der Außer-Haus-Verkauf nur nach telefonischer oder elektronischer Vorbestellung möglich ist, weggefallen. Gegenwärtig sind nunmehr die Belieferung, die Mitnahme und der Außer-Haus-Verkauf unter folgenden Bedingungen möglich:
1. ein Abstand von mindestens 2 Metern zu anderen Personen eingehalten wird,
2. im öffentlichen Bereich kein Verzehr in einem Umkreis von weniger als 50 Metern zum Abgabeort stattfindet und
3. sich je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche nur ein Kunde im Geschäft aufhält.
Zu beachten ist, dass auch innerhalb des Imbissladens oder der Eisdiele kein Verzehr der Lebensmittel erlaubt ist.

Original_SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung vom 03.04.2020 (PDF, 7,8 MB, 07.04.2020)

MSE gegen das VIRUS

Gemeinsam durch die Krise mit MV.handelt

Lokale Händler, Lebensmittelproduzenten, Gastronomen oder Sportvereine mit Fanartikeln, die den Wegfall des stationären Geschäftes online auffangen wollen, können sich über www.MV.handelt.de ab sofort einen eigenen Onlineshop einrichten (lassen) – einfach, kostenlos, sofort verfügbar.

Dafür muss man sich per Registrierungsformular für den Shop anmelden. Onlineschulungen erklären dann, wie die eigenen Produkte auf dem bereit gestellten Zugang angelegt werden können. Nach einer finalen Konfiguration geht der Shop live und der Online-Verkauf kann starten.

MV.handelt ist für mindestens die nächsten sechs Monate für alle kostenlos und keine langfristige Abo-Verpflichtung. Die Initiative der KOMEA GmbH (Rostock) mit Partnern wie Mandarin Medien (Schwerin/ Rostock), Netzwerk Seenplatte e.V., euphorium (Rostock), OXID eSales AG (Freiburg), OSPA OstseeSparkasse Rostock, Janke & Schult Rechtsanwälte (Rostock, Demmin) versteht sich als Hilfsangebot, um in Krisenzeiten über die Runden zu kommen. Die Finanzierung des Projektes ist für sechs Monate gesichert.

POCO schließt vorübergehend alle Filialen in Deutschland

Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie schließt der Einrichtungsdiscounter POCO alle 125 Einrichtungshäuser in Deutschland.

Online-Shop und Kunden-Servicecenter werden weitergeführt.

Die Schließung der Märkte gilt auf Weiteres, voraussichtlich bis zum 19. April 2020.