Alles Gute zum Kindertag

Am morgigen 1. Juni ist Kindertag. Die Berufsfeuerwehr der Vier-Tore-Stadt, die Polizei, die Partnerschaft für Demokratie, die Stadtverwaltung und das Unternehmen Meisterhaft Autoreparatur möchten aus diesem Anlass die Grundschülerinnen und Grundschüler der Stadt überraschen.

Vor zwölf Grundschulen der Stadt hat heute ein Auto der Feuerwehr Halt gemacht. Zum Gepäck gehört eine Kiste voller Überraschungen für jede Bildungseinrichtung. Corona konform wurden die Kindertagsgeschenke vor dem Schulhof an die Lehrer übergeben, die dafür sorgten, dass die Schülerinnen und Schüler anlässlich ihres Ehrentages ein Geschenk bekommen. Start war um 8 Uhr an der Grundschule Mitte.

Am Wochenende gibt es eine weitere Aktion anlässlich des Kindertages. Lkw-Fahrer Dirk Baumgart, der zur Kraftfahrerinitiative zur Förderung von benachteiligten und bedürftigen Kindern gehört, wird am Samstag (5. Juni) mit vier weiteren Vereinsmitgliedern im Kulturpark Luftballons verteilen. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr sind die Kraftfahrer auf der Festwiese, vor der Oberbachbrücke, neben dem Badehaus und an der Einmündung zum Stier-Spielplatz zu finden.

Finanzspritze vom Land für Datzeberg-Grundschule

Foto: Stadt Neubrandenburg

Das ist ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk für die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule auf dem Datzeberg: Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat Finanzhilfen von 1,8 Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost für die Bildungsstätte zugesichert.

Damit können in der Einrichtung Maßnahmen für den Brandschutz vorgenommen, neue Heizungen eingebaut und die Unterrichtsräume hergerichtet werden. Gleichzeitig soll in Medien investiert und die Außenanlagen gestaltet werden.

„An der Grundschule auf dem Datzeberg haben wir 2017 einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen“, erinnerte Oberbürgermeister Silvio Witt.

An dem Schulgebäude bestand dringender Handlungsbedarf. Allerdings konnte eine Komplettsanierung aus dem städtischen Haushalt nicht finanziert werden.

„Um dennoch die Lernbedingungen schnell zu verbessern, haben wir mit einer Teilsanierung zunächst Fassade und Fenster erneuert und setzen seitdem weitere Sanierungsmaßnahmen schrittweise in Abhängigkeit von unseren Finanzierungsmöglichkeiten um.“

Es ist ein gutes Zeichen im Rahmen der Gesamtmaßnahme „Datzeberg“, dass nun an der Bildungsstätte die Arbeiten fortgesetzt werden können.

Die Hochschulbank wandert wieder

Nach Monaten, in denen die Hochschulbank coronabedingt eingelagert werden musste, hat sie jetzt wieder einen neuen Standort in der Stadt bekommen. Auf dem Schulhof der Grundschule Süd wird sie Schauplatz für gemeinsame Veranstaltungen zwischen der Hochschule Neubrandenburg und der Grundschule Süd. Schulleiter Jörg Borchert freut sich schon, den Schülerinnen und Schülern nach den Sommerferien die neue Pausenattraktion zu präsentieren und nahm direkt selbst Platz auf der Bank.

Die Hochschulbank wandert seit September 2017 durch Neubrandenburg und ist als Kooperationsprojekt zwischen Stadt und Hochschule regelmäßig Bühne für gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen. Dank ihrer Größe und auffälligen roten Farbe ist sie kaum zu übersehen und lädt am inzwischen schon 13. Standort zum Verweilen ein.

MV bildet zukünftig mehr Grundschullehrkräfte aus

Mecklenburg-Vorpommern verstärkt seine Anstrengungen bei der Lehrerausbildung. Ab dem kommenden Wintersemester 2020/21 werden mehr Lehrerinnen und Lehrer für das Lehramt an Grundschulen ausgebildet. Dafür wird an der Universität Greifswald ein Studiengang neu eingerichtet, der eine jährliche Kapazität für 75 Studienanfängerinnen und -anfänger haben wird und die Lernbereiche Mathematik, Deutsch, Evangelische Religion, Englisch, Kunst und Gestaltung, Niederdeutsch, Philosophieren mit Kindern, Polnisch und Sachunterricht umfasst.

Darauf haben sich das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die Universität Greifswald in einer Teilzielvereinbarung verständigt. Darüber hinaus wird an der Universität Rostock die Aufnahmekapazität für Studienanfängerinnen und -anfänger im Lehramt Grundschule um 50 Studienplätze auf insgesamt 150 Studienplätze erhöht. Insgesamt werden dann an beiden Universitäten zukünftig statt bisher 100 jährlich 225 angehende Grundschullehrkräfte im eigenen Land ausgebildet.

Dieser Schritt ist Teil des 200-Millionen-Schulpakets, das die Landesregierung auf den Weg gebracht hat. Die Gesamtausgaben für diese neu aufgelegte Grundschullehrerausbildung betragen fünf Millionen Euro. Auch mit der Universität Rostock hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eine entsprechende Vereinbarung geschlossen, die jährliche Aufnahmekapazität auf 150 Studienanfängerinnen und -anfänger zu erhöhen.

Ziel dieses Studiengangs an beiden Universitäten ist es, den Studierenden pädagogische, psychologische, sozialwissenschaftliche und fachwissenschaftliche Kompetenzen zu vermitteln, die Grundschullehrkräfte in ihrem Beruf benötigen. Dafür wird der Praxisanteil im Studium erhöht. Dies soll dazu beitragen, den oft von den Studierenden geforderten Praxis- und Berufsfeldbezug im Studium zu stärken und die Abbruchquoten zu senken.

Präventionsprojekt mit der Grundschule Ost

Zurückboxen oder miteinander reden? Wut am Mülleimer auslassen oder sie einfach ins Kissen schreien? Und wie reagieren, wenn mir ein Mitschüler etwas klaut? Bei dem ersten gemeinsamen Präventionsprojekt des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dem Landespolizeiorchester MV und der Stadt Neubrandenburg zusammen mit der Neubrandenburger Grundschule Ost „Hans Christian Andersen“ werden sich die Erst- bis Viertklässler vor allem musikalisch und tänzerisch in den nächsten Monaten mit diesen Themen beschäftigen.

Unter dem Titel „Unser Schulhof“ wird jede Klasse ein Teilprojekt bearbeiten. Dafür steht ihnen neben ihren Lehrern auch Anne Neumann, Präventionsberaterin der Polizeiinspektion Neubrandenburg, mit Rat und Tat zur Seite. „Gewalt“, „Cyber-Mobbing“, „Sachbeschädigung“, „Diebstahl“ oder aber die „Gesundheit“ ohne Zigarette oder Alkohol stehen dabei im Fokus.

Die Mitglieder des Landespolizeiorchesters unter Leitung von Christof Koert begleiten die Steppkes mal schwungvoll, mal leise und mal dramatisch an Tuba, Trompete oder Schlagzeug. Lehrer und die Theaterpädagogin des Vereins Jugendkunstschule „Junge Künste“, Heidrun Piechot, üben mit den Schülern kleine Tanz-Choreografien und szenische Darstellungen rund um die Präventionsthemen ein.

Das Endprodukt soll dann am 19. Juni auf einer großen Bühne präsentiert werden. Heute Mittag hat es bereits in der Turnhalle der Grundschule einen sehr rhythmischen Vorgeschmack aufs Ohr und fürs Auge gegeben. Mit dabei waren neben mehreren hundert Schülern und ihren Lehrern auch der Vize-Oberbürgermeister Peter Modemann und natürlich der Neubrandenburger Polizeipräsident, Nils Hoffmann-Ritterbusch. Er wünschte den Kindern in den nächsten Monaten „viel Spaß beim Üben“ und zeigte sich nach der ersten Vorstellung ebenso beeindruckt vom Auftritt der Polizeimusiker und Schüler wie Schuldirektor Hardi Dräger.