Zigarettenautomaten in Groß Nemerow und Letzin angegriffen

Am gestrigen und heutigen Tag wurden den Beamten der Polizeireviere Friedland und Malchin angegriffene Zigarettenautomaten in Groß Nemerow und Letzin gemeldet.

Nach bisherigen Erkenntnissen öffneten bislang unbekannte Täter in der Zeit vom 26.01.2021 bis 02.02.2021 gewaltsam einen Zigarettenautomaten in der Tollensestraße in Groß Nemerow und entwendeten darin befindliche Zigaretten. Der Schaden wird auf ca. 4000 EUR geschätzt.

Ein weiterer Zigarettenautomat wurde in Gnevkow ebenfalls durch bislang unbekannte Täter, gewaltsam geöffnet und daraus befindliche Zigaretten entwendet. Der Tatzeitraum erstreckt sich in diesem Fall vom 15.01.2021 bis 02.02.2021. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1500 EUR.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg übernahm an den Tatorten die Spurensuche und -sicherung. Die Ermittlungen führen die zuständigen Kriminalkommissariatsaußenstellen Friedland und Malchin. Zeugen, die auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen an den Tatorten wahrgenommen haben, Angaben zum den entwendeten Zigaretten machen oder Hinweise zur Eingrenzung der Tatzeit geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Friedland unter 039601 300 224; in Malchin unter 03994 231 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Geschädigter ertappt Einbrecher in seinem Haus

Am Montag, 07.12.2020, kam es in der Zeit zwischen 09:40 Uhr und 09:50 Uhr zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Groß Nemerow, bei dem der Geschädigte den Tatverdächtigen auf frischer Tat ertappte.

Nachdem der Geschädigte gegen 09:40 Uhr sein Haus verließ, befuhr ein bislang unbekannter Täter mit einem silbernen Mercedes Kombi das Grundstück des Geschädigten und parkte das Fahrzeug unter dem dortigen Carport. Anschließend verschaffte er sich gewaltsam Zutritt zum Einfamilienhaus. Der Geschädigte erhielt kurz nach Verlassen des Grundstückes einen Hinweis aus der Nachbarschaft zu dem fremden Pkw unter seinem Carport und kehrte daraufhin umgehend zurück. Beim Öffnen der Hauseingangstür begegnete er sodann dem Tatverdächtigen in seinem Haus, der wiederum sofort die Flucht ergriff und mit dem PKW Mercedes unerkannt entkam. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet, es entstand Sachschaden in Höhe von 200 EUR.

Der Tatverdächtige wird durch den Geschädigten wie folgt beschrieben: 1,80 m bis 1,90 m Körpergröße, mitteleuropäischer Phänotyp, sportlich-schlanke Statur, bekleidet mit einem weinroten Kapuzenpullover, einer grünen Hose und Turnschuhen. Zum Tatfahrzeug kann gesagt werden, das es sich um einen silberfarbenen Mercedes Kombi mit Neubrandenburger Kennzeichen gehandelt haben soll.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der eingesetzten Polizeibeamten nach dem flüchtigen PKW verlief ergebnislos. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung am Tatort zum Einsatz. Die Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland führt die weiteren Ermittlungen wegen des Einbruchsdiebstahls. Zeugen, die Hinweise zur beschriebenen Person des Tatverdächtigen oder dessen Pkw machen können, melden sich bitte bei der Polizei unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Spaß mit Wasserfarben“ Groß Nemerower Malergilde stellt im Ministerium für Inneres und Europa M-V aus

Unter der Leitung von Arnfried Metelka präsentiert die Malergilde beim Kulturverein Groß Nemerow e.V. eine Auswahl ihrer Malkunst.

Zur Malergilde gehören neun Malerinnen und drei Maler, die seit 17 Jahren einen Teil ihres Lebensabends beim gemeinsamen Malen versüßen. Jeder hat dabei seinen eigenen Stil entwickelt.

Dies ist in der neuen Ausstellung im Ministerium gut zu sehen. Die naturnahen, bunten Aquarelle wurden passend zur Jahreszeit ausgewählt. Die schwarz-weißen Grafiken von Herrn Metelka erzählen von vielen schönen Städtereisen.

Die Eröffnung der Ausstellung wird Staatsekretär Thomas Lenz vornehmen: am Montag, 19. Oktober 2020, um 13:30 Uhr im Foyer 1. Etage des Ministerium für Inneres und Europa M-V, Alexandrinenstraße 1 in 19055 Schwerin.

Mit einem Teil der Malerinnen und Maler können interessante Gespräche zu ihren Bildern geführt werden. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.

Anschließend kann die öffentliche Ausstellung kostenfrei bis zum 15. Januar 2021 zu folgenden Zeiten oder nach Vereinbarung besichtigt werden: montags bis donnerstags 9 bis 11:30 Uhr und 13:30 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie ist im Haus eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen bzw. auf die Einhaltung eines Mindestabstandes zwischen Personen zu achten. Die anwesenden Personen sind in einer Anwesenheitsliste zu erfassen.

42-Jähriger Mann nach Bedrohung und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte in Gewahrsam genommen

Bereits am Freitagabend, 26.06.2020, gegen 22:30 Uhr ist es in der Zachower Straße in Groß Nemerow zu einem Polizeieinsatz gekommen, nachdem ein 42-jähriger Mann (italienischer Staatsbürger) zuvor mehrfach den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gewählt hatte. In einem der Telefonate äußerte der Mann, dass er mit einer Schusswaffe zur Polizei kommen würde.

Zwei Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Friedland haben daraufhin die Anschrift des Beschuldigten aufgesucht. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung vor Ort versuchte der sichtlich alkoholisierte Beschuldigten die Beamten festzuhalten und drohte damit Waffen gegen sie einzusetzen. Aus diesem Grund wurden ihm die Handfesseln angelegt. Im weiteren Verlauf versetzte der Beschuldigte einem Beamten einen Kopfstoß, sodass der Beamte verletzt wurde.

Der Beschuldigte verhielt sich den Beamten gegenüber aggressiv und war nicht bereit einen Atemalkoholtest durchzuführen. Anschließend wurde er zur Blutprobenentnahme ins Klinikum nach Neubrandenburg verbracht. Während der Fahrt ins Klinikum bedrohte und beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrfach und sperrte sich gegen die Maßnahmen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verblieb der Beschuldigte im Anschluss im Polizeigewahrsam. In seiner Wohnung fanden die Beamten keine Waffen.

Der verletzte Beamte musste sich zur Versorgung seiner Verletzung ebenfalls ins Krankenhaus begeben und ist derzeit nicht dienstfähig.

Die Ermittlungen aufgrund des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung sowie des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Versuchter Einbruch eines Firmentransporters

In der Nacht vom 29.10.2019 zum 30.10.2019 wurde in der Ortschaft Groß Nemerow versucht, ein Firmenfahrzeug aufzubrechen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben gegen 04:00 Uhr bislang unbekannte Täter das Fahrzeugblech der Beifahrertür beschädigt, um sich so Zutritt zum Innenraum des Transporters verschaffen zu können (was aber nicht gelungen ist). Dabei löste die Alarmanlage aus, so dass der akustische Alarm deutlich zu hören war. Der Geschädigte wurde von dem Alarm wach und blickte nach draußen zu dem Firmentransporter. Dabei vernahm er auch den visuellen Alarm an seinem Transporter, konnte aber keine verdächtigen Personen oder Fahrzeuge erkennen.

Die alarmierten Polizeibeamten haben auf der Fahrt nach Groß Nemerow ebenfalls keine auffälligen Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen. In dem angegriffenen Transporter befinden sich Spezialwerkzeuge im Wert von mehr als 100.000 Euro, so dass derzeit davon ausgegangen wird, dass die Spezialwerkzeuge das Ziel der Täter waren. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche vor Ort. Eine Strafanzeige wegen versuchtem Diebstahl aus einem Fahrzeug wurde aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die in der vergangenen Nacht in Groß Nemerow und Umgebung auffällige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 entgegen.

Radfahrer stürzt und wird mit Rettungshubschrauber ins Klinikum gebracht

Am 26.08.2019 gegen 13:10 Uhr ist ein Fahrradfahrer auf dem Radweg zwischen Bornmühle und Klein Nemerow so schwer gestürzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden musste.

Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte der 65-jährige Radfahrer alleinbeteiligt an dem steilen Abhang in der 90°-Grad-Kurve mit Schotter als Untergrund. Er wurde durch weitere Mitfahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt.

Der Radfahrer erlitt schwere (Armbruch, mehrere Abschürfungen) aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Zahlreiche Enkeltrick-Versuche

Am Montag, 17.12.2018, meldeten sich zahlreiche falsche Verwandte telefonisch bei Angehörigen und baten um Geld. Insgesamt zeigten zehn Geschädigte bei der Polizei diese Betrugsart an. Viele von ihnen waren aufgrund der Anrufe verängstigt und aufgewühlt.

Die Polizei geht von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus, da sich viele Angerufene gar nicht erst die Mühe machen, den Sachverhalt anzuzeigen. Im besten Fall erkannten sie den Betrug, legten auf und benachrichtigen die Polizei lediglich nicht. Im schlimmsten Fall sind die oft älteren Opfer auf die Masche hereingefallen und setzten uns oder ihre echten Angehörigen aus Scham darüber nicht in Kenntnis.

Am 17.12.18 ist es in der Zeit von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr nur bei Versuchen geblieben. Seniorinnen im Alter zwischen 73 und 89 Jahren wurden sowohl von männlichen als auch von weiblichen angeblichen „Verwandten“ angerufen. Enkel, Neffen, Schwestern und Schwiegertöchter benötigten vornehmlich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte dringend Geld für einen Immobilienerwerb, eine Auktion oder sonstige Notlagen. Ihre Bitten trugen sie in akzentfreiem Hochdeutsch vor. Veränderte Stimmen erklärten sie mit einer Erkältung. Betroffen waren die Ortschaften Groß Nemerow, Woldegk, Neubrandenburg, Jürgenstorf, Waren, Neustrelitz und Röbel. Aber auch in Anklam bat eine „Nichte“ eine 87-jährige Frau um 35.000 EUR für einen Wohnungskauf.

In einem Fall rief ein vermeintlicher Neffe an und bat eine 87-Jährige um Geld. Die Frau hatte kein Geld zur Verfügung und fragte ihn, warum er denn nicht seine Oma um das Geld bittet. Bereitwillig gab sie ihm sogar die Telefonnummer, welche er gerade „nicht zur Hand hatte“. Prompt erhielt auch diese Seniorin einen Anruf des unbekannten Mannes, erkannte den Betrug jedoch.

Die Polizei geht von mobilen Tätergruppen aus dem europäischen Ausland aus. Die geschulten Anrufer sitzen oft in „Callcentern“ und sprechen gutes Deutsch. Die Betrüger erlernen es regelrecht, mit ihren perfiden Maschen auf die betagten Geschädigten einzuwirken und können ihre Opfer einschüchtern. Bei uns halten sich lediglich die Geldabholer auf. Sofern ein potentielles Opfer durch die Anrufer herausgefunden wurde, werden die Abholer informiert und begeben sich zum Übergabeort. Zuvor ist mit den Senioren vereinbart worden, dass nicht der „Enkel“ kommen kann, sondern ein Anwalt oder Notar geschickt wird, dem man vertrauen könne.

Die Telefonnummern haben die Betrüger oft aus dem Telefonbuch. Die Geschädigten sind darin häufig mit ihren alten deutschen Vornamen eingetragen, anhand derer man auf ihr mögliches Alter schließen kann.

Die Polizei bittet die Bevölkerung: Bleiben Sie misstrauisch, geben Sie keine persönlichen Daten an fremde Personen heraus, beenden Sie im Zweifel das Telefonat, geben Sie niemals Ihr Geld an Ihnen fremde Personen und vertrauen Sie sich Angehörigen und der Polizei an.