42-Jähriger Mann nach Bedrohung und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte in Gewahrsam genommen

Bereits am Freitagabend, 26.06.2020, gegen 22:30 Uhr ist es in der Zachower Straße in Groß Nemerow zu einem Polizeieinsatz gekommen, nachdem ein 42-jähriger Mann (italienischer Staatsbürger) zuvor mehrfach den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gewählt hatte. In einem der Telefonate äußerte der Mann, dass er mit einer Schusswaffe zur Polizei kommen würde.

Zwei Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Friedland haben daraufhin die Anschrift des Beschuldigten aufgesucht. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung vor Ort versuchte der sichtlich alkoholisierte Beschuldigten die Beamten festzuhalten und drohte damit Waffen gegen sie einzusetzen. Aus diesem Grund wurden ihm die Handfesseln angelegt. Im weiteren Verlauf versetzte der Beschuldigte einem Beamten einen Kopfstoß, sodass der Beamte verletzt wurde.

Der Beschuldigte verhielt sich den Beamten gegenüber aggressiv und war nicht bereit einen Atemalkoholtest durchzuführen. Anschließend wurde er zur Blutprobenentnahme ins Klinikum nach Neubrandenburg verbracht. Während der Fahrt ins Klinikum bedrohte und beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrfach und sperrte sich gegen die Maßnahmen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verblieb der Beschuldigte im Anschluss im Polizeigewahrsam. In seiner Wohnung fanden die Beamten keine Waffen.

Der verletzte Beamte musste sich zur Versorgung seiner Verletzung ebenfalls ins Krankenhaus begeben und ist derzeit nicht dienstfähig.

Die Ermittlungen aufgrund des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung sowie des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Versuchter Einbruch eines Firmentransporters

In der Nacht vom 29.10.2019 zum 30.10.2019 wurde in der Ortschaft Groß Nemerow versucht, ein Firmenfahrzeug aufzubrechen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben gegen 04:00 Uhr bislang unbekannte Täter das Fahrzeugblech der Beifahrertür beschädigt, um sich so Zutritt zum Innenraum des Transporters verschaffen zu können (was aber nicht gelungen ist). Dabei löste die Alarmanlage aus, so dass der akustische Alarm deutlich zu hören war. Der Geschädigte wurde von dem Alarm wach und blickte nach draußen zu dem Firmentransporter. Dabei vernahm er auch den visuellen Alarm an seinem Transporter, konnte aber keine verdächtigen Personen oder Fahrzeuge erkennen.

Die alarmierten Polizeibeamten haben auf der Fahrt nach Groß Nemerow ebenfalls keine auffälligen Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen. In dem angegriffenen Transporter befinden sich Spezialwerkzeuge im Wert von mehr als 100.000 Euro, so dass derzeit davon ausgegangen wird, dass die Spezialwerkzeuge das Ziel der Täter waren. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche vor Ort. Eine Strafanzeige wegen versuchtem Diebstahl aus einem Fahrzeug wurde aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die in der vergangenen Nacht in Groß Nemerow und Umgebung auffällige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 entgegen.

Radfahrer stürzt und wird mit Rettungshubschrauber ins Klinikum gebracht

Am 26.08.2019 gegen 13:10 Uhr ist ein Fahrradfahrer auf dem Radweg zwischen Bornmühle und Klein Nemerow so schwer gestürzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden musste.

Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte der 65-jährige Radfahrer alleinbeteiligt an dem steilen Abhang in der 90°-Grad-Kurve mit Schotter als Untergrund. Er wurde durch weitere Mitfahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt.

Der Radfahrer erlitt schwere (Armbruch, mehrere Abschürfungen) aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Zahlreiche Enkeltrick-Versuche

Am Montag, 17.12.2018, meldeten sich zahlreiche falsche Verwandte telefonisch bei Angehörigen und baten um Geld. Insgesamt zeigten zehn Geschädigte bei der Polizei diese Betrugsart an. Viele von ihnen waren aufgrund der Anrufe verängstigt und aufgewühlt.

Die Polizei geht von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus, da sich viele Angerufene gar nicht erst die Mühe machen, den Sachverhalt anzuzeigen. Im besten Fall erkannten sie den Betrug, legten auf und benachrichtigen die Polizei lediglich nicht. Im schlimmsten Fall sind die oft älteren Opfer auf die Masche hereingefallen und setzten uns oder ihre echten Angehörigen aus Scham darüber nicht in Kenntnis.

Am 17.12.18 ist es in der Zeit von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr nur bei Versuchen geblieben. Seniorinnen im Alter zwischen 73 und 89 Jahren wurden sowohl von männlichen als auch von weiblichen angeblichen „Verwandten“ angerufen. Enkel, Neffen, Schwestern und Schwiegertöchter benötigten vornehmlich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte dringend Geld für einen Immobilienerwerb, eine Auktion oder sonstige Notlagen. Ihre Bitten trugen sie in akzentfreiem Hochdeutsch vor. Veränderte Stimmen erklärten sie mit einer Erkältung. Betroffen waren die Ortschaften Groß Nemerow, Woldegk, Neubrandenburg, Jürgenstorf, Waren, Neustrelitz und Röbel. Aber auch in Anklam bat eine „Nichte“ eine 87-jährige Frau um 35.000 EUR für einen Wohnungskauf.

In einem Fall rief ein vermeintlicher Neffe an und bat eine 87-Jährige um Geld. Die Frau hatte kein Geld zur Verfügung und fragte ihn, warum er denn nicht seine Oma um das Geld bittet. Bereitwillig gab sie ihm sogar die Telefonnummer, welche er gerade „nicht zur Hand hatte“. Prompt erhielt auch diese Seniorin einen Anruf des unbekannten Mannes, erkannte den Betrug jedoch.

Die Polizei geht von mobilen Tätergruppen aus dem europäischen Ausland aus. Die geschulten Anrufer sitzen oft in „Callcentern“ und sprechen gutes Deutsch. Die Betrüger erlernen es regelrecht, mit ihren perfiden Maschen auf die betagten Geschädigten einzuwirken und können ihre Opfer einschüchtern. Bei uns halten sich lediglich die Geldabholer auf. Sofern ein potentielles Opfer durch die Anrufer herausgefunden wurde, werden die Abholer informiert und begeben sich zum Übergabeort. Zuvor ist mit den Senioren vereinbart worden, dass nicht der „Enkel“ kommen kann, sondern ein Anwalt oder Notar geschickt wird, dem man vertrauen könne.

Die Telefonnummern haben die Betrüger oft aus dem Telefonbuch. Die Geschädigten sind darin häufig mit ihren alten deutschen Vornamen eingetragen, anhand derer man auf ihr mögliches Alter schließen kann.

Die Polizei bittet die Bevölkerung: Bleiben Sie misstrauisch, geben Sie keine persönlichen Daten an fremde Personen heraus, beenden Sie im Zweifel das Telefonat, geben Sie niemals Ihr Geld an Ihnen fremde Personen und vertrauen Sie sich Angehörigen und der Polizei an.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss zwischen Rowa und Groß Nemerow

Am Donnerstag, 23.08.18, gegen 22:50 Uhr ereignete sich auf der Verbindungsstraße zwischen Rowa und Groß Nemerow ein Verkehrsunfall. Ein 17-jähriger Motorradfahrer kam mit seiner KTM beim Durchfahren einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Beim Versuch, wieder auf die Straße aufzufahren, stürzte der 17-Jährige mit seiner Maschine. Die KTM rutschte anschließend in die rechte Fahrbahnnebenanlage. Aufgrund der Hitze von Motor und Auspuffanlage geriet das trockene Gras in Brand. Daraufhin zog der Verunfallte sein Motorrad aus dem Gefahrenbereich, verständigte die Rettungsleitstelle und diese die Polizei.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Rowa, Groß Nemerow und Burg Stargard waren vor Ort und hatten das brennende Gras schnell gelöscht. Während der Unfallaufnahme wurde bei dem 17-Jährigen Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,52 Promille. Ihm wurde im Klinikum Neubrandenburg eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.
Der 17-Jährige aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erlitt bei dem Unfall nur einige leichte Schürfwunden. An der KTM und der Böschung entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 350 Euro.

Maxim Kowalew Don Kosaken – Groß Nemerow

Im Rahmen ihrer Europatournee 2018/19 gastieren die: Maxim Kowalew Don Kosaken, der Chor für alle Generationen – mit einem festlichen Konzert am 25.08.2018 um 19.30 Uhr in der Ev. Kirche Zachower Straße in Groß Nemerow. Der Chor wird russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie “Abendglocken”, “Stenka Rasin”, „Suliko“ und “ Marusja” fehlen.
Karten-Vorverkauf: * Burg Stargard: Touristinformation * Neubrandenburg: Touristinfo & Ticket-Service * Neustrelitz: Touristinformation, * Abendkasse – Einlass 18.30 h – Karten: VVK 20,-EUR / Abendkasse 23,-EUR