Die wahren Kosten von Lebensmitteln

Was kosten uns Lebensmittel wirklich? Dieser Frage sind Forschende der Universität Greifswald und der Universität Augsburg in einem Praxisprojekt mit der PENNY Markt GmbH nachgegangen. Für dieses haben die Wissenschaftler*innen die ökologischen Folgekosten verschiedener Lebensmittel berechnet. Das Projekt soll den großen Unterschied des Verkaufspreises von Lebensmitteln und deren wirklichen Wert darlegen. Vor allem tierische Produkte schneiden nach den Berechnungen schlecht ab.

Für die Berechnung werden die Faktoren der Treibhausgasemissionen, der reaktiven Stickstoffemissionen, des Energieverbrauchs und der Landnutzungsänderungen, verursacht durch biologische und konventionelle Lebensmittelerzeugung, bepreist. Errechnet werden also die wahren Preise von Lebensmitteln, die nicht nur die Produktionskosten, sondern auch ökologische und soziale Folgekosten, welche während der landwirtschaftlichen Produktion anfallen, abdecken.

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Neuer Termin für den Mecklenburg-Vorpommern-Tag steht fest

Der Mecklenburg-Vorpommern-Tag hat einen neuen Termin und findet nunmehr am Wochenende vom 4. bis 6. Juni 2021 in der Hansestadt Greifswald statt.

Das Landesfest war bislang für das Wochenende vom 18. bis 20. September 2020 geplant und wird verschoben. Die Stadtverwaltung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald als Gastgeberin und das Land Mecklenburg-Vorpommern als Veranstalter setzen mit dem neuen Termin auf die Strahlkraft des Mecklenburg-Vorpommern-Tages auch im kommenden Jahr.

Das große Landesfest, zu dem mehrere zehntausend Besucherinnen und Besucher erwartet werden, kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Partner und Unterstützer des Festes wurden bzw. werden über den neuen Termin informiert und sind herzlich eingeladen, sich in die weitergehenden Planungen einzubringen.

Baustelle Sperrung der Anschlussstelle A20 Greifswald

Im Zeitraum 29.06.2020 bis 31.08.2020 wird die Anschlussstelle Greifswald der A20 aufgrund der Bauarbeiten auf der B 109 gesperrt. Es ist keine Auf- und Abfahrt möglich.

Die Umleitung wird über die Anschlussstelle Gützkow unter Nutzung der Bedarfsumleitung U 26 geführt. Im Bereich der Anschlussstelle gibt es auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h.

Virtuelle Klassenräumen

Das Rechenzentrum der Universität Greifswald unterstützt ab sofort Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Onlineunterricht. Im Rahmen einer Amtshilfe wird das System BigBlueButton kostenfrei zur Nutzung bereitgestellt, um die derzeitig schwierige Lehr- und Lernsituation zu verbessern. Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald hat dieses Angebot bereits angenommen und nutzt das System für den virtuellen Unterricht.

Zu Beginn des Sommersemesters hatte das Universitätsrechenzentrum Greifswald (URZ) eine neue Infrastruktur für den Onlinelehrbetrieb bereitgestellt. So konnte trotz der Kontaktbeschränkungen der Lehrbetrieb digital abgesichert werden. Die einzige technische Voraussetzung ist, dass eine teilnehmende Schule Moodle als Lernplattform betreibt. Sofern diese vorhanden ist, wird die Moodle-Installation der Schule einfach mit den virtuellen Hörsälen/Klassenräumen der Universität Greifswald verbunden.

Interessierte Schulen könne sich bei Interesse per E-Mail an urz@uni-greifswald.de an das Universitätsrechenzentrum Greifswald wenden. Das Angebot zur Nutzung von BigBlueButton kann solange aufrechterhalten werden, wie Kapazitäten zur Verfügung stehen und der universitäre Lehrbetrieb nicht gefährdet ist.

Virtueller Hochschulinfotag

Vom heimischen Sofa aus in den Live-Chat zum Grundschullehramt einklicken, in einer Online-Networking-Lounge mit Studierenden ins Gespräch kommen und Uni-Führungen genießen: Das ist beim ersten virtuellen Hochschulinfotag der Universität Greifswald möglich. Dieser findet am 28. Mai 2020 von 14:00 bis 18:00 Uhr statt.

Zum ersten Mal öffnet die Universität Greifswald virtuelle Hörsaaltüren für alle Studieninteressierten, Eltern und Lehrer*innen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurde der Hochschulinformationstag als Online-Erlebnis organisiert. Interessierte können sich kostenlos und ortsunabhängig über ein Studium in Greifswald informieren.

Über 90 Studiengänge präsentieren sich. Die Fachbereiche geben in On-Demand Videovorträgen und einer Mediathek Einblicke in ihre Institute und Studienangebote. In Live-Chats an mehr als zehn virtuellen Informationsständen und einer digitalen Networking-Lounge haben Besucher/innen die Möglichkeit, zu allen Fragen rund um ein Studium an der Universität Greifswald mit Fachvertreter*innen in Kontakt zu treten.

Das vollständige Programm sowie den Link zur Anmeldung gibt es unter www.uni-greifswald.de/hochschulinformationstage. Die kostenfreie Registrierung ist bis zum Ende der Veranstaltung jederzeit – auch spontan – möglich. Ausführlich vorgestellt werden an dem Tag erstmals auch neue Studienangebote, die zum Wintersemester 2020/2021 an der Universität Greifswald starten, wie „Grundschullehramt“ oder das Beifach „Bilinguales Lehren und Lernen“. Auch Studierende der Universität und Interessenten für einen Masterstudiengang finden ein umfangreiches Informationsangebot im Rahmen des Online-Events.

Versammlungen im Bereich des PP Neubrandenburg

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg fanden am gestrigen Montag (11.05.2020) in den drei Landkreisen insgesamt sieben Versammlungen statt, zu denen zuvor über soziale Netzwerke aufgerufen worden war. Die Versammlungen wurden als „Montagsspaziergang“ bzw. „Abendspaziergang“ deklariert und hatten die bestehenden Corona-Schutzverordnungen zum Thema.

In Demmin nahmen etwa 100, in Neubrandenburg etwa 200, in Malchow 25, in Waren 50, in Neustrelitz zehn, in Greifswald 13 und in Stralsund 30 Personen an den Versammlungen teil. Die Teilnehmer der Versammlungen kamen aus den unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Lagern und waren nicht klar zueinander abgrenzbar. Teilweise handelte es sich um Familien mit Kindern. Nur eine der Versammlungen (Demmin) war zuvor angemeldet worden. Ein Verantwortlicher oder Versammlungsleiter gab sich lediglich in Demmin zu erkennen.

Die sogenannten Spaziergänge begannen gegen 19:00 Uhr größtenteils in den Innenstädten und dauerten im Durchschnitt etwa eine Stunde. Durch die Teilnehmer wurden keine Plakate mitgeführt oder Reden gehalten. Die Teilnehmer wurden an allen Orten von Funkstreifenwagenbesatzungen begleitet. Dabei wurden nach bisheriger Einschätzung keine Verstöße gegen die vorgeschriebenen Abstandsregelungen festgestellt. Die Versammlungsteilnehmer verhielten sich friedlich und kooperativ. Ein polizeiliches Einschreiten war in keinem Fall erforderlich.

Bei der größten Versammlung in Neubrandenburg nahmen etwa 200 Personen teil. Der Aufruf in den sozialen Netzwerken war vielfach geteilt worden. Zehn Beamte schützen die Versammlung. Die Teilnehmer begaben sich vom Marktplatz über den Friedrich-Engels-Ring wieder zurück zum Marktplatz. Den Versammlungsteilnehmern setzten sich auf der Aufzugsstrecke eine 21-jährige deutsche Frau und zwei deutsche Männer (42 und 24 Jahre alt) in den Weg. Daraufhin wurde die Frau von drei bisher unbekannten Männern bespuckt und getreten. Sie wurde leicht verletzt. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.

In den sozialen Netzwerken wird häufig die Frage gestellt, warum die Polizei die Versammlungen nicht aufgelöst hat, obwohl diese nicht angemeldet waren. Für Versammlungen sind originär die Versammlungsbehörden der Landkreise zuständig, deren Vertreter teilweise auch vor Ort waren. Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht und genießt nach Artikel 8 des Grundgesetzes einen besonderen Schutz. Die eingesetzten Kräfte wägten in allen Orten dieses hohe Recht auf freie Meinungsäußerung ab und wahrten die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit. Das Nichtanmelden einer Versammlung führt nicht automatisch zu deren Auflösung. Die Versammlungen in allen sieben Orten verliefen friedlich und ohne Störungen. Die Durchführung einer nicht angemeldeten Versammlung ist gemäß § 26 Nr. 2 Versammlungsgesetz straf- bzw. bußgeldbewährt. Entsprechende Anzeigen gegen Unbekannt werden erstattet.

In den kommenden Tagen werden sich die Polizeiinspektionen Anklam, Stralsund und Neubrandenburg mit den örtlich zuständigen Versammlungsbehörden besprechen und abstimmen, wie künftige Versammlungen möglichst sicher und unter Einhaltung der Corona-Schutz-Verordnung durchgeführt werden können.

Die Polizei achtet das Grundrecht der Versammlungsfreiheit als ein hohes Gut. Sie möchte an Verantwortliche appellieren, Versammlungen spätestens 48 Stunden vor der Bekanntgabe bei der zuständigen Versammlungsbehörde anzumelden. Dies ermöglicht der Polizei, den erforderlichen Schutz der Versammlungsteilnehmer, zum Beispiel durch verkehrslenkende Maßnahmen und Begleitung, zu gewährleisten, etwaige Gefährdungen auszuschließen und mit dem Versammlungsleiter vor Ort in kooperativen Gesprächen die sichere Durchführung der Versammlung zu erörtern.

Nordischer Klang digital

Die nordischen Kulturtage in Greifswald finden vom 8. bis 16. Mai 2020 online statt

Die Veranstalter laden alle herzlich ein, Festival-Flair vom Sofa aus zu genießen – Das Greifswalder Nordeuropa-Festival wurde kurzerhand ins Internet verlegt und findet online statt!

Wer in diesem Frühling nicht auf nordische Festival-Eindrücke verzichten möchte, kann sich entlang des eigentlichen Festivalzeitplans durch unsere Beiträge klicken. Dank der großzügigen Unterstützung unserer Förderer und Partner, dank des Engagements des Klang-Teams und der kurzfristigen Bereitschaft vieler unserer diesjährigen Künstler/innen ist es gelungen, ein umfangreiches Online-Programm auf die Beine zu stellen. Es enthält neben Beiträgen auf dem Klang-Blog auch Wohnzimmerkonzerte. Die Veranstalter freuen sich u.a. auf Interviews, Portraits der Veranstaltungsorte, Podcasts, Fotostrecken, nordische Kochrezepte (Stichwort Kulinarischer Klang), und Konzerte per Videopremiere auf dem YouTube-Kanal des Festivals.

Das Festival steht unter der Schirmherrschaft der dänischen Kulturministerin Joy Mogensen und der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig. Gemeinsam wird das Deutsch-Dänische kulturelle Freundschaftsjahr gefeiert! Besuchen Sie gern unsere Homepage. Auf dem Klang-Blog finden Sie die Beiträge und Hinweise, in der Online-Programm-Übersicht können Sie stöbern und sich Ihre Highlights heraussuchen.

Die Videopremieren finden auf unserem YouTube-Kanal statt. Wenn Sie mögen, folgen Sie uns auf Instagram, Twitter und Facebook und verpassen keine unserer Aktionen. Das Klang-Team freut sich über Ihren Besuch und hofft, dass der virtuelle Nordische Klang Ihre Wohnzimmer zum Klingen bringt!