Drei Hochschulen – eine gemeinsame Party: Am 8. April startet erstmals eine hochschulübergreifende digitale Ersti-Party

Drei Hochschulen – drei Dancefloors: Am 8. April startet ab 20:00 Uhr die digitale Erstsemesterparty des Gründungsverbunds StartUP NORD°OST°. Die Gründungsagenturen der drei Hochschulen Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund sowie die studentische Initiative Gründungswerft e. V. laden zur digitalen „Ersti-Party“ ein. Mit dabei sind DJs aus allen drei Standorten, die ihre Moves in die WG-Küchen und Wohnzimmer der Studierenden streamen werden.

Die Aktion soll trotz pandemiebedingter Absage aller Veranstaltungen den Studierenden gegenseitiges Kennenlernen und Vernetzen erleichtern und über die Absagen der traditionellen Erstsemesterparties etwas hinwegtrösten. Über den Zugang www.festival-nordost.de können sich alle Interessierten in die Digitalparty einloggen; bis mindestens 24 Uhr werden die DJs ihre Musik bereitstellen.

Die Partygänger können während der Aktion durchgängig mit den DJs und anderen Gästen interagieren und medial die Region, die Verbundpartner von StartUP NORD°OST° und die regionale Startup Szene entdecken. StartUP NORD°OST° ist ein Verbund aus den Hochschulen in Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund sowie der WITENO GmbH und der Sparkasse Vorpommern. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms EXIST-Potentiale gefördert. Ziel ist es, gemeinsam die Zahl von Gründungen aus der Wissenschaft zu erhöhen und so Studierenden bzw. Wissenschaftlern eine zusätzliche Karriereperspektive in der Region zu ermöglichen.

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche über Messengerdienst: ´Hallo Mama, ich habe eine neue Handynummer´

Ein Ehepaar aus der Nähe von Greifswald (57 und 62 Jahre) erstatte am Dienstag (16.03.2021) Anzeige bei der Polizei, weil sie Opfer eines Betruges wurden. Die Dame erhielt über den Messengerdienst „WhatsApp“ eine Nachricht von einer unbekannten Telefonnummer und einer unbekannten Person, die sich als ihre Tochter ausgab.

Mit den Worten „Hallo Mama, ich habe eine neue Telefonnummer. Handy und SIM ist kaputt. Ich ließ das Handy fallen und ein Auto fuhr darüber. Die alte Nummer kann entfernt werden“ und weiteren Nachrichten konnte der unbekannte Täter ihr Vertrauen gewinnen. In einer weiteren Nachricht wurde auch von einer offenen Rechnung über mehr als 2.000 Euro berichtet. Aufgrund des zerstörten Handys und des nun nicht mehr zur Verfügung stehenden Internetbankings hätte die angebliche Tochter keine Möglichkeit mehr gehabt, das Geld selbst zu überweisen. Schnell wurde die Bitte geäußert, dass die Mutter den Betrag überweisen soll. Sie hätte das Geld schnellstmöglich zurückbekommen.

Die 57-jährige Frau war zunächst misstrauisch und wollte wissen, wofür das Geld sei. Die angebliche Tochter gab aber zu verstehen, dass sie sich keine Sorgen machen soll und es sich um eine alte Rechnung handele. Hinzu kam, dass die Rechnung zeitnah bezahlt werden müsste. Der Täter übte somit zusätzlichen Druck aus. Schlussendlich gelang es dem Betrüger, die Frau dazu zu bewegen, das Geld von ihrem Ehemann überweisen zu lassen. Durch ein Überweisungslimit konnte jedoch nur ein Teil des Betrages sofort überwiesen werden. Der Rest sollte in den kommenden Tagen folgen.

Durch das professionelle Handeln des Täters ging das Ehepaar von eine Kommunikation mit der echten Tochter und nicht von einem Betrug aus. Nachdem der Ehemann am darauffolgenden Tag mit der wirklichen Tochter telefonierte, flog der Betrug schlussendlich auf.

Vor allem in den letzten Wochen ist diese neue Betrugsmasche in einzelnen Teilen von Deutschland bekannt geworden. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist dies der erste registrierte Fall.

Die Polizei rät daher: sollten Sie eine solche oder ähnliche Nachricht erhalten, seien Sie misstrauisch. Rufen Sie die betreffende Person (z. B. Tochter oder Sohn) an und vergewissern Sie sich. Stellen Sie persönliche Fragen, die nur von der betreffenden Person beantwortet werden können. Sollten Zweifel bestehen, melden Sie den Vorfall der Polizei. Sollte bereits Geld überwiesen worden sein, setzen Sie sich umgehend mit der Bank und der Polizei in Verbindung.

Alle genannten Personen, außer der oder die unbekannten Täter, sind deutsche Staatsangehörige.

Letztendlich sinnlose Flucht mittels Verfolgungsjagd vor der Polizei

Am Montagabend, 15.03.2021, um 22:18 Uhr meldete eine Greifswalder Funkstreife einen flüchtenden PKW auf der L35 aus Richtung Greifswald in Richtung Jarmen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der Fahrer eines PKW Seat entzog sich mit ca. 200 km/h einer Kontrolle durch die Polizei.

Kurz vor der Anschlussstelle der A20 Gützkow hatten die verfolgenden Polizeibeamten das flüchtende Fahrzeug aus den Augen verloren. Zunächst gelang es nicht, das Fahrzeug im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festzustellen.

Am 16.03.2021 gegen 00:15 Uhr bemerkten Streifenbeamte des Polizeireviers Friedland den gesuchten PKW Seat auf der B 198 am Ortsausgang Woldegk, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Als der Fahrer des PKW die Beamten bemerkte flüchtete er erneut mit sehr hoher Geschwindigkeit. Diesmal raste er auf der B 198 von Woldegk aus in Richtung Prenzlau im Land Brandenburg.

Der Sichtkontakt brach dieses Mal auf Höhe der Ortschaft Wolfshagen ab. Die Polizei des Landes Brandenburg wurde in die Fahndung einbezogen. Weiterhin befanden sich Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und die Bundespolizei zur Fahndung im Einsatz. Polizeibeamte des Landes Brandenburg stellten dann kurz vor Prenzlau, an der Abfahrt Klinkow, den gesuchten PKW Seat fest. Dieser war verlassen worden und vom Fahrer fehlte jede Spur.

Nachdem vor Ort mehrere Polizeikräfte zur Suche zusammengezogen wurden, kam eine männliche Person auf die Beamten zu. Es handelte sich um den Fahrzeughalter, einen 31-jährigen Mann aus Greifswald.

Der PKW wurde zur Spurensicherung sichergestellt, der 31-Jährige nach Anklam gebracht, um auch an seinen Sachen Spuren zu sichern. Für sein rücksichtsloses und verkehrswidriges Verhalten muss er sich jetzt strafrechtlich verantworten. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Führerschein des jungen Mannes wurde sichergestellt.

Zwei Dieseldiebe können nach Bürgerhinweis gestellt werden

Am Mittwoch, 09.12.2020, gegen 02:00 Uhr rief ein aufmerksamer Hinweisgeber die Polizei, als er an einer Baustelle an der A 20 nahe Strasburg zwei Personen beim Dieseldiebstahl beobachtete. Er konnte außerdem ein dazugehöriges Fahrzeug mit Greifswalder Kennzeichen erkennen, mit denen die zwei unbekannten Tatverdächtigen in Fahrtrichtung Rostock/Lübeck flüchteten.

Durch Beamte der Einsatzleitstelle Neubrandenburg erfolgte umgehend eine Information an die Beamten der umliegenden Polizei(haupt)reviere.
Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Altentreptow bestätigten bei ihrem Eintreffen am Tatort zunächst einen versuchten Dieseldiebstahl. Es wurden ein LKW und ein auf dessen Ladefläche befindlicher Kompressor festgestellt, dessen Tankdeckel durch unbekannte Täter geöffnet wurde. Zudem stellten die Beamten auf der Fahrbahn im Bereich des geöffneten LKW-Tankdeckels einen Dieselfleck fest.

Zur Fahndung eingesetzte Beamte des Polizeihauptrevieres Greifswald gelang es kurze Zeit später, das beschriebene Fahrzeug mit dem besagten Kennzeichen auf der L35 nahe der Abfahrt Dargelin einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Im Rahmen der Kontrolle konnten die Beamten neben dem auffälligen Dieselgeruch keine weiteren Hinweise auf eine Täterschaft erkennen, um weitere polizeiliche Maßnahmen gegen die beiden 20- und 22-jährigen Deutschen einzuleiten. Dementsprechend wurden sie anschließend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Am Mittwochvormittag wurde bei erneuter Prüfung des Tatortes festgestellt, dass es doch zum Diebstahl von 150 Litern Diesel gekommen ist. Die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen wegen des Diebstahls dauern weiter an.

„Stapellauf“ für Gründungsinitiative StartUP NORD°OST°

Mit einem symbolischen „Stapellauf“ am 26.11.2020 hat das Gründungsnetzwerk der Wissenschaftsregion NordOst die Segel gesetzt. Im Rahmen einer digitalen Auftaktveranstaltung in der Alten Mensa in Greifswald wurde die Initiative „StartUP NORD°OST°“ offiziell gestartet.

Hinter dem Projekt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms EXIST-Potentiale gefördert wird, steht ein Verbund der Hochschulen in Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund. Das Ziel ist, gemeinsam die Zahl von Gründungen aus der Wissenschaft zu erhöhen und so Studierenden bzw. Wissenschaftlern eine zusätzliche Karriereperspektive in der Region zu ermöglichen. StartUP NORD°OST° wird Studierenden und Forschenden an den Hochschulen und den Wissenschaftseinrichtungen der Region künftig praktische Hilfestellung bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen sowie dem Transfer von Forschungsergebnissen in Unternehmensgründungen leisten. Insbesondere innovative technologie- und wissensbasierte Ideen sollen in den Genuss von Beratungsleistungen, Coachings und weiterer Unterstützungen der Verbundpartner kommen.

„Da StartUP NORD°OST° auf die Wissenschaftsregion NordOst in Mecklenburg-Vorpommern fokussiert ist, war das Bild des ‚Stapellaufs‘ für unseren Projektauftakt schon naheliegend“, erklärte Steve Wendland, Leiter Gründungsberatung von StartUP NORD°OST° an der Universität Greifswald. „Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wirtschaft und der Wissenschaft werden wir den Gründerinnen und Gründern unserer Region die Unterstützung zukommen lassen, die sie für die ‚Fahrt‘ durch die Tücken und Untiefen einer komplexen Unternehmensgründung benötigen“, ergänzt Wendland. Als besonderen Vorteil sieht Steve Wendland die Bündelung der Kompetenzen der drei Hochschulen, die hochschulübergreifende Startup-Vorhaben und interdisziplinäre Gründungsteams ermöglicht.

Kontaktbüros der Gründungsinitiative StartUP NORD°OST gibt es an allen drei Hochschulen. Die Coaches stehen den Studierenden und Wissenschaftlern ab sofort zur Verfügung. „Ich freue mich sehr, dass unsere gemeinsame Gründungsinitiative StartUP NORD°OST° nun endlich startet und unsere Absolventen und Hochschulangehörigen für das Thema Unternehmensgründung sensibilisiert, qualifiziert und bei der Realisierung ihrer Gründung individuell begleitet“, so Professor Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg.

Auch Professorin Petra Maier, Rektorin der Hochschule Stralsund sieht in der praktischen, hochschulübergreifenden Gründungsbegleitung die Chance, einen substantiellen Beitrag zur Entwicklung des östlichen Mecklenburg-Vorpommerns zu leisten. „Wir haben so viele junge, kreative und hochqualifizierte Absolventen an unseren Hochschulen, die mit ihren Ideen für innovative Produkte und Dienstleistungen zu einer dynamischen und international wettbewerbsfähigen Wirtschaft in unserer Region beitragen können. Diese Akademiker wollen wir nun mit unserer StartUP NORD°OST° zum Gründen ermutigen, notwendige Unterstützung geben und durch zusätzliche Impulse den Gründungs- und Unternehmungsgeist in unserer Region stärken.“

Als Rektorin der Universität Greifswald ist Professorin Johanna Weber überzeugt von der großen Bedeutung der Initiative für die Region: „Das östliche Mecklenburg-Vorpommern braucht dringend junge Menschen, die ihre Ideen hier verwirklichen. Es freut mich, dass wir Strukturen geschaffen haben, die bundesweit konkurrenzfähig sind. Das wird im Land und darüber hinaus wahrgenommen!“.

IHK-Ausbildungsbotschafter Mittwoch und Freitag dieser Woche im Einsatz

IHK-Ausbildungsbotschafter sind in dieser Woche zum Thema „Karriere dank Lehre“ an zwei Tagen im Einsatz – virtuell und persönlich. Am Mittwoch, dem 18. November, wollen sie und die IHK in einer gemeinsamen Online-Konferenz mit einer achten Klasse des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Greifswald in den Austausch zu den Themen Schülerpraktika, Berufsausbildung und zur höherqualifizierenden Berufsbildung zum Bachelor und Master Professional treten.

Die Ausbildungsbotschafter werden dabei nicht nur über ihre Ausbildungsberufe und ihre Ausbildungsbetriebe berichten, sondern auch ihren ganz persönlichen Weg zur Ausbildung vorstellen. Ziel ist es, Schüler/-innen bereits weit vor dem Schulabschluss über berufliche Karrieremöglichkeiten und mögliche Schülerpraktika in der Region zu informieren. Besonderheit: Nicht nur Ausbildungsbotschafter und IHK führen die Veranstaltung vom Arbeitsplatz aus – auch die Schüler/-innen sind zurzeit teilweise im Home-Schooling. Moderiert wird die Veranstaltung durch Lehrer des Humboldt-Gymnasium.

Unter Leitung des Berufsorientierungs-Kontaktlehrers des Carolinums Neustrelitz findet am 20. November der Projekttag „SCHULE-Beruf-Leben“ unter Pandemie-Bedingungen statt. IHK-Ausbildungsbotschafter informieren an diesem Tag persönlich zu Ausbildungsbetrieben der Region, Schülerpraktika und zur „Karriere dank Lehre!“ in der Region.

IHK-Ausbildungsbotschafter sind Auszubildende im zweiten oder dritten Lehrjahr bzw. junge Facharbeiter im Alter bis 25 Jahre. Sie informieren in Schulen oder auf Veranstaltungen als Experten ihres Berufs über ihre persönlichen Erfahrungen vor und während ihrer Berufsausbildung und den Karrierechancen mit der beruflichen Bildung. Sie berichten zudem über ihre persönlichen Erfahrungen, die sie auf dem Weg in und während ihrer Ausbildung gesammelt haben und geben Einblicke in den Ausbildungsalltag in ihrem Unternehmen und der Berufsschule.

Während der beiden Aktionstage werden IHK-Ausbildungsbotschafter der Unternehmen

  • Webasto Thermo & Comfort SE Neubrandenburg,
  • Stadtwerke Neustrelitz GmbH,
  • Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH,
  • Neubrandenburger Stadtwerke GmbH,
  • Stadtwerke Greifswald GmbH und des
  • DAK-Regionalzentrums Greifswald

gemeinsam mit Lehrern des Alexander-von Humboldt-Gymnasiums Greifswald und des Carolinums Neustrelitz im Einsatz sein.

Interessenten am Einsatz von IHK-Ausbildungsbotschaftern in Schulen – persönlich oder auch virtuell – können sich in der IHK unter Tel: 0395 5597 414 oder per E-Mail an Gesina Seyfert: gesina.seyfert(at)neubrandenburg.ihk(dot)de wenden.

Die wahren Kosten von Lebensmitteln

Was kosten uns Lebensmittel wirklich? Dieser Frage sind Forschende der Universität Greifswald und der Universität Augsburg in einem Praxisprojekt mit der PENNY Markt GmbH nachgegangen. Für dieses haben die Wissenschaftler*innen die ökologischen Folgekosten verschiedener Lebensmittel berechnet. Das Projekt soll den großen Unterschied des Verkaufspreises von Lebensmitteln und deren wirklichen Wert darlegen. Vor allem tierische Produkte schneiden nach den Berechnungen schlecht ab.

Für die Berechnung werden die Faktoren der Treibhausgasemissionen, der reaktiven Stickstoffemissionen, des Energieverbrauchs und der Landnutzungsänderungen, verursacht durch biologische und konventionelle Lebensmittelerzeugung, bepreist. Errechnet werden also die wahren Preise von Lebensmitteln, die nicht nur die Produktionskosten, sondern auch ökologische und soziale Folgekosten, welche während der landwirtschaftlichen Produktion anfallen, abdecken.

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