Graffiti-Sprayer konnte dank Zeugenhinweis gestellt werden

Am Donnerstagabend, 08.04.2021, gegen 21:15 Uhr wurde den Beamten des Polizeireviers Friedland eine Sachbeschädigung durch Graffiti in der Molkereistraße in Friedland gemeldet. Nach Angaben des Hinweisgebers hat er beobachtet, wie eine männliche Person die Wand der ehemaligen Zuckerfabrik besprüht. Er konnte auch eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben.

Bei der Anfahrt stellten die Beamten eine männliche Person auf dem Marktplatz fest, auf die die beschriebene Personenbeschreibung passte. Der polizeibekannte 17-jährige Deutsche ging zunächst weiter und versuchte, die Beamten zu ignorieren. Nach mehrmaligem Ansprechen blieb der 17-Jährige stehen und legte seinen Rucksack ab. Dabei vernahmen die Beamten das Geräusch einer leeren Spraydose im Rucksack. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten eine fast leere rote Spraydose fest. Die gleiche Farbe befand sich zudem an den Händen des 17-Jährigen.

Nach der Belehrung und vergeblichen Versuchen nach Ausreden, gab der 17-Jährige die Sachbeschädigungen zu. Er nannte und zeigte den Beamten in der Folge weitere Orte, die er am gleichen Abend besprüht hat. Dabei handelt es sich um die Hauswände der Grundschule, der Alten Wassermühle und eines Einfamilienhauses in der Rudolf-Breitscheid-Straße sowie um die Steinmauer der alten Zuckerfabrik. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht genau beziffert werden, wird aber mehrere Hundert Euro betragen.

Nach der Sicherstellung der Spraydose wurde der 17-jährige Friedländer aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungsdelikte wurden durch die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland aufgenommen. An dieser Stelle bedankt sich die Polizei bei dem aufmerksamen Hinweisgeber für die zeitnahe und detailreiche Mitteilung der Beobachtungen!

Drei jugendliche Sprayer festgestellt – Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen

Am Dienstag, 16.12.2020, gegen 22:15 Uhr fiel den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg im Rahmen ihrer Streifentätigkeit eine dreiköpfige Personengruppe in der Johannesstraße auf. Die drei Jugendlichen saßen an der Unterführung der Demminer Straße und hatten neben sich stehend mehrere Farbspraydosen. Bei der anschließenden Personenüberprüfung konnten die Beamten bei den drei 16-jährigen deutschen Jugendlichen Farbreste an den Händen sowie an den Farbdosen erkennen.

Daraufhin haben die Beamten die unmittelbare Umgebung überprüft und dabei ein frisch gesprühtes Graffiti an der neuen Schallschutzwand an der Auffahrrampe der Johannesstaße zur Demminer Straße festgestellt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben vor Ort Spuren gesichert sowie die Beweismittel sichergestellt. Anschließend wurden die Jugendlichen zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht und dort an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Ermittlungen gegen die drei 16-jährigen Tatverdächtigen wegen der gemeinschädlichen Sachbeschädigung auf öffentlichen Plätzen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Graffitisprayer durch Zeugenhinweis gestellt

Am Freitagabend, 11.12.2020, wurde die Polizei gegen 21:15 Uhr durch aufmerksame Bürger darüber informiert, dass sie derzeit 2 Personen beobachten, die diverse Graffiti auf eine Hauswand und auf Stromkästen sprühten. Durch die engagierten Bürger konnte eine gute Personenbeschreibung abgegeben werden.

Da sich die Zeugen im ständigen Kontakt mit der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg befanden, konnten Polizeikräfte herangeführt werden und zwei männliche deutsche Tatverdächtige durch die sofort eingesetzten Beamten im Rahmen einer Sofortfahndung in der Wilhelm-Külz-Straße gestellt werden. Die 15- und 16-jährigen jugendlichen Tatverdächtigen hatten unter anderem diverse Spraydosen in ihren Rucksäcken.

Mithilfe der Zeugen konnten weitere Graffitis im Nahbereich identifiziert werden, die augenscheinlich unmittelbar zuvor angebracht wurden. Eine Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden Jugendlichen müssen sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten.

Herbstferien bei den Jungen Künsten

Schwertschwingender-Keramik-Schneider oder Photoshoppender-Grafitti-Rockstar?
Kreative Herbstferien im Haus der jungen Künste

Ob mit dem Degen, mit der Nähmaschine, mit der Sprühdose, mit der E-Gitarre oder mit einem feuchten Batzen Ton in der Hand – in den Herbstferien können sich Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 27 Jahren in der Jugendkunstschule Neubrandenburg kreativ austoben.

Im „Haus der jungen Künste“ an der Hochstraße 13 in der Neubrandenburger Oststadt werden Kurse und Projekte zu verschiedenen Themen angeboten. Den Auftakt bilden die drei Kurse „Theaterfechten“, „Graffiti – Workshop (2 Tage)“ und „Glitzer-Glotzie-Kuscheltiere nähen“, die jeweils am Montag, den 5. Oktober um 10 Uhr beginnen (der Fechtkurs findet am Einsteingymnasium statt).

Am Dienstag und Mittwoch (6./7. Oktober) finden in der Jugendkunstschule die Ehrenamtstage statt. Unter Anleitung von Ehrenamtlichen können von 9 bis 16 Uhr kostenlos „Filztiere und Handytaschen“ und einen Tag später „Makramee-Armbänder und Taschen“ gestaltet werden.

Wer gerne mit den Händen arbeitet, es aber lieber etwas erdiger mag, der findet in der „Offenen Keramikwerkstatt“ am Donnerstag, den 8. Oktober dazu Gelegenheit. Und wer seine Keramik nicht nur formen sondern auch bemalen will, dem steht dazu die Keramikmalwerkstatt am Dienstag, den 6. Oktober und am Freitag, den 9. Oktober offen. Die Keramikkurse finden jeweils von 14 bis 18 Uhr in den Räumen des Fachbereichs Keramik am Juri-Gagarin-Ring 35 statt.

Bandluft schnuppern? Kinder und Jugendliche, die ein Instrument spielen, haben in den Herbstferien die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen jungen Musikern vom Bandleben echter Rock- und Popstars zu kosten. Gemeinsames Proben und Jammen steht auf dem Programm und zwar am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr. Und es hat Zoom gemacht…

Am Donnerstag, den 8. Oktober und am darauffolgenden Freitag wird es etwas technischer. Wer „Von der Pike auf Fotografieren lernen“ will, kann sich für den gleichnamigen Kurs anmelden. Erste Schritte mit der digitalen Spiegelreflexkamera aber auch Tricks und Kniffe für richtig gute Handyfotos sind Inhalte dieses Kurses. Ergänzt durch eine Einführung in das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, entsteht in diesen zwei Tagen ein Plakat, dass man sich im eigenen Zimmer aufhängen kann.

Bei dieser Fülle an spannenden Kursen ist für jeden kreativen Kopf etwas dabei. Wer die Fachbereiche im Vorfeld kennenlernen möchte, kann gern auch in den offenen Werkstätten vorbei schauen. Anmeldungen und weitere Informationen sind unter www.junge-kuenste.de zu finden oder telefonisch unter: 0395 77824822

Graffitisprayer konnte nach Bürgerhinweis gestellt werden

Am Donnerstagnachmittag, 27.08.2020, gegen 14:15 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg von einem aufmerksamen Hinweisgeber die Information, dass er zwei Personen beobachtet, die eine Brücke zwischen dem Gobenowsee und dem Klenzsee (bei Wustrow) besprühen.

Diese zwei Jugendlichen konnte der Hinweisgeber sehr detailliert beschreiben. Er teilte mit, dass beide mit einem Kanu an den rechten Brückenausleger der Brücke aus Richtung Wustrow in Richtung Canow gefahren und auf die dortige Holzplattform ausgestiegen sind. In der Folge hat einer der Jugendlichen mit einer lilafarbenen Spraydose Buchstaben an den Brückenausleger gesprüht. Anschließend sind beide Jugendlichen wieder in das Kanu gestiegen und in Richtung Wustrow weitergepaddelt.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz sind zu der nahegelegenen Kanustation in Wustrow gefahren. Auf Grund der sehr detaillierten Personenbeschreibung konnten die Beamten die beiden Tatverdächtigen, zwei 19-jährige deutsche Urlauber aus Thüringen, schnell ausfindig machen. Einer der beiden gab die Tat sofort zu, machte aber keine weiteren Angaben zur Motivation.

Nach Feststellung der Personalien wurden die 19-Jährigen aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen zu der Sachbeschädigung wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz aufgenommen. Der entstandene Schaden an dem Brückenausleger beträgt ca. 500 Euro.

Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei dem aufmerksamen Zeugen für die schnelle und sehr detaillierte Information.

Street Art passt in kein Museum / Fotokunst, Malerei und Graffiti auf dem Boulevard

Ab dem 4. Juli 2020 präsentieren sich auf dem Neubrandenburger Boulevard Graffitikünstler, Maler und Fotografen in einer besonderen Form der „Street-Art-Ausstellung“. Hierzu werden auf der Turmstraße mehrere Street-Art-Wände aufgestellt, die künstlerisch gestaltet wurden.

Drei Flächen bleiben für die Besucher reserviert: Hier kann sich am 4. Juli von 10 bis 16 Uhr unter künstlerischer Anleitung jeder ausprobieren, der Spaß an Farbe und Gestaltung hat. Jeden Samstag im Juli gibt es außerdem Live-Musik mit Marshall und Bert Wenndorff.

Corona, Baustelle, Baumfällungen – der Neubrandenburger Boulevard macht harte Zeiten durch. Umso wichtiger ist es, ihn mit Inspiration zu beleben. Das eigene Umfeld auf kreative Weise mitzugestalten ist eine Idee, die sich besonders in der Straßenkunst widerspiegelt: Kunst für Jedermann, die unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt.

Dass die Neubrandenburger ein durchaus kunstsinniger und kunstkritischer Menschenschlag sind, bewiesen sie bereits bei der viel diskutierten Schaufenster-Kunstausstellung. Angeregt durch den großen Zuspruch und auf der Suche nach attraktiven Angeboten für Einheimische und Urlaubsgäste entwickelte sich die Idee für eine Ausstellung im öffentlichen Raum.

Teilnehmende Künstler sind unter anderem: Bernd Lasdin, T.J.F. Rauch, Thomas Oppermann, Steffen Peter, Heiko Kühl, Paul Raddatz, Tom Wollenberg, Master Dee, Felix Gest, Christian Heim, Denis Steinborn.