Vollsperrungen nach Verkehrsunfällen

Am Dienstagmorgen, 29.12.2020, ereigneten sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zwei glättebedingte Verkehrsunfälle, die Vollsperrungen von Bundesstraßen zur Folge hatten.

Gegen 05:00 Uhr ist es auf der B 198 nahe Canzow zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten LKW gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 37-jährige ukrainische Fahrzeugführer eines LKW samt Anhängers die B 198 zwischen Hinrichshagen und Canzow, als er im Kurvenbereich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit bei vorhandener Straßenglätte nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der LKW kam auf dem Dach liegend neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde durch den Verkehrsunfall nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 85.000 EUR.

Die Bergung des Fahrzeuggespanns dauerte von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr an, weshalb die B 198 auf Höhe der Unfallstelle mehrere Stunden voll gesperrt war. Die Vollsperrung musste auch im Anschluss an die Bergung aufrechterhalten werden, da die Fahrbahn durch eine angeforderte Spezialfirma gereinigt werden musste.

Ein weiterer Unfall mit einem alleinbeteiligten LKW samt Anhänger ereignete sich auf der B 104 zwischen Stavenhagen und Malchin. Bereits gegen 03:00 Uhr des 29.12.2020 kam der 29-jährige deutsche Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine von der Fahrbahn ab. Nach bisherigen Erkenntnissen ist auch im hiesigen Fall unangepasste Geschwindigkeit bei herrschender Straßenglätte ursächlich dafür, dass das Fahrzeuggespann im Straßengraben zum Liegen kam. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer unverletzt. Der Schaden wird auf 16.000 EUR geschätzt. Die B 104 wurde während der Bergung von 12:15 Uhr bis 15:30 Uhr voll gesperrt.

Verkehrsunfall durch Glätte mit einer schwerverletzten Person

Am Freitag, 17.01.2020, gegen 07:20 Uhr ist es in Zirzow bei Neubrandenburg zu einem glättebedingten Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 37-Jährige mit ihrem Fahrzeug die Kreisstraße 76 zwischen der Ortschaft Chemnitz und der L27, als sie auf Höhe der dortigen Kläranlage bei Zirzow – wahrscheinlich auf Grund von plötzlicher Straßenglätte – von der Fahrbahn abkam, ca. 50 Meter über das Feld in einen Graben fuhr und sich dann überschlagen hat.

Das Fahrzeug blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Die 37-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, wurde aber so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden musste. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Mercedes überschlägt sich auf der Autobahn aufgrund Straßenglätte

Am Sonntag, den 05. Januar 2020 gegen 07:15 Uhr, wurde der Polizeinotruf über einen Verkehrsunfall auf der A 20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg-Ost und Neubrandenburg-Nord in Fahrtrichtung Lübeck informiert.

Die 45-jährige Fahrerin aus Hamburg war mit ihrem Pkw Mercedes auf winterglatter Fahrbahn zunächst links gegen die Mittelschutzplanke gestoßen und anschließend nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Nachdem sich der Pkw zweimal überschlug, blieb dieser am im Wildschutzzaun liegen.

Die Fahrerin und ihr 56-jähriger Beifahrer wurden mit leichten Kopfverletzungen in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum eingeliefert. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden, welcher mit ca. 20.000 Euro eingeschätzt wird. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Verkehrsunfall aufgrund Straßenglätte

Am Sonntag gegen 07:50 Uhr kam es auf der Bundesstraße 192 zwischen Neubrandenburg und Penzlin zu einem Verkehrsunfall. Auf Höhe der Ortschaft Krukow kam ein PKW Mitsubishi nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich einmal und kam anschließend auf dem angrenzenden Feld zum Stillstand.

Bei Eintreffen der Polizei am Unfallort konnte Straßenglätte festgestellt werden. Die 21-jährige Fahrerin des PKWs wurde mit leichten Verletzungen in das Neubrandenburger Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand
Totalschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Unfallursache ist nicht angepasste Geschwindigkeit an die Fahrbahnverhältnisse. Die Polizei appelliert zur besonderen Vorsicht.

Mehrere Verkehrsunfälle mit verletzten Personen durch Straßenglätte

Am Dienstagmorgen, 10.12.2019, gab es im gesamten Bereich des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte extreme Straßenglätte. Auf Grund der den witterungsbedingten nicht angepassten Geschwindigkeit ist es zu fünf Verkehrsunfällen gekommen, wodurch zwei Personen schwer und drei Personen leicht verletzt wurden.

Gegen 05:50 Uhr ist es auf der L27 zwischen Groß Teetzleben und Altentreptow zu einem Verkehrsunfall gekommen, wobei die 46-jährige Fahrerin leicht verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen ist sie mit ihrem Fahrzeug auf Grund der Straßenglätte in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug hat sich dann überschlagen und ist an einem Baum zum Stehen gekommen. Die Fahrerin konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Sie hat einen Schock erlitten und wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Das Fahrzeug musste geborgen werden.

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PKW-Fahrer kommt von der Fahrbahn ab und überschlägt sich mit seinem Fahrzeug

Am Mittwochabend, 03.12.2019, gegen 21:00 Uhr kam es auf der K37 zwischen den Ortschaften Ihlenfeld und Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall.

Hierbei befuhr der 30-jährige Fahrer eines PKW VW Polo die K37 aus Richtung Ihlenfeld kommend in Richtung Neubrandenburg. Nach einer Rechtskurve verlor er auf Grund der Straßenverhältnissen (Glätte) nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam aus diesem Grund nach rechts von der Fahrbahn ab.

Hier überschlug sich der Pkw mindestens einmal und kam danach in entgegengesetzter Fahrtrichtung teils auf der Fahrbahn, teils auf der Bankette wieder zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg verbracht. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 6000,-EUR.

Drei Fahrradfahrer stürzen auf Grund von Straßenglätte und verletzten sich leicht

In Neubrandenburg gab es am Dienstagmorgen (03.12.2019) drei Verkehrsunfälle, bei welchen Fahrradfahrer auf Grund von Straßenglätte gestürzt sind. Die drei Verkehrsunfälle waren im westlichen Teil von Neubrandenburg.

Gegen 07:45 Uhr befuhr ein 21-jährige Radfahrer den Radweg der B104 aus Richtung Weitin kommend in Richtung Chemnitz. Kurz hinter dem Ortsausgang Neubrandenburg stürzte er auf Grund der Straßenglätte auf der Fahrbahn. Der 21-Jährige hat sich bei dem Sturz leicht verletzt und wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Gegen 07:55 Uhr befuhr eine 60-jährige Radfahrerin die Rostocker Straße aus Richtung Kaufland kommend in Richtung Bachstraße. Auf Höhe des Sankt Georg kam sie auf Grund von Straßenglätte ins Rutschen und stürzte. Die 60-Jährige verletzte sich bei dem Sturz. Sie wurde zur medizinischen Behandlung mit dem Rettungswagen in das Klinikum gebracht.

Gegen 09:45 Uhr befuhr eine 53-jährige Fahrradfahrerin den Ludwig-van-Beethoven-Ring aus Richtung Haus-Nr. 84. Sie fuhr in den dortigen Kreisverkehr und wollte dann in Richtung Klosterstr./ B 192 weiterfahren. Als die 53-Jährige von der Fahrbahn im Kreisverkehr auf den Radweg in Richtung Klosterstraße fuhr, kam sie auf Grund von Glätte ins Rutschen und fiel mit dem Fahrrad hin. Sie verletzte sich leicht und wurde zur weiteren Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.

An den Fahrrädern ist jeweils ein geringer bzw. kein Schaden entstanden.