Gastgewerbe: Beschäftigte an der Seenplatte in dramatischer Lage – NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld

Bild: NGG

Vor den nächsten Bund-Länder-Gesprächen zur möglichen Lockdown-Verlängerung am morgigen Mittwoch macht die Gewerkschaft NGG auf die dramatischen Folgen der Schließungen für die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes im Kreis Mecklenburgische Seenplatte aufmerksam – und fordert einen Mindest-Kurzarbeitergeld von monatlich 1.200 Euro.

„Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Letzte Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Lokale und Hotels wieder öffnen“, so Jörg Dahms, Geschäftsführer der NGG-Region Mecklenburg-Vorpommern.

Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres. Damals meldeten 444 gastgewerbliche Betriebe im Kreis Mecklenburgische Seenplatte Kurzarbeit an – das sind 67 Prozent aller Betriebe der Branche im Landkreis.

Die Zahl der kurzarbeitenden Köchinnen, Kellner und Hotelangestellten stieg auf 2.747, so eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der NGG.

Quartiersmanagement hat Gewerbegebietsmanagement zu Gast

Das Quartiersmanagement „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ lädt am Donnerstag, 13. Juni 2019 im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr zum monatlichen Quartiersfrühstück den Gebietsmanager des Industriegebietes „Ihlenfelder Straße/Warliner Straße“ ein. Anlässlich der Entwicklung dieses bedeutsamen Gewerbestandortes in Neubrandenburg wollen wir im Gespräch einen Blick auf die Aufgabenbereiche und Herausforderung des Gebietsmanagements werfen.

Interessierte mit Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt in den Stadtteilen Vogelviertel, Ihlenfelder Vorstadt und Reitbahnweg sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Frühstück und zur Redezeit

Das Angebot wird organisiert vom Quartiersmanagement Neubrandenburg „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ im Rahmen des Programms „Die Soziale Stadt“. Anmeldungen oder Nachfragen gern unter Tel. 0395 430 96 34 oder per E-Mail an quartiersmanagement@neubrandenburg.de.