Amtliche Untersuchung mayonnaisehaltiger Feinkostsalate

Mayonnaisehaltige Feinkostsalate, wie Kartoffel-, Fleisch- und Heringssalate, sind bei Verbrauchern zu jeder Jahreszeit beliebt. Aber sie gehören zu den leichtverderblichen Lebensmitteln. Um Verbraucher zu schützen, werden sie regelmäßig amtlich untersucht.

„172 Proben Feinkostsalate und einige, ähnlich zu bewertende Saucen aus Imbisseinrichtungen, sind in den letzten 12 Monaten im Amtslabor mikrobiologisch untersucht worden“, sagt Frerk Feldhusen, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock. „Obwohl keine Probe mikrobiologisch beanstandet werden musste, waren einige Hygienemängel offensichtlich“, resümiert er.

Getestet wurden 115 Proben vorverpackte, in der Regel industriell hergestellte Ware aus dem Einzelhandel und 57 Erzeugnisse kleinerer Hersteller, die in loser Abgabeform dem Handel entnommen wurden.
„Insgesamt sind die ermittelten Ergebnisse besser als die der Vorjahre“, betont Feldhusen. Obwohl kein Feinkostsalat beanstandet werden musste, enthielten sechs Proben, sowohl industriell als auch handwerklich hergestellter Produkte, den Krankheitserreger Listeria monocytogenes.

Allerdings waren dessen Konzentrationen nicht gesundheitsgefährlich.
Weiterhin waren sieben Proben, hier ausschließlich handwerklich hergestellte Salate und Saucen, hinsichtlich ihrer hygienischen Beschaffenheit auffällig.

Die Untersuchungsergebnisse zeigten erwartbare Unterschiede in der mikrobiologischen Qualität, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Ausgangsmaterial bei kleinen Herstellern auch aus Schneideresten besteht. Bei der vorverpackten Industrieware lagen die untersuchten Hygieneparameter in der Regel unterhalb der Nachweisgrenze.

Die Analyseergebnisse belegen den sensiblen Charakter der Feinkostsalate hinsichtlich ihrer mikrobiologischen Qualität bei handwerklicher Herstellung. Die Lebensmittelunternehmer wurden bei Auffälligkeiten an ihre Pflicht zur hygienischen Herstellung und sicheren Lagerung sowie Berücksichtigung der ausgewiesenen Haltbarkeitsfristen erinnert. „Besonders wichtig erscheint der Einsatz einwandfreier Ausgangsware“, betont Feldhusen.

Ergänzend sind im LALLF 16 Mängel hinsichtlich der Kennzeichnung festgestellt worden. Am häufigsten fehlte das gesetzlich vorgeschriebene Benennen der Verwendung von Süßungsmitteln mit zur Bezeichnung des Lebensmittels. Dazu kamen fehlende, unzureichende oder unleserliche Angaben von Zutaten oder anderen Pflichtelementen.

Für einen sorglosen Genuss hat aber auch der Verbraucher selber eine Verantwortung! Gerade bei der häuslichen Lagerung, natürlich auch beim Selbermachen von Feinkostsalaten oder Mayonnaisen ist wichtig: die leicht verderblichen Waren gehören zur Lagerung schnellstmöglich in den Kühlschrank. Das gilt besonders bei sommerlichen Tagestemperaturen. Die optimale Kühlschranktemperatur wäre +5°C, die meist eingestellten +7°C sind eine gute Basis. So kann eine Vermehrung der meisten Bakterien verlangsamt oder gar gestoppt werden. Ein Verbrauch am Herstellungs- oder Einkaufstag ist eine weitere allgemeine Empfehlung.

Hintergrund
Mayonnaisehaltige Feinkostsalate sind allseits beliebte Lebensmittel. Sie sind als vorverpackte und häufig industriell produzierte Erzeugnisse in großer Bandbreite im Einzelhandel vertreten, werden aber auch von vielen kleinen Herstellern wie Fleischern oder Bäckern handwerklich hergestellt und dann oft in loser Abgabe in den Verkehr gebracht. Diese Erzeugnisse sind grundsätzlich als leichtverderblich einzustufen. Typische Erreger, die zu sensorischen Abweichungen führen, sind Milchsäurebakterien und Hefen. Auch einige krankmachende Mikroorganismen, wie Listerien, Staphylokokken und Salmonellen haben die Möglichkeit zum Überleben und Vermehren. Bei der Herstellung und Lagerung sind daher die einschlägigen Hygieneregeln einzuhalten.

Listeria monocytogenes ist ein Erreger, der ab 100 Keimen/g Lebensmittel für den Menschen gefährlich sein kann, hat aber aufgrund des niedrigen pH-Wertes von Feinkostsalaten sowie dem verbreiteten Einsatz von Konservierungsmitteln eher schlechte Bedingungen für eine weitere Vermehrung.

Tödlicher Verkehrsunfall

Am Dienstag, 12.05.2020, gegen 09:30 Uhr ist es in Neustrelitz zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW gekommen, bei dem eine Person verstorben ist.

Der 55-jährige deutsche Fahrzeugführer eines LKW befuhr die Wesenberger Chaussee aus Richtung Neustrelitz in Richtung der B198. Der 69-jährige deutsche Fahrzeugführer eines PKW befuhr die Wesenberger Chaussee aus Richtung der B198 und fuhr in Richtung Neustrelitz. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der 69-Jährige auf Höhe der Abfahrt zur Jugendarrestanstalt, Am Kaulksee, auf Grund gesundheitlicher Probleme auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es zum Frontalzusammenstoß zwischen dem Fahrzeug des 69-Jährigen und dem entgegenkommenden LKW.

Durch eintreffende Rettungskräfte konnte der 69-Jährige vor Ort zunächst reanimiert werden, ist aber kurze Zeit später im Krankenhaus verstorben. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass gesundheitliche Probleme unfallursächlich sind. Der 55-jährige LKW-Fahrer erlitt einen Schock und wurde vorsorglich im Krankenhaus Neustrelitz untersucht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Schaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt. Die Unfallstelle musste zur Unfallaufnahme und Bergung der beiden Fahrzeuge vollgesperrt werden. Auf Grund auslaufender Betriebsstoffe musste auch die Fahrbahn gereinigt werden.

Milde Grippesaison ist beendet

Die Influenza-Saison 2019/20 ist beendet. Für die Woche bis zum Ostersonntag wurden dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) lediglich noch 13 Influenza-Infektionen gemeldet. In der Woche zuvor waren es 49 Fälle.

Im Zeitraum von der 40. Kalenderwoche (KW) 2019 bis zur 15. KW 2020 wurden dem LAGuS insgesamt 3.654 laborbestätigte Influenza-Fälle gemeldet. Das sind deutlich weniger Fälle als in den Jahren zuvor (Saison 2018/19: 6.751 Fälle, Saison 2017/18: 13.083 Fälle). Mit 542 gemeldeten Erkrankungen wurde in der 10. KW 2020 der Höhepunkt einer relativ kurzen Influenzawelle erreicht, die in der 4. KW 2020 begonnen hatte und bereits seit Mitte März abebbt.

Erkrankt waren hauptsächlich ungeimpfte Personen bzw. Personen mit unklarem Impfstatus (93 % aller gemeldeten Fälle). Frauen (49 % der Fälle) waren in etwa genauso oft betroffen wie Männer (51 %). Es gab drei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Influenza, wobei die betroffenen Personen mindestens einer Risikogruppe (höheres Alter, chronische Vorerkrankungen) angehörten.

Entsprechend dem bundesweiten Trend, waren auch in Mecklenburg-Vorpommern Influenza-A-Viren in 2.973 Fällen (88 %) die am häufigsten identifizierten Influenzaviren der Saison.

Volkskrankheit Harnsteinleiden

Sie können sehr schmerzhaft sein, immer wieder auftreten und im extremen Fall sogar zu Nierenversagen führen. Steine im Harntrakt sind weit verbreitet, in Zentraleuropa haben etwa 20 Prozent der Männer und etwa 7 Prozent der Frauen ein Steinrisiko.

Harnsteine entstehen, wenn Mineralsalze, die eigentlich im Urin gelöst sind, Kristalle bilden. Sie können sowohl in der Niere als auch im Harnleiter und in der Blase auftreten. Zum Glück gibt es heute verschiedene minimalinvasive Verfahren, um der Steine im Harntrakt Herr zu werden.

So weit muss es aber nicht kommen. Man kann ihnen vorbeugen und das Risiko verringern. Warum Harnsteinleiden eine Wohlstandserkrankung sind, welche Folgen sie haben können, welche Therapien es gibt und warum man prophylaktisch öfter zur Flasche greifen sollte, das erklärt Johannes Heide, Oberarzt der Klinik für Urologie, beim Gesundheitsforum DBK am 16. März 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) in Neubrandenburg.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Chefarzt spricht wegen sehr großer Nachfrage erneut zum Grünen Star – Vortrag zum Glaukom wird am 2. März wiederholt

Das Interesse am Vortrag von Dr. med. Christian Karl Brinkmann, Chefarzt der Augenklinik des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums, war am 17. Februar so groß, dass die rund 130 Plätze im Konferenzraum bei Weitem nicht ausreichten und viele Interessierte wieder nach Hause fahren mussten.

Der Chefarzt hat sich deshalb bereit erklärt, den Vortrag am 2. März 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) noch einmal zu halten. Alle Interessierten sind dazu willkommen, der Eintritt ist wie immer frei.

Die Augenerkrankung Glaukom, die auch Grüner Star genannt wird, kommt schleichend und oft wird das Gesichtsfeld über Jahre unbemerkt immer kleiner. Es droht Erblindung. Zu hoher Augeninnendruck oder eine schlechte Durchblutung des Sehnervs können zu dieser Schädigung der Nervenfasern führen. Heilen kann man das Glaukom nicht. „Deshalb ist die Früherkennung wichtig. Man kann es in den Griff bekommen und verhindern, dass die Krankheit weiter fortschreitet“, sagt Dr. med. Christian Karl Brinkmann.

Informationen zum Ausbruch durch das neuartige Coronavirus (COVID-19)

Seit Dezember 2019 sind in China zahlreiche Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Im Verlauf wurde eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (nCov) als Ursache nachgewiesen und die Erkrankung hat sich weiter ausgebreitet.

Das Robert Koch Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage. Derzeit muss mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden. Auch weitere Übertragungen und Ausbrüche sind in Deutschland möglich. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt.

Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger hat das Gesundheitsamt des Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eine Hotline geschaltet, die unter der 0395 57087 5359 zu erreichen ist.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat ein Bürgertelefon freigeschaltet: Die Nummer: 030 / 346 465 100 (Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr)

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus hat auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zusammengestellt unter www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Das Landesamt für Gesundheit und Souziales M-V weist darauf hin, dass das neue Corona-Virus von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Wie bei Influenza und anderen akuten Infektionen der Atemwege (sogenannte Erkältungen oder grippale Infekte) gelten folgende hygienische Verhaltensregeln:

  • Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, niemanden anhusten oder anniesen, wenn kein Taschentuch vorhanden, in die Ellenbeuge niesen oder husten (nicht in die Hände!)
  • auf das Händeschütteln verzichten
  • das Vermeiden von Berührungen an Augen, Nase oder Mund
  • die Nutzung und sichere Entsorgung von Einmal-Taschentüchern
  • intensive Raumlüftung
  • exakte Händehygiene im Alltag, z. B. gründliches Hände waschen nach Personenkontakten, nach der Benutzung von Sanitäreinrichtungen und vor der Nahrungsaufnahme sowie nach Kontakt mit Gegenständen oder Materialien in der Öffentlichkeit sowie nach Kontakt mit Erkrankten
  • die Empfehlung für Erkrankte, im eigenen Interesse zu Hause zu bleiben, um weitere Ansteckungen zu verhindern
  • direkten Kontakt zu möglicherweise erkrankten Personen vermeiden
  • ggf. Großveranstaltungen meiden

Das Robert-Koch-Institut (RKI) erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Hier gibt es Informationen unter anderem zu Diagnostik, Hygiene und Infektionskontrolle sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).
www.rki.de