Altes Handwerk – Unterwegs Rad und Ranger

Teerreste aus dem Teerofen, Foto: Nationalparkamt Müritz

Was wissen wir noch von alten Wassermühlen, Harzungen, Teeröfen, Köhlereien oder Steinschlägern? Radeln Sie mit dem Ranger zu den ehemaligen Arbeitsstätten unserer Eltern und Großeltern.
Fahrradausleihe vor Ort gegen eine Gebühr von 5 € möglich.

Wo? Jugendwaldheim Steinmühle, bei Carpin
Wann? Samstag, 19. September, 10:00 bis 13:00 Uhr
Etwa 8 Kilometer

Für die Führungen ist eine persönliche telefonische Anmeldung bis zum 18.09.2020, 13:30 Uhr unter 039824  252 80 erforderlich.

„Umsturz? Zusammenbruch? Befreiung!“ – Neue Ausstellung im Stadtarchiv

Im Neubrandenburger Stadtarchiv ist die neue Ausstellung „Umsturz? Zusammenbruch? Befreiung!“ zu sehen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Neubrandenburgs Innenstadt durch Kampfhandlungen und Brandlegung zu einem Großteil zerstört. Um diese Zeit hielten sich neben den Bewohnern tausende Flüchtlinge und befreite Häftlinge der Zwangslager in der Stadt und der Region auf. Für die meisten ausländischen Häftlinge und Arbeitskräfte war dies die Zeit ihrer Befreiung von faschistischer Unterdrückung und Ausbeutung.

Das Stadtarchiv widmet dem Aspekt der Befreiung eine neue Foto-Ausstellung. Der ehemalige tschechische Konzentrationslager-Häftling Jaroslav Skliba gelangte nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen nach Neubrandenburg. Er dokumentierte auf seinem Weg die Zeit direkt nach Kriegsende. Befreite Männer und Frauen stehen im Mittelpunkt seiner fotografischen Arbeit.

Die Fotos befinden sich heute im Tschechischen Staatsarchiv Prag und wurden dem Archiv der Vier-Tore-Stadt zur Verfügung gestellt. Ergänzend zur Fotodokumentation wird Filmmaterial über die Befreiung gezeigt.

Die Ausstellung ist bis 31. Dezember 2020 dienstags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel – Eine Plakatausstellung

Die Regionalbibliothek zeigt an ihrer Fensterfront zur Stargarder Straße derzeit 23 Plakate dieses Gemeinschaftsprojekts des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Zu sehen sind zeitgenössische Bilder namhafter Fotografen, wie Daniel Biskup, Paul Glaser, Harald Hauswald und Ann-Christine Jansson, das Konzept und die Texte stammen vom Historiker und Publizisten Stefan Wolle. Zeitzeugeninterviews des Norddeutschen Rundfunks, die über QR-Codes aufrufbar sind.

Infografiken des Hamburger Unternehmens Statista ergänzen die Schau, die in der Vier-Tore-StadtNeubrandenburg bis zum 9. November 2020 und bundesweit bis Herbst 2021 an über 1.000 Orten zum Dialog über die Geschichte der deutschen Einheit seit 1990 einlädt.

Veranstaltung „Herbst 89 – Zeitzeugen berichten“ am 03. September

Die Friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung sind Ereignisse von welthistorischer Bedeutung. In den drei Nordbezirken der DDR waren es die Menschen in Waren (Müritz), die sich das erste Mal am 16. Oktober 1989 auf die Straße trauten, um ihren Forderungen nach demokratischen Strukturen und einem Ende des wirtschaftlichen Verfalls der DDR Ausdruck zu verleihen.

Dieses Ereignis gilt heute als erster Protestmarsch der Friedlichen Revolution auf dem Gebiet, das wenig später zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern werden sollte. Das Buch „Herbst 89 in Waren (Müritz) – Zeitzeugen berichten über die Friedliche Revolution“ fasst die Erinnerungen von Aktiven zusammen, die den Mut fanden die Ereignisse von damals mitzugestalten.

Zur Präsentation des Buches und zur Erinnerung an die Zeit der Wende in Waren (Müritz) möchte die Europaische Akademie M-V e.V. alle Interessierten herzlich am 03. September 2020 ab 18:30 Uhr in die Georgenkirche Waren einladen. Anlässlich des in Kürze stattfindenden 30. Jahrestages der Wiedervereinigung Deutschlands möchte man zusammen mit den Gästen und den Autorinnen und Autoren des Buches ins Gespräch kommen.

Aufgrund der geltenden Abstandregelungen verfügt die Georgenkirche nicht über die gewohnte Anzahl von Plätzen. Eine Anmeldung unter e.wilk@ea-mv.com oder per Telefon: 03991 1537 11 wird angeraten.

Entdeckungstour durch Teterow – offene Stadtrundgänge in der Sommerzeit

Stadtführer Holger Schröder in Aktion (Foto: J. Koch)

Zu Geschichte und Geschichten rund um Teterow lädt Stadtführer Holger Schröder Besucher vom 4. Juli bis 31. August jeweils samstags um 10:30 Uhr ein.

Treff ist der Hechtbrunnen auf dem Marktplatz. Die Entdeckungstour führt durch die Altstadt und ist für Kinder bis 9 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen frei.

Kinder ab 10 Jahren zahlen für den rund 90-minütigen Bummel 3,- und Erwachsene 6,- Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vorlesung an besonderen Orten – Erinnern und Demokratie: Das KZ im Wald bei Neubrandenburg

Die Hochschule Neubrandenburg lädt alle Interessierten zu dieser kostenfreien Veranstaltung in den Nemerower Forst ein. In diesem Jahr wird mit dem Thema „Erinnern und Demokratie: Das KZ im Wald bei Neubrandenburg“ an einem ganz außergewöhnlichen Ort in die 7. Staffel unserer Vorlesungen gestartet.

Nach einer offiziellen Begrüßung vom Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg Silvio Witt und dem Rektor der Hochschule Neubrandenburg Prof. Gerd Teschke wird Frau Dr. Constanze Jaiser von der RAA Mecklenburg-Vorpommern die Geschichte der Entwicklung des Gedenkortes erklären. Frau Prof. Júlia Wéber spricht dann zu „Erinnerungsarbeit und lokaler Verantwortung“.

Zum Programm gehören ein moderierter Rundgang auf dem abgesperrten Gelände und eine Diskussion zu Nutzungsperspektiven für das ehemalige KZ-Außenlager Waldbau. Alle Teilnehmenden haben am Ende die Möglichkeit ihre Nutzungsideen an eine Pinnwand zu bringen.

Dienstag, 16. Juni 2020
Beginn: 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Nemerower Forst bei Neubrandenburg (auf Karte anzeigen)
17033 Neubrandenburg

Weitere Informationen zur Veranstaltung, auch zur pflichtigen Anmeldung und zur Anreise mit dem Auto, finden sich unter: https://url.hs-nb.de/waldbaulager.

Das Team der „Vorlesungen an besonderen Orten“ der Hochschule Neubrandenburg wünscht: Bleiben Sie uns gewogen und den Menschen offen zugewandt.

Vorlesung an besonderen Orten – Erinnern und Demokratie: Das KZ im Wald bei Neubrandenburg

Die Hochschule Neubrandenburg lädt alle Interessierten zu dieser kostenfreien Veranstaltung in den Nemerower Forst ein. In diesem Jahr wird mit dem Thema „Erinnern und Demokratie: Das KZ im Wald bei Neubrandenburg“ an einem ganz außergewöhnlichen Ort in die 7. Staffel unserer Vorlesungen gestartet.

Nach einer offiziellen Begrüßung vom Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg Silvio Witt und dem Rektor der Hochschule Neubrandenburg Prof. Gerd Teschke wird Frau Dr. Constanze Jaiser von der RAA Mecklenburg-Vorpommern die Geschichte der Entwicklung des Gedenkortes erklären. Frau Prof. Júlia Wéber spricht dann zu „Erinnerungsarbeit und lokaler Verantwortung“.

Zum Programm gehören ein moderierter Rundgang auf dem abgesperrten Gelände und eine Diskussion zu Nutzungsperspektiven für das ehemalige KZ-Außenlager Waldbau. Alle Teilnehmenden haben am Ende die Möglichkeit ihre Nutzungsideen an eine Pinnwand zu bringen.

Dienstag, 16. Juni 2020
Beginn: 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Nemerower Forst bei Neubrandenburg (auf Karte anzeigen)
17033 Neubrandenburg

Weitere Informationen zur Veranstaltung, auch zur pflichtigen Anmeldung und zur Anreise mit dem Auto, finden sich unter: https://url.hs-nb.de/waldbaulager.

Das Team der „Vorlesungen an besonderen Orten“ der Hochschule Neubrandenburg wünscht: Bleiben Sie uns gewogen und den Menschen offen zugewandt.