Amphibienkonzert im Müritz-Nationalpark

Musikfestival im Müritz-Nationalpark – Sehen, Hören, Erleben. Endlich, es ist so weit, das alljährliche Spektakel ist wieder zu hören.

Moorfrösche: Zur Paarungszeit verfärben sich die männlichen Moorfrösche blau. Hier wartet eine ganze Gruppe auf Weibchen.
(Fotos: S. Krage)

Wie jedes Jahr treffen sich an den Kleingewässern mehrere tausend Solisten und Darsteller im zeitigen Frühjahr. In der Paarungszeit der Lurche finden mehrere Events statt, die sehr viel Energie und ein starkes Durchhaltevermögen verlangen. Der krönende Abschluss ist die Paarung – und damit die Eiablage.

Das erste große Festival ist gerade am Ausklingen: Zum Ende des Winters, wenn es am Tag ausreichend warm wird, kommen Grasfrosch und Moorfrosch als erstes in die Gewässer. Im vergangenen Jahr waren die blauen Frösche in der Zeit um Ostern zu hören, die aktuell warmen Temperaturen beschleunigen das Spektakel.

Mit dem Fernglas lassen sich die Amphibien ungestört beobachten

Die Saison ist aber keinesfalls vorbei. Kamm- und Teichmolche in ihrem Prachtkleid, Libellenlarven und andere Insekten sind jetzt zu bestaunen. Und das nächste große Ereignis steht bereits vor der Tür. An jedem warmen Abend beginnt das Konzert von neuem. Es sind verschiedene Singstimmen zu hören. Angefangen mit dem Bass und dem Bariton – die unvergesslichen Rotbauchunken und Wasserfrösche. Ein wenig später am Abend kommen die Tenöre noch mit dazu – die Laubfrösche. Dann blähen die Pavarottis der Kleingewässer ihre Schallblasen stolz auf, wie Kinder ihre Kaugummis.

Im Müritz-Nationalpark gibt es unzählige Kleingewässer, Sümpfe und Konzertbühnen der Amphibien. Bei einem Spaziergang in der Abenddämmerung können Sie das Spektakel genießen. Doch eine Bitte: Bleiben Sie auf den Wegen und stören Sie die Tiere nicht.

Der März in Neubrandenburg ist immer heiß

Der Jazzfrühling ist immer für Überraschungen gut, und das ist auch in diesem Jahr nicht anders. Da ist der mutige und unkonventionelle Stilmix, der dieses Festival so einzigartig macht. Vor Jahren verpasste sich der Jazzfrühling ein Upgrade zum „Festival für Jazz und Weltmusik“ und eröffnete sich damit mehr Spielraum bei der Programmgestaltung, jenseits der gestrengen Jazzpolizisten, die nach wie vor hinter jeder Melodie Verrat an die Avantgarde wittern. Dem Publikum ist es egal und der Erfolg gibt dem Jazzfrühling Recht. Meistens sind die Häuser voll und das Festival spielt nicht nur in der Jahresplanung der Neubrandenburger eine wichtige Rolle. Inzwischen nutzen viele „Ehemalige“ und überregionale Musikenthusiasten den Jazzfrühling für eine Stippvisite an den Tollensesee. Und sie werden dafür auch in diesem Jahr belohnt: das Setup verspricht eine Menge Hörgenuss, Vielschichtigkeit und auch Spaß.

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In der Konzertkirche wird der Frühling besungen – Kartenvorverkauf hat begonnen

Das traditionelle Frühlingssingen der Neubrandenburger Chöre ist nach einjähriger Pause zurück. Der Philharmonische Chor Neubrandenburg e. V. und die Stadt Neubrandenburg freuen sich besonders, dass die Konzertkirche der neue Veranstaltungsort ist.

Am 26. Mai um 15 Uhr wird mit Orgelklängen die Veranstaltung eröffnet. In bewährter Weise versprechen städtische Chöre von jung bis alt ein frisches, leichtes Programm. Der Tanzkreis e. V. Neubrandenburg und die Tanzsportabteilung des Sportclub Neubrandenburg e. V. bereichern das Repertoire.

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.