Mutwillige Zerstörung der Reutergräber

Denkmalgeschütze Reutergräber auf dem Friedhof in Stavenhagen mutwillig zerstört

Das Grabkreuz von Fritz Reuters Vater ist vermutlich bereits über die Weihnachtsfeiertage, zusammen mit einem Holzkreuz für gefallene Soldaten und einem Privatgrab, zerstört worden. In der Nacht vom 23. zum 24. Januar wurden dann noch die Grabkreuze des Brauereibesitzers Ernst Reuter (Neffe von Fritz Reuter) und dessen Tochter Ida Reuter umgestoßen.

Die Grabanlagen müssen jetzt aufwändig wiederhergestellt und restauriert werden.

Das Stavenhagener Ordnungsamt bittet hiermit die Bevölkerung dringend um Mithilfe, damit die Täter schnell gefunden werden können. Wer hat an den besagten Tagen etwas Ungewöhnliches auf bzw. in der Nähe des Friedhofes beobachtet? Hinweise jeglicher Art geben Sie bitte an das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Stavenhagen unter 039954 283301 oder direkt an die Polizei unter 03994 2310 weiter.

209. Geburtstag Fritz Reuters: Lesung im Museum

In diesem Jahr wäre der 209. Geburtstag Fritz Reuters (7.11.1810). Seit nunmehr 15 Jahren liest aus diesem Anlass Annegret Voß, Ehrenmitglied der Niederdeutschen Bühne der Stadt Neubrandenburg, im Neubrandenburger Museum. Die Geburtstagslesung findet am Sonnabend, 2. November, 14 Uhr im Regionalmuseum, Ausstellung Franziskanerkloster, statt.

Annegret Voß liest „De Reis na Bellingen“ von 1855. Darin beschreibt Fritz Reuter wie zwei Bauern mit ihren Söhnen zwecks höherer landwirtschaftlicher Bildung nach Belgien reisen wollen und was sie dabei erleben.

Alle Interessenten sind zu der Lesung willkommen.

Die Fritz-Reuter-Gesellschaft erinnert am 7. November an den Geburtstag des niederdeutschen Schriftstellers, der von April 1856 bis Juni 1863 in Neubrandenburg gewohnt und gewirkt hat. In jenen Jahren reifte seine literarische Schaffenskraft zu voller Blüte. Vermutlich trug die Schönheit der Natur dazu bei und wohl auch manche kulturelle Anregung, die Reuter im Kontakt mit den hier lebenden Menschen erhielt. In jedem Fall liebte Fritz Reuter „die Freundliche Vorderstadt“. Auf diese Zuneigung sind die Neubrandenburger bis heute stolz und sie vergessen Fritz Reuter nicht, der einst in ihrer Stadt zu Hause war.

Die Fritz-Reuter-Gesellschaft lädt Interessenten zur Ehrungsveranstaltung am 7. November um 11 Uhr auf dem Wall am Neuen Tor ein.

Fritz-Reuter-Lesung im Museum

In diesem Jahr wäre der 208. Geburtstag Fritz Reuters (7.11.1810). Seit 14 Jahren liest aus diesem Anlass Annegret Voß, Ehrenmitglied der Niederdeutschen Bühne der Stadt Neubrandenburg. Die Geburtstagslesung findet am Sonnabend, 3. November, 14 Uhr im Regionalmuseum, Ausstellung Franziskanerkloster, statt.

„Woans ich tau ´ne Fru kamm“ (Na de Hochtied hett`t en End, vör de Hochtied mötst du´s wen´n)

Fritz Reuter beschreibt, wie er auf den Gedanken kam, eine Frau zu suchen, wie sein Onkel ihm dabei half und welche Hindernisse zu überwinden waren. Natürlich ist dies eine fiktive Geschichte.