Einbruch in Getränkehandel in Friedland

Am 29.06.2020 gegen 23:00 Uhr meldete eine Hinweisgeberin der Polizei in Friedland einen Einbruch in einen Getränkehandel in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Friedland.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen konnte die Hinweisgeberin gegen 23:00 Uhr aus ihrer Wohnung heraus das Klirren einer Scheibe und einen plötzlichen Schrei hören. Bei einem Blick aus dem Fenster konnte sie niemanden sehen, musste aber im Anschluss feststellen, dass bislang unbekannte Täter die Schaufensterscheibe eines Getränkehandels gewaltsam zerstört und offenbar versucht haben aus der Auslage Tabakwaren zu entwenden. Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Friedland haben umgehend Fahndungsmaßnahmen aufgenommen. Im Zuge dessen konnten allerdings keine Tatverdächtigen angetroffen werden.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die Polizei davon aus, dass ein bislang unbekannt gebliebener Zeuge auf den Einbruch aufmerksam geworden ist und die Täter durch einen lauten Schrei vertrieben hat. Folglich ist es zu keinem Stehlschaden gekommen. Der Sachschaden beträgt ca. 700 EUR.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg war zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die Ermittlungen zum Sachverhalt wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Friedlang aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere die Person sich zu melden, die den/die Täter offenbar vertrieben hat. Hinweise nimmt die Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 300 224 entgegen.

Einbruch in Getränkehandel in Friedland

Am Montagabend, 29.06.2020, gegen 23:00 Uhr meldete eine Hinweisgeberin der Polizei in Friedland einen Einbruch in einen Getränkehandel in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Friedland.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen konnte die Hinweisgeberin gegen 23:00 Uhr aus ihrer Wohnung heraus das Klirren einer Scheibe und einen plötzlichen Schrei hören. Bei einem Blick aus dem Fenster konnte sie niemanden sehen, musste aber im Anschluss feststellen, dass bislang unbekannte Täter die Schaufensterscheibe eines Getränkehandels gewaltsam zerstört und offenbar versucht haben aus der Auslage Tabakwaren zu entwenden.

Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Friedland haben umgehend Fahndungsmaßnahmen aufgenommen. Im Zuge dessen konnten allerdings keine Tatverdächtigen angetroffen werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die Polizei davon aus, dass ein bislang unbekannt gebliebener Zeuge auf den Einbruch aufmerksam geworden ist und die Täter durch einen lauten Schrei vertrieben hat. Folglich ist es zu keinem Stehlschaden gekommen. Der Sachschaden beträgt ca. 700 EUR.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg war zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die Ermittlungen zum Sachverhalt wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Friedlang aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere die Person sich zu melden, die den/die Täter offenbar vertrieben hat. Hinweise nimmt die Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 300 224 entgegen.

Ruhestörung endet mit Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstag, 25.06.2020, gegen 03:00 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Friedland aufgrund einer nächtlichen Ruhestörung in die Wollweberstraße in Friedland gerufen.

Die Beamten konnte vor Ort die Wohnung eines 35-jährigen Deutschen ermitteln, aus der laute Musik schallte. Nach mehrfachem Klingeln und Klopfen öffnete der sichtbar alkoholisierte Mieter die Tür. Nach einer rechtlichen Belehrung willigte der 35-Jährige widerwillig ein, die Musik leiser zu stellen. Er versuchte die Wohnungstür zu schließen, was aber misslang, da am Boden liegende Kleidung zwischen Tür und Zarge klemmte. Der Mann zog sich dann in seine Wohnung zurück, während die Beamten im Hausflur warteten. Da die Musik nicht leiser gestellt wurde, riefen die Beamten den Mann erneut. Plötzlich kam dieser mit einem Beil in der Hand auf die Beamten zu und forderte sie in aggressiver Weise auf doch zu kommen, wenn sie was von ihm wollen.

Die Beamten zogen sich zurück nach draußen und forderten weitere Kollegen zur Unterstützung an. Nur wenige Zeit später erschien der Beschuldigte leicht bekleidet und unbewaffnet draußen vor dem Hauseingang. Er kam erneut mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Ein Beamter setzte daraufhin Pfefferspray gegen den Beschuldigten ein. Anschließend wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen.

Da der Beschuldigte einen Atemalkoholtest ablehnte, erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die Blutprobenentnahme. Hierzu wurde er ins Neubrandenburger Klinikum verbracht. Während der Maßnahmen im Krankenhaus leistete der Beschuldigte erneut heftigen Widerstand, bedrohte und beleidigte die eingesetzten Beamten. Der Beschuldigte wurde in der weiteren Folge erneut zu Boden gebracht. Dabei zog sich der Beschuldigte eine leichte Schürfwunde am Kopf zu, die ärztlich versorgt wurde.

Nach Abschluss der Maßnahmen verblieb der Beschuldigte aufgrund richterlicher Anordnung im Polizeigewahrsam. Die eingesetzten Beamten blieben bei dem Einsatz unverletzt. Die Ermittlungen gegen den 35-Jährigen wegen Bedrohung, Beleidung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

Brand einer Scheune in Dishley

Am Pfingstmontag, 01.06.2020, gegen 19:20 Uhr kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in Dishley. Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich ein 5-jähriges Mädchen allein in die Scheune der Eltern und setzte das darin befindliche Stroh in Brand. Das Feuer dehnte sich schnell innerhalb der Scheune aus, sodass diese rasch in voller Ausdehnung brannte.

Das Mädchen konnte sich glücklicherweise unverletzt retten und die Eltern benachrichtigen. Die Scheune, die ca. 50 m mal 15 m groß ist, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Für zwei in der Scheune befindlichen Hausschweine kam jede Hilfe zu spät. Auch ein PKW Renault und diverse Gerätschaften, die in der Scheune abgestellt waren, wurden durch das Feuer zerstört.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 50.000 Euro. Zum Einsatz kamen insgesamt 120 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren
Friedland, Sadelkow, Werder, Beseritz, Kölln, Eichhorst, Brunn, Salow sowie der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und war zur Spurensuche eingesetzt. Während der Löschmaßnahmen musste die Landesstraße 273 für ca. drei Stunden voll gesperrt werden.

Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Versammlungen im Landkreis

Am Pfingstmontag, 01.06.2020, führte die Polizeiinspektion Neubrandenburg einen Polizeieinsatz mit 190 eigenen und unterstellten Kräften der Landesbereitschaftspolizei MV durch. Grund für den Einsatz waren drei angemeldete Versammlungen in Neubrandenburg und Friedland sowie mögliche Montagsspaziergänge, die bereits in den vergangenen drei Wochen in mehreren Städten im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg stattgefunden haben.

Eine angemeldete Versammlung fand in Friedland statt. An dieser Versammlung nahm eine Person, der Versammlungsleiter, teil. Die Versammlung verlief störungsfrei und wurde um 19:10 Uhr beendet.

Auf dem Marktplatz in Neubrandenburg wurden zwei Versammlungen angemeldet. Die Teilnehmer der stationären Kundgebung zum Thema „Grundrechte für eine tolerante Demokratie“ und des Aufzuges zum Thema „Mut zur Solidarität“ haben sich zum Teil zusammengeschlossen. Insgesamt haben ca. 70 Personen an den beiden Versammlungen teilgenommen. Diese wurden gegen 20:20 Uhr störungsfrei beendet.

Auf dem Marktplatz in Neubrandenburg versammelten sich zudem ca. 60 Personen zu dem sogenannten Montagsspaziergang. Nach der Lautsprecherdurchsage durch die Polizei hat sich ein verantwortlicher Versammlungsleiter bei der Polizei gemeldet. Im Anschluss an das Kooperationsgespräch zwischen Polizei, Versammlungsbehörde und dem Versammlungsleiter haben sich die Teilnehmer unter Einhaltung der besprochenen Auflagen zu einem Aufzug über die Treptower Straße, dem Friedrich-Engels-Ring, die Friedländer Straße wieder zurück zum Markplatz begeben.

In Malchow versammelten sich ca. 30 Personen zu einem Spaziergang, wobei sich auch hier ein verantwortlicher Versammlungsleiter gegenüber der Polizei zu erkennen gegeben hat. Im Anschluss an ein Kooperationsgespräch zwischen der Polizei und dem Versammlungsleiter haben sich die Teilnehmer auch hier unter Einhaltung der vereinbarten Auflagen zu einem Aufzug durch die Stadt begeben.

In Neustrelitz trafen sich zehn Personen auf dem Marktplatz. In Waren nahmen ca. 60 und in Demmin ca. 30 Personen an nicht angemeldeten Montagsspaziergängen teil.

Alle Versammlungen wurden durch Polizeikräfte begleitet. Insbesondere in Neubrandenburg wurden zur Absicherung des Aufzuges kurzzeitig Kreuzungen des Friedrich-Engels-Rings und in der Innenstadt gesperrt.

Die Polizei hat in allen genannten Städten die Versammlungsteilnehmer mittels konsequenter und stetiger Lautsprecherdurchsagen angesprochen und zur Einhaltung der Abstandsregelungen hingewiesen.

Alle Stadtspaziergänge wurden letztlich ohne besondere Vorkommnisse beendet.

Die Polizei hat für die nicht angemeldeten Montagsspaziergänge in Demmin und Waren die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen.

Die Neubrandenburger Stadtwerke öffnen Kundenbüro in Friedland wieder

Die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) öffnen ihren Servicepunkt in Friedland wieder. Er war Mitte März Corona-bedingt geschlossen worden. Vom 3. Juni an sind die neu.sw Berater nun wieder wie gewohnt für die Kunden da. Sie beraten zum Beispiel zu Produkten, informieren über den Breitbandausbau und klären Fragen zu Verträgen.

Der Servicepunkt am Marktplatz ist mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 13:00 bis 17:30 Uhr geöffnet. Wie überall gelten auch hier die bekannten Auflagen zum Schutz vor dem Coronavirus. neu.sw bittet deshalb darum, einzeln einzutreten, Abstand zu halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Die Serviceberater sind aber auch per Telefon und Internet erreichbar, montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr sowie sonnabends von 10:00 bis 16:00 Uhr unter 0800 3500 800 und kundenservice@neu-sw.de. Zudem ist das Online-Kundenportal auf der Internetseite www.neu-sw.de/kundenportal 24 Stunden am Tag geschaltet.

Versammlungsgeschehen im Bereich Mecklenburgische Seenplatte

Am 18.05.2020 führte die Polizeiinspektion Neubrandenburg anlässlich mehrerer sogenannter „Montagsspaziergänge“ einen Polizeieinsatz mit insgesamt 150 eigenen und unterstellten Kräften der Landesbereitschaftspolizei durch.

Die „Montagsspaziergänge“ wurden vorwiegend in den sozialen Medien für mehrere Städte im Bereich Mecklenburgische Seenplatte beworben. Bis auf eine Versammlung in Friedland, wurde keine der genannten Stadtspaziergänge angemeldet.

In den Städten Neubrandenburg, Demmin, Waren, Neustrelitz und Malchow versammelten sich gegen 19:00 Uhr zahlreiche Personen zu den Montagsspaziergängen, die die aktuellen Bestimmungen der Corona-Schutz-Verordnung thematisierten.

Während sich in Neustrelitz ca. 20 Personen stationär auf dem Marktplatz versammelt hatten, setzten sich in Neubrandenburg kurz nach 19:00 Uhr ca. 300 Personen, in Demmin ca. 60 Personen, in Malchow ca. 30 Personen, in Friedland 6 Personen und in Waren ca. 100 Personen in Bewegung.

Die Versammlung in Friedland verlief ohne besondere Vorkommnisse und wurde gegen 19:30 Uhr störungsfrei beendet. In den anderen Orten hat die Polizei die jeweiligen Aufzüge begleitet. Insbesondere in Neubrandenburg mussten zur Absicherung des Aufzuges kurzzeitige Straßensperrungen an den Kreuzungen des Friedrich-Engels-Rings und in der Innenstadt eingeleitet werden. Die Polizei hat während des Aufzuges und insbesondere am Ende des Aufzuges auf dem Marktplatz vereinzelte Versammlungsteilnehmer auf die Einhaltung der Abstandsregelungen hingewiesen. Dies ist in Form von Lautsprecherdurchsagen und durch direkte Ansprachen erfolgt.

Die Stadtspaziergänge wurden jeweils ohne besondere Vorkommnisse beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgrund des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen.