Radfahrer entzieht sich Polizeikontrolle bis ins Gebüsch

Am Montagabend, 01.03.2021, ist es im Stadtgebiet von Friedland zur Verfolgung eines Radfahrers gekommen. Die nacheilenden Beamten fanden ihn letztlich versteckt in einem Gebüsch.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland beabsichtigten gegen 23:00 Uhr, in der Salower Straße in Friedland einen Radfahrer zu kontrollieren. Dieser hingegen ergriff bereits während des ersten Blickkontakts die Flucht. Abbiegend in die Fritz-Reuter-Straße passierte der Radfahrer die dortige Baustelle und nutzte in der weiteren Folge einen nur für Radfahrer befahrbaren Weg in Richtung Mühlenstraße. Sogar das eingeschaltete Martinshorn und Blaulicht hielten ihn nicht von seiner Flucht ab. Er fuhr kurz vor der Turmstraße in eine Fußgängerzone. An dieser Stelle verließ ein Polizeibeamter den Streifenwagen, um dem Radfahrer fußläufig zu folgen. Der Beamte im Streifenwagen setzte die Verfolgung mit dem Streifenwagen fort. Die Flucht führte in der weiteren Folge über die Riemannstraße zur Rudolf-Breitscheid-Straße, wo der Radfahrer alleinbeteiligt zu Fall kam und fußläufig weiter in Richtung Wollweberstraße flüchtete. Dort gelang es dem nacheilenden Beamten im Streifenwagen, wieder Sichtkontakt und die Verfolgung des Flüchtigen aufzunehmen. Dabei erkannte der Beamte, dass der Flüchtige Gegenstände wegwarf und anschließend in ein Gebüsch lief.

Mithilfe des fußläufig nacheilenden Beamten sowie einer weiteren hinzugezogenen Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedland konnte der Flüchtige im besagten Gebüsch liegend, verschwitzt und außer Atem angetroffen werden.

Dabei handelte es sich um einen 31-jährigen Deutschen aus Friedland. Im Rahmen einer Durchsuchung seiner Person fanden die Beamten Betäubungsmittel sowie Utensilien zum Konsum (Feinwaage). Infolge der Nachsuche im Bereich der weggeworfenen Gegenstände konnten die Beamten ebenfalls Betäubungsmittel finden, die allesamt beschlagnahmt wurden. Der nunmehr Beschuldigte wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen auf das Polizeirevier gebracht.

Der 31-jährige Beschuldigte muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Beamte der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland haben die Ermittlungen aufgenommen.

Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen

Gestern, am 12.01.21, nahmen die Beamten in Friedland eine Anzeige wegen Betruges auf. Ein 82-jähriger Deutscher hatte die Polizei informiert.

Der Mann aus Friedland hatte vor etwa zwei Jahren auf einer Plattform 250 EUR in Bitcoins investiert. Anschließend war ihm der Zugriff auf diese Plattform nicht mehr möglich. Gestern erhielt er den Anruf eines Mannes, der ihm mitteilte, dass sich seine Investition gelohnt habe und er sich nun 4000 EUR auszahlen lassen können.

Der Senior stimmte zu und der Anrufer teilte ihm mit, dass er für die Überweisung des Geldes auf das Konto des Geschädigten Fernzugriff auf den Computer benötigen würde.

Der Anzeigenerstatter willigte ein und installierte eine Remote Desctop App auf seinen Computer. Diese Apps ermöglichen die Fernsteuerung und Fernwartung der Computer von überall aus. Der Anrufer hatte somit die Kontrolle über den PC des Mannes. Der Anrufer forderte den Geschädigten anschließend auf sein Online-Banking Programm zu öffnen und mehrere PIN und Passwörter einzugeben. Der Geschädigte tat, was man von ihm verlangte.

Nach dem Anruf dämmerte dem 82-Jährigen, dass es sich um Betrug handeln könnte. Er musste feststellen, dass von seinem Konto 20.000 EUR abgebucht waren. Ein sofortiger Anruf bei der Bank konnte die Transaktionen noch stoppen.

Kleidung in einem Waldstück aufgefunden – keine Hinweise auf Vorliegen einer Straftat

Kleidung Salower Wald

Am Mittwochvormittag, 23.12.2020, wurde der Friedländer Polizei gemeldet, dass auf einem Feldweg im Salower Wald Kinderkleidung gefunden wurde. Die Beamten des Polizeireviers Friedland fuhren zu dem besagten Feldweg und trafen auf den Hinweisgeber und die besagte Kleidung, wobei es sich nicht um Kinderbekleidung handelte.

Bei der aufgefundenen Kleidung der Größe „L“ handelt es sich um ein nahezu vollständiges Outfit – eine Hose, ein Schlüpfer, eine Strickjacke, eine Winterjacke und ein Paar Socken sowie ein Minion-Armband und Ohrringe. In mehreren Kleidungsstücken befand sich Kot, so dass derzeit vermutet wird, dass jemand eingemacht und daraufhin seine Kleidung gewechselt hat.

Die Absuche der unmittelbaren Umgebung sowie die Ermittlungen der Wohneinrichtungen etc. haben bisher keine Erkenntnisse gebracht, die zur Aufklärung beitragen könnten. Es gibt auch keine aktuellen Vermisstenfälle in der Region. Zur weiteren Klärung kam ein Fährtenspürhund zum Einsatz, dessen Absuche erfolglos beendet wurde. Derzeit wird der Einsatz von Flächensuchhunden geprüft.

Nach derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf eine Straftat. Bei Vorliegen neuer Erkenntnisse wird unaufgefordert nachberichtet.

Wer die Sachen (siehe Foto) wiedererkennt und Angaben zu dessen Herkunft oder Besitzer geben kann oder andere sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Coronavirus: neu.sw Kundenbüros geschlossen

Aufgrund der aktuellen Beschlüsse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie schließt das neu.sw Kundenbüro im Marien-Carrée am Neubrandenburger Marktplatz ab Mittwoch, den 16. Dezember 2020. Auch der Servicepunkt am Friedländer Marktplatz wird geschlossen. Die Maßnahmen gelten vorerst bis zum 10. Januar 2021.

Die neu.sw Serviceberater sind aber weiterhin telefonisch unter 0800 3500 800 montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Viele Anliegen können auch über das neu.sw Kundenportal im Internet unter www.neu-sw.de/kundenportal erledigt werden. Dazu gehört zum Beispiel die Übermittlung der Zählerstände für die Jahresrechnung. Diese können ebenso per E-Mail an abrechnung@neu-sw.de oder telefonisch unter 0395 3500 999 angegeben werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Ablesekarten, Verträge oder Antwortschreiben in den Briefkasten des Kundenbüros einzuwerfen. Er befindet sich direkt rechts neben der Eingangstür des neu.sw Kundenbüros am Neubrandenburger Marktplatz.

Verkehrsunfall mit drei schwerverletzten Personen

Am Freitagnachmittag, 11.12.2020, um 15:23 Uhr ereignete sich auf der L28 kurz vor Friedland ein Verkehrsunfall, bei dem die drei Insassen eines Opel Vivaro schwer verletzt wurden.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr der bisher unbekannte Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit die L28 in Richtung Friedland. In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kollidierte beinahe mit einem neben der Straße befindlichen Baum. Dabei verlor der Fahrzeugführer bei dem Ausweichmanöver die Kontrolle über das Fahrzeug, sodass sich der Opel im linken Straßengraben überschlug.

Die beiden 31-jährigen und 26-jährigen Insassen sowie die weibliche 31-jährige Insassin wurden schwerverletzt in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Das Fahrzeug wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt, da sich keiner der männlichen Insassen als Fahrzeugführer zu erkennen gab. Die Frau konnte als Fahrerin ausgeschlossen werden. Weiterhin besteht bei beiden Männern der Verdacht auf vorherigen Rauschmittelkonsum, sodass jeweils Blutproben entnommen wurden. Der 31-jährige ist darüber hinaus nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Führerschein des 26-jährigen Insassen wurde beschlagnahmt.

Während der polizeilichen Maßnahmen wurde die L28 zwischen Salow und Friedland zeitweilig in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Am PKW entstand Totalschaden in Höhe von 6000 EUR. Die beiden männlichen Insassen müssen sich nun unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

20 Europaletten von Friedländer Baustelle entwendet

In den Nachtstunden vom 09.12.2020 auf den 10.12.2020 kam es auf einer Baustelle in der Salower Straße in Friedland zum Diebstahl mehrerer Europaletten.

Nach derzeitigen Erkenntnissen betraten bislang unbekannte Täter widerrechtlich den Baustellenbereich und entwendeten ca. 20 Europaletten von drei unterschiedlichen Ablageplätzen der Baustelle. Die Paletten haben an den seitlichen Vierkantklötzen die Prägung „EPA“ bzw. „LP 1“ im Kreis. Sie sind ca. 80cm breit und 120 cm lang. Der Schaden wird auf ca. 300 EUR geschätzt.

Die Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland hat die Ermittlungen wegen des Diebstahls aufgenommen. Zeugen, die in der Tatnacht in der Salower Straße auffällige Personen oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben, Angaben zu den entwendeten Europaletten machen oder andere sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Corona: Aktuelle Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Weil sich immer mehr Menschen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit dem Corona-Virus anstecken, hat Landrat Heiko Kärger weitere Einschränkungen verfügt, um die Ausbreitung zu mildern. Für die Amtsbereiche, in denen in den zurückliegenden Tagen Pflegeheime, Pflegedienste, Gesundheitseinrichtungen und Schulen vermehrt Infektionen aufgetreten sind, gelten nun besondere Regeln. Das betrifft die Einwohner in den Gemeinden der Amtsbereiche Friedland, Woldegk und Stargarder Land.

Die 22. Allgemeinverfügung, die am 27. November in Kraft getreten ist, schränkt in diesen genannten Regionen die Besuche in vollstationären Pflegeeinrichtungen ein. So dürfen Besuche nur in dafür vorgesehenen Besucherzimmern stattfinden, in denen die Hygieneregeln eingehalten werden. Dazu gehören unter anderem die Desinfektion von Händen und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Besucher sind auf kürzestem Wege vom Personal der Einrichtung zu dem Besucherzimmer zu geleiten. Ausnahmen sind möglich, wenn beispielsweise der Heimbewohner nicht in der Lage ist, sein Zimmer zu verlassen, oder wenn er ein Einzelzimmer bewohnt.

„Wir sehen uns zu dieser Maßnahme gezwungen, weil wir verhindern wollen, das in weitere Pflegeheime im Nordosten unseres Landkreises Covid-19 hineingetragen wird“, sagte Landrat Heiko Kärger zur Begründung der neuen Festlegungen. Die meisten Ansteckungen seien „von draußen“ gekommen. Das könne man weitestgehend verhindern, wenn alle aufmerksamer und zum Schutz der Heimbewohner rücksichtsvoller mit der Situation umgehen.

Eine weitere Allgemeinverfügung betrifft den Freizeitsport. „Wir müssen in den genannten 3 Amtsbereichen die Sporthallen und anderen Sportstätten für den Jugend- und Freizeitsport schließen“, so der Landrat. Das betrifft den Trainings- und den Wettkampfbetrieb. Ausschließlich Sportunterricht darf stattfinden. Im Freien kann Sport getrieben werden, sofern er individuell oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands abläuft. „Oder anders gesagt: Joggen und Walken sind natürlich nicht verboten“, betonte Heiko Kärger.

Ihm sei bewusst, dass die Schließung der Sporthallen für den Freizeitsport für die Kinder und Jugendlichen in den Sportvereinen in diesen Zeiten eine zusätzliche herbe Belastung ist. „Aber wir haben zurzeit das Problem, dass in der Freizeit die Ansteckungen über diese Durchmischung in andere Schulen und Kitas gelangen. Das macht die Nachverfolgung von Kontakten immer schwieriger und vor allem trägt das zur schnellen Verbreitung des Virus bei“, erklärte der Landrat.

Die Allgemeinverfügung zur Schließung der Sporthallen für den Freizeitsport in den Amtsbereichen Friedland, Woldegk und Stargarder Land tritt am kommenden Montag, den 30. November 2020, in Kraft. Beide Verfügungen sind auf der Internetseite des Landkreises bekannt gemacht.

In Zusammenhang mit dem Geschehen im Pflegeheim in Friedland wurden am Mittwochabend und am Donnerstag 19 weitere Bewohner und 4 Mitarbeiter positiv gemeldet. Es handelt sich um die Ergebnisse einer Reihenuntersuchung im Heim. Das Geschehen ist bisher im Wesentlichen auf einen Wohnbereich beschränkt.

In der Kooperativen Gesamtschule in Altentreptow müssen ab heute, wegen der Infektion eines Lehrers und eines Schülers, die Schüler der Klassenstufe 10 und 6 weiterer Klassen in die Quarantäne gehen.