Neue Termine zur kostenlosen Fahrradcodierung

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im ersten Halbjahr 2021 keine Fahrradcodierungen angeboten werden. Wegen umfangreicher Lockerungen können die Präventionsberater der Polizeiinspektion Neubrandenburg nun wieder allen Interessierten die Möglichkeit zur kostenlosen Fahrradcodierung anbieten.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit dazu zu geben, finden die Fahrradcodierungen an folgenden verschiedenen Tagen und Orten statt:

Neubrandenburg:

  • Montag, 07.06.2021, 09:00 – 15:00 Uhr NB, Polizei Beguinenstraße
  • Dienstag, 29.06.2021, 09:00 – 15:00 Uhr NB, Kulturpark, am Eiscafe an der Oberbachbrücke
  • Donnerstag, 15.07.2021, 09:00 – 15:00 Uhr NB, Polizei Beguinenstraße
  • Mittwoch, 15.09.2021, 09:00 – 15:00 Uhr NB, Polizei Beguinenstraße
  • Dienstag, 28.09.2021, 12:00 – 16:00 Uhr NB, Bethaniencenter

Friedland:

  • Dienstag, 06.07.2021, 09:00 – 15:00 Uhr Friedland, Markt

Interessierte Radfahrer bringen bitte ihren Personalausweis, sowie einen geeigneten Eigentumsnachweis mit. Besitzer von E-Bikes sollten darüber hinaus auch den Akku-Schlüssel mitbringen, da der Akku für die Codierung abgebaut werden muss. Wer nicht volljährig ist, benötigt eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.

Die Fahrradcodierungen finden im Freien statt. Auf Grund zahlreicher Anfragen kann es zu Warteschlangen und längeren Wartezeiten kommen. Eine vorherige Anmeldung ist aber nicht erforderlich. Die Polizei bittet um die Einhaltung eines Abstandes von 1,50m und empfiehlt zudem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

32-Jähriger in U-Haft

Gegen einen 32-jährigen Deutschen aus Friedland führen die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg bereits seit längerer Zeit mehrere Ermittlungsverfahren. Es besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte über das Darknet Betäubungsmittel erwarb, diese mittels Kryptowährung bezahlte und damit Handel trieb.

In den sehr umfangreichen Ermittlungen konnte – auch in Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden – herausgestellt werden, dass der Beschuldigte über 1.000 g Amphetamin auf Plattformen im nicht sichtbaren Teil des Internets erwarb. In Briefsendungen konnten davon knapp 500 g beschlagnahmt werden, bevor sie den 32-Jährigen erreichten. Über 100 g wurden zusätzlich am Mittwoch (12.05.2021) in einer an den Beschuldigten adressierten Postsendung beschlagnahmt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg konnte beim zuständigen Amtsgericht ein Haftbefehl erwirkt werden. Dieser wurde durch die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg am Mittwochvormittag in Friedland vollstreckt und der 32-Jährige in eine JVA überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Graffiti-Sprayer konnte dank Zeugenhinweis gestellt werden

Am Donnerstagabend, 08.04.2021, gegen 21:15 Uhr wurde den Beamten des Polizeireviers Friedland eine Sachbeschädigung durch Graffiti in der Molkereistraße in Friedland gemeldet. Nach Angaben des Hinweisgebers hat er beobachtet, wie eine männliche Person die Wand der ehemaligen Zuckerfabrik besprüht. Er konnte auch eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben.

Bei der Anfahrt stellten die Beamten eine männliche Person auf dem Marktplatz fest, auf die die beschriebene Personenbeschreibung passte. Der polizeibekannte 17-jährige Deutsche ging zunächst weiter und versuchte, die Beamten zu ignorieren. Nach mehrmaligem Ansprechen blieb der 17-Jährige stehen und legte seinen Rucksack ab. Dabei vernahmen die Beamten das Geräusch einer leeren Spraydose im Rucksack. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten eine fast leere rote Spraydose fest. Die gleiche Farbe befand sich zudem an den Händen des 17-Jährigen.

Nach der Belehrung und vergeblichen Versuchen nach Ausreden, gab der 17-Jährige die Sachbeschädigungen zu. Er nannte und zeigte den Beamten in der Folge weitere Orte, die er am gleichen Abend besprüht hat. Dabei handelt es sich um die Hauswände der Grundschule, der Alten Wassermühle und eines Einfamilienhauses in der Rudolf-Breitscheid-Straße sowie um die Steinmauer der alten Zuckerfabrik. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht genau beziffert werden, wird aber mehrere Hundert Euro betragen.

Nach der Sicherstellung der Spraydose wurde der 17-jährige Friedländer aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungsdelikte wurden durch die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland aufgenommen. An dieser Stelle bedankt sich die Polizei bei dem aufmerksamen Hinweisgeber für die zeitnahe und detailreiche Mitteilung der Beobachtungen!

Mit luca in die neu.sw Kundenbüros

Die Kundenbüros der Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) in der Vier-Tore-Stadt und in Friedland sind an die luca App angeschlossen. Das Programm soll die Kontaktverfolgung im Fall von Corona-Infektionen für die Gesundheitsämter erleichtern.

Die App ist kostenlos und steht sowohl im Apple App Store als auch im Google Play Store als Download zur Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer legen ihre Daten einmalig an. Sie können sich dann beim Besuch des Kundenbüros mit Hilfe des QR-Codes am Eingang einchecken. luca verschlüsselt die Daten. Nur das zuständige Gesundheitsamt kann sie bei Bedarf anhand eines Sicherheitsschlüssels auslesen.

Terminvergabe online möglich

Die Zahl der Kundinnen und Kunden ist, wie überall, auch in unseren Beratungsstellen begrenzt. Jeder wird persönlich an der Tür abgeholt. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Termine für das neu.sw Kundenbüro im Neubrandenburger Marien-Carrée können auch online gebucht werden: www.neu-sw.de/onlinetermin.

Unser Serviceteam hilft außerdem gern per Telefon und E-Mail weiter. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter 0800 3500 800 und kundenservice@neu-sw.de erreichbar. Zudem ist auch das Online-Kundenportal unter www.neu-sw.de/kundenportal 24 Stunden am Tag geschaltet.

Informationen zur luca App
www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Service/Luca-App/
www.luca-app.de/

Radfahrer entzieht sich Polizeikontrolle bis ins Gebüsch

Am Montagabend, 01.03.2021, ist es im Stadtgebiet von Friedland zur Verfolgung eines Radfahrers gekommen. Die nacheilenden Beamten fanden ihn letztlich versteckt in einem Gebüsch.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland beabsichtigten gegen 23:00 Uhr, in der Salower Straße in Friedland einen Radfahrer zu kontrollieren. Dieser hingegen ergriff bereits während des ersten Blickkontakts die Flucht. Abbiegend in die Fritz-Reuter-Straße passierte der Radfahrer die dortige Baustelle und nutzte in der weiteren Folge einen nur für Radfahrer befahrbaren Weg in Richtung Mühlenstraße. Sogar das eingeschaltete Martinshorn und Blaulicht hielten ihn nicht von seiner Flucht ab. Er fuhr kurz vor der Turmstraße in eine Fußgängerzone. An dieser Stelle verließ ein Polizeibeamter den Streifenwagen, um dem Radfahrer fußläufig zu folgen. Der Beamte im Streifenwagen setzte die Verfolgung mit dem Streifenwagen fort. Die Flucht führte in der weiteren Folge über die Riemannstraße zur Rudolf-Breitscheid-Straße, wo der Radfahrer alleinbeteiligt zu Fall kam und fußläufig weiter in Richtung Wollweberstraße flüchtete. Dort gelang es dem nacheilenden Beamten im Streifenwagen, wieder Sichtkontakt und die Verfolgung des Flüchtigen aufzunehmen. Dabei erkannte der Beamte, dass der Flüchtige Gegenstände wegwarf und anschließend in ein Gebüsch lief.

Mithilfe des fußläufig nacheilenden Beamten sowie einer weiteren hinzugezogenen Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedland konnte der Flüchtige im besagten Gebüsch liegend, verschwitzt und außer Atem angetroffen werden.

Dabei handelte es sich um einen 31-jährigen Deutschen aus Friedland. Im Rahmen einer Durchsuchung seiner Person fanden die Beamten Betäubungsmittel sowie Utensilien zum Konsum (Feinwaage). Infolge der Nachsuche im Bereich der weggeworfenen Gegenstände konnten die Beamten ebenfalls Betäubungsmittel finden, die allesamt beschlagnahmt wurden. Der nunmehr Beschuldigte wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen auf das Polizeirevier gebracht.

Der 31-jährige Beschuldigte muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Beamte der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland haben die Ermittlungen aufgenommen.

Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen

Gestern, am 12.01.21, nahmen die Beamten in Friedland eine Anzeige wegen Betruges auf. Ein 82-jähriger Deutscher hatte die Polizei informiert.

Der Mann aus Friedland hatte vor etwa zwei Jahren auf einer Plattform 250 EUR in Bitcoins investiert. Anschließend war ihm der Zugriff auf diese Plattform nicht mehr möglich. Gestern erhielt er den Anruf eines Mannes, der ihm mitteilte, dass sich seine Investition gelohnt habe und er sich nun 4000 EUR auszahlen lassen können.

Der Senior stimmte zu und der Anrufer teilte ihm mit, dass er für die Überweisung des Geldes auf das Konto des Geschädigten Fernzugriff auf den Computer benötigen würde.

Der Anzeigenerstatter willigte ein und installierte eine Remote Desctop App auf seinen Computer. Diese Apps ermöglichen die Fernsteuerung und Fernwartung der Computer von überall aus. Der Anrufer hatte somit die Kontrolle über den PC des Mannes. Der Anrufer forderte den Geschädigten anschließend auf sein Online-Banking Programm zu öffnen und mehrere PIN und Passwörter einzugeben. Der Geschädigte tat, was man von ihm verlangte.

Nach dem Anruf dämmerte dem 82-Jährigen, dass es sich um Betrug handeln könnte. Er musste feststellen, dass von seinem Konto 20.000 EUR abgebucht waren. Ein sofortiger Anruf bei der Bank konnte die Transaktionen noch stoppen.

Kleidung in einem Waldstück aufgefunden – keine Hinweise auf Vorliegen einer Straftat

Kleidung Salower Wald

Am Mittwochvormittag, 23.12.2020, wurde der Friedländer Polizei gemeldet, dass auf einem Feldweg im Salower Wald Kinderkleidung gefunden wurde. Die Beamten des Polizeireviers Friedland fuhren zu dem besagten Feldweg und trafen auf den Hinweisgeber und die besagte Kleidung, wobei es sich nicht um Kinderbekleidung handelte.

Bei der aufgefundenen Kleidung der Größe „L“ handelt es sich um ein nahezu vollständiges Outfit – eine Hose, ein Schlüpfer, eine Strickjacke, eine Winterjacke und ein Paar Socken sowie ein Minion-Armband und Ohrringe. In mehreren Kleidungsstücken befand sich Kot, so dass derzeit vermutet wird, dass jemand eingemacht und daraufhin seine Kleidung gewechselt hat.

Die Absuche der unmittelbaren Umgebung sowie die Ermittlungen der Wohneinrichtungen etc. haben bisher keine Erkenntnisse gebracht, die zur Aufklärung beitragen könnten. Es gibt auch keine aktuellen Vermisstenfälle in der Region. Zur weiteren Klärung kam ein Fährtenspürhund zum Einsatz, dessen Absuche erfolglos beendet wurde. Derzeit wird der Einsatz von Flächensuchhunden geprüft.

Nach derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf eine Straftat. Bei Vorliegen neuer Erkenntnisse wird unaufgefordert nachberichtet.

Wer die Sachen (siehe Foto) wiedererkennt und Angaben zu dessen Herkunft oder Besitzer geben kann oder andere sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.