Zweiter Tatverdächtiger nach Freiheitsberaubung gefasst

Wie gestern berichtet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/4539014), hat es am Nachmittag in der Neubrandenburger Oststadt einen Großeinsatz der Polizei nach einer mutmaßlichen Freiheitsberaubung gegeben. Ein Tatverdächtiger konnte noch am Nachmittag im Stadtgebiet Neubrandenburg festgenommen werden.

Im Laufe der weiteren Bearbeitung des Falls wurde ein zweiter Tatverdächtiger ermittelt. Auch dieser befindet sich nun in Gewahrsam. Gegen die beiden deutschen Tatverdächtigen (21 und 18 Jahre alt) wird die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg Haftbefehle beim zuständigen Amtsgericht beantragen.

Gegen sie wird nunmehr wegen Freiheitsberaubung und erpresserischen Menschenraubes ermittelt, da ihnen vorgeworfen wird, durch die Freiheitsberaubung Geld erpressen zu wollen. Weitere Einzelheiten dazu werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekannt gegeben.

Auch die genauen Umstände und Hintergründe werden nun die weiteren Ermittlungen der Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg zeigen.

Freiheitsberaubung in Neubrandenburg

Donnerstagnachmittag ist es in Neubrandenburg zu einer mutmaßlichen Freiheitsberaubung in der Oststadt gekommen. Eine 18 Jahre alte Deutsche soll nach derzeitigen Erkenntnissen in ihrer Wohnung durch einen Mann gefesselt worden sein, der anschließend flüchtete. Ihr gelang es, sich zu befreien und per Notruf die Polizei gegen 14:00 Uhr zu informieren.

Nach einer sofortigen Großfahndung konnten Beamte des Revieres Neubrandenburg den Tatverdächtigen auf Höhe des Mühlendamms kurz vor 16:00 Uhr festnehmen. Dabei handelt es sich um einen 19 Jahre alten Deutschen.

An dem Einsatz war ein Großaufgebot des Polizeipräsidiums Neubrandenburg beteiligt, darunter allein in der Oststadt 28 Kräfte aus den Revieren Neubrandenburg, Friedland und Neustrelitz sowie Ermittler des Kriminaldauerdienstes und der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg und Kräfte der Bereitschaftspolizei.

Die Hintergründe und Motive der Tat werden nun ermittelt. Alle Beteiligten blieben unverletzt.