Neues Magazin „abi»extra- Typisch Frau, typisch Mann“

Devise für die Lebensplanung: Dem eigenen Kompass folgen und sich nicht von Klischees leiten lassen. Spannende Beispiele dafür finden die Leser/innen im neuen abi» Sonderheft.

Als Frau aus einem Handwerksberuf ins Management eines Elektrokonzerns: Eine der Protagonistinnen erzählt im neuen abi» Sonderheft, wie sie Umwege nicht nur ins Ausland, sondern auch zu ihrer aktuellen Position führten. Sie erklärt, warum es wichtig ist, für sein Thema zu kämpfen und damit gesehen zu werden.

Über seinen Ausbildungsalltag und, dass der Beruf als Tiermedizinischer Fachangestellter keine Frauendomäne ist, berichtet ein junger Mann, der sich nach dem Abitur für eine Ausbildung in einer Tierklink entschieden hat.

Und eine junge Frau erzählt, wie ihr langjähriges persönliches Interesse an Informatik sie zu dem zukunftsträchtigen Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ gebracht hat. Sie freut sich, dass es sich fast wie ein Hobby anfühlt, sich das nötige Wissen im Studium anzueignen.

Neue Chancen entdecken

Nicht nur die Bespiele der Protagonist/inn/en ermutigen, sich für einen Berufsweg fernab von festen Rollenbildern zu entscheiden. „Systemrelevanz“ ist im vergangenen Jahr zu einem der häufigsten Begriffe geworden. Dahinter verstecken sich gesellschaftlich wichtige Berufe, beispielsweise in der medizinischen Versorgung, im Bildungswesen, in der IT-Branche und gerade im Zuge der Corona-Pandemie auch im öffentlichen Dienst, wie zum Beispiel in Gesundheitsämtern zur Nachverfolgung von Infektionsherden oder in der Arbeitsagentur Neubrandenburg rzur Gewährleistung sozialer Sicherung über Kurzarbeiter-, Arbeitslosen- und Insolvenzgeld.

Mit der hohen Nachfrage an Fachkräften in diesen Bereichen geht auch einher, dass vermeintlich klassische Stereotype dieser Berufe weiter aufgeweicht werden. In der Realität gibt es hier aber noch Luft nach oben: Zwar nimmt der Männeranteil in sozialen Berufen zu, ebenso wie der Frauenanteil in der IT-Branche. Dennoch sind die Bewerberanteile jeweils noch vergleichsweise gering.

Da Unternehmen aber zunehmend an gemischten Teams interessiert sind, kann es besonders vielversprechend und aussichtsreich sein, sich gerade in den genannten Branchen zu bewerben – vorausgesetzt natürlich, dass die Tätigkeiten auch den persönlichen Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Ganz bunt und voller Anregungen für neue, vielfältige Wege – ein Blick in die neue Extra-Ausgabe des abi» Magazins lohnt sich auf jeden Fall. Wissenswertes zu abi» Das Internetportal www.abi.de sowie das zugehörige Magazin „abi» dein weg in studium und beruf“ der Bundesagentur für Arbeit gehen auf unterschiedliche Fragen zu Studienwahl und Berufsentscheidung ein, informieren Schüler/innen praxisnah zu Chancen auf dem Arbeitsmarkt und berichten über aktuelle Trends in der Berufswelt.

Info

Das abi» extra wird bundesweit kostenfrei an alle Schulen der Sekundarstufe II versandt. Zudem ist eine PDF-Version des Heftes zum Download verfügbar unter www.abi.de/bezugsmoeglichkeiten.htm.

Frauenaktionswoche 2021

Aufgrund des aktuellen Lockdown können in diesem Jahr die traditionelle Veranstaltung zum Frauentag nicht stattfinden. In der Zeit vom 8. bis 15. März findet eine „FRAUENAKTIONSWOCHE“ in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg statt.

Das Programm:
08. MÄRZ 2021

10-11 Uhr, Ort: Marktplatz Neubrandenburg
BLUMEN-VERTEIL-AKTION
Veranstalter: Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ost M-V und Gleichstellungsbeauftragte der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

10 Uhr, Ort: Interkultureller Garten oder https://www.skbz-nb.de
FRÜHSTÜCKS-GESPRÄCH UND VORTRAG
„Tradition und Moderne – Was Frauen bewegen und was sie bewegt“
Veranstalter: Soziokulturelles Bildungszentrum Neubrandenburg e.V.

12 Uhr, Livestream, https://frauen.dgb.de
LUNCH-SESSION
Veranstalter: Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ost M-V

Gedenkort „Clara-Zetkin“ (Südstadt)
FREIE GEBINDE-NIEDERLEGUNG
Veranstalter: Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ost M-V

Gedenkort „Frauenehrenmal“ (Oststadt)
FREIE GEBINDE-NIEDERLEGUNG
Veranstalter: Fraueninitiative Neubrandenburg

Gedenkort „Trauernde“ (Innenstadt)
FREIE GEBINDE-NIEDERLEGUNG

01.- 08.03.2021, Facebook-Aktion
DIGITALE FRAUEN-PORTRAIS AUS DER NORDSTADT
Veranstalter: NordStart NB

08.03.2021, 15 Uhr, Ort: Marktplatz Neubrandenburg
FRAUEN*KAMPFTAG
Veranstalter: Studierendengruppe

08.03.2021, 15 Uhr, Digital, https://hs-nb.webex.com/meet/rose
DIGITALES KAFFEE-TRINKEN MIT LESUNG
Veranstalter: Hochschule Neubrandenburg

08.03.2021, 17 Uhr, Zoom-Meeting, Anmeldung: https://landfrauen-mv.de
DIGITALE BUCHLESUNG „Spätsommergewitter – eine Liebesgeschichte aus Milch und Tönen“ mit der Autorin und Vorsitzenden des Verbandes Dr. Heike Müller
Veranstalter: LAND-FRAUENVERBAND Mecklenburg-Vorpommern e.V.

08.03.2021, 19:30 Uhr, https://www.familienzeit-nb.de
FRAUENTAGS-SPEZIAL „DANCE & PROSECCO“
Veranstalter: Familienzeit e.V.

08.03.2021, Facebook-Aktion und https://www.cjd-rz.de
PODCAST Gehört. Gesagt. Getan. „Frauen in Führungspositionen“
Veranstalter: Regionalzentrum für demokratischen Kultur Mecklenburgische Seenplatte

08.03.2021, Facebook-Post und https://www.cjd-rz.de
ERKLÄR-VIDEO „Gleichstellung, Feminismus, Gender? Alles nur Frauenkram?“
Veranstalter: Regionalzentrum für demokratischen Kultur Mecklenburgische Seenplatte

09. MÄRZ 2021

09.03.2021, 14:30 Uhr, https://www.skbz-nb.de
LITERATUR-CAFÈ „Die unheilige Familie” von Necla Kelek – Frauenrechte und die Rolle des Islam in Deutschland
Veranstalter: Soziokulturelles Bildungszentrum Neubrandenburg e.V.

10. MÄRZ 2021
10.03.2021, 17-18 Uhr, Livestream, https://youtu.be/VKbJsTHA7hY
LIVE-TREAM „Starke Frauen-Starkes MV“
Veranstalter: Aktionsbündnis für Mecklenburg-Vorpommern

15. MÄRZ 2021
15.03.2021, 10-11:30 Uhr, ONLINE-FORUM, https://hs-nb.webex.com/meet/gst-mitarbeiterin
ONLINE-FORUM zum „EQUAL PAY DAY“
Der „PAY GAP“ beginnt im Kinderzimmer! Referentin: Almut Schnerring, Initiatorin Equal Care Day & Autorin von ‚Die Rosa-Hellblau-Falle‘, Statemens: Stefanie Drese, Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern und Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg
Veranstalter: Hochschule Neubrandenburg, Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH Neustrelitz, Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ost M-V

Kaffee aus Frauenhand

Zum Frauentag hält der Neubrandenburger Weltladen eine Besonderheit bereit: gleich drei Sorten „Kaffee aus Frauenhand“!

Produziert wurden dieser in Ruanda und Nikaragua sowie im Kongo. Die Bohnen und die Geschichten rund um die Produzentinnen gibt es am Montag, 8. März, von 15 bis 18 Uhr.

Der ehrenamtlich geführte Weltladen befindet sich in den Räumen der St. Johannisgemeinde, im Klosteranbau des Franziskanerklosters. Alle Infos: www.weltladen-nb.de

Digitaler Aktionstag „One Billion Rising“: Gewalt an Frauen und Mädchen geht uns alle an

Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Um ein globales Zeichen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie für Gleichstellung zu setzen, findet traditionell am 14. Februar eines jeden Jahres der weltweite Aktionstag „One Billion Rising“ (eine Milliarde erhebt sich) statt. Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat sich gemeinsam mit der Sportjugend M-V e.V. im vergangenen Jahr zum ersten Mal an dieser Aktion beteiligt und unter dem Motto „Bewegen-Erheben-Leben“ in die Neubrandenburger Innenstadt eingeladen.

Auch in diesem Jahr wird die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg mit dem Landessportbund M-V e.V. sowie weiteren Partnern mit der weltweiten Initiative „One Billion Rising“ erneut ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie für Gleichstellung setzen. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen kann eine offizielle Veranstaltung nicht stattfinden. Als Alternative wurden digitale Formate gewählt, um auf diesen Tag aufmerksam zu machen. Um auf das Thema hinzuweisen, wurden ein Video und ein Podcast (Demokratie-Podcast „Hingehört und Hinterfragt“) produziert.

Die Initiativen zu „One Billion Rising“ werden am weltweiten Aktionstag am Sonntag (14.02.2021) auf der Internetseite der Stadt (www.neubrandenburg.de) und auf der städtischen Facebookseite veröffentlicht. Den Podcast mit Oberbürgermeister Silvio Witt, Torsten Haverland, Geschäftsführer Landessportbund und Reinhard Marschner, Geschäftsführer Quo vadis können Interessenten außerdem unter www.demokratie-nb.de hören.

Gewalt gegen Frauen geht uns alle an

Der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ ist ein Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen. Er wird jedes Jahr am 25. November begangen.

Häusliche Gewalt umfasst körperliche, sexualisierte, emotionale, soziale und ökonomische Gewalt zwischen Personen, die in einer engen Beziehung zueinanderstehen. In erster Linie richtet sich häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder, seltener gegen Männer und kommt in allen sozialen Schichten vor. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sie ist ein klarer Verstoß gegen das Menschenrecht auf körperliche und seelische Unversehrtheit.

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen, besagen Statistiken. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner.

Das Beratungs- und Hilfenetz der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte bietet bei häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie bei Stalking gemeinsam Unterstützung an. Fünf Beratungsstellen, ein Frauen- und Kinderschutzhaus sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Vier-Tore-Stadt und des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ermutigen Betroffene „bei Gewalt kein Blatt vor den Mund zu nehmen“ und das Schweigen zu brechen um sich Hilfe zu holen.

Informationen und Kontaktadressen sind auf der neuen Kooperations-Landingpage unter www.hilfe-bei-gewalt.de zu finden.

Frau des Jahres – Vorschläge können noch bis Ende der Woche eingereicht werden

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese suchen die Frau des Jahres aus Mecklenburg-Vorpommern. Geeignete Kandidatinnen können noch bis zum 31. Oktober beim Sozialministerium vorgeschlagen werden.

Mit der Auszeichnung zur „Frau des Jahres“ möchte die Landesregierung den vielen starken, engagierten und erfolgreichen Frauen im Land für ihr Engagement danken und ihre Leistungen besonders hervorheben.

„Gerade während der Corona-Pandemie leisten viele Frauen Herausragendes. Ausdrücklich erwünscht sind deshalb auch Vorschläge von Frauen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, sondern als ‚stille Heldinnen‘ im Beruf, in der Familie oder im Ehrenamt unverzichtbar sind,“ verdeutlichte Drese. Vorgeschlagen werden könne auch eine Frau, die durch eine einmalige, besondere Aktion oder Leistung aufgefallen ist.

Voraussetzung für eine Berücksichtigung ist, dass die vorgeschlagene Frau in Mecklenburg-Vorpommern wohnt oder in einer Einrichtung oder Organisation im Land beruflich oder ehrenamtlich aktiv ist. Vorschlagsberechtigt sind die Landkreise und kreisfreien Städte, Kommunen, Vereine, Verbände und Parteien sowie alle Bürgerinnen und Bürger von Mecklenburg-Vorpommern.

Die namentlichen Vorschläge mit einer aussagekräftigen Begründung sowie – wenn möglich – einem kurzen Lebenslauf können bis einschließlich 31. Oktober 2020 per Email oder Brief beim Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung eingereicht werden: fraudesjahres@sm.mv-regierung.de

Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Leitstelle für Frauen und Gleichstellung
z. H. Frau Dr. Birgit Gabler
Werderstr. 124
19055 Schwerin

Die Auszeichnung soll im Rahmen des Frauentagempfangs im März 2021 von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese vorgenommen werden. Erste „Frau des Jahres“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde die Leiterin der Edith-Stein-Schule in Ludwigslust, Marion Löning. In diesem Jahr erhielt die Unternehmerin Katharina Clausohm aus Neverin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Auszeichnung.

Weitere Informationen auf der Website des Sozialministeriums: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Frauen-und-Gleichstellung/fraudesjahres/

Wer wird Frau des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern?

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese suchen die Frau des Jahres aus Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Auszeichnung möchte die Landesregierung den Frauen im Land für ihr Engagement danken und ihre Leistungen besonders hervorheben. Vorschläge können noch bis zum 31. Oktober eingereicht werden.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele starke, engagierte und erfolgreiche Frauen. Nach den erfolgreichen ersten beiden Runden hoffe ich erneut auf viele gute Vorschläge. Gerade in Corona-Zeiten leisten viele Frauen Herausragendes: im Beruf, in der Familie und im Ehrenamt. Stellvertretend für Mecklenburg-Vorpommerns Frauen soll deshalb die „Frau des Jahres“ geehrt und ausgezeichnet werden.

Gesucht wird dafür eine Frau, die aufgrund ihrer Leistungen und ihres Engagements Vorbild ist, die im beruflichen, gesellschaftlichen, sozialen oder kulturellen Bereich sehr aktiv ist, die Verantwortung übernimmt, sich für die Familie und ihre Mitmenschen einsetzt. Vorgeschlagen werden kann auch eine Frau, die durch eine einmalige, besondere Aktion oder Leistung aufgefallen ist.

Voraussetzung für eine Berücksichtigung ist, dass die vorgeschlagene Frau in Mecklenburg-Vorpommern wohnt oder in einer Einrichtung oder Organisation im Land beruflich oder ehrenamtlich aktiv ist. Vorschlagsberechtigt sind die Landkreise und kreisfreien Städte, Kommunen, Vereine, Verbände und Parteien sowie alle Bürgerinnen und Bürger von Mecklenburg-Vorpommern.

Die namentlichen Vorschläge mit einer aussagekräftigen Begründung sowie einem kurzen Lebenslauf können bis einschließlich 31. Oktober 2020 per Email oder Brief beim Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung eingereicht werden:
fraudesjahres@sm.mv-regierung.de
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Leitstelle für Frauen und Gleichstellung
z. H. Frau Dr. Birgit Gabler
Werderstr. 124
19055 Schwerin

Die Auszeichnung erfolgt auf dem Frauentagsempfang im März 2021 von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese. Erste „Frau des Jahres“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde die Leiterin der Edith-Stein-Schule in Ludwigslust, Marion Löning. In diesem Jahr erhielt die Unternehmerin Katharina Clausohm aus Neverin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Auszeichnung.

Weitere Informationen auf der Website des Sozialministeriums: www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Frauen-und-Gleichstellung/fraudesjahres/