Gewalt gegen Frauen geht uns alle an

Der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ ist ein Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen. Er wird jedes Jahr am 25. November begangen.

Häusliche Gewalt umfasst körperliche, sexualisierte, emotionale, soziale und ökonomische Gewalt zwischen Personen, die in einer engen Beziehung zueinanderstehen. In erster Linie richtet sich häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder, seltener gegen Männer und kommt in allen sozialen Schichten vor. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sie ist ein klarer Verstoß gegen das Menschenrecht auf körperliche und seelische Unversehrtheit.

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen, besagen Statistiken. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner.

Das Beratungs- und Hilfenetz der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte bietet bei häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie bei Stalking gemeinsam Unterstützung an. Fünf Beratungsstellen, ein Frauen- und Kinderschutzhaus sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Vier-Tore-Stadt und des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ermutigen Betroffene „bei Gewalt kein Blatt vor den Mund zu nehmen“ und das Schweigen zu brechen um sich Hilfe zu holen.

Informationen und Kontaktadressen sind auf der neuen Kooperations-Landingpage unter www.hilfe-bei-gewalt.de zu finden.

Frau des Jahres – Vorschläge können noch bis Ende der Woche eingereicht werden

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese suchen die Frau des Jahres aus Mecklenburg-Vorpommern. Geeignete Kandidatinnen können noch bis zum 31. Oktober beim Sozialministerium vorgeschlagen werden.

Mit der Auszeichnung zur „Frau des Jahres“ möchte die Landesregierung den vielen starken, engagierten und erfolgreichen Frauen im Land für ihr Engagement danken und ihre Leistungen besonders hervorheben.

„Gerade während der Corona-Pandemie leisten viele Frauen Herausragendes. Ausdrücklich erwünscht sind deshalb auch Vorschläge von Frauen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, sondern als ‚stille Heldinnen‘ im Beruf, in der Familie oder im Ehrenamt unverzichtbar sind,“ verdeutlichte Drese. Vorgeschlagen werden könne auch eine Frau, die durch eine einmalige, besondere Aktion oder Leistung aufgefallen ist.

Voraussetzung für eine Berücksichtigung ist, dass die vorgeschlagene Frau in Mecklenburg-Vorpommern wohnt oder in einer Einrichtung oder Organisation im Land beruflich oder ehrenamtlich aktiv ist. Vorschlagsberechtigt sind die Landkreise und kreisfreien Städte, Kommunen, Vereine, Verbände und Parteien sowie alle Bürgerinnen und Bürger von Mecklenburg-Vorpommern.

Die namentlichen Vorschläge mit einer aussagekräftigen Begründung sowie – wenn möglich – einem kurzen Lebenslauf können bis einschließlich 31. Oktober 2020 per Email oder Brief beim Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung eingereicht werden: fraudesjahres@sm.mv-regierung.de

Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Leitstelle für Frauen und Gleichstellung
z. H. Frau Dr. Birgit Gabler
Werderstr. 124
19055 Schwerin

Die Auszeichnung soll im Rahmen des Frauentagempfangs im März 2021 von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese vorgenommen werden. Erste „Frau des Jahres“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde die Leiterin der Edith-Stein-Schule in Ludwigslust, Marion Löning. In diesem Jahr erhielt die Unternehmerin Katharina Clausohm aus Neverin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Auszeichnung.

Weitere Informationen auf der Website des Sozialministeriums: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Frauen-und-Gleichstellung/fraudesjahres/

Wer wird Frau des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern?

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese suchen die Frau des Jahres aus Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Auszeichnung möchte die Landesregierung den Frauen im Land für ihr Engagement danken und ihre Leistungen besonders hervorheben. Vorschläge können noch bis zum 31. Oktober eingereicht werden.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele starke, engagierte und erfolgreiche Frauen. Nach den erfolgreichen ersten beiden Runden hoffe ich erneut auf viele gute Vorschläge. Gerade in Corona-Zeiten leisten viele Frauen Herausragendes: im Beruf, in der Familie und im Ehrenamt. Stellvertretend für Mecklenburg-Vorpommerns Frauen soll deshalb die „Frau des Jahres“ geehrt und ausgezeichnet werden.

Gesucht wird dafür eine Frau, die aufgrund ihrer Leistungen und ihres Engagements Vorbild ist, die im beruflichen, gesellschaftlichen, sozialen oder kulturellen Bereich sehr aktiv ist, die Verantwortung übernimmt, sich für die Familie und ihre Mitmenschen einsetzt. Vorgeschlagen werden kann auch eine Frau, die durch eine einmalige, besondere Aktion oder Leistung aufgefallen ist.

Voraussetzung für eine Berücksichtigung ist, dass die vorgeschlagene Frau in Mecklenburg-Vorpommern wohnt oder in einer Einrichtung oder Organisation im Land beruflich oder ehrenamtlich aktiv ist. Vorschlagsberechtigt sind die Landkreise und kreisfreien Städte, Kommunen, Vereine, Verbände und Parteien sowie alle Bürgerinnen und Bürger von Mecklenburg-Vorpommern.

Die namentlichen Vorschläge mit einer aussagekräftigen Begründung sowie einem kurzen Lebenslauf können bis einschließlich 31. Oktober 2020 per Email oder Brief beim Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung eingereicht werden:
fraudesjahres@sm.mv-regierung.de
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Leitstelle für Frauen und Gleichstellung
z. H. Frau Dr. Birgit Gabler
Werderstr. 124
19055 Schwerin

Die Auszeichnung erfolgt auf dem Frauentagsempfang im März 2021 von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese. Erste „Frau des Jahres“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde die Leiterin der Edith-Stein-Schule in Ludwigslust, Marion Löning. In diesem Jahr erhielt die Unternehmerin Katharina Clausohm aus Neverin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Auszeichnung.

Weitere Informationen auf der Website des Sozialministeriums: www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Frauen-und-Gleichstellung/fraudesjahres/

Land zeichnet zum dritten Mal „Frau des Jahres“ aus – Vorschläge gesucht

Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig und die Gleichstellungsministerin Stefanie Drese möchten den Frauen im Land Mecklenburg-Vorpommern für ihr Engagement danken und ihre Leistungen besonders hervorheben. Deshalb hat die Landesregierung im Jahr 2019 die Auszeichnung „Frau des Jahres“ ins Leben gerufen.

Auch im Jahr 2021 soll stellvertretend für die Frauen in Mecklenburg-Vorpommern eine „Frau des Jahres“ geehrt werden. „Wir suchen dafür eine Frau, die aufgrund ihrer Leistungen und ihres Engagements Vorbild ist, die im beruflichen, gesellschaftlichen, sozialen oder kulturellen Bereich sehr aktiv ist, die Verantwortung übernimmt, sich für die Familie und ihre Mitmenschen einsetzt“, sagten Schwesig und Drese zum heutigen Start des Aufrufs. Vorgeschlagen werden kann auch eine Frau, die durch eine einmalige, besondere Aktion oder Leistung aufgefallen ist.

Voraussetzung für eine Berücksichtigung ist, dass die vorgeschlagene Frau in Mecklenburg-Vorpommern wohnt oder in einer Einrichtung oder Organisation im Land beruflich oder ehrenamtlich aktiv ist. Vorschlagsberechtigt sind die Landkreise und kreisfreien Städte, Kommunen, Vereine, Verbände und Parteien sowie alle Bürgerinnen und Bürger von Mecklenburg-Vorpommern.

„Wir wollen mit der Auszeichnung zur Frau des Jahres auf die vielen starken, engagierten und erfolgreichen Frauen bei uns in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam machen. Nach den erfolgreichen ersten beiden Runden hoffe ich erneut auf viele gute Vorschläge“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

„Viele Frauen in unserem Land leisten Herausragendes – im Beruf, in der Familie, im Ehrenamt. Das geschieht oft im Verborgenen. Mit der Auszeichnung wollen wir ganz bewusst dieses für den sozialen Zusammenhalt so wichtige Engagement würdigen“, erklärte die Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung Stefanie Drese.

Die namentlichen Vorschläge mit einer aussagekräftigen Begründung sowie einem kurzen Lebenslauf können bis einschließlich 31. Oktober 2020 per Email oder Brief beim Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung eingereicht werden:
fraudesjahres@sm.mv-regierung.de
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Leitstelle für Frauen und Gleichstellung
1. H. Frau Dr. Birgit Gabler
Werderstr. 124
19055 Schwerin
Tel. 0385 588 9080
Die Auszeichnung soll auf dem Frauentagsempfang im März 2021 von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese erfolgen. Erste „Frau des Jahres“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde die Leiterin der Edith-Stein-Schule in Ludwigslust, Marion Löning. In diesem Jahr erhielt die Unternehmerin Katharina Clausohm aus Neverin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Auszeichnung.

Equal Pay Day

Am Dienstag, 17.03.2020 findet der bundesweite Aktionstag „Equal Pay Day“ statt. Nach wie vor gibt es bei zahlreichen Berufen eine geschlechtsspezifischen Lohnlücke. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2018 17,09 Euro, während Männer auf 21,60 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent.

Auf das Jahr gerechnet, verdienen Frauen in den ersten 77 Tagen, also bis zu diesem Symboltag 0,00 € für ihre geleistete Arbeit, während Männer ab den 01.01. entlohnt werden. Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Die Forderung lautet: Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit! Dazu veranstaltet die ISBW gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Hochschule Neubrandenburg, der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und dem DGB Nord ein vielseitiges Programm.

Um 10:30 Uhr laden die Organisatoren zu einer Gesprächsrunde mit der Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, ein. Anschließend werden im Foyer der Mensa die symbolischen Brötchentüten mit den Slogan „… weil Brötchentüten für Frauen und Männer gleich viel kosten!“ verteilt. Weiterhin geplant ist eine Fotoaktion mit Statements zum Thema Equal Pay. Den Abschluss findet der Tag im Hörsaal 1 mit der Filmvorführung „#femalepleasure“.

Programm:

  • 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr – Gesprächsrunde mit Sozialministerin Stefanie Drese
  • 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr – Verteilung von Brötchentüten in der Mensa
  • 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr – Frauentags-denkBar „Frauen und Mehrfachbelastungen“ mit der Referentin Anne Kuhnert im Theaterlabor
  • ab 13:00 Uhr – Fotoaktion: leere und vorgeschriebene Statements – an mehreren Orten der Hochschule
  • 20:00 Uhr Trailer von „die Anstalt“ & Film #Female Pleasure, Hörsaal 1 im Kinokombinat

Frauentag im BiboCafé

10. März 2020 | 16 Uhr | Frauentag im BiboCafé

Der Förderverein der Regionalbibliothek und der Neubrandenburger Weltladen-Verein laden am 10. März um 16 Uhr ins BiboCafé ein. Aus Anlass des Frauentages eine Tasse Kaffee trinken und mehr erfahren über die Kaffeebäuerinnen in den Anbauländern – das ist Anliegen dieser Veranstaltung.

Die Organisatorinnen schenken „Angelique’s Finest“ aus Ruanda ein. Zu verdanken ist dieses Getränk einem Berliner Start-up-Unternehmen. Es bietet Fair-Trade-zertifizierten und im Anbauland fertig gerösteten Spezialitätenkaffee an, dessen gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsprozess bei den Partnerkooperativen bleibt. Die Frauen vor Ort pflanzen und pflegen die Sträucher, pflücken die Bohnen, verarbeiten, rösten und verstauen diese. Das Design der Verpackung haben sie selbst entwickelt.

Andrea Kiep, Fair-Trade-Beraterin aus Rostock, berichtet über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bäuerinnen in Afrika und Lateinamerika und beantwortet die Fragen der Gäste.

Frauentag im BiboCafé

Weltladen-Mitstreiterinnen schenken fair gehandelten Kaffee aus Ruanda ein

Der Förderverein der Regionalbibliothek und der Neubrandenburger Weltladen-Verein laden am 10. März um 16 Uhr ins BiboCafè ein. Zum Frauentag gemeinsam eine Tasse Kaffee trinken und dabei mehr erfahren über die Situation der Kaffeebäuerinnen in den Anbauländern – das ist Anliegen der gemeinsamen Veranstaltung.
Die Mitstreiterinnen des Weltladens schenken „Angelique`s Finest“ aus Ruanda ein. Zu verdanken ist dieser Kaffee einem Berliner start-up. Es bietet Fairtrade-zertifizierten und im Anbauland fertig gerösteten Spezialitätenkaffee an, dessen gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsprozess bei den Partnerkooperativen bleibt. Die Frauen vor Ort pflanzen und pflegen die Kaffeesträucher, pflücken die Bohnen, verarbeiten, rösten und verpacken diese. Und sie haben das Design der Verpackung selbst entwickelt. So wird die lokale Wirtschaft nachhaltig gestärkt.

Mit „Angelique’s Finest“, einem komplett von Frauen produzierten Kaffee, stärkt das Unternehmen überdies die finanzielle Unabhängigkeit und die Teilhabe der ruandischen Kaffeebäuerinnen.

Andrea Kiep, Fair-Trade-Beraterin aus Rostock, wird an diesem Nachmittag mehr über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kaffeebäuerinnen in Afrika und Lateinamerika berichten und steht für Fragen zur Verfügung.

Mehr Informationen:
Nueva Esperanza e.V. weltladen-nb.de
Förderverein der Regionalbibliothek www.bibliothek-nb.de/