Street Art passt in kein Museum / Fotokunst, Malerei und Graffiti auf dem Boulevard

Ab dem 4. Juli 2020 präsentieren sich auf dem Neubrandenburger Boulevard Graffitikünstler, Maler und Fotografen in einer besonderen Form der „Street-Art-Ausstellung“. Hierzu werden auf der Turmstraße mehrere Street-Art-Wände aufgestellt, die künstlerisch gestaltet wurden.

Drei Flächen bleiben für die Besucher reserviert: Hier kann sich am 4. Juli von 10 bis 16 Uhr unter künstlerischer Anleitung jeder ausprobieren, der Spaß an Farbe und Gestaltung hat. Jeden Samstag im Juli gibt es außerdem Live-Musik mit Marshall und Bert Wenndorff.

Corona, Baustelle, Baumfällungen – der Neubrandenburger Boulevard macht harte Zeiten durch. Umso wichtiger ist es, ihn mit Inspiration zu beleben. Das eigene Umfeld auf kreative Weise mitzugestalten ist eine Idee, die sich besonders in der Straßenkunst widerspiegelt: Kunst für Jedermann, die unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt.

Dass die Neubrandenburger ein durchaus kunstsinniger und kunstkritischer Menschenschlag sind, bewiesen sie bereits bei der viel diskutierten Schaufenster-Kunstausstellung. Angeregt durch den großen Zuspruch und auf der Suche nach attraktiven Angeboten für Einheimische und Urlaubsgäste entwickelte sich die Idee für eine Ausstellung im öffentlichen Raum.

Teilnehmende Künstler sind unter anderem: Bernd Lasdin, T.J.F. Rauch, Thomas Oppermann, Steffen Peter, Heiko Kühl, Paul Raddatz, Tom Wollenberg, Master Dee, Felix Gest, Christian Heim, Denis Steinborn.

Fotoausstellung in Penzlin

Vom 28.06. bis 05.10.2020 findet im Voß-Haus Penzlin „Olymp“ eine Fotoausstellung statt.

Die erlebnisreiche, sehenswerte Landschaft im Amt Penzliner Land ist Thema dieser neuen Fotoausstellung, die von mehreren Fotografen zusammengestellt wurde. Irmtraud Kittner, Sven Flechner und Wolfgang Fuhrmann stellten stimmungsreiche Fotos zur Verfügung, die uns und Gästen der Region interessante Anregungen für Ausflüge in die Umgebung bieten.

Ausstellungseröffnung Freitag, 26.06.2020, 16:00 Uhr

KunstOffen 2020

KunstOffen findet auch in diesem Jahr zu Pfingsten von Sonnabend, den 30. Mai, bis Montag, den 1. Juni 2020, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte statt.

Die leuchtend gelben Schirme und Sonnensegel weisen wie gewohnt den Weg und lassen erkennen, wo sich Kunst entdecken lässt. Bisher haben 90 Kunstschaffende angemeldet, dass sie ihre Höfe, Galerien und Ateliers öffnen werden. Besucher und Kulturliebhaber sind eingeladen, mit den Künstlern an den Veranstaltungsorten ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die verschiedensten Kunstformen – von Malerei, Grafik, Keramik und Bildhauerei über Fotografie, Installation, Design, Gestaltung und Musik zu gewinnen.

Doch auch KunstOffen kann nur unter Einhaltung aktueller hygienischer Schutzmaßnahmen stattfinden. Deshalb verändern nun die Künstlerinnen und Künstler mit viel Kreativität und Ideenreichtum einige ihrer Programmpunkte. Sie bereiten interessante Alternativen vor. „Das stellt alle vor eine ungewöhnliche und große Herausforderung, sodass wir damit rechnen müssen, dass in den nächsten Tagen doch noch ein paar Absagen kommen werden“, sagt Cindy Schlüßler, die für Kultur und Kulturförderung beim Landkreis zuständig ist und bei der die organisatorischen Fäden zusammenlaufen.

Das Programmheft wird gerade gedruckt und bis Ende der Woche in den Touristinformationen sowie anderen öffentlichen Einrichtungen zum Mitnehmen ausliegen. Es ist schon jetzt auf der Internetseite des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte unter www.mecklenburgische-seenplatte.de/kunstoffen abrufbar. Jedoch kann es – aus den besagten Gründen – noch Änderungen geben. Deshalb bietet es sich für die Besucher an, den aktuellen Stand kurz vor Pfingsten noch einmal auf der Internetseite abzurufen, wo das Programm laufend aktualisiert wird.

Virtuelle Ausstellung nimmt Interessierte mit auf eine Bilder-Reise

Bis zu seinem Tod im Jahr 1941 sammelte der Theologe und Palästinakundler Gustaf Dalman – in der nach ihm benannten Sammlung an der Universität Greifswald – rund 20 000 eigene und fremde Fotografien einer Kulturlandschaft auf dem Sprung zur Moderne. Dieser europaweit einmalige Bestand wurde nun mit dem Projekt „Das gelobte Land der Moderne“ von der Greifswalder Theologin, Kunsthistorikerin und Kustodin der Sammlung – Dr. Karin Berkemann – erstmals umfassend bildwissenschaftlich ausgewertet und mit den Aufnahmen deutscher Reisender nach der Staatsgründung Israels (1948) verglichen. Jetzt können Interessierte einen ersten virtuellen Blick auf die Ausstellung werfen.

Gustaf Dalman hielt nicht viel von Knipsern. Wenn der deutsche Palästinakundler ab 1899 zwischen Aleppo und Alexandria unterwegs war, ließ er sich Zeit. Er beobachtete, griff zum Notizbuch und zur Kamera: sachlich, stilvoll, immer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber, sei es nun ein Mensch oder ein Klappspaten. Fotografieren war für Dalman gleichbedeutend mit Forschen. Mit dieser Haltung prägte er eine ganze Generation von deutschen Theologen, die in die Region reisten. Viele ihrer Bildmotive wiederholen sich bei den Touristen nach 1948, nach der Gründung des Staates Israel. Für das Projekt wurden insgesamt rund 50 000 Abzüge und Dias aus rund 100 Jahren gesichtet und ausgewertet. In der Zusammenschau fügen sich die Fotografien heute zur vielschichtigen Topografie einer Region, die drei Weltreligionen und ungezählten Kulturgläubigen als heilig gilt.

Die virtuelle Ausstellung „Das gelobte Land der Moderne“ präsentiert Amateurfotografien zwischen Aleppo und Alexandria aus dem 20. Jahrhundert – und beschreibt damit den Blick der deutschen Reisenden: Manche von ihnen suchten mit der Kamera das Altertümliche, andere die Zeichen einer neuen Zeit. Um diese doppelte Perspektive nachzuzeichnen, folgt die virtuelle Ausstellung dem Verlauf einer Reise. Ausgewählte Motive zeigen, wie sich die Anfahrt vom Schiff auf das Flugzeug verlagerte. Wie mit dem Tourismus auch die Fotografie in die Kulturlandschaft Palästina kam. Wie sich unterwegs intensive Gemeinschaften bildeten und in Bildern gefestigt wurden. Wie die Aufnahmen daheim im Album oder Diavortrag zur Erzählung gefügt und weitergegeben wurden.

Weitere Informationen Die virtuelle Ausstellung konnte das Gustaf-Dalman-Institut mit der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB Studio) umsetzen.

Neue Ausstellung im LUNG in Güstrow

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V lädt ein zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 16. Januar 2020 um 15:30 Uhr. Die neue Ausstellung steht unter dem Titel „Alleen“, in ihr zeigen 11 Amateurfotografen der Gemeinschaft „Von Dorf zu Dorf – Wege verbinden“ Alleen in M-V.

Darunter wird auch das Foto von Heidi Sprenger „Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof im Frühnebel“ als Gewinnerfoto des bundesweiten Fotowettbewerbs zum Tag der Alleen 2019 zu sehen sein. Aus über 252 Beiträgen wählte eine Jury von Vertretern der verschiedenen Bundesländer das Bild von Heidi Sprenger aus.

Seit 2017 gibt es die Gemeinschaft engagierter Menschen aus Eickelberg, Groß Labenz, Klein Görnow, Laase des Landkreises Rostock.
Die Ausstellung befindet sich in Güstrow in der Goldberger Straße 12, LUNG M-V, Haus 3/EG. Die Ausstellung wird von der Direktorin des LUNG M-V, Frau Ute Hennings eröffnet. Bis Ende März 2020 werden im LUNG in Güstrow die Fotos gezeigt. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr.

"schöNackt" – ab 8. März Aktfotografien im Franziskanerkloster

Der Fotograf Siegfried Haase wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum bot für das Museum eine gute Gelegenheit, eine kleine Auswahl von 20 Motiven für eine Hommage-Ausstellung zusammenzustellen. Die reichhaltige Sammlung seines Bild-Nachlasses befindet sich im Bestand des Museums und wird hier seit zwei Jahren erschlossen.

„In seinen Aktaufnahmen begegnen wir vorzugsweise Frauen. Meistens ohne Kleider. Akte liegend, stehend, sitzend. Zumeist von vorn. Keine mondänen Schönheiten oder prominente Unbekleidete. Eher schon schöne jugendliche oder auch reife Weiblichkeit. Eine Frau sagte mir nach einer Ausstellung mal, Haases Aktbilder haben etwas Geheimnisvolles. Stimmt möglicherweise. Oder auch nicht? Denn hinter der Kamera steht ein Mann.“ (Jürgen Tremper 2004)

Viele Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger dürften sich an Haases Ausstellungen zu früheren Zeiten erinnern, die vor allem im Soziokulturellen Bildungszentrum – seinerzeit in der 5. Etage des „Kulturfingers“ – präsentiert wurden. Die Fotografien werden vom 8. März bis zum bis 26. Mai im Regionalmuseum im Franziskanerkloster gezeigt.

Endspurt für Hobbyfotografen

Der 6. Fotowettbewerb für Senioren 2018/19 hat alle Hobbyfotografen von 60 Jahren und älter, die in Neustrelitz und in näherer Umgebung der Residenzstadt wohnen, dazu aufgerufen, Zeugnisse Buttelschen Schaffens im Foto festzuhalten. Im November 2019 jährt sich der 150. Todestag des Neustrelitzer Landesbaumeisters Friedrich Wilhelm Buttel, dessen Bauwerke man nicht nur in Neustrelitz, sondern auch im Landkreis Mecklenburg-Strelitz und in Neubrandenburg schätzt.

Eingereicht werden sollen Bilder, die von 2017 bis 2019 aufgenommen wurden. Abgabeschluss von maximal 3 Papierbildern im Format DIN A4 (oder 20 x30 cm) und der dazugehörenden Foto-CD je Teilnehmer ist der 15.02.2019 im Amt für Bildung und Soziales, Markt1, 17235 Neustrelitz (auch Postsendung möglich). Die ausgewählten Fotos werden im Mai im Rathaus der Stadt Neustrelitz ausgestellt.

Der komplette Ausschreibungstext erschien im Amtlichen Bekanntmachungsblatt Strelitzer Echo 09/2018 vom 12.05.2018. Er ist unter www.neustrelitz.de/leben/strelitzer_echo nachzulesen.