Zwei Forstmaschinen aufgebrochen – Anbauteile im Wert von ca. 15.000 Euro entwendet

Im Zeitraum des Wochenendes vom 09.04.2021 bis zum 12.04.2021 wurden zwei Forstmaschinen angegriffen, die in einem Waldstück an der B104 standen. Das besagte Waldstück befindet sich an der Bundesstraße zwischen Stavenhof und Ritzerow gelegen. Kurz vor dem Parkplatz „Stavenhof“ kommt man rechts auf einen Waldweg, der zum Abstellort der angegriffenen Forstmaschinen führt.

Bislang unbekannte Täter haben die beiden Forstmaschinen der Marke Komatsu gewaltsam aufgebrochen und aus diesen jeweils die Hauptcomputer, die Rückfahrkamera samt Bildschirm sowie die äußeren LED-Arbeitsscheinwerfer entwendet. Der Wert der entwendeten Gegenstände wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen wegen des Diebstahls wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin aufgenommen. Zeugen, die in dem beschriebenen Bereich auffällige Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl oder dem Verbleib des Diebesgutes geben können, richten diese bitte an die Polizei in Malchin unter 03994-231 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison 2020

In den Forstämtern des Landes erfolgt auch dieses Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit der Verkauf regionaler Weihnachtsbäume – Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, eröffnete die Saison heute in der Forstbaumschule Gädebehn feierlich. Egal ob klein, groß, ausladend oder schlank: Für jeden Geschmack wird der passende Baum dabei sein! Der beliebteste Weihnachtsbaum in M-V ist seit Jahren ungebrochen die Nordmanntanne, aber auch Fans von Fichten und Küstentannen werden nicht leer ausgehen. Es lohnt sich in jedem Fall, die Bäume direkt beim Förster zu kaufen – sie werden regional produziert und verkauft.

Kommen Sie – mit festem Schuhwerk, Handschuhen und wetterfester Kleidung – gern vorbei! Die Übersichtsliste der Termine finden Sie hier.

Die Landesforst MV bietet den Bürgern jährlich ca. 23.000 Weihnachtsbäume zum Kauf oder zum Selberschlagen an. Interessenten können die Bäume entweder direkt auf den dafür vorgesehenen Flächen der Forstämter selbst schlagen oder auch zwischen verkaufsfertigen Exemplaren auswählen. Die Forstbaumschule Gädebehn konzentriert sich auf die kontinuierliche Bereitstellung von Weihnachtsbäumen für die Forstämter, sodass dort auch ohne eigene Weihnachtsbaumplantage der Verkauf heimischer Bäume ab Forsthof oder Revierförsterei organisiert werden kann.

Zwei Drittel der angebotenen Bäume werden von den Forstämtern bereitgestellt und ein Drittel wird in der Baumschule der Landesforst MV angezogen. Es ist viel Mühe und Fleiß von Nöten um einen gesunden, schön stufig und dicht gewachsenen Weihnachtsbaum zu erzeugen: Auf 20 Hektar Weihnachtsbaumplantagen kümmern sich die Mitarbeiter der Baumschule mit viel Fachwissen und Engagement um die Bäumchen. Die Bäume werden nach der Pflanzung gemäht, mit ausreichenden Nährstoffen versorgt, gegen tierische und pflanzliche Schaderreger geschützt, und da, wo es notwendig ist, durch gekonnte Techniken in Form geschnitten. Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, können diese nachhaltig erzeugten Weihnachtsbäume kompostiert und so dem natürlichen Stoffkreislauf zurückgegeben werden.

Forstberuf bleibt Traumberuf – 254 Bewerbungen auf Ausbildungsplätze in der Landesforst M-V

Ein neuer Ausbildungszyklus beginnt. Im Juni und September starten 4 neue Referendare und 33 Azubis in den Ausbildungsstätten der Landesforst M-V.

Die Bewerbungsfrist ist beendet und die eingegangenen Bewerbungen bestätigen: Die Arbeit in der Forstwirtschaft – der Beruf im Grünen – bleibt begehrt. 254 Bewerbungen gingen für die 33 Ausbildungsstellen zum Forstwirt/in ein.

Auf Initiative des Ministers für Landwirtschaft und Umwelt MV, Herr Dr. Backhaus, wurde die Anzahl der Ausbildungsplätze in der Landesforstanstalt für 10 Jahre von 60 auf 90 Plätze für den Ausbildungszyklus von 3 Jahren erhöht. Dennoch bleiben die Ausbildungsstellen nachgefragt. Die Anzahl der Bewerber/innen mit vorherigen Praktika im Forstsektor ist gestiegen.

Um Einblicke in den Beruf zu sammeln und eine größere Chance auf die begehrten Ausbildungsstellen zu bekommen, haben 89 Bewerber/innen vorher ein oder mehrere Praktika und 6 der Bewerbenden sogar ein FÖJ in den Forstämtern der Landesforstanstalt absolviert. Denn auch das Interesse von Bewerber/inne/n anderer Bundesländer auf eine Ausbildung in der Landesforst M-V ist groß, rund 1/3 der Bewerber/innen stammen aus anderen Bundesländern.

Zunehmend steigt auch die Motivation von Frauen, das ehemals männlich geprägte Berufsbild auszuüben. Der Vorstand der Landesforstanstalt weiß darauf hin: „Das heutige forstliche Berufsbild ermöglicht es Männern und Frauen gleichermaßen, ihre berufliche Karriere in der Forstwirtschaft durchzuführen. Frauen sind in der Forstwirtschaft bisher unterrepräsentiert und haben deshalb besonders gute Berufschancen in den kommenden Jahren.“

Wechsel der Amtsleitung des Forstamtes Neubrandenburg

Am 30. Juni 2020 tritt der Forstamtsleiter des Forstamtes Neubrandenburg, Herr Forstdirektor Peter Hartwig, in den Ruhestand. Aus diesem Grund fand am gestrigen Tage seine Verabschiedung statt. Sein Nachfolger, Herr Oberforstrat Harald Menning, wird ab Juli in sein neues Amt wechseln.

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Landesforst MV entwickelt neue Strategien zum Waldbrandschutz

Anfang Juli vergangenen Jahres brannten 950 ha des Waldes auf dem verlassenen Truppenübungsplatz Lübtheen. Der Brand zeigte auf, dass unter den Bedingungen extremer Trockenheit und Munitions­belastung bisherige Methoden der Waldbrandvorbeugung überdacht werden müssen. In einem Verbundprojekt mit der Technischen Universität Dresden entwickelt jetzt die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern dafür neue Strategien, die bundesweit Eingang in die forstwirtschaft­liche Theorie und Praxis finden sollen.

Beispielsweise werden die Erkenntnisse des Anlegens von Schneisen, waldbrandhemmenden Riegeln und der Löschwasserbereitstellung aus dem Lübtheener Brand optimiert und praktisch erprobt. Des Weiteren werden Demonstrationsflächen angelegt und spezielle Forsttechnik für munitionsbelastete Wälder getestet. Das Anfertigen von Materialien zur Aus- und Weiterbildung von Forstleuten sowie zur Anleitung von Waldbesitzern, Feuerwehren und Verwaltung sind ebenfalls Bestandteil des Verbundprojektes.

Projektstart ist der 1. Mai. Bis 2025 sollen die entwickelten neuen Strategien in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns umgesetzt sein. Das Verbundprojekt wird von der Fachagentur Nachhaltige Rohstoffe (FNR) mit rund 2,5 Millionen Euro aus dem Waldklimafonds unterstützt. Mit dem Waldklimafonds werden Maßnahmen von besonderem Bundesinteresse gefördert, die der Anpassung der Wälder an den Klimawandel dienen und den unverzichtbaren Beitrag naturnaher, struktur- und artenreicher Wälder zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen auf Dauer erhalten.

„Angesichts der erneuten Trockenheit bitte ich die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, alles zu unterlassen, was zu einem Brand in Wald und Flur führen könnte“, appelliert Backhaus an die Bevölkerung. Die allgemeinen Verhaltensweisen bei Waldbrandgefahr seien unbedingt einzuhalten. Mittlerweile gilt im gesamten Land die Waldbrandgefahrenstufe (WGST) 3 (mittlere Gefahr), im Osten des Landkreises Vorpommern-Greifswald (Leitforstamt Torgelow) sogar die Gefahrenstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr). Dort galt im vergangenen Jahr bereits ab dem 23.4. die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5. Die aktuelle Waldbrandgefahrenlage und aktuelle Hinweise sind jederzeit der Internetseite der Landesforstanstalt zu entnehmen.

Verhaltensregeln für den Waldbrandschutz:
Generell (unabhängig von der WGST) sind in Wäldern das Rauchen, das Anlegen von Feuern im oder am Wald sowie das Befahren von nichtöffentlichen Waldwegen verboten, wobei Ausnahmen genehmigungspflichtig sind.

Für alle Gefahrenstufen gilt:

  • Rauchen Sie nicht im Wald und in der Feldflur!
  • Werfen Sie keine Zigarettenreste aus dem Auto! Benutzen Sie Ihren Bordaschenbecher!
  • Nutzen Sie für Lagerfeuer und Grillabende nur ausgewiesene Grill- und Lagerfeuerplätze, auf denen Sie einen ausreichenden Brandschutz sichern können. Halten Sie dabei einen Mindestabstand zum Wald von 50m ein!
  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Waldparkplätzen! Ermöglichen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit den Lösch- und Rettungskräften eine rasche und ungehinderte Zufahrt zum Brandherd, indem Sie die Waldwege freihalten!
  • Melden Sie alle Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110)!

Ab Waldbrandgefahrenstufe 4 können die Unteren Forstbehörden im Einvernehmen mit den Landräten das Betreten und Befahren des Waldes verbieten.