Land fördert Schwimmkurse mit 130.500 Euro

In Mecklenburg-Vorpommern sollen mehr Grundschülerinnen und Grundschüler sichere Schwimmerinnen und Schwimmer werden. Das Land hat dafür das Programm „M-V kann schwimmen“ aufgelegt.

Anbieter von Schwimmkursen werden unterstützt, in den Schulferien Angebote für Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter zu machen, die nicht sicher schwimmen können. Die Landesregierung stellt für die Sommerferien insgesamt 130.500 Euro bereit. Um den Schülerinnen und Schülern nun zu ermöglichen, ihre Schwimmfertigkeiten zu festigen, hat die Landesregierung die Zahl der Ferien-Schwimmkurse „MV kann schwimmen“ erheblich erhöht. Die Eigenbeteiligung der Schülerinnen und Schüler für Kurse während der Sommerferien entfällt.

In Mecklenburg-Vorpommern erlangt ein Großteil der Schülerinnen und Schüler an staatlichen Grundschulen schon heute im Laufe der ersten vier Schuljahre Grundfertigkeiten im Schwimmen oder ein Schwimmabzeichen. Im Schuljahr 2018/2019 gab es unter den 13.100 Mädchen und Jungen in der ersten Jahrgangsstufe noch 10.407 Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer. Das waren 79,4 Prozent. In der Jahrgangsstufe 4 lag der Anteil an Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmern im selben Schuljahr nur noch bei 15,7 Prozent.

In der Regel findet der Schwimmunterricht in der 3. oder 4. Jahrgangsstufe statt. Der Unterricht richtet sich nach dem Rahmenplan Sport. Ziel ist es, dass sich die Kinder an das Wasser gewöhnen, am Ende der 4. Klasse schwimmen können und die Baderegeln kennen.

Burg Stargard erhält eine Konsolidierungszuweisung in Höhe von einer Million Euro

Nun erhält auch die Stadt Burg Stargard mit der Novellierung des Finanzausgleichsgesetzes zum 1. Januar 2020 eine Konsolidierungszuweisung aus dem Kommunalen Entschuldungsfonds. Mit der Zuweisung in Höhe von ca. 1,1 Mio. Euro kann die Stadt voraussichtlich deutlich schneller ihren Schuldenberg abtragen als bisher geplant. Die Hilfen des Landes können Kommunen beantragen, die selbst einen Überschuss zur Rückführung ihrer Altdefizite erwirtschaften.

Für jeden Euro selbst erwirtschafteten Überschuss im Finanzhaushalt gibt das Land im Folgejahr – grundsätzlich – einen Euro dazu, bis das Haushaltsdefizit abgebaut ist. Nach der neuen Regelung – § 27 Absatz 1 des Finanzausgleichsgesetzes – erhalten Kommunen mit einem Überschuss im Haushaltsvorjahr aber mindestens eine Zuweisung in Höhe von 20 Prozent des verbleibenden Defizits. Davon kann die Stadt Burg Stargard profitieren. Sie erhält als Anerkennung für die in 2019 erwirtschafteten ca. 377.000 Euro vom Land ca. 1,1 Mio., also 20 Prozent von etwa 5,5 Mio. Euro, dazu.

„Ich freue mich sehr über die Fortschritte, die die Stadt in den vergangenen Jahren bei der Haushaltskonsolidierung gemacht hat und hoffe, dass diese Entwicklung trotz der Auswirkungen der diesjährigen Coronavirus-Pandemie weiter so erfolgreich fortgeführt werden kann“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Sofern die Stadt Burg Stargard weiter jahresbezogen Überschüsse erwirtschaftet, kann sie in wenigen Jahren schuldenfrei sein“ so Caffier.

Zuschuss für LED-Beleuchtung in Kita „Lütt Matten“ in Stavenhagen

Für seine Kindertagesstätte „Lütt Matten“ in Stavenhagen erhält der Träger „Jugend-Umwelt-Leben“ (JUL) aus Weimar vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 37.560,44 Euro (Fördersatz 50 Prozent).

Damit soll die Beleuchtung in der Kita auf moderne LED-Technik umgerüstet werden. Die Fördermittel stammen aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE), aus dem Vorhaben zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen unterstützt werden.

Die gesamte Innenbeleuchtung der Kita soll auf LED umgerüstet werden. Damit können pro Jahr etwa elf Tonnen Kohlendioxid und knapp 19.000 Kilowattstunden Strom eingespart werden.

Land fördert Ferien-Lernprogramm

Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern können in den anstehenden Sommerferien zusätzliche Lern- und Förderangebote in Anspruch nehmen. Bildungsministerin Bettina Martin hat sich in einem Brief an alle Schülerinnen und Schüler und deren Eltern gewandt und über das zusätzliche Angebot informiert. Gerade nach den Schwierigkeiten durch Schulschließungen und nur teilweisem Präsenzunterricht kann die Förderung während der Ferien vielen Kindern und Jugendlichen helfen.

„Nach diesem schwierigen Schulhalbjahr erhalten Schülerinnen und Schüler durch außerschulische Lern- und Förderangebote in den Sommerferien 2020 zusätzliche und pädagogisch begleitete Lern- und Förderangebote“, sagte Martin. „Sie sollen dazu beitragen, erarbeitete Lerninhalte zu festigen und so eine gute Ausgangsbasis für den Start in das neue Schuljahr zu erlangen.“ Die Angebote bei privaten Lernanbietern, wie z. B. Nachhilfeinstituten, werden vom Land mit bis zu einer Million Euro gefördert.

Zur Inanspruchnahme solcher Angebote sind Schülerinnen und Schüler berechtigt, die im Schuljahr 2019/20 eine allgemein bildende Schule in Mecklenburg-Vorpommern besucht haben und das auch im Schuljahr 2020/21 tun werden. Das heißt, Schulabgängerinnen und Schulabgänger können das Angebot nicht mehr in Anspruch nehmen. Der Nachweis wird mit dem Jahreszeugnis 2019/20 erbracht

Um an den Lernangeboten teilnehmen zu können, muss beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI) ein Berechtigungsschein angefordert werden. Das geht sehr einfach über einen E-Mail-Link auf der Internetseite des LFI unter www.lfi-mv.de. Mit diesem Berechtigungsschein können Schülerinnen und Schüler zwischen dem 22. Juni und dem 31. Juli bis zu 30 Förderstunden à 45 Minuten wahrnehmen. Mit dem Berechtigungsschein und der Zeugniskopie kann bei einem frei gewählten Lernanbieter ein Angebot vereinbart und gestartet werden. Der Lernanbieter rechnet dann direkt mit dem Land über das Landesförderinstitut ab.

„Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern tolle Sommerferien. Ich hoffe, dass viele Kinder und Jugendliche trotz der Ferien das Angebot wahrnehmen, um sich auf das kommende Schuljahr vorzubereiten“, sagte Martin. „Nach den Ferien wird die Schule dann wieder mit einem weitestgehend normalen und täglichen Betrieb losgehen.“

Fachkräftekampagne "Durchstarten in MV" erstmals mit Online-Live-Event zur digitalen Berufsorientierung in Mecklenburg-Vorpommern

Die Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) plant für Donnerstag (11. Juni 2020, um 15:00 Uhr) erstmals ein Live-Event auf dem YouTube-Kanal der Kampagne (www.youtube.com/user/DeinLandDeineChance).

„Im Mittelpunkt steht das Thema Ausbildung. Es werden spannende Beiträge zu den Möglichkeiten der digitalen Berufsorientierung in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt und nützliche Tipps fürs Auftreten im Bewerbungsgespräch gegeben. Wir wagen auch den Blick in die spannende Welt der Beruflichen Weiterbildung, denn nach der Ausbildung ist in MV noch lange nicht Schluss“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch.

Am Donnerstag beantworten Vertreter der IHKs Fragen beziehungsweise präsentieren in Videos nützliche Informationen rund um das Thema Lehrstellen. Ebenso werben Unternehmen und Ausbildungsbotschafter für eine berufliche Ausbildung in ihrer Region. „Die duale Ausbildung ist oftmals eine der ersten Weichenstellungen für den beruflichen Lebensweg. Umso wichtiger ist es, sich vorab über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Im Rahmen der Veranstaltung werden Azubis verschiedener Unternehmen einen Einblick in ihren Ausbildungsalltag geben. Sie nehmen Interessierte mit hinter die Kulissen ihres Ausbildungsbetriebes“, so Wirtschaftsminister Glawe weiter.

Alle Ausbildungsinteressierten vom Schüler bis zum Studienaussteiger sind eingeladen, an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen und ihre Fragen zum Berufsstart in MV zu stellen. Fragen können auch gern vorab an das Projekt-Team von Durchstarten in MV gestellt werden (durchstarten@durchstarten-in-mv.de) oder Live während des Streams über die Social Media-Kanäle der Kampagne und den LiveChat auf www.durchstarten-in-mv.de.

Live-Event auf dem YouTube-Kanal der Kampagne
Wann? 11. Juni 2020, um 15:00 Uhr
Wo? ww.youtube.com/user/DeinLandDeineChance

Alle Informationen zur Kampagne unter www.durchstarten-in-mv.de oder auch auf Instagram (www.instagram.com/durchstarteninmv), Facebook (www.facebook.com/DurchstartenInMV) oder YouTube (www.youtube.com/user/DeinLandDeineChance).

Bewerbungsfrist für den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2020 gestartet

Die Ausschreibung für den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2020 hat begonnen – bis zum 31. August 2020 können sich Unternehmen, Einzelpersonen und Projektgruppen von Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern bewerben. Ausgezeichnet werden neuartige Innovationen in Form von Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen.

Um den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ können sich Unternehmen, Einzelpersonen und auch Projektgruppen von Forschungseinrichtungen bewerben, die in Mecklenburg-Vorpommern ansässig sind. Eine Jury bewertet die Einreichungen nach den folgenden Kriterien: technische bzw. wirtschaftliche Vorteile und Umsetzbarkeit; Neuheitsgrad, Aktualität, Anwendungsbreite; Nutzung des Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft; unternehmerische Leistung, Risikobereitschaft, persönlicher Einsatz; wirtschaftlicher Erfolg mit dem Produkt/Verfahren, nachgewiesene Marktfähigkeit, geschaffene sowie zukünftige Arbeitsplätze. Die Jury besteht aus Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, den Industrie- und Handelskammern des Landes, den Universitäten und Hochschulen sowie Vertretern der Medien und der Finanzwirtschaft.

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Neubrandenburgs Feuerwehr bekommt Geld für Schutzkleidung

Innenminister Lorenz Caffier wird am morgigen Mittwoch bei der Feuerwehr der Vier-Tore-Stadt erwartet. Der Innenminister stellt aus dem Strategiefonds des Landes unter anderem Geld für neue Schutzkleidung der Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung. Er wird um 10.30 Uhr den Bewilligungsbescheid an Oberbürgermeister Silvio Witt bei der Feuerwehr in der Ziegelbergstraße 50 übergeben. Interessierte Medienvertreter sind dazu eingeladen. Wir bitten darum, die Vorgaben zur Eindämmung des Corona-Virus einzuhalten.

Im September 2019 hatte Oberbürgermeister Silvio Witt über die gehäuften Krebserkrankungen bei der Neubrandenburger Berufsfeuerwehr informiert. Gleichzeitig hatte der Oberbürgermeister betont, in diesem Jahr doppelt so viel in die Ausrüstung der Kameraden zu investieren. Die Feuerwehrleute sollen direkt nach dem Einsatz ihre Kleidung wechseln können. Diese ist oft schadstoffbelastet und steht im Verdacht, langfristig schwere Erkrankungen auszulösen.

Der Innenminister wird an diesem Tag außerdem einen Bewilligungsbescheid für die Erweiterung der See-Fontäne übergeben.