Förderpreis des Oberbürgermeisters für Studierende der Hochschule Neubrandenburg – Ausschreibung 2021

Der Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg schreibt jährlich einen Preis für herausragende Arbeiten der Studierenden der Hochschule Neubrandenburg aus. Der Preis ist wie folgt dotiert:

1. Preis 750 Euro
2. Preis 500 Euro
3. Preis 250 Euro

Es kann eine Doppelplatzvergabe erfolgen, wobei die Zahl der Preisträger maximal drei beträgt und die Preissumme insgesamt nicht überschritten werden darf. Die Übergabe ist im Rahmen der feierlichen Immatrikulation im September 2021 geplant.

Teilnahmebedingungen:

  1. Der/die Bewerber/in muss eingeschriebene/r Studierende/r bzw. Absolvent/in der Hochschule Neubrandenburg sein.
  2. Für die Auszeichnung können Bachelor- oder Masterarbeiten, Berichte über Praxissemester sowie Beleg-, Haus- oder Projektarbeiten eingereicht werden. Die Arbeiten sollten ausgedruckt eingereicht werden und werden nach der Jurysitzung zurückgeschickt.
  3. Die wissenschaftliche Arbeit soll im weitesten Sinn einen Nutzen für die Stadt und Region haben und z. B. Forschungsergebnisse, Literaturanalysen, Ideen bzw. Vorschläge zur Stadtentwicklung, zum Städtebau, zur Wirtschaftsförderung oder zu Themen in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport sowie Soziales und Generationen enthalten.
  4. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit sollten generell dazu beitragen, die Tätigkeit der Stadtverwaltung als moderne, bürgerfreundliche Dienstleistungseinrichtung zu unterstützen und den Lebenswert der Stadt zu erhöhen.
  5. Weitere einzureichende Unterlagen sind ein Anschreiben des Einreichers bzw. der Einreicherin sowie eine Stellungnahme aus dem zuständigen Fachbereich der Hochschule.

Bewerbungen zur Verleihung des Preises können unter Beifügung der erforderlichen Unterlagen bis zum 30. Juni 2021 an folgende Anschrift gerichtet werden:

Stadt Neubrandenburg
Der Oberbürgermeister
Frau Sabine Renger
Friedrich-Engels-Ring 53
17033 Neubrandenburg

Telefonische Anfragen: 0395 555 2765
E-Mail: sabine.renger@neubrandenburg.de

Preis des Hochschulfördervereins für herausragende akademische Abschlussarbeiten

Ziel der Vergabe des Preises durch den Hochschulförderverein Neubrandenburg e. V. ist die Würdigung besonderer Leistungen von Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Neubrandenburg bei der Bearbeitung anwendungsbezogener Themen im Rahmen der akademischen Abschluss

Ausschreibung für das Jahr 2021arbeit.

Die Höhe der Preissumme beträgt insgesamt 1.000,00 €. Bis zu drei Einzelpreise können vergeben werden. Die Preisverleihung erfolgt anlässlich der Feierlichen Immatrikulation der Studierenden des ersten Semesters im September 2021. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden hierzu schriftlich eingeladen. Ihre Namen werden in geeigneter Form veröffentlicht.

Bewerbungen

Die Bewerbungen zur Verleihung des Preises können bis zum 30. Mai 2021 (Ausschlussfrist, bei Postversand gilt das Datum des Poststempels) an den Vorstand des Hochschulfördervereins unter folgender Anschrift gerichtet werden:

Hochschulförderverein Neubrandenburg e.V.
Geschäftsführer Matthias Wetzel
Brodaer Straße 2
17033 Neubrandenburg

Weitere Informationen finden sie hier.

Hilfe für Unternehmen: Neubrandenburg führt ein „Stadtgeld“ ein

Die Vier-Tore-Stadt wird ein „Stadtgeld“ einführen. Das haben am Donnerstag die Stadtvertreter beschlossen. Damit setzt Neubrandenburg ein Zeichen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und zur Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Im Rahmen einer Marketingaktion der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH (neu.sw) im Zusammenhang mit dem 30-jährigen Bestehen des Unternehmens im Jahr 2021 wird das Vorhaben aufgegriffen. Oberbürgermeister Silvio Witt bedankte sich bei den Stadtwerken. „Wir stehen zu den Einzelhändlern und Gastronomen in unserer Stadt“, machte er während der Sitzung der Stadtvertretung deutlich.

In einem festgelegten Zeitraum nach dem Lockdown haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Kassenbons aus Einkäufen in Geschäften der gesamten Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu sammeln. Diese Bons können gegen die bereits durch die Werbegemeinschaft Neubrandenburger Innenstadt e. V. entwickelten und organisierten Vier-Tore-Gutscheine eingetauscht werden. Vorgesehen ist es Gutscheine im Wert von insgesamt 500.000 Euro auszugeben.

Mit der Einführung des „Stadtgeldes“ haben sich die Stadtvertreter dafür ausgesprochen, temporär auf die Einnahmen von Parkgebühren in der Neubrandenburger Innenstadt zu verzichten. Gleichzeitig sollen an diesen Tagen auch die Stadtbusse kostenlos genutzt werden können. Zur Umsetzung der Maßnahmen wird die Vier-Tore-Stadt einen Koordinator einstellen.

Neubrandenburg diskutiert über „Stadtgeld“ und fiktiven Unternehmerlohn

Nachdem die Stadtvertretung der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg sich für die Aussetzung der Sondergebühren für Gastronomen und Händler für die Jahre 2020 und 2021 ausgesprochen hat, wurden nun weitere Hilfsmaßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen in einer Beschlussvorlage festgehalten.

In der Vier-Tore-Stadt hatte sich zu Beginn des Jahres eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Fraktionen, Oberbürgermeister Silvio Witt, City-Manager Michael Schröder und Verwaltungsmitarbeitern gegründet, um über mögliche Hilfsmaßnahmen für von der Corona-Pandemie betroffene Händler und Gewerbetreibende zu beraten. Im Ergebnis aus einem zweiten digitalen Zusammentreffen dieser Arbeitsgruppe, bei dem unter anderem auch Unternehmer zu Gast gewesen sind, hat Oberbürgermeister Silvio Witt nun eine weitere Beschlussvorlage eingebracht. Diese Vorlage wird heute auf der Tagesordnung des Hauptausschusses stehen, um in der Folge in den weiteren Gremien diskutiert zu werden. Die Stadtvertretung kann in der März-Sitzung darüber entscheiden.

Mit der Beschlussvorlage soll die Grundlage für die Durchführung weiterer Maßnahmen gelegt werden. Dabei handelt es sich vor allem um ein sogenanntes Stadtgeld und einen fiktiven Unternehmerlohn.

„Stadtgeld“

Durch den Einsatz von Gutscheinen sollen die Umsätze von Neubrandenburger Unternehmen und Selbstständigen in der gesamten Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg gesteigert werden. Darüber hinaus erhalten Bürgerinnen und Bürger einen Vorteil in Form der Vier-Tore-Gutscheine. In einem festgelegten Zeitraum nach dem Lockdown besteht somit die Möglichkeit, Kassenbons aus Einkäufen in Geschäften zu sammeln. Diese Bons können in Vier-Tore-Gutscheine eingetauscht werden. Diese Gutscheine wiederum können in einem bestimmten Zeitraum bei den teilnehmenden Unternehmen im Stadtgebiet eingelöst werden. Dabei arbeitet die Stadt mit der Werbegemeinschaft, die die Vier-Tore-Gutscheine bereits initiiert hat, eng zusammen.

Fiktiver Unternehmerlohn

Mit einem fiktiven Unternehmerlohn bis maximal 1000 Euro beabsichtigt die Stadt Selbstständige in der Zeit des Lockdown und danach zu unterstützen. Voraussetzung dafür ist ein entsprechender nachweisbarer Umsatzrückgang.

Weitere Maßnahmen

Um eine Belebung der Innenstadt zu fördern und die Besucherzahlen zu steigern, ist geplant, an bestimmten Tagen auf Parkgebühren zu verzichten. Ebenfalls zur Diskussion steht eine kostenlose Nutzung der Stadtbusse an diesen Tagen. Der Einsatz eines sogenannten Corona-Managers ist ebenfalls im Gespräch.

Finanzierung

Die Kosten für das „Stadtgeld“ belaufen sich auf 500.000 Euro und das Budget für den fiktiven Unternehmerlohn beträgt 250.000 Euro. Im Zuge der Diskussion und vor einem Beschluss geht es darum, eine entsprechende Deckungsquelle dafür zu finden. Heißt: Das Geld muss erstmal irgendwo abgezweigt oder aufgetrieben werden.

IHK: „Wir brauchen eine starke und effektive Zusammenarbeit in der Grenzregion zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und Wiederbelebung der Wirtschaft“

„Wir begrüßen es als IHK, dass das Land kurzfristig zwei Corona-Schnelltestzentren in Linken und in Ahlbeck auf Usedom einrichten will.“ Mit dieser Aussage stellt sich Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, hinter einen entsprechenden Vorschlag von Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann.

Diese Schnelltestzentren können nach Meinung von Torsten Haasch einen entscheidenden Beitrag leisten, um der Verbreitung des Corona-Virus sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite entgegenzuwirken.

„Auf alle Fälle werden wir uns am kommenden Montag (15. Februar) beim 2. Treffen der deutsch-polnischen Arbeitsgruppe Covid-19 für diese und eine Reihe weiterer Ideen stark machen“, so der Hauptgeschäftsführer. Es gehe bei diesem Treffen von Vertretern der Woiwodschaft Westpommern sowie der Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern darum, eine gemeinsame starke und effektive Strategie sowohl zur Bekämpfung der Pandemie als auch zur Wiederbelebung der Wirtschaft in der Metropolregion Stettin zu entwickeln. Die IHK werde sich für einen Stufenplan nach dem Beispiel der norddeutschen Bundesländer auch für die Grenzregion einsetzen. „Solch ein Stufenplan kann der in diesem Gebiet agierenden Wirtschaft und insgesamt den hier lebenden Menschen Perspektiven bieten“, so Torsten Haasch.

Jobcenter Mecklenburgische Seeplatte-Süd übernimmt nun auch Kosten für Laptops und PC

Es befinden sich keine digitalen Endgeräte in Ihrem Haushalt, die für den Distanz-Schulunterricht der Kinder genutzt werden können?
Ab sofort können durch das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd Kosten für digitale Endgeräte bezuschusst werden, wenn diese für das Homeschooling benötigt, aber nicht von den Schulen bereitgestellt werden. Maßgeblich für eine Bezuschussung ist die Teilnahme am pandemiebedingten Distanz-Schulunterricht.

Grundsätzlich sind alle Schülerinnen und Schüler, bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen berechtigt. Auch Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildungsvergütung erhalten, können diesen Zuschuss erhalten. Die Leistungsberechtigten müssen dafür beim Jobcenter einen entsprechenden Mehrbedarf anzeigen und die dringende Notwendigkeit deutlich machen, etwa mit Verweis auf die Dringlichkeit der PC-Ausstattung für die Teilnahme am Homeschooling und das Fehlen einer anderweitigen Kostenerstattung bzw. Gerätebereitstellung. Leistungsberechtigte beschleunigen die Bearbeitung des Antrags, wenn sie bereits eine Bestätigung der Schule beifügen, die den Bedarf ausweist und bestätigt, dass diese Geräte durch die Schule nicht bereitgestellt werden können (Digitalpakt).

Die Höhe des Zuschusses wird auf der Grundlage der schulischen Vorgaben ermittelt und sollte grundsätzlich den Gesamtbetrag von 350 € je Schülerin oder Schüler für alle benötigten Endgeräte (z.B. Tablet/PC jeweils mit Zubehör) nicht übersteigen. Die Regelung greift zum 1. Januar 2021, so dass entsprechende Kosten auch rückwirkend geltend gemacht werden können. Weiterführende Informationen und einen entsprechenden Vordruck finden Leistungsberechtigte auf der Internetseite www.jc-mse.de.

Neues AzubiTicket M-V für Mobilitätsbedürfnisse oft nicht geeignet

Aus Sicht des PRO BAHN Landesverbandes in Mecklenburg-Vorpommern ist der heutige Start des AzubiTicketsM-V zwar ein lukratives Preisangebot an Auszubildende, Freiwilligendienstleistende sowie Beamtenanwärtern der Laufbahngruppe I.

„Vielen Anspruchsberechtigten nützt das neue Ticketangebot der Schweriner Landesregierung jedoch nichts, weil die Wege zur Berufsschule mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Mecklenburg-Vorpommern in vielen Fällen mit erheblichen Zeitaufwand verbunden sind oder eine pünktliche Ankunft vor dem morgendlichen Unterrichtsbeginn gar nicht erst möglich ist“, erklärt Marcel Drews, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes.

„Profitieren werden vom neuen Ticketangebot unserer Einschätzung daher vorallem Azubis, diebisher bereits Bus und Bahn zur Ausbildungsstädte genutzt haben und durch das neue Ticketangebot nun etwasGeld einsparen. “In vielen kleineren Städten und Gemeinden des Landes entspricht das Bus- und Bahnangebot nicht den Mobilitätsbedürfnissen, um den täglichen Weg zur Berufsschule mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen zu können.

Das Land M-V zwingt Azubis dazu aus ihren Heimatregionen in andere Landesgebiete zu reisen, weil es entschieden hat, dass der theoretische Teil der Ausbildung auf wenige Berufsschulstandorte konzentriert werden soll. Anderseits hat das Land z.B. auch einige bedeutsame regionsübergreifende Bahnstrecken abbestellt. Somit macht sie eine Anreise der Azubis zu ihren Schulstandorten mit öffentlichen Verkehrsmitteln praktisch teilweise unmöglich. In Malchow wird beispielsweise die erste Verbindung in Richtung Waren bzw. Parchim erst gegen 7 Uhr angeboten. Viel zu spät, um z.B. eine Berufsschule in Güstrow oder Rostock zu erreichen. Ähnlich verhält es sich mit Plau am See. Auf anderen Verbindungen, wie z.B. von Neustrelitz und Neubrandenburg zum Berufsschulstandort Stralsund sind Azubis mit öffentlichen Verkehrsmitteln mindestens 30 bis 45 Minuten pro einfacher Fahrt länger unterwegs, als mit dem eigenen PKW. Auch zwischen Wismar und Rostock müssen mit Bus und Bahn ca. 30 Minuten pro Richtung zeitlicher Mehraufwand gegenüber dem PKW gerechnet werden.

Somit wird bei jungen Leuten schnell der PKW gegenüber Bus und Bahn vorgezogen. Vor diesem Hintergrund wäre es sinnvoll die 10 Mio. EUR jährlich, die die Landesregierung für das AzubiTicket in den Landeshaushalt eingeplant hat, statt für eine Subventionierung der Ticketpreise zunächst in einen Ausbau des Bus- und Bahn-Angebotes zu investieren. Im Busbereich wäre der Aufbau und die Förderung von landesbedeutsamen Buslinien wie in Sachsen-Anhalt und Thüringen eine geeignete Maßnahme. Im Bahnbereich betrifft es vor allem den Ausbau der Bahnstrecken für Reisezeitverkürzungen. Erst wenn ein flächendeckend attraktives Angebot vorhanden ist, lassen sich mit günstigen Ticketangeboten dauerhaft junge Leute als neue Fahrgäste für den öffentlichen Personenverkehr gewinnen.