Penzlin: 31.000 Euro für E-Fahrzeug und Lade-Infrastruktur

Für die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeugs sowie die Errichtung von Ladesäulen und Stromspeicher erhält das Unternehmen „ETW Energy“ in Penzlin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 31.456,80 Euro. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 62.913,60 Euro, die Gesamtinvestitionskosten 100.831,21 Euro.

Die Firma errichtet und wartet überwiegend Blockheizkraftwerke. Dazu muss sie diese Anlagen durchschnittlich dreimal pro Jahr anfahren. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sollen mit Hilfe der Fördermittel ein Elektrofahrzeug angeschafft und drei Ladesäulen sowie ein Stromspeicher am Firmensitz im Penzliner Ortsteil Mallin errichtet werden. Außerdem soll eine Photovoltaikanlage – diese wird nicht gefördert – zur Versorgung der Ladesäulen mit Strom errichtet werden.

Durch diese Maßnahme können jährlich ca. 10,5 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

LEADER-Regionalbudget zur Umsetzung Ihrer Kleinprojekte!

Das Land Mecklenburg-Vorpommern möchte die engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützen und die regionale Identität durch die Bereitstellung eines Regionalbudgets stärken. Nach dem für Anfang 2021 vorgesehenen Inkrafttreten der entsprechenden Förderrichtlinie können mit Hilfe dieser Mittel Kleinprojekte, mit zuwendungsfähigen Gesamtausgaben von maximal 20.000 € finanziert werden. Die Vorbereitungen zur Nutzung der Richtlinie starten jetzt.

Erstempfänger der Förderung wird der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als in administrativer und finanzieller Hinsicht federführender Partner der Lokalen Aktionsgruppen in unserem Landkreis sein. Er leitet die Mittel an Letztempfänger weiter. Die Auswahl der zu fördernden Maßnahmen erfolgt über die Lokalen Aktionsgruppen „Demminer Land“, „Mecklenburgische Seenplatte-Müritz“ und „Mecklenburg-Strelitz“. Die Mitglieder der LEADER-Aktionsgruppen wählen hierbei die Vorhaben nach den in den jeweiligen Strategien für ländliche Entwicklung der Regionen fixierten Regeln aus. Pro Haushaltsjahr stehen der Region Mecklenburgische Seenplatte somit zusätzliche Fördermittel von 600.000 € zur Verfügung. Bis einschließlich 2023 können Projekte mit einem Gesamtfinanzvolumen von bis zu 1,8 Mio. Euro in der Mecklenburgischen Seenplatte umgesetzt werden.

Die Mittel können sowohl von privatrechtlich organisierten wie auch öffentlichen Projektträgerinnen und Projektträgern beantragt werden. Der Fördersatz für die Letztempfänger beträgt 80 Prozent. Sofern die Zuwendungsempfängerin bzw. der Empfänger nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist, erfolgt eine Bruttoförderung. Das Vorhaben muss innerhalb eines Haushaltsjahres umsetz- und abrechenbar sein. Um einen Antrag auf Förderung zu stellen, reichen Sie bitte zunächst Ihre schriftlich formulierte Projektidee, mit Hilfe des Projektblattes der für Sie zuständigen Lokalen Aktionsgruppe, ein. Der Stichtag zur Einreichung der Projektskizzen ist der 28.02.2021.
Die Formulare und weitere Informationen zu den drei LEADER-Regionen in der Mecklenburgischen Seenplatte finden Sie hier: www.leader-mse.de

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhält gut 2,7 Millionen Euro für Jugend- und Schulsozialarbeit

Das Sozialministerium und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben eine Vereinbarung zur Förderung und Umsetzung der Jugendsozial- und Schulsozialarbeit in den kommenden Jahren unterzeichnet. Danach erhält der Landkreis insgesamt 2,718 Millionen Euro vom Land zur Finanzierung der Jugend- und Schulsozialarbeit für die Jahre 2021 und 2022. Die Mittel des Landes werden aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung gestellt.

Land und Kommunen haben nach Aussage von Drese das gemeinsame Ziel, junge Menschen in der Schule erfolgreich sozialpädagogisch zu betreuen und vor allem im Übergang in die Ausbildung zu unterstützen. „Die mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte unterzeichnete Zielvereinbarung zur Ausgestaltung der Jugend- und Schulsozialarbeit bildet die Grundlage der Finanzierung und dient zugleich als Leitfaden für die Umsetzung der fachpolitischen Ziele im Bereich der Jugend- und Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern“, verdeutlichte Ministerin Drese.

Im Einzelnen erhält der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im kommenden Jahr knapp 604.000 Euro für die Jugendsozialarbeit und gut 725.000 Euro für die Schulsozialarbeit. Für 2022 sind es 629.000 Euro (Jugendsozialarbeit) bzw. 759.000 Euro (Schulsozialarbeit).

Insgesamt stellt das Sozialministerium in den kommenden zwei Jahren zur Finanzierung der Jugend- und Schulsozialarbeit im Land gut 17,15 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Darüber hinaus sind landesseitig jährlich bis zu 1,8 Millionen Euro für die anteilige Finanzierung der durch die Kommunen aus BuT-Restmitteln finanzierten Stellen in der Schulsozialarbeit eingeplant.

Die Beträge, die auf den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt in den Jahren 2021 und 2022 entfallen, berechnen sich nach dem Anteil der jeweils dort lebenden 10- bis 26-jährigen Einwohner*innen sowie einem Pauschbetrag für standardisierte Einheitskosten.

EhrenamtsKarte MV mit 125 Partnern

Sozialministerin Stefanie Drese zieht eine sehr positive Bilanz zur EhrenamtsKarte MV. „Mit mittlerweile 125 Partnern und 250 Angeboten entwickelt sich unsere neue landesweite Bonuskarte dynamisch und beinhaltet viele attraktive Leistungen und Vergünstigungen für Karteninhaberinnen und Karteninhaber“, sagte Drese zum Jahresende.

„Die EhrenamtsKarte MV ist ein Dankeschön an alle Menschen, die sich bürgerschaftlich stark engagieren und so einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in unserem Bundesland leisten“, verdeutlichte Drese. „Ich freue mich, dass wir als Landesregierung gemeinsam mit der Ehrenamtsstiftung MV und den acht MitMachZentralen solch ein schönes Angebot zur Würdigung der Leistung vieler Menschen im Land schaffen.“

Bereits über 2.150 ehrenamtlich Aktive haben die EhrenamtsKarte MV seit dem Start im August dieses Jahres erhalten. Für den Erhalt der Karte müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, wie z.B. mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden im Jahr ehrenamtliches Engagement, das kontinuierlich in den letzten drei Jahren (bei Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren ein Jahr) ausgeübt wurde.

Ministerin Drese zeigte sich erfreut, dass viele Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen trotz der Corona-Krise die Ehrenamtskarte unterstützen: „Unseren Partnern und Interessenten aus ganz unterschiedlichen Bereichen gilt mein herzlicher Dank. Damit zeigen sie ihre Wertschätzung für unsere ehrenamtlich Engagierten im Land.“

Zu den 125 Partnern gehören z.B. Einzelhändler, Tankstellen, Fast-Food-Filialen, Bäckereien, Autovermieter, Krankenkassen, Restaurants, Hotels, Freizeit-, Wellness-, Kultur- und Ausflugseinrichtungen sowie Sportvereine.

Ministerin Stefanie Drese: „Diese Vielfalt zeichnet die EhrenamtsKarte MV aus. Die meisten Partner haben eine regionale Verankerung. Positiv ist auch, dass die Angebote ausgewogen landesweit verteilt sind, natürlich mit Schwerpunkten in den großen Städten und den Tourismushochburgen.“

Drese betonte, dass die EhrenamtsKarte MV noch attraktiver werden solle. „Daran arbeiten wir auch im kommenden Jahr.“

Auf der Website www.ehrenamtskarte-mv.de finden sich detaillierte Informationen etwa zu den Voraussetzungen zum Erhalt der Karte. Es können dort zudem Anträge gestellt und die ständig wachsende Zahl der teilnehmenden Partner und deren Angebote gefunden werden. Auch interessierte Unternehmen und Institutionen können über die Website direkt Kontakt aufnehmen. Kernstück ist die große Landkarte, die alle Angebote einfach und geografisch übersichtlich darstellt.

Die EhrenamtsKarte MV ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung, der Ehrenamtsstiftung MV und der acht vom Land geförderten MitMachZentralen in allen Landkreisen sowie in Rostock und Schwerin. Dort erhalten Interessierte und ehrenamtlich Engagierte Unterstützung und Auskunft vor Ort.

Angemerkt
Gibt’s eigentlich auch Payback-Punkte auf die mit der Karte erzielten Umsätze?

Wohnungsbau Sozial: Neuwoba erhält 542.000 Euro für Wohnungsneubau

Für den Neubau von zehn belegungsgebundenen Mietwohnungen (Servicewohnen) und Tagespflege (18 Plätze) an der Neubrandenburger Werner-Seelenbinder-Straße erhält die Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft (Neuwoba) vom Landesbauministerium einen Fördermittelbescheid für einen Zuschuss von 541.800 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie „Wohnungsbau Sozial“ gewährt.

Dank der Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmebeginns haben die Arbeiten bereits begonnen. Das Bauvorhaben soll voraussichtlich im kommenden Sommer fertiggestellt sein. Für die zehn barrierefreien Zweiraumwohnungen in dem viergeschossigen Gebäude werden je hälftig Landeszuschüsse im 1. und 2. Förderweg eingesetzt. Damit stehen nach Fertigstellung Wohnungen sowohl für einkommensschwache Haushalte (1. Förderweg) wie auch Haushalte mit mittlerem Einkommen (2. Förderweg) mit sozial verträglichen Kaltmieten von höchstens 6,00 bzw. 6,80 Euro pro Quadratmeter monatlich zur Verfügung.

Die Wohnungen werden mit einem Smart-Home-System ausgestattet.

Dieser innovative und moderne Bau soll als Modellvorhaben zur Quartiersentwicklung „Neuwoba 2030“ eine Antwort auf den demografischen Wandel geben. Es entsteht ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld, dass auch gegenseitige Unterstützung, Integration, Hilfe und wechselseitiges Verständnis ermöglicht.

Hintergrund

Das Förderprogramm “Wohnungsbau Sozial“, 2017 in Kraft getreten, setzt Anreize für Wohnungsunternehmen und private Investoren, bezahlbaren Wohnraum in Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt zu schaffen. Förderfähig ist die Schaffung von barrierearmen und barrierefreien Mietwohnungen durch Neubau, Um- und Ausbau sowie durch Nutzungsänderung bestehender Gebäude. Bereitgestellt werden Zuschüsse bis zu 850 Euro je Quadratmeter Wohnfläche im ersten Förderweg, bis zu 700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im zweiten Förderweg und zusätzlich bis zu 100 Euro je Quadratmeter Wohnfläche für den Einbau von Personenaufzügen.

Für die nach der Richtlinie geförderten Wohnungen gilt eine Belegungsbindung: 20 Jahre lang dürfen sie nur an Personen mit einem Wohnberechtigungsschein vermietet werden. Diesen erhalten Wohnungssuchende, deren Einkommen einen festgelegten, von der Haushaltsgröße abhängigen Satz nicht überschreitet, bei ihrer Kommune. Für die Dauer von 20 Jahren unterliegen die Wohnungen auch Mietpreisbindungen.

Bislang wurden Neubauvorhaben mit 917 Mietwohnungen in Schwerin, Rostock, Greifswald, Bad Doberan, Waren, Neubrandenburg, Wismar, Anklam, Sassnitz, Torgelow, Heringsdorf/Ahlbeck, Teterow, Wolgast und Bergen mit Fördermitteln in Höhe von 44,7 Millionen Euro unterstützt.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen finden Sie hier: www.lfi-mv.de/foerderungen/wohnungsbau-sozial/.

Zuschuss für Anbau von Personenaufzügen

Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges) erhält vom Bauministerium für den Anbau von drei außenliegenden Personenaufzügen an das Wohngebäude Kirschenallee 17, 19 und 21 einen Zuschuss in Höhe von 178.200 Euro. Die 35 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit der sechsgeschossigen Wohngebäude aus dem Jahr 1976 werden künftig mit Aufzügen erreichbar sein.

Im Rahmen des Landesprogramms „Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen“ stehen in diesem Jahr 10,3 Millionen Euro zur Verfügung. Durch die Förderung von Barrieren reduzierenden Wohnraumanpassungen und der Nachrüstung von Personenaufzügen soll das Angebot an barrierearmen Wohnungen mit bezahlbaren Wohnkosten in Mecklenburg-Vorpommern erhöht werden. Das Zuschussprogramm wird im kommenden Jahr fortgesetzt.
Anträge sind beim Landesförderinstitut zu stellen.

Antragsformulare und Informationen finden Sie unter www.lfi-mv.de/foerderungen/personenaufzuege-und-lifte-barrierearmes-wohnen-/index.html. Antragsberechtigt sind Eigentümer von Miet- und Genossenschaftswohnungen und von selbstgenutztem Wohnraum.

Finanzspritze vom Land für Datzeberg-Grundschule

Foto: Stadt Neubrandenburg

Das ist ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk für die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule auf dem Datzeberg: Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat Finanzhilfen von 1,8 Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost für die Bildungsstätte zugesichert.

Damit können in der Einrichtung Maßnahmen für den Brandschutz vorgenommen, neue Heizungen eingebaut und die Unterrichtsräume hergerichtet werden. Gleichzeitig soll in Medien investiert und die Außenanlagen gestaltet werden.

„An der Grundschule auf dem Datzeberg haben wir 2017 einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen“, erinnerte Oberbürgermeister Silvio Witt.

An dem Schulgebäude bestand dringender Handlungsbedarf. Allerdings konnte eine Komplettsanierung aus dem städtischen Haushalt nicht finanziert werden.

„Um dennoch die Lernbedingungen schnell zu verbessern, haben wir mit einer Teilsanierung zunächst Fassade und Fenster erneuert und setzen seitdem weitere Sanierungsmaßnahmen schrittweise in Abhängigkeit von unseren Finanzierungsmöglichkeiten um.“

Es ist ein gutes Zeichen im Rahmen der Gesamtmaßnahme „Datzeberg“, dass nun an der Bildungsstätte die Arbeiten fortgesetzt werden können.