Brand einer Strohpresse in Altentreptow

Am Mittwoch, 24.06.2020, gegen 17:00 Uhr ist es auf einem Feld bei Altentreptow im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Arbeiten zum Brand einer Strohpresse gekommen.

Der Landwirt schaffte es noch, die brennende Presse abzustellen und den als Zugmaschine verwandten Traktor in Sicherheit zu bringen. Die sofort alarmierte Feuerwehr aus Altentreptow konnte mit insgesamt 21 Kameraden den Brand schnell unter Kontrolle bringen.

Nach ersten Erkenntnissen wurde der Brand offenbar durch eine technische Ursache ausgelöst. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Schadens wurde mit ca. 50000 Euro beziffert.

Brand einer Papiertonne auf dem Hinterhof eines Imbiss

Am Donnerstagmorgen, 04.06.2020, gegen 05:45 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidium Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle Kenntnis über eine Rauchentwicklung in der Nähe des Neubrandenburger Bahnhofes.

Die eingesetzten Kräfte von Polizei und Feuerwehr konnten am Verbindungsweg zwischen dem Neubrandenburger Hauptbahnhof und des Busbahnhofes auf dem Hinterhof eines dortigen Asia-Imbiss den Brand einer Papiertonne feststellen. Des Weiteren hatte der Brand bereits auf einen dahinter befindlichen Holzzaun übergegriffen.

Die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Neubrandenburg haben den Brand gelöscht und ein Übergreifen des Feuers auf den Imbiss verhindert. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 EUR. Verletzt wurde niemand.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg vor Ort. Die Ermittlungen wurden aufgrund vorsätzlicher Brandstiftung im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Die Polizei sucht zur Aufklärung der Tat Zeugen. Wer in den frühen Morgenstunden des 04.06.2020 verdächtige Personen in der Nähe des Tatortes bemerkt hat, wird gebeten sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus

Am Dienstag, 02.06.2020, kam es gegen 20:15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Kellerbrand in der Einsteinstraße 9 in Neubrandenburg.

Nachdem der 34-jährige Hinweisgeber Brandgeruch im Hausflur bemerkte, begab er sich in die Kellerräume und konnte dort eine starke Rauchentwicklung feststellen. Daraufhin informierte er die Polizei und die Feuerwehr. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr gelöscht und der Hausaufgang, der bereits bis in die oberen Etagen verraucht war, wurde belüftet.

Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt und musste auch nicht evakuiert werden. Am Gebäude entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg, die Freiwilligen Feuerwehren der Oststadt und der Innenstadt, sowie der Leitungsdienst der Feuerwehr waren mit insgesamt 33 Kameraden vor Ort.

Auf Grund der unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Diese dauern an.

Neubrandenburgs Feuerwehr bekommt Geld für Schutzkleidung

Innenminister Lorenz Caffier wird am morgigen Mittwoch bei der Feuerwehr der Vier-Tore-Stadt erwartet. Der Innenminister stellt aus dem Strategiefonds des Landes unter anderem Geld für neue Schutzkleidung der Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung. Er wird um 10.30 Uhr den Bewilligungsbescheid an Oberbürgermeister Silvio Witt bei der Feuerwehr in der Ziegelbergstraße 50 übergeben. Interessierte Medienvertreter sind dazu eingeladen. Wir bitten darum, die Vorgaben zur Eindämmung des Corona-Virus einzuhalten.

Im September 2019 hatte Oberbürgermeister Silvio Witt über die gehäuften Krebserkrankungen bei der Neubrandenburger Berufsfeuerwehr informiert. Gleichzeitig hatte der Oberbürgermeister betont, in diesem Jahr doppelt so viel in die Ausrüstung der Kameraden zu investieren. Die Feuerwehrleute sollen direkt nach dem Einsatz ihre Kleidung wechseln können. Diese ist oft schadstoffbelastet und steht im Verdacht, langfristig schwere Erkrankungen auszulösen.

Der Innenminister wird an diesem Tag außerdem einen Bewilligungsbescheid für die Erweiterung der See-Fontäne übergeben.

Grundsteinlegung in Neubrandenburg

Die Berufsfeuerwehr der Vier-Tore-Stadt bekommt eine neue Fahrzeughalle mit Waschanlage. Außerdem ist der Bau eines Übungsturms vorgesehen.

Insgesamt werden rund drei Millionen Euro investiert.

Am Freitag (29. Mai) wird der Grundstein für das Bauprojekt gelegt.

Geld für Freiwillige Feuerwehren

Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt in den nächsten vier Jahren insgesamt 50 Mio. Euro zur Verbesserung des flächendeckenden Brandschutzes bereit. Mit dem Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr www.regierung-mv.de werden die Freiwilligen Feuerwehren besser ausgestattet.

Mit dem Geld sollen u.a. 262 Tragkraftspritzenfahrzeuge Wasser beschafft werden. Diese sollen insbesondere an kleinere Feuerwehren gehen, deren derzeitige Fahrzeuge älter als Baujahr 1999 sind. Das Land unterstützt den Kauf eines Löschfahrzeuges je nach finanzieller Ausstattung der Kommunen mit 70 bis 90 Prozent.

Zum Förderprogramm für die Feuerwehren gehört auch die Anschaffung von 11 geländegängigen Waldbrandtanklöschfahrzeugen. Das Vergabeverfahrens zur Beschaffung dieser Fahrzeuge wird gemeinsam mit dem Land Brandenburg durchgeführt. 80 Prozent der Kosten für diese 11 Fahrzeuge übernimmt das Land.

Alle Landkreise und kreisfreien Städte erhalten bei Übernahme eines 20%-igen Eigenanteils ein solches Fahrzeug, wobei für die Landkreise Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald mit Blick auf die Waldflächen jeweils zwei Fahrzeuge vorgesehen sind.

Ausbildung in den Feuerwehren kann wieder beginnen

Die Corona-Pandemie hat auch das Leben für die Freiwilligen Feuerwehren im Land verändert. Dennoch muss die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren auch in der schwierigen Zeit der Pandemie gesichert sein. Der Übungsbetrieb und regelmäßige Ausbildungsdienst in den Städten und Gemeinden musste für die Feuerwehrleute ausfallen, nun soll es aber wieder losgehen.

Minister Lorenz Caffier und der Präsident des Landesfeuerwehrverbands Hannes Möller gaben heute die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes in den Freiwilligen Feuerwehren bekannt. Gestartet wird mit der praktischen Ausbildung unter Einhaltung der Hygieneregeln und der Kontaktbeschränkungen. Es finden vorerst kein theoretischer Unterricht, keine Versammlungen, keine Jugendarbeit und auch keine geselligen Veranstaltungen statt. Aufgenommen werden auch der Ausbildungsbetrieb auf Kreisebene, Lehrgänge der Kreisausbildung und die notwendigen Atemschutzunterweisungen zum Erhalt der Einsatzverwendung.

An der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz M-V, der zentralen Ausbildungsstätte für die öffentlichen Feuerwehren des Landes, wird die Ausbildung ab dem 18. Mai wieder aufgenommen. Dort werden Führungskräfte und Spezialisten aus- und fortgebildet. Auch die Ausbildung für besondere Aufgaben kann der Schule übertragen werden. Selbstverständlich muss jetzt auch dort, wie an anderen Schulen auch, der notwendige Infektionsschutz eingehalten werden. „Das führt zwar dazu, dass wir weniger Lehrgänge anbieten können und die Lehrgangsgruppen auch kleiner sein werden, aber ich bin froh, dass wir nun wieder starten können“, so Minister Caffier.

„Ich freue mich, dass am 11.05. der eingeschränkte Dienstbetrieb für die Einsatzabteilungen beginnt! Das ist der erste Schritt in Richtung Normalität“, sagte Hannes Möller.