Brand einer Gartenlaube

Am Donnerstagabend, 25.02.2021, wurde das Polizeihauptrevier Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle der Feuerwehr informiert, dass ein Garten in voller Ausdehnung brennen soll.

In der Gartenanlage Kuhdamm stellte der eingesetzte Funkwagen gegen 21:55 Uhr fest, dass sich der Sachverhalt bestätigt hat. Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg begann sofort nach ihrem Eintreffen mit den Löscharbeiten.

Währenddessen konnten die Beamten mit dem Hinweisgeber (deutscher Staatsangehöriger) Rücksprache halten und so einen Kontakt zum Gartenbesitzer (deutscher Staatsangehöriger) herstellen. Dieser hatte am heutigen Tag seinen Kühlschrank erstmalig in Betrieb genommen. Ein technischer Defekt könnte daher als Brandursache in Betracht kommen.

Glücklicherweise befand sich keine Person im Inneren der Laube, die vollständig zerstört wurde. Der Gesamtschaden beläuft sich nach aktueller Einschätzung auf ca. 10.000 Euro.

Wohnungsbrand auf dem Datzeberg

Bilder vom Brandort (Quelle: Polizei)

Am 25.01.2021 kam es gegen 20:30 Uhr in der Max-Adrion-Straße in Neubrandenburg zu einem Wohnungsbrand in einer 2-Raum-Paterrewohnung eines 5-geschossigen Mehrfamilienhauses.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 36-jährige Wohnungsinhaber im Schlafzimmer seiner Wohnung und schlief hier mit einer brennenden Zigarette in seinem Bett ein. In der weiteren Folge entzündete sich das Bett und es kam zum Brand. Der Wohnungsinhaber wachte durch den Brandgeruch sowie die starke Hitzeentwicklung auf und versuchte das Feuer zunächst mit eigenen Mitteln zu löschen. Seine in diesem Moment in der Wohnung eintreffende Lebensgefährtin unterstützte ihn dabei.

Als beide Personen bemerkten, dass sie nicht in der Lage waren das Feuer selbstständig zu löschen, verließen beide fluchtartig die Wohnung. Durch andere Bewohner des Hauses wurde zeitgleich Brandgeruch sowie eine starke Verqualmung des Treppenhauses wahrgenommen, woraufhin diese die Feuerwehr alarmierten.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr befand sich das Schlafzimmer der 2-Raum-Wohnung bereits im Vollbrand. Durch die zeitgleich vor Ort eintreffenden Polizeibeamten mussten aufgrund der starken Verqualmung des Treppenhauses 15 Bewohner des Hauses evakuiert werden. Das Feuer konnte in der weiteren Folge durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht werden.

Die Wohnung in der es zum Brand gekommen war sowie die Wohnung direkt darüber waren nach Beendigung der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Angaben über die Höhe des entstandenen Sachschadens können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Gegen den Wohnungsmieter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch das Kriminalkommissariat der PI
Neubrandenburg.

Brand eines leerstehenden Gebäudes

Am Sonnabendnachmittag, 23.01.2021, kam es zu einem gemeinsamen Einsatz des Polizeihauptrevieres Neubrandenburgs und der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Um 16:27 Uhr wurde bekannt, dass ein leerstehendes Gebäude am Gerichtsberg in Flammen stand. Der Brand konnte durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg erfolgreich gelöscht werden. Eine Gefahr für Personen bestand zu keiner Zeit.

Aufgrund des ruinösen Charakters des Objektes und dem Fehlen eines Stromanschlusses kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Insofern besteht der Verdacht einer Brandstiftung, sodass eine entsprechende Strafanzeige aufgenommen wurde. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 4000,00 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall machen kann, wendet sich bitte an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 0, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.

Zwei Schwerverletzte nach Brand in Ihlenfeld

Am Montagabend, 18.01.2021, gegen 19:11 Uhr teilte eine aufmerksame Zeugin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg den Brand einer Werkstatt in einer Garage auf einem Privatgrundstück in Ihlenfeld mit.

Nach ersten Erkenntnissen bemerkte das geschädigte Ehepaar im Innenraum der Garage einen Brand. Der 81-jährige Deutsche versuchte zunächst selbst den Brand zu löschen, während die 73-jährige deutsche Ehefrau den Notruf wählte. Nach Absetzen des Notrufes unterstützte diese ihren Mann bei der Brandbekämpfung. Beide zogen sich beim Löschversuch vermutlich eine Rauchvergiftung zu und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in das Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.

Die 15 Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten gemeinsam mit den 34 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Neuenkirchen/Ihlenfeld, Sponholz und Neverin das Feuer zügig unter Kontrolle bringen, so dass weiterer Schaden unterbunden wurde.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Brandursache zu klären. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 7.500,- EUR geschätzt.

Verdacht der schweren Brandstiftung

In der Silvesternacht kam es in der Erich-Zastrow-Straße 17 in Neubrandenburg gegen 19:30 Uhr zu einem gemeinsamen Einsatz des Polizeihauptreviers, der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt der Stadt Neubrandenburg. Zuvor war über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich des Gebäudes gemeldet worden.

Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten die gemeldete Rauchentwicklung in einer derartigen Intensität bestätigen, die eine Evakuierung der Anwohner erforderlich machte. Bei der Brandbekämpfung konnte im Keller abgestelltes Mobiliar als Ursprung des Brandes ausgemacht werden. Das Feuer wurde durch die insgesamt 21 eingesetzten Kameraden der Feuerwehren gelöscht.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 40.000 EUR. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten jedoch im Anschluss an die Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der schweren Brandstiftung wurden aufgenommen. Hierbei kam unterstützend auch der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg zum Einsatz.

Zwei verletzte Personen nach Verkehrsunfall auf der A 20

Am Mittwoch (25.11.2020) kam es in den späten Nachmittagsstunden zu einem Verkehrsunfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren. Gegen 16:35 Uhr befuhr ein 20-jähriger Deutscher mit einem Fahrzeuggespann, bestehend aus einem PKW Ford und einem beladenen Anhänger, die BAB 20 in Richtung Stettin.

Zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Nord und Neubrandenburg Ost geriet die Fahrzeugkombination bedingt durch die nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit einer Überladung außer Kontrolle, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Eine nachfolgende 20-jährige Deutsche konnte deren PKW Kia nicht rechtzeitig abbremsen und prallte gegen das quer zur Fahrtrichtung stehende Fahrzeuggespann.

Infolge des Zusammenstoßes des PKW Ford mit der Schutzplanke entwickelte sich starker Qualm. Um einen Brand zu verhindern bzw. diesen einzudämmen, wurden die Kameraden der Feuerwehren aus Brunn, Neverin und Staven zur Unfallstelle entsandt. Diese mussten vor Ort jedoch nicht tätig werden, da eine Brandentstehung durch den sofortigen Einsatz eines Feuerlöschers verhindert werden konnte.

Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von etwa 15.000,- Euro. Die beiden Fahrzeugführer wurden leicht verletzt zur weiteren medizinischen Behandlung in das Krankenhaus Neubrandenburg gebracht. Die Unfallstelle wurde für die Dauer von ca. zwei Stunden voll gesperrt.

Brand eines Schuppens in Malchin

Am 23.11.2020 gegen 09:30 Uhr wurde der Brand einer Gartenlaube in der Peenestraße in Malchin gemeldet. Als die Beamten des Polizeireviers Malchin vor Ort eintrafen, brannte ein Schuppen lichterloh. Die Freiwillige Feuerwehr Malchin war mit 15 Kameraden vor Ort.

Gegen 11 Uhr waren die Löschmaßnahmen beendet. Der ca. 6m x 10m große Schuppen wurde durch den Brand vollständig zerstört. Zwei angrenzenden Schuppen wurden ebenfalls beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Ermittlung der Brandursache und Spurensicherung im Einsatz. Derzeit gibt es keine Hinweise auf Brandstiftung oder Selbstentzündung. Nach jetzigem Kenntnisstand wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Die Ermittlungen werden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin aufgenommen.