Grundsteinlegung in Neubrandenburg

Die Berufsfeuerwehr der Vier-Tore-Stadt bekommt eine neue Fahrzeughalle mit Waschanlage. Außerdem ist der Bau eines Übungsturms vorgesehen.

Insgesamt werden rund drei Millionen Euro investiert.

Am Freitag (29. Mai) wird der Grundstein für das Bauprojekt gelegt.

Geld für Freiwillige Feuerwehren

Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt in den nächsten vier Jahren insgesamt 50 Mio. Euro zur Verbesserung des flächendeckenden Brandschutzes bereit. Mit dem Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr www.regierung-mv.de werden die Freiwilligen Feuerwehren besser ausgestattet.

Mit dem Geld sollen u.a. 262 Tragkraftspritzenfahrzeuge Wasser beschafft werden. Diese sollen insbesondere an kleinere Feuerwehren gehen, deren derzeitige Fahrzeuge älter als Baujahr 1999 sind. Das Land unterstützt den Kauf eines Löschfahrzeuges je nach finanzieller Ausstattung der Kommunen mit 70 bis 90 Prozent.

Zum Förderprogramm für die Feuerwehren gehört auch die Anschaffung von 11 geländegängigen Waldbrandtanklöschfahrzeugen. Das Vergabeverfahrens zur Beschaffung dieser Fahrzeuge wird gemeinsam mit dem Land Brandenburg durchgeführt. 80 Prozent der Kosten für diese 11 Fahrzeuge übernimmt das Land.

Alle Landkreise und kreisfreien Städte erhalten bei Übernahme eines 20%-igen Eigenanteils ein solches Fahrzeug, wobei für die Landkreise Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald mit Blick auf die Waldflächen jeweils zwei Fahrzeuge vorgesehen sind.

Ausbildung in den Feuerwehren kann wieder beginnen

Die Corona-Pandemie hat auch das Leben für die Freiwilligen Feuerwehren im Land verändert. Dennoch muss die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren auch in der schwierigen Zeit der Pandemie gesichert sein. Der Übungsbetrieb und regelmäßige Ausbildungsdienst in den Städten und Gemeinden musste für die Feuerwehrleute ausfallen, nun soll es aber wieder losgehen.

Minister Lorenz Caffier und der Präsident des Landesfeuerwehrverbands Hannes Möller gaben heute die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes in den Freiwilligen Feuerwehren bekannt. Gestartet wird mit der praktischen Ausbildung unter Einhaltung der Hygieneregeln und der Kontaktbeschränkungen. Es finden vorerst kein theoretischer Unterricht, keine Versammlungen, keine Jugendarbeit und auch keine geselligen Veranstaltungen statt. Aufgenommen werden auch der Ausbildungsbetrieb auf Kreisebene, Lehrgänge der Kreisausbildung und die notwendigen Atemschutzunterweisungen zum Erhalt der Einsatzverwendung.

An der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz M-V, der zentralen Ausbildungsstätte für die öffentlichen Feuerwehren des Landes, wird die Ausbildung ab dem 18. Mai wieder aufgenommen. Dort werden Führungskräfte und Spezialisten aus- und fortgebildet. Auch die Ausbildung für besondere Aufgaben kann der Schule übertragen werden. Selbstverständlich muss jetzt auch dort, wie an anderen Schulen auch, der notwendige Infektionsschutz eingehalten werden. „Das führt zwar dazu, dass wir weniger Lehrgänge anbieten können und die Lehrgangsgruppen auch kleiner sein werden, aber ich bin froh, dass wir nun wieder starten können“, so Minister Caffier.

„Ich freue mich, dass am 11.05. der eingeschränkte Dienstbetrieb für die Einsatzabteilungen beginnt! Das ist der erste Schritt in Richtung Normalität“, sagte Hannes Möller.

Brand in einem Waldstück bei Glasow

Am 20.04.2020, gegen 21:15 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Mitteilung über den Brand in einem Waldstück in der Nähe der Ortschaft Glasow. Für die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Demmin bestätigte sich der Sachverhalt.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand konnte vor Ort festgestellt werden, dass durch unbekannte Täter Bruchholz, welches an einer Kiefer gestapelt war, in Brand gesetzt wurde. Dadurch kam es zum Übergreifen des Feuers auf diese Kiefer und den trockenen Waldboden samt dessen Bewuchs auf einer Fläche von ca. 200 m².

Durch die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Dargun und Zarnekow, die mit insgesamt 35 Einsatzkräften vor Ort waren, konnte der Brand schnell gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachtes der Brandstiftung.

Brennende Kiefer in einem Waldstück in Demmin

Am Dienstag, 14.04.2020, gegen 20:20 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle über einen brennenden Baum in einem Waldstück bei den Sandbergtannen in Demmin informiert.

Beim Eintreffen der Beamten des Polizeihauptreviers Demmin war der Brand bereits durch die Feuerwehr gelöscht worden. Der Brandort befindet sich in einem Waldstück, neben dem unbefestigten Zufahrtsweg Sandbergtannen, unweit des Parkplatzes eines dortigen Restaurants.

Nach jetzigem Ermittlungsstand bemerkte ein Spaziergänger gegen 20:10 Uhr den brennenden Stamm einer großen Kiefer und informierte die Feuerwehr. Durch den Brand verkohlte der Baumstamm halbseitig bis zu einer Höhe von 4 bis 5 m. Zusätzlich geriet die umliegende Fläche auf ca. 40 m² in Brand. Durch den zügigen Einsatz der 23 Kameraden der Feuerwehr Demmin konnte der Brand schnell gelöscht und ein Waldbrand größeren Ausmaßes werden.

Die entstandene Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Demmin auf Grund des Verdachtes der Brandstiftung wurden aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in dem Waldstück bei den Sandbergtannen in Demmin gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden in Demmin unter 03998 245 224 entgegengenommen.

Wohnungsbrand in Neustrelitz

Am Sonnabend, 11.04.2020, gegen 18:15 Uhr kam es in der Dr.-Schwentner-Straße in Neustrelitz zu einem Wohnungsbrand.

Ein 54-jähriger Wohnungsinhaber erhitzte in seiner Küche Fett, um sich Essen zuzubereiten. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung schlief er währenddessen ein. Das Fett entzündete sich und das Feuer griff auf das Mobiliar über.

Der Mann wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 3 Promille. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Vor Ort befanden sich 19 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz, welche den Brand löschten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Ergänzungen zum Brand eines Stallgebäudes in Zirzow

Am Mittwoch, 08.04.2020, gegen 13:50 Uhr kam es in einem Stallgebäude eines Agrarbetriebes in Zirzow zu einem Brand.

Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort hat ein Mitarbeiter des Agrarbetriebes mit einem Radlader im Stallgebäude gearbeitet. Er hatte Strohballen zerstreut und das Stroh entzündete sich an der Abgasanlage des Radladers. Durch den Wind wurde das brennende Stroh dann im Gebäude verteilt und entzündete weitere Strohballen, von denen ca. 320 Stück in dem Stallgebäude lagerten. Das Feuer griff schnell auf das gesamte Gebäude über. Auf dem Dach befanden sich Solarmodule einer Photovoltaikanlage, welche zerstört wurde. Auch der Radlader wurde Opfer der Flammen. Das Gebäude brannte vollständig aus.

Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird auf ca. 500.000 Euro geschätzt. Zur Brandbekämpfung befanden sich Kameraden aus 10 Freiwilligen Feuerwehren aus Burg Stargard, Chemnitz, Mahrin, Neubrandenburger Innenstadt, Neuenkirchen/Ihlenfeld, Teetzleben, Woggersin, Wulkenzin, Brunn, Penzlin sowie der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg im Einsatz. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.