Balkonbrand in der Ihlenfelder Vorstadt

Am Sonntagmittag, 25.04.2021, gegen 12:45 Uhr kam es in der Rühlower Straße in Neubrandenburg zu einem Balkonbrand in der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses.

Augenscheinlich durch nicht vollständig abgelöschte Zigarettenreste, die in einer Tüte in einem Holzschrank gelagert wurden, entzündete sich dieser. Da in dem Holzschrank auch Putzmittel gelagert wurden, kam es zu einer Verpuffung.

Die 41-jährige deutsche Wohnungsmieterin und ihre 4 Kinder im Alter von 4, 14, 15 und 17 Jahren konnten sich unverletzt aus der Wohnung retten. Durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg, die mit einem Löschzug vor Ort war, wurde das Feuer gelöscht.

Durch das Feuer kam es zu einer Verrußung der Fassade und der Schrank brannte vollständig nieder. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 700,- EUR.

Neben Polizisten sollen jetzt auch Feuerwehrleute geimpft werden

In Mecklenburg-Vorpommern sollen 3.000 Polizistinnen und Polizisten, die dem höchsten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, geimpft werden. Seit Ende März konnten bereits über die Hälfte ihre Erstimpfung erhalten. Die Impfkonzeption der Landespolizei lässt die Möglichkeit zu, flexibel auf die Ressourcen der Impfzentren und die verfügbaren Impfstoffkapazitäten adäquat zu reagieren.

Mit dem letzten MV-Gipfel wurde entschieden, dass nun neben weiteren Polizistinnen und Polizisten auch Beschäftigte der Berufsfeuerwehren und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren vorzeitig geimpft werden können.

Defekter Toaster löst Einsatz aus

In den Samstagbendstunden, 03.04.2021, kam es zu einem gemeinsamen Einsatz der Berufsfeuerwehr und des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg, nachdem gegen ca. 22:40 Uhr eine Rauchentwicklung in einer Wohnung der Turmstraße 3 gemeldet wurde.

Durch die eintreffenden Einsatzkräfte wurden zunächst insgesamt 9 Personen aus 6 Haushalten evakuiert. Als Brandquelle konnte schnell ein Toaster in der Küche einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgemacht werden. Das entstandene Feuer konnte gelöscht werden, bevor es auf wesentliches Inventar der Wohnung übergreifen konnte.

Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 2000 Euro. Die drei Bewohner der betreffenden Wohnung wurden vor Ort durch den Rettungsdienst erstversorgt, konnten aber im Anschluss aus der Behandlung entlassen werden.

Während die anderen evakuierten Parteien nach Beendigung des Einsatzes in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, mussten die Bewohner der Wohnung, in der der Brand ausbrach, diese zunächst aufgrund des Zustandes nach Brand und Rettungseinsatz verlassen. Der Kriminaldauerdienst kam zur Untersuchung des Brandortes zum Einsatz.

Im Ergebnis der ersten Untersuchungen bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um einen technischen Defekt des Toasters handelte. Insgesamt waren 15 Kameraden der Berufsfeuerwehr und 6 Kollegen des Polizeihauptrevieres im Einsatz.

Mehrere kleine Brände

Am 29.03.2021, ab 23:30 Uhr bis 30.03.2021 gegen 02:00 Uhr, gingen in der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zeitgleich mehrere Notrufe zu Bränden auf dem Datzeberg ein.

In der Atelierstraße brannte zuerst Sperrmüll und in der Folge mehrere Sperrmüllhaufen in der Erich -Zastrow- Str., Mudder-Schulten-Str., Unkel-Bräsig-Str. und Max-Adrion-Str. Dabei wurden teilweise die Umzäunungen der Sperrmülllagerplätze beschädigt. Die Brände wurden durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.

Die Ermittlungen dauern gegenwärtig an und die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Brand eines PKW auf der A 20

Am Sonntagnachmittag, 21.03.2021, gegen 14:55 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg per Notruf mit, dass er mit seinem PKW auf der A 20 steht und sein Fahrzeug brennt. Konkrete Ortsangaben waren nicht möglich, lediglich die Fahrtrichtung sowie die Angabe, dass die Anschlussstelle Altentreptow bereits passiert wurde, konnte gemacht werden. Es wurde weiterhin mitgeteilt, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug befinden.

Zur Bewältigung der Lage wurden neben den Kräften der Feuerwehr auch die Beamten der Autobahnpolizei aus Altentreptow an die Gefahrenstelle entsandt. Der brennende PKW konnte dann auf dem Standstreifen der A 20 bei km 259,750 hinter der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord in Fahrtrichtung Kreuz Uckermark festgestellt werden.

Beim Eintreffen der Polizei qualmte es lediglich noch aus dem Motorraum des betroffenen PKW (Opel Astra Cabrio), der Motorbrand war durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Brunn, die mit zwei Einsatzfahrzeugen und 16 Kameraden vor Ort waren, bereits gelöscht. Der Fahrzeugverkehr auf der Bundesautobahn wurde während der Löscharbeiten in Richtung Kreuz Uckermark voll gesperrt und anschließend auf der Überholspur an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Es kam hierbei zu Verkehrsbehinderungen und geringen Stauerscheinungen.

Am PKW entstand ein Sachschaden in Höhe von ca.3000,- Euro, ein Schaden an der Bundesautobahn entstand nicht. Als Ursache für den Brand wird ein technischer Defekt angenommen. Die Bergung des Fahrzeuges wurde durch den 31-jährigen deutschen Fahrzeughalter aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald in eigener Zuständigkeit organisiert.

Brände in der Ihlenfelder Vorstadt

Am frühen Montagmorgen ereigneten sich in der Ihlenfelder Vorstadt mehrere Brände, bei denen Feuerwehr und Polizei im Einsatz waren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Gegen 04:30 Uhr am 08.03.2021 wurde die Polizei Neubrandenburg durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte über zwei brennende Mülltonnen in der Rühlower Straße verständigt. Im Rahmen des umgehend ausgelösten Polizeieinsatzes stellten die Beamten darüber hinaus 6 weitere Mülltonnen im näheren Umfeld fest, die durch bislang unbekannte Täter entzündet und dadurch beschädigt wurden. Der entstandene Sachschaden wird auf 2000 EUR geschätzt. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten die in Brand gesetzten Tonnen in der Rühlower und Cölpiner Straße rechtzeitig löschen. Eine Nahbereichsfahndung nach verantwortlichen Tätern blieb erfolglos.

Gegen 05:35 Uhr meldet die Rettungsleitstelle sodann einen weiteren Brand auf einem Privatgrundstück in der Ihlenfelder Straße. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg stellte sich heraus, dass durch bislang unbekannte Täter zwei Raummeter gelagertes Holz in Brand gesetzt wurden. Das Feuer griff in der weiteren Folge auf eine angrenzende mobile Toilette und einen Wohnanhänger über. Die Dixi-Toilette ist durch das Feuer im unbrauchbaren Zustand, der Wohnanhänger wurde an der Außenseite beschädigt. Der Schaden beträgt ca. 2000 EUR.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg ermittelt wegen der Brände und prüft im Zuge der Ermittlungen mögliche Zusammenhänge zu den in Brand gesetzten Mülltonnen in der vergangenen Woche. Es werden weiterhin Zeugen gesucht. Wer heute früh auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen an den Tatorten wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise zu den Bränden geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Brand einer Gartenlaube

Am Donnerstagabend, 25.02.2021, wurde das Polizeihauptrevier Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle der Feuerwehr informiert, dass ein Garten in voller Ausdehnung brennen soll.

In der Gartenanlage Kuhdamm stellte der eingesetzte Funkwagen gegen 21:55 Uhr fest, dass sich der Sachverhalt bestätigt hat. Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg begann sofort nach ihrem Eintreffen mit den Löscharbeiten.

Währenddessen konnten die Beamten mit dem Hinweisgeber (deutscher Staatsangehöriger) Rücksprache halten und so einen Kontakt zum Gartenbesitzer (deutscher Staatsangehöriger) herstellen. Dieser hatte am heutigen Tag seinen Kühlschrank erstmalig in Betrieb genommen. Ein technischer Defekt könnte daher als Brandursache in Betracht kommen.

Glücklicherweise befand sich keine Person im Inneren der Laube, die vollständig zerstört wurde. Der Gesamtschaden beläuft sich nach aktueller Einschätzung auf ca. 10.000 Euro.