Zwei Brände in der Ihlenfelder Vorstadt – drei Minderjährige in Tatortnähe gestellt

In der zurückliegenden Nacht kam es in der Ihlenfelder Vorstadt Neubrandenburgs zu zwei Bränden, die dank umgehend eingeleiteter Brandbekämpfungen geringe Sachschäden zur Folge hatten. In unmittelbarer Nähe der Brandorte konnten drei tatverdächtige Personen gestellt werden.

Der erste Brand wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg um 01:06 Uhr des 25.06.2021 in der Wolgaster Straße gemeldet. Umgehend eingesetzte Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg bestätigten am Brandort, dass ein Blumenkübel, ein Teilstück eines Zauns sowie einer Markise im Bereich eines Carports brannten und bekämpften die Flammen umgehend mittels Feuerlöscher. Der Brandort wurde im Anschluss zur Nachbereitung an die Kräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg übergeben. Es entstand Schaden in Höhe von 500 EUR.

Der zweite Brandort wurde gegen 01:08 Uhr des 25.06.2021 polizeilich bekannt. In diesem Fall stellten die Beamten eine Gruppe von vier brennenden Mülltonnen in der Neuenkirchener Straße fest, die durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht wurden. Der Schaden wird derzeit ebenfalls mit 500 EUR beziffert.

Zu Fahndungsmaßnahmen eingesetzte Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg stellten in der Burgholzstraße zwei 14-jährige Jugendliche und ein 13-jähriges Kind fest, dessen Personenbeschreibung mit den Angaben der brandmeldenden Zeugen übereinstimmten. In den mitgeführten Taschen fanden die Beamten mehrere Feuerzeuge, Taschentücher und Deospraydosen, die in der Folge sichergestellt wurden. Die Minderjährigen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung und Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen. Ein örtlich-zeitlicher Zusammenhang zwischen den Bränden und den drei festgestellten Personen wird im Rahmen der Ermittlungen geprüft.

Unbekannte Täter legen zweimal Feuer im Lindetal-Center in der Oststadt

Am Donnerstagnachmittag, 10.12.2020, gegen 15:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zu einem Feuer im Lindetal-Center in der Neubrandenburger Oststadt gerufen. Durch unbekannte Täter war in einem Behinderten-WC ein Papierstapel entzündet worden. Durch die eingesetzten Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.500,-EUR.

Polizei und Feuerwehr hatten den Einsatzort gerade verlassen, als sie erneut zu einem Feuer ins Lindetal-Center gerufen wurden. Dieses Mal hatten unbekannte Täter einen Papierspender im Damen-WC in Brand gesetzt. Auch dieses Mal gelang es den Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf das Gebäude des Einkaufcenters zu verhindern.

Auf Grund der sehr starken Rußentwicklung bei diesem Feuer war der Sachschaden in diesem Fall deutlicher Höher dieser beläuft sich auf ca. 10.000 EUR. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich telefonisch im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Brand einer Scheune in Dishley

Am Pfingstmontag, 01.06.2020, gegen 19:20 Uhr kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in Dishley. Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich ein 5-jähriges Mädchen allein in die Scheune der Eltern und setzte das darin befindliche Stroh in Brand. Das Feuer dehnte sich schnell innerhalb der Scheune aus, sodass diese rasch in voller Ausdehnung brannte.

Das Mädchen konnte sich glücklicherweise unverletzt retten und die Eltern benachrichtigen. Die Scheune, die ca. 50 m mal 15 m groß ist, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Für zwei in der Scheune befindlichen Hausschweine kam jede Hilfe zu spät. Auch ein PKW Renault und diverse Gerätschaften, die in der Scheune abgestellt waren, wurden durch das Feuer zerstört.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 50.000 Euro. Zum Einsatz kamen insgesamt 120 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren
Friedland, Sadelkow, Werder, Beseritz, Kölln, Eichhorst, Brunn, Salow sowie der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und war zur Spurensuche eingesetzt. Während der Löschmaßnahmen musste die Landesstraße 273 für ca. drei Stunden voll gesperrt werden.

Waldbrandgefahrenstufe 5 – höchste Warnstufe im Nationalpark

Obwohl wir erst April haben und die Temperaturen nachts noch tief sinken, ist der Wald extrem trocken. Das Leitforstamt Mirow hat daher die höchste Warnstufe ab sofort ausgerufen.

Hier löschte die Feuerwehr die berühmte Luiseneiche bei Carpin im vergangenen Jahr. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Besucher dringend die Verhaltensregeln beachten. (Foto: A. Liese)

Eigentlich verbindet man Waldbrandgefahr mit dem Hochsommer. Doch seit heute haben wir die höchste Warnstufe – auch im Müritz-Nationalpark. Lange ausbleibender Regen und trockener Wind haben die aktuelle Situation schon so früh im Jahr geschaffen.

Dies bedeutet, dass alle Besucher besonders vorsichtig sein müssen. Unachtsamkeit kann jetzt dramatische Folgen haben. Daher haben wir für alle Nationalparkbesucher die Verhaltensregeln zusammengestellt:

  • Wald außerhalb der Wege nicht betreten!
  • Rauchen im Wald unterlassen!
  • Keine Zigarettenreste aus dem Autofenster werfen!
  • Kein Feuer, auch kein Grillfeuer im und am Wald (50 m Mindestabstand) machen!
  • Zufahrtswege im Wald und an Waldrändern freihalten!
  • Das Befahren von nichtöffentlichen Waldwegen mit Kfz ist verboten!
  • Das Abstellen von Kfz auf trockenen Wiesen- und Waldflächen ist zu unterlassen!
  • Jeden Brand unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112), Forstdienststelle oder Polizei melden!

Um mögliche Feuer und Gefahren frühzeitig zu entdecken, wird das Nationalparkamt besonders viele Ranger zu Gebietskontrollen in die Fläche schicken. „Außerdem appellieren wir an Ihre Vernunft: Bitte halten Sie sich an die Sicherheitsvorschriften und tun Sie nichts Unüberlegtes im Wald. Momentan ist es wirklich brandgefährlich!“, so Ulrich Meßner, Leiter des Nationalparkamtes.

 

Brennender PKW auf der BAB 20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg/Nord und Neubrandenburg/Ost

Am 07.04.2020, gegen 16:15 Uhr, geriet auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Nord und Ost ein PKW auf Grund eines technischen Defektes in Brand.

Eine 45-jährige Mutter mit ihren zwei Kindern (10 Jahre und 3 Jahre) befuhr mit einem PKW MINI die A20 in Fahrtrichtung Stettin. Die 45-Jährige konnte, nachdem sie das Feuer bemerkte, das Fahrzeug noch von der Fahrbahn lenken und sich mit ihren beiden Kindern in Sicherheit bringen. Der PKW brannte vollständig aus.

Für die Löscharbeiten waren 25 Kamerad/inn/en der Freiwilligen Feuerwehren aus Brunn, Staven und Neverin im Einsatz.
Die A20 musste für ca. 1 Stunde voll gesperrt werden, woraufhin es zu einem Rückstau von ca. 2 km kam. Am PKW und am Grünstreifen entstand ein Schaden von insgesamt 7.500 Euro.

Brandursache zum Scheunenbrand in Darbein

Wie bereits berichtet wurde, ist es am 23.03.3020 gegen 19:15 Uhr zum Brand einer Scheune in der Ortschaft Darbei bei Dargun gekommen. Insgesamt 70 Kameraden der umliegenden Feuerwehren waren im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass die Scheune vollständig zerstört wurde.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes waren vor Ort, haben Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg kam am heutigen Tag ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass eine Selbstentzündung ausgeschlossen werden kann. Auf Grund der vorgefundenen Spurenlage geht der Brandursachenermittler von einer technischen Ursache aus.

Scheunenbrand in Darbein

Am Montag, 23.03.2020, meldete eine deutsche Zeugin um 19:15 Uhr den Brand einer Scheune in der Ortschaft Darbein (LK MSE).

Den 70 Kameraden der alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Dargun, Demmin, Stubbendorf und Brudersdorf gelang es zwar, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude zu verhindern, jedoch brannte die 10 m x 15 m große Scheune nieder. Ein dort untergebrachtes Pferd und ein Ziegenbock starben durch das Feuer. Ebenso wurden bei dem Brand in der Scheune lagernde Heuballen sowie Gartengeräte vernichtet.

Der Gesamtschaden wird auf 20.000 EUR geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen. Ein Staatsanwalt entscheidet im Laufe des Vormittags, ob ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommt.