Umformstation auf dem Lindenberg wird abgerissen

Auf dem Lindenberg wird derzeit ein altes Gebäude der Fernwärmeversorgung abgerissen. Die so genannte Umformstation soll einer Grünfläche weichen. Sie war 1975 im Zuge der Gründung des Stadtgebiets Lindenberg gebaut worden.

Die Umformstation sorgte lange Zeit für die Wärmeversorgung der Lindenberg-Bewohner. Das heiße Wasser aus dem Hauptnetz (Primärnetz) konnte von hier unter anderem mit Pumpen und Wärmetauschern in das Sekundärnetz geleitet werden. Von dort wiederum gelangt es in die Wohnungen.

Seit 2008 wurde das Technikgebäude dann als Durchfahrstation betrieben. Das Wasser aus dem Hauptnetz fließt seither direkt ins weitere Netz. Das bedarf weniger Technik, zum Beispiel Differenzdruckregler, Filter und Wärmemengenmesseinrichtung. Deshalb wurden die wichtigen Versorgungsleitungen vor kurzem unterirdisch verlegt. Die verbliebenen Rohre und Apparaturen werden nun verschrottet und das Gebäude abgetragen.

Lindenberg-Süd: Unterbrechung der Fernwärmeversorgung

Am Dienstag, den 23. Juni 2020, kommt es von 8:00 bis 15:00 Uhr zur Unterbrechung der Fernwärmeversorgung auf dem Lindenberg-Süd. Davon betroffen sind rund 1200 Kunden.

Einwohner haben in dieser Zeit kein warmes Wasser und auch die Raumheizungen laufen nicht. Die Versorgung mit kaltem Wasser ist während des gesamten Zeitraums gesichert. Grund für die Unterbrechung sind notwendige Wartungsarbeiten am Fernwärmenetz der Neubrandenburger Stadtwerke.

neu.sw bittet um Verständnis für die Maßnahme.

Betroffen von der Versorgungsunterbrechung sind im Einzelnen folgende Straßen:

  • Am Gehölz
  • Ebereschenstraße
  • Erlenweg
  • Fliederweg
  • Ginsterweg
  • Platanenstraße
  • Robinienstraße
  • Rotbuchenring
  • Rotdornstraße
  • Hainbuchenstraße
  • Sanddornweg
  • Ulmenring
  • Tannenweg
  • Weißdornweg

Lindenberg-Süd: Unterbrechung der Fernwärmeversorgung

Am Dienstag, den 23. Juni 2020, kommt es von 8:00 bis 15:00 Uhr zur Unterbrechung der Fernwärmeversorgung auf dem Lindenberg-Süd. Davon betroffen sind rund 1200 Kunden.

Einwohner haben in dieser Zeit kein warmes Wasser und auch die Raumheizungen laufen nicht. Die Versorgung mit kaltem Wasser ist während des gesamten Zeitraums gesichert. Grund für die Unterbrechung sind notwendige Wartungsarbeiten am Fernwärmenetz der Neubrandenburger Stadtwerke.

neu.sw bittet um Verständnis für die Maßnahme.

Betroffen von der Versorgungsunterbrechung sind im Einzelnen folgende Straßen:

  • Am Gehölz
  • Ebereschenstraße
  • Erlenweg
  • Fliederweg
  • Ginsterweg
  • Platanenstraße
  • Robinienstraße
  • Rotbuchenring
  • Rotdornstraße
  • Hainbuchenstraße
  • Sanddornweg
  • Ulmenring
  • Tannenweg
  • Weißdornweg

Unterbrechung der Fernwärmeversorgung

Am Mittwoch, den 29. April 2020, kommt es von 8:00 bis 17:00 Uhr zur Unterbrechung der Fernwärmeversorgung auf dem Lindenberg. Davon betroffen sind rund 1100 Kunden.

Sie haben in dieser Zeit kein warmes Wasser und auch die Raumheizungen laufen nicht. Die Versorgung mit kaltem Wasser ist während des gesamten Zeitraums gesichert.

Grund für die Unterbrechung sind notwendige Bauarbeiten am Fernwärmenetz der Neubrandenburger Stadtwerke. Die betroffenen Kunden wurden in den vergangenen Tagen durch Handzettel informiert.

neu.sw bittet um Verständnis für die Maßnahme.

Strom und Fernwärme gesichert

Es ist vieles anders dieser Tage – auch in unserem Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerk in Neubrandenburg. Die „Mannschaft“ vor Ort ist um gut die Hälfte reduziert. Manche Kollegen bleiben die gesamte Schicht hinter verschlossener Tür. Nicht ganz dringend notwendige Aufgaben sind erst einmal gestrichen. Das alles stellt sicher: Strom und Fernwärme kommen trotz Corona-Krise genauso bei unseren Kunden an wie immer.

„Es ist ein komisches Gefühl, weil wir sonst immer in engem Kontakt mit allen Kollegen sind, aber es klappt erstaunlich gut, alle auf dem aktuellen Stand zu halten“, erzählt Dennis Reincke, der stellvertretende Kraftwerksleiter. Die Belegschaft ist in zwei getrennte Teams geteilt, die sich nicht begegnen – die einen arbeiten im Kraftwerk, die anderen sind im Home Office oder in Bereitschaft. Beim morgendlichen Rapport stehen die Ingenieure nun weit auseinander, um die Abstandsregeln einzuhalten. Die Schichtmannschaft vom Leitstand wenige Türen weiter ist nur noch per Telefon zugeschaltet. Statt zu dritt oder viert sitzen die Männer dort jetzt zu zweit vor den vielen Bildschirmen, mit deren Hilfe sie das Kraftwerk und alle Nebenanlagen – von der Geothermischen Heizzentrale in der Bachstraße bis zu den verschiedenen Heizwerken – überwachen und steuern. Der Normalbetrieb hat oberste Priorität! Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Kontakte untereinander auf ein Minimum reduziert werden.

Ohne Strom läuft schließlich kein Krankenhaus und keine Supermarktkasse, kein Home Office und kein Fernseher. Und ohne die Wärme, die bei der Stromproduktion entsteht, blieben die Heizungen der meisten Neubrandenburger kalt. neu.sw versorgt rund 80 Prozent der Haushalte in der Stadt mit Fernwärme.

Zur Not könnten die Männer auch mehrere Tage oder gar Wochen im Kraftwerk übernachten. Alles ist vorbereitet – so wie in vielen anderen Anlagen in Deutschland und Europa auch. „Küche, Dusche – wir sind gut ausgestattet“, sagt Dennis Reincke. Betten, Schlafsäcke und Vorräte stehen für den Ernstfall bereit. Von ähnlich bewegenden Zeiten können nur ältere Kollegen erzählen und diejenigen, die schon in Rente sind. Der extreme Schneewinter 1978/79 zählt dazu und auch die Jahrtausendwende, als weltweit ein dramatisches Millennium-Computerchaos befürchtet wurde – das dann allerdings nicht eintraf.

Die Corona-Krise dagegen ist real. Wegen ihr wurden einige Aufgaben wie ein Teil der Wartungsarbeiten, die nicht unbedingt jetzt notwendig sind, vorerst verschoben. Andere Projekte gehen weiter, der Bau des Wärmespeichers auf dem Kraftwerksgelände zum Beispiel. Die Absprachen mit den Baufirmen laufen ebenfalls per Telefonkonferenzen. Die Dämmung an dem 36 Meter hohen Stahl-Koloss ist inzwischen fast komplett, die Arbeiten liegen momentan noch im Zeitplan. Danke deshalb nicht nur unseren Kraftwerkern, sondern auch den Bauarbeitern!