Führungen im Müritz-Nationalpark

Die Familienführungen der Nationalpark-Ranger bieten ein abwechslungsreiches Angebot für kleine und große Naturfreunde auf Entdeckertour. Der Müritz-Nationalpark bietet unzählige Möglichkeiten die Ferienzeit gemeinsam in der Natur zu verbringen.

„Der Löwe, der Wolf und das wilde Volk im Wald“ Bei dieser Familienführung mit dem Ranger entdecken Groß und Klein die Vielfalt von Wiese, Wald und Moor und erleben Natur zum Anfassen.
Wo? Zwenzow, Parkplatz Ortsausgang Richtung Mirow
Wann? Dienstag, 18. und 25. August 10:00 bis 13:00 Uhr
Etwa vier Kilometer

„Spurensuche für Groß und Klein“ Fährten, Federn und Fraßspuren können uns verraten, welche Tiere im Wald leben, ohne dass wir sie selbst zu Gesicht bekommen. Wie der berühmte Detektiv Sherlock Holmes macht ihr euch auf die Suche und kommt den Tieren dabei manchmal ganz nahe.
Wo? Schwarzenhof, Nationalpark-Information
Wann? Freitag, 14. und 21. August 10:30 bis 13:15 Uhr
Etwa fünf Kilometer

Für die Führungen ist bis 1 Tag vorher eine Anmeldung unter 039824 252 80 erforderlich.

Ferienangebote in Mecklenburg-Vorpommern

Kinder und Eltern können in den Sommerferien trotz Corona-Krise spannende Möglichkeiten für Spaß und Erholung in Mecklenburg-Vorpommern entdecken. Anbieter von Kinder- und Jugendarbeit, von Gruppenreisen, Familienzentren oder Familienferienstätten unterbreiten engagiert bereits in diesem Sommer wieder tolle Angebote. Und das, trotz der Hürden, die aufgrund von Hygienemaßnahmen bestehen.

Das neue Landesfamilienportal www.FamilienInfo-MV.de habe spannende Ferienangebote online zusammengetragen. In den Landkreisen oder kreisfreien Städten finden sich altersgerechte Angebote für Kinder, so die Ministerin.

Kindergeld auch nach Ende der Schulzeit

Rund 13.000 Schülerinnen und Schüler beenden zum Sommer 2020 in Mecklenburg-Vorpommern ihre Schulzeit. Zahlreiche Jugendliche starten mit einer Berufsausbildung, beginnen ein Studium, jobben oder gehen ins FSJ. „In dieser Lebensphase gibt es viele familiäre und persönliche Veränderungen, die auch den Anspruch auf Kindergeld betreffen können. Um das Kindergeld nahtlos weiterzahlen zu können, benötigen wir dazu entsprechende Mitteilungen und Nachweise der Eltern. Zurzeit werden durch die Familienkasse Nord Anschreiben an die Eltern verschickt, deren Kinder die Schule beendet haben und die älter als 18 Jahre sind“, erklärt der Leiter der Familienkasse Nord, Guntram Bombor.

Veränderungen nach Ende der Schulausbildung sollten zeitnah mittels Übersendung des Nachweises an die Familienkasse Nord mitgeteilt werden. Eine Kopie der Studienbescheinigung oder des unterzeichneten Ausbildungsvertrages ist – unter Angabe der Kindergeldnummer – völlig ausreichend. Zahlreiche Formulare zu unterschiedlichen Veränderungen stehen auch im Online-Formulardienst unter www.familienkasse.de bereit.

Dauert die Unterbrechung länger als vier Monate seit Schulende, genügt der Nachweis, dass sich das Kind um einen Ausbildungs- oder Studienplatz bemüht, beispielsweise anhand von Bewerbungsschreiben und/oder Rückmeldungen dazu. Eine Meldung bei der Arbeitsagentur ist nur in wenigen Einzelfällen notwendig, z. B. wenn sich das Kind entscheidet, direkt in das Berufsleben zu starten, sich also um einen Arbeitsplatz bemüht.

Eltern können sich bei Bedarf auch telefonisch informieren. Die Familienkasse ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr gebührenfrei unter der Telefonnummer 0800 45555 30 zu erreichen.

Für Eltern in Mecklenburg-Vorpommern gelten die folgenden Kommunikationswege:
Postanschrift, zentral, alle Schreiben an:
Familienkasse Nord, 20069 Hamburg
oder telefonisch: 0800 4 5555 30 (kostenfrei)

Die Familienkasse Nord mit Sitz in Hamburg ist für die drei norddeutschen Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zuständig. In den ersten fünf Monaten des Jahres erhielten Eltern aus Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 301 Millionen Euro an Kindergeld ausgezahlt.

Familien sollen mit 300 Euro Kinderbonus unterstützt werden, da sie während der Corona-Krise besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Das hat die Bundesregierung beschlossen. Den Kinderbonus soll es für jedes Kind geben, für das auch Anspruch auf Kindergeld besteht. Ein Antrag ist nicht nötig.

Der Kinderbonus ist Teil des Corona-Konjunkturpakets, wie der Koalitionsausschuss jüngst beschlossen hat. Wann Familien mit der finanziellen Hilfe rechnen können, hängt vom weiteren Verfahren der Gesetzgebung ab. Insgesamt wird der Bund 4,3 Milliarden Euro für den Kinderbonus aufwenden.

Die Familienkasse informiert über Auszahlung

Eltern müssen den Kinderbonus nicht beantragen. Sie werden sobald wie möglich von ihrer Familienkasse über die Auszahlung informiert. Der Kinderbonus wird nicht mit den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II) verrechnet. Das teilt das Bundesministerium für Familie in seiner aktuellen Meldung Corona-Konjunkturpaket: Starker Impuls für Familien und Kinder mit.

Weitere Hilfe für Familien: Notfall-KiZ

Familien, deren Einkommen wegen der Corona-Krise nicht mehr zum Lebensunterhalt reicht, können derzeit mit dem „Notfall-KiZ“ leichter den Kinderzuschlag bekommen.

Mehr Informationen zum Notfall-KiZ erhalten Sie auf der Seite Kinderzuschlag: Das ist der Notfall-KiZ.

Neues Online-Portal für Familien in Mecklenburg-Vorpommern

Relaunch der „Familienbotschaft MV“ in die neue Marke „FamilienInfo MV“

Pünktlich zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai startet das neue Familienportal in Mecklenburg-Vorpommern. „Die ‚FamilienInfo MV‘ bietet ab sofort Informationen, Veranstaltungstipps und Angebote für Mütter, Väter, Großeltern und Kinder“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese anlässlich der heutigen Freischaltung des Online-Angebotes.
Mit dem Familienportal soll nach Aussage der Ministerin gezeigt werden, wie bunt Familie ist. „Unser Anspruch ist es, die Menschen in allen Lebenssituationen abzuholen“, so Drese.

Die Website www.familieninfo-mv.de ist ein Relaunch der bisher bestehenden „Familienbotschaft MV“. „Wir haben unser Familienportal komplett neu aufgestellt und frischer und nutzerfreundlicher gestaltet. Mit der „FamilienInfo MV“ wollen wir nun möglichst viele Menschen erreichen und über Leistungen und Hilfen informieren“, so die Ministerin.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung (ISBW) gGmbH Neustrelitz umgesetzt. Das Sozialministerium förderte bisher die Erarbeitung des neuen Angebotes mit 100.000 Euro aus dem Digitalisierungsfonds. In 2020 wird das Projekt nach der Familienrichtlinie in Höhe von rund 80.000 Euro gefördert.

Die Geschäftsführerin des ISBW, Grit Thiede-Reichel, betonte: „Ich freue mich über den Start der Homepage „www.familieninfo-mv.de“ und bin sehr gespannt, wie die neue Seite als Informationsplattform für Familien in MV angenommen wird. Für uns war es wichtig, nicht nur das Layout moderner und nutzerfreundlicher zu gestalten, sondern insbesondere den Informationsgehalt und die Funktionalität der Seite zu erhöhen. Insofern können Familien nunmehr auf eine deutlich größere Themenbreite zugreifen, finden zahlreiche Informationen zu Fragen des Familienalltags und können zudem über eine gezielte Suche auf wohnortnahe Freizeit- und Unterstützungsangebote zugreifen. Natürlich gehören auch aktuelle Hinweise für Leistungen für Familien zum Informationsspektrum des neuen Portals. Ich hoffe, dass wir mit damit den Nerv von Jung bis Alt treffen und diese Seite genau IHRE Seite wird.“

Die FamilienInfo MV ist mit dem Veranstaltungskalender vom Kulturportal MV verknüpft. Im Blog finden die Nutzer*innen Praxisberichte aus den Einrichtungen, Ferientipps, Ausflugstipps und vieles mehr. Drese: „Mein großer Dank gilt dem ISBW für die Umsetzung dieses Kooperationsprojektes. Es ist toll, dass wir den Familien in Mecklenburg-Vorpommern ein modernes und funktionales Online-Portal zur Verfügung stellen und damit hoffentlich einen Mehrwert erzeugen können.“

Keine Entschädigung nach § 65 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Das IfSG sieht seit dem 30. März 2020 einen neuen Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle von Eltern wegen der SARS-CoV-2-bedingten Schließungen von Kitas und Schulen nach § 56 Absatz 1a IfSG vor. Zudem gibt es wie bisher den Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Absatz 1 IfSG bei individuellen beruflichen Tätigkeitsverboten (Quarantänefälle).

Entschädigungsansprüche für die von SARS-CoV-2-bedingten Betriebsschließungen betroffenen Geschäftsinhaber und Einzelhändler regelt das IfSG hingegen weiterhin nicht. Geschäftsinhaber und Einzelhändler haben die Möglichkeit, die SARS-CoV-2-Hilfemaßnahmen des Bundes und der Länder, wie zum Beispiel Zuschüsse, Darlehen, Bürgschaften etc., in Anspruch zu nehmen.

Der gesetzliche Entschädigungsanspruch nach § 65 IfSG ist auf Einbußen wegen SARS-CoV-2-bedingten vorübergehenden Betriebsschließungen nicht anwendbar. Diese Vorschrift enthält eine Entschädigungsregelung bei behördlichen seuchenhygienischen Maßnahmen zur Verhütung übertragbarer Krankheiten. Sie kommt nur zur Anwendung, wenn bei behördlichen Maßnahmen nach §§ 16 und 17 IfSG Gegenstände (zum Beispiel mit meldepflichtigen Krankheitserregern behaftete) vernichtet, beschädigt oder in ihrem Wert gemindert werden bzw. in diesem Zusammenhang ein anderer nicht nur unwesentlicher Vermögensnachteil verursacht wird.

Die Verordnungen der Landesregierung, die zu den SARS-CoV-2-bedingten Betriebsschließungen führten, wurden auf der Grundlage des § 32 i. V. m. § 28 IfSG erlassen. Angesichts der SARS-CoV-2-Pandemie handelt es sich hierbei um Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten. Für solche Maßnahmen gilt die gesetzliche Spezialregelung des § 65 IfSG, die eine abschließende Regelung enthält, schon nach dem Wortlaut nicht. Dies bitten wir bei der Einreichung von Anträgen auf Entschädigung zu beachten. Gern beraten wir Sie zu den möglichen Anträgen auf Entschädigungen nach § 56 Absatz 1 und Absatz 1a IfSG.

Quartiersfrühstück zum Haus der Familie

Das AWO Haus der Familie ist Ansprechpartner für Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsangebote im Familienbereich.

Welche Angebote für Familien, Eltern und Einrichtungen in Neubrandenburg existieren, beim Quartiersfrühstück stellt sich das AWO Haus der Familie vor.

Zum Quartiersfrühstück am 12. März 2020 lädt das Quartiersmanagement daher im Zeitraum von 10 bis 12 Uhr ins Quartiersbüro (Ravensburgstraße 23) ein.

Bunte Drachen über Broda – KULTIV Drachenfliegen

Herbstspaß für die ganze Familie Bereits zum 11. Mal rufen die Ehrenamtlichen des KULTIV e.V. alle kleinen und großen Drachenfans zum gemeinsamen Drachenfliegen auf. Am 22. September halten die Vereinsmitglieder in Kooperation mit der NEUWOBA Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft eG sowie weiteren Partnern in der Zeit von 14 bis 17 Uhr ein vielseitiges Familienprogramm bereit.

Neben Altbewährtem, wie die Präsentation der selbst genähten großen und übergroßen Drachen und Flugobjekte der Neubrandenburger Drachenfreunde sowie dem Streichelgehege und Ponyreiten mit dem Regenbogen e.V. wird auch in diesem Jahr für die gastronomische Versorgung gesorgt sein. Das Bastelangebot der WEA-Treffs rundet diesen Familiennachmittag ab.

Besonders gespannt ist die Jury auf die mitgebrachten Drachen der Kinder. Denn traditionell nehmen an der Prämierung des Drachenwettbewerbs nur selbst gebaute Drachen teil. Ob klassische Eddy-Form aus Leisten und Packpapier, Kastendrachen oder Drachen aus Müll- oder Einkaufstüten, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auf die kleinen Drachenbauer warten wieder attraktivePreise, die einmal mehr durch die Unterstützung der NEUWOBA Neubrandenburger Wohnungsgenossenschaft eG bereitgestellt werden können.

Nachfragen zu diesem herbstlichen Drachenspaß nimmt Anke Hartmann vom KULTIV e.V. unter 0172 3860862 entgegen. www.kult-iv.de