Zwei Fahrräder der Marke Cube in Neubrandenburg entwendet

Am 28.07.2021 wurden dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zwei Diebstähle von Fahrrädern der Marke Cube gemeldet.

Ein erster Sachverhalt ereignete sich bereits am Abend des 27.07.2021. Der Eigentümer schloss sein Fahrrad des Modells Acid (2016) in der Farbe grau gegen 17:30 Uhr am Zaun des Augustabades an und ging an den Strand. Bei seiner Rückkehr gegen 20:30 Uhr stellte er fest, dass das Fahrrad entwendet wurde. Besonders an dem Fahrrad sind der verbaute Carbonlenker sowie Speichenreflektoren und Bärentatzen-Pedalen.

Am 28.07.2021 gegen 17:15 Uhr meldete eine Geschädigte den Diebstahl ihres, vor einem Geschäft in der Katharinenstraße 11, angeschlossenen Fahrrades. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Cube, Modell Access, in der Farbe rosa. Die Eigentümerin hat sich lediglich für etwa 30 Minuten in dem Geschäft aufgehalten.

Beide Fahrräder wurden durch die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in Fahndung gesetzt. Es entstand durch beide Taten ein Gesamtschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Personen, die Hinweise auf die Taten oder auf den Verbleib der Fahrräder geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder in der Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Fahrradfahrer mit 2.16 Promille in Friedland festgestellt

In der Nacht zu Mittwoch, 07.07.2021, gegen 00:30 Uhr befanden sich Beamte des Polizeireviers in Friedland auf Streife in der Salower Straße, als ihnen in einer Baustelle ein Fahrradfahrer ohne Licht entgegenkam.

Aufgrund dessen sollte eine Verkehrskontrolle durchgeführt werden. Dabei wurde durch die Beamten ein leichter Alkoholgeruch wahrgenommen. Auf die Frage hinsichtlich des Konsums von alkoholischen Getränken gab der 39- jährige Fahrradfahrer (deutscher Staatsangehöriger) an, dass er lediglich vier Bier getrunken habe.

Beim anschließenden Atemalkoholtest wurde jedoch ein Wert von 2,16 Promille festgestellt. Für das nun eröffnete Strafverfahren wegen Trunkenheit im öffentlichen Straßenverkehr wurde eine Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg durchgeführt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Radtour einmal anders

Die Mecklenburgische Seenplatte und insbesondere die Müritz ist vielen vor allem als Urlaubs- und Tourismusgebiet bekannt. Weit weniger wissen um die bewegte Geschichte der Region während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Spuren dieses dunklen Kapitels der Vergangenheit sind oft verwischt und schwierig zu erkennen. Dabei gibt es auch entlang der Müritz zahlreiche Gedenkorte, die an diese Zeit und die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnern.

Hiermit möchten die Gesellschaft der Europäischen Akademien e.V. und die Europäische Akademie MV e.V. alle Interessierten herzlich zur „Erinnerungskul(Tour) – Geschichte an alternativen Orten (er)fahren. Mit dem Rad rund um die Müritz!“ vom 30.07. bis 03.08.2021 einladen, es soll sich gemeinsam auf Spurensuche begeben werden.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer unten.

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Neue Termine zur kostenlosen Fahrradcodierung

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im ersten Halbjahr 2021 keine Fahrradcodierungen angeboten werden. Wegen umfangreicher Lockerungen können die Präventionsberater der Polizeiinspektion Neubrandenburg nun wieder allen Interessierten die Möglichkeit zur kostenlosen Fahrradcodierung anbieten.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit dazu zu geben, finden die Fahrradcodierungen an folgenden verschiedenen Tagen und Orten statt:

Neubrandenburg:

  • Montag, 07.06.2021, 09:00 – 15:00 Uhr NB, Polizei Beguinenstraße
  • Dienstag, 29.06.2021, 09:00 – 15:00 Uhr NB, Kulturpark, am Eiscafe an der Oberbachbrücke
  • Donnerstag, 15.07.2021, 09:00 – 15:00 Uhr NB, Polizei Beguinenstraße
  • Mittwoch, 15.09.2021, 09:00 – 15:00 Uhr NB, Polizei Beguinenstraße
  • Dienstag, 28.09.2021, 12:00 – 16:00 Uhr NB, Bethaniencenter

Friedland:

  • Dienstag, 06.07.2021, 09:00 – 15:00 Uhr Friedland, Markt

Interessierte Radfahrer bringen bitte ihren Personalausweis, sowie einen geeigneten Eigentumsnachweis mit. Besitzer von E-Bikes sollten darüber hinaus auch den Akku-Schlüssel mitbringen, da der Akku für die Codierung abgebaut werden muss. Wer nicht volljährig ist, benötigt eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.

Die Fahrradcodierungen finden im Freien statt. Auf Grund zahlreicher Anfragen kann es zu Warteschlangen und längeren Wartezeiten kommen. Eine vorherige Anmeldung ist aber nicht erforderlich. Die Polizei bittet um die Einhaltung eines Abstandes von 1,50m und empfiehlt zudem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Seniorin bei Fahrradunfall schwer verletzt

Am Sonnabendnachmittag, 10.04.2021, kam es um 14:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg.

Hierbei befuhr eine 79-jährige Radfahrerin den Fahrradweg in Richtung Ihlenfelder Straße. Ein 36-jähriger Radfahrer mit Kinderanhänger und einem zweijährigen Kind befuhr den Fahrradweg ebenfalls in diese Richtung. Während des Überholens fuhr die lebensältere Radfahrerin in Schlangenlinien und geriet dabei in das überholende Fahrradgespann.

In Folge dessen kam es zum Sturz. Hierbei verletzte sich die Seniorin schwer und wurde durch einen Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum verbracht und dort stationär aufgenommen. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Sachschaden entstand nicht.

Schwerverletztes Kind nach Verkehrsunfall

Am Freitagnachmittag, 09.04.2021, gegen 16:45 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Koszaliner Straße/Mlada-Boleslaver-Straße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 7-jähriger syrischer Junge befuhr mit seinem Fahrrad die Mlada-Boleslaver-Straße in Richtung Koszaliner-Straße. Vor ihm fuhr ein PKW in gleicher Fahrtrichtung. Dieser bremste sein Fahrzeug an der Kreuzung Mlada-Boleslaver Straße / Koszaliner Straße ab. Grund hierfür war der 55-jährige russische Fahrzeugführer eines PKW Opel, der die Koszaliner Straße aus Richtung Humboldtsraße kommend befuhr und vorfahrtsberechtigt war.

Der 7-jährige Junge beachtete dieses aber nicht, fuhr linkseitig an dem vor ihm stehenden PKW vorbei und anschließend in den Kreuzungsbereich. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW Opel. Hierbei wurde der 7-jährige Junge schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.550,-EUR.

Vier-Tore-Stadt gehört zur Arbeitsgemeinschaft der fahrrad- und fußgängerfreundlichen Kommunen im Land

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist mit Beginn des Jahres 2021 neues Vereinsmitglied in der „Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen Mecklenburg-Vorpommern e. V.“ (AGFK MV).

„Der Autoverkehr wird in unserer Stadt weiter wichtig bleiben, weil viele Menschen zu ihrem Arbeitsplatz in Neubrandenburg pendeln und die Vier-Tore-Stadt Kreuzungspunkt mehrerer Bundesstraßen ist. Gleichzeitig wollen wir die Interessen der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radfahrenden stärker berücksichtigen. Sei es bei der Verkehrsplanung mit der Neugestaltung von Straßen und Wegen oder im Alltag, beispielsweise bei der Umleitung an Baustellen“, betont Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt.

Er selbst sagt von sich: „Ich bin ein sehr hybrider Verkehrsteilnehmer. Wichtig ist mir, Spaß, Gesundheit und Pünktlichkeit bei der Fortbewegung klug miteinander zu verbinden.“ Immer stärker würden natürlich auch ökologische Aspekte eine Rolle spielen. Mit dem Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern“, der Umsetzung eines Beschlusses der Stadtvertretung, hat auch die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg einen Schritt in eine veränderte Zukunft der Mobilität gemacht, hebt der Oberbürgermeister hervor.

Seit 2017 gibt es einen Zusammenschluss von interessierten Kommunen zum Initiativkreis der „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern“ (AGFK MV). Die Hansestädte Rostock, Stralsund, Greifswald, Wismar und Anklam, die Städte Schwerin und Neustrelitz sowie die Gemeinde Heringsdorf haben im Oktober des vergangenen Jahres die offizielle Vereinsgründung vollzogen.

Die Vorteile einer Mitgliedschaft werden in der Vier-Tore-Stadt vor allem darin gesehen, dass die Vereinsmitglieder durch gemeinsame, von der Geschäftsstelle der AGFK MV koordinierten Projekte, Zeit und Projektkosten für z. B. Kampagnen zur Verkehrssicherheit oder Verkehrsverhalten sparen. Fortbildungen und gemeinsame Arbeitstreffen sichern zudem aktuelles Fachwissen und bringen neueste Kenntnisse aus Praxisbeispielen und sichern Hilfestellung bei der Fördermittelakquise. Auf Vereinsbasis ist es möglich, institutionell gebündelt und koordiniert kommunale Belange gegenüber dem Land, Bund und weiteren Akteuren zu vertreten.