Seniorin bei Fahrradunfall schwer verletzt

Am Sonnabendnachmittag, 10.04.2021, kam es um 14:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg.

Hierbei befuhr eine 79-jährige Radfahrerin den Fahrradweg in Richtung Ihlenfelder Straße. Ein 36-jähriger Radfahrer mit Kinderanhänger und einem zweijährigen Kind befuhr den Fahrradweg ebenfalls in diese Richtung. Während des Überholens fuhr die lebensältere Radfahrerin in Schlangenlinien und geriet dabei in das überholende Fahrradgespann.

In Folge dessen kam es zum Sturz. Hierbei verletzte sich die Seniorin schwer und wurde durch einen Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum verbracht und dort stationär aufgenommen. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Sachschaden entstand nicht.

Schwerverletztes Kind nach Verkehrsunfall

Am Freitagnachmittag, 09.04.2021, gegen 16:45 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Koszaliner Straße/Mlada-Boleslaver-Straße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 7-jähriger syrischer Junge befuhr mit seinem Fahrrad die Mlada-Boleslaver-Straße in Richtung Koszaliner-Straße. Vor ihm fuhr ein PKW in gleicher Fahrtrichtung. Dieser bremste sein Fahrzeug an der Kreuzung Mlada-Boleslaver Straße / Koszaliner Straße ab. Grund hierfür war der 55-jährige russische Fahrzeugführer eines PKW Opel, der die Koszaliner Straße aus Richtung Humboldtsraße kommend befuhr und vorfahrtsberechtigt war.

Der 7-jährige Junge beachtete dieses aber nicht, fuhr linkseitig an dem vor ihm stehenden PKW vorbei und anschließend in den Kreuzungsbereich. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW Opel. Hierbei wurde der 7-jährige Junge schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.550,-EUR.

Vier-Tore-Stadt gehört zur Arbeitsgemeinschaft der fahrrad- und fußgängerfreundlichen Kommunen im Land

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist mit Beginn des Jahres 2021 neues Vereinsmitglied in der „Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen Mecklenburg-Vorpommern e. V.“ (AGFK MV).

„Der Autoverkehr wird in unserer Stadt weiter wichtig bleiben, weil viele Menschen zu ihrem Arbeitsplatz in Neubrandenburg pendeln und die Vier-Tore-Stadt Kreuzungspunkt mehrerer Bundesstraßen ist. Gleichzeitig wollen wir die Interessen der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radfahrenden stärker berücksichtigen. Sei es bei der Verkehrsplanung mit der Neugestaltung von Straßen und Wegen oder im Alltag, beispielsweise bei der Umleitung an Baustellen“, betont Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt.

Er selbst sagt von sich: „Ich bin ein sehr hybrider Verkehrsteilnehmer. Wichtig ist mir, Spaß, Gesundheit und Pünktlichkeit bei der Fortbewegung klug miteinander zu verbinden.“ Immer stärker würden natürlich auch ökologische Aspekte eine Rolle spielen. Mit dem Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern“, der Umsetzung eines Beschlusses der Stadtvertretung, hat auch die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg einen Schritt in eine veränderte Zukunft der Mobilität gemacht, hebt der Oberbürgermeister hervor.

Seit 2017 gibt es einen Zusammenschluss von interessierten Kommunen zum Initiativkreis der „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern“ (AGFK MV). Die Hansestädte Rostock, Stralsund, Greifswald, Wismar und Anklam, die Städte Schwerin und Neustrelitz sowie die Gemeinde Heringsdorf haben im Oktober des vergangenen Jahres die offizielle Vereinsgründung vollzogen.

Die Vorteile einer Mitgliedschaft werden in der Vier-Tore-Stadt vor allem darin gesehen, dass die Vereinsmitglieder durch gemeinsame, von der Geschäftsstelle der AGFK MV koordinierten Projekte, Zeit und Projektkosten für z. B. Kampagnen zur Verkehrssicherheit oder Verkehrsverhalten sparen. Fortbildungen und gemeinsame Arbeitstreffen sichern zudem aktuelles Fachwissen und bringen neueste Kenntnisse aus Praxisbeispielen und sichern Hilfestellung bei der Fördermittelakquise. Auf Vereinsbasis ist es möglich, institutionell gebündelt und koordiniert kommunale Belange gegenüber dem Land, Bund und weiteren Akteuren zu vertreten.

Fahrradfahrer mit Betäubungsmitteln unterwegs

Am 26.11.2020 gegen 22:50 Uhr führten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in der Woldegker Straße in Neubrandenburg eine Verkehrskontrolle eines Fahrradfahrers durch, die mit der Sicherstellung verschiedenster Betäubungsmittel endete.

Der 36-jährige Neubrandenburger befuhr mit seinem Fahrrad den Radweg der Woldegker Straße in Richtung Stadtzentrum und fiel den Beamten zunächst wegen seiner mangelhaften Beleuchtungseinrichtung auf. Hinzu kam, dass er die Fahrbahn trotz der für ihn geltenden Lichtzeichenanlage „Rot“ überquerte. Der Fahrradfahrer versuchte in der Folge die Anhaltesignale der Beamten zu ignorieren und setzte seine Fahrt trotz des für ihn gesperrten Radwegs fort. Er konnte schließlich gestoppt werden, als der Weg für ihn unbefahrbar war und wurde in der Folge einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Die Beamten stellten während der Kontrolle auffälligen Betäubungsmittelgeruch sowie körperliche Merkmale fest, die für den Konsum von Betäubungsmitteln sprachen. Im Zuge der sich anschließenden Durchsuchung des Betroffenen und seiner mitgeführten Sachen fanden die Beamten diverse Betäubungsmittel in unterschiedlichen Mengen, die sichergestellt wurden.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg ermittelt nun gegen den 36-Jährigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Fahrradfahrerin

Am Mittwochmittag, 18.11.2020, gegen 11:40 Uhr ist es auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Radfahrerin schwer verletzt wurde.

Die 59-jährige deutsche Fahrradfahrerin befuhr den äußeren Fahrradweg des Friedrich-Engels-Rings von der Neustrelitzer Straße kommend in Richtung Lessingstraße. Ein 18-jähriger deutscher PKW-Fahrer wollte aus einer Grundstücksausfahrt des Friedrich-Engels-Rings 48 auf den Ring fahren und übersah dabei die von rechts kommende Fahrradfahrerin.

Es kam zum Zusammenstoß zwischen der Radfahrerin und dem PKW, wodurch die 59-Jährige stürzte und auf dem Friedrich-Engels-Ring auf dem 2. Fahrstreifen von außen zum Liegen kam. Sie wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.

Wochenendbilanz: 15 alkoholisierte Fahrzeugführer/innen festgestellt

Am vergangenen Wochenende haben die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg insgesamt 15 Fahrzeugführer/innen kontrolliert, die unter Einfluss von Alkohol ihr Fahrzeug geführt haben. Dabei haben zehn Fahrzeugführer/innen eine Straftat „Trunkenheit im Straßenverkehr“ begangen, da sie mit ihrem Kraftfahrzeug (PKW) mit mehr als 1,1 Promille oder mit ihrem Fahrrad mit mehr als 1,6 Promille gefahren sind. In diesen Fällen wurde den Fahrzeugführer/inne/n eine Blutprobe entnommen sowie bei den PKW-Fahrer/inne/n zusätzlich der Führerschein sichergestellt.

Am 23.10.2020 um 07:50 Uhr ist Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz ein Fahrzeug im Stadtgebiet von Neustrelitz aufgefallen. Der Fahrzeugführer fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit sowie gefährlich durch Kurvenbereiche, so dass das Fahrzeug in der Bruchstraße angehalten und durch Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz kontrolliert wurde. Der Atemalkoholtest bei dem 40-jährigen Fahrzeugführer hat einen Wert von 1,04 Promille ergeben. Auch wenn dieser Wert unter der Grenze zur Straftat von 1,1 Promille liegt, haben die Beamten in diesem Fall eine Strafanzeige aufgenommen, da auf Grund der unsicheren und auffälligen Fahrweise von einer Fahruntüchtigkeit auf Grund des Alkoholgenusses auszugehen ist.

Am 23.10.2020 gegen 18:30 Uhr teilte ein aufmerksamer Zeuge mit, dass im Weidenweg in Neustrelitz ein Fahrzeug mit defekter Beleuchtung und ohne amtliche Kennzeichen fährt. Die Neustrelitzer Beamten konnten das Fahrzeug stoppen und kontrollieren. Der 34-jährige Fahrzeugführer pustete 1,70 Promille. Zudem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und das Fahrzeug war nicht zugelassen. Neben der Trunkenheit im Straßenverkehr hat er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafbar gemacht.

Am 23.10.2020 gegen 23:40 Uhr kontrollierten die Neubrandenburger Beamten in der Neustrelitzer Straße zwei alkoholisierte Fahrradfahrer. Ein 48-jähriger Radfahrer pustete 1,77 Promille und ein 45-jähriger Radfahrer pustete 2,79 Promille.

Am 24.10.2020 gegen 01:40 Uhr kontrollierten die Neustrelitzer Polizeibeamten in der Kirschenallee einen 25-jährigen Fahrzeugführer mit 1,98 Promille.

Ebenfalls 1,98 Promille pustete ein 17-jähriger Fahrzeugführer einer nicht zugelassenen Vollcrossmaschine, der am 24.10.2020 gegen 16:00 Uhr in Blankensee kontrolliert wurde. Der 17-Jährige muss sich wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Am 24.10.2020 gegen 23:50 Uhr wurde der 19-jährige Fahrradfahrer in der Bahnhofstraße in Waren angehalten und kontrolliert. Sein Atemalkoholwert betrug 1,67 Promille.

Am 25.10.2020 gegen 03:30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gemeldet, dass ein Fahrzeugführer mit seinem PKW zunächst ganz wild auf einem Acker und im Anschluss gegen einen Weidezaun in Beggerow gefahren ist. Die Beamten konnten den 22-jährigen Fahrzeugführer kontrollierten und stellten einen Atemalkoholwert von 1,59 Promille fest.

Am 25.10.2020 gegen 18:40 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ringstraße in Röbel einen 71-jährigen Fahrzeugführer, der bei der anschließenden Kontrolle 1,31 Promille pustete.

Am 25.10.2020 gegen 23:25 Uhr kontrollierten die Neustrelitzer Polizeibeamten in der Strelitzer Straße in Neustrelitz den 40-jährigen Fahrradfahrer mit 1,79 Promille. Den 40-Jährigen haben die Beamten bereits am 23.10.2020 um 07:50 Uhr alkoholisiert mit einem PKW kontrolliert, wobei in der Folge der Führerschein sichergestellt wurde..

In drei weiteren Fällen haben die Beamten alkoholisierte Fahrzeugführer/innen angehalten und kontrolliert, die eine Ordnungswidrigkeit wegen des Verstoßes gegen die 0,5 Promille-Grenze oder gegen das Alkoholverbot für Fahranfänger/innen verstoßen haben.

Am 24.10.2020 gegen 07:00 Uhr kontrollierten die Malchiner Polizeibeamten in der Poststraße einen 33-jährigen Fahrzeugführer mit 0,6 Promille.

Am 23.10.2020 gegen 22:20 Uhr kontrollierten die Warener Beamten in Möllenhagen eine 15-Jährige E-Scooter-Fahrerin mit 0,46 Promille. Der E-Scooter war nicht zugelassen.

Am 24.10.2020 gegen 23:50 Uhr kontrollierten die Beamten in der Malchiner Straße in Stavenhagen ein Fahrzeug. Der 18-jährige Fahranfänger pustete 0,12 Promille.

Bei allen genannten Fahrzeugführer*innen handelt es sich um deutsche Staatsangehörig*innen.

Fahrradfahrer unter erheblicher Einwirkung von Alkohol gestellt

In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag, 18.10.2020, gegen 00:30 Uhr stellte ein Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeirevieres Malchin in Stavenhagen in der Straße Amtsbrink einen Fahrradfahrer fahrend fest.

Da der Fahrradfahrer in Schlangenlinie fuhr und an dem Fahrrad keine Beleuchtungseinrichtungen hatten, entschlossen sich die Polizeibeamte ihn anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei stellten sie Alkoholgeruch in der Atemluft des 38-jährigen deutschen Fahrradfahrer fest.

Ein hierauf durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,93 Promille. Gegen den Fahrradfahrer wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.