Flüchtiger Fahrzeugführer nach rücksichtslosem Fluchtversuch gestellt

Am Montagabend, 22.02.2021, kam es im Neubrandenburger Industrieviertel zu einer Verfolgungsfahrt, bei der sich ein Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle entziehen wollte.

Gegen 19:50 Uhr stellten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg im Rahmen ihrer Streifentätigkeit einen Fahrzeugführer eines Pkw Audi fest und beabsichtigten, diesen einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Dazu schalteten sie das Anhaltesignal des Funkstreifenwagens ein. Der Fahrzeugführer ignorierte dies und beschleunigte seinen Pkw.

Im Rahmen des Fluchtversuches fuhr der Flüchtige teilweise mehr als 150 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Der Fahrzeugführer fuhr in der weiteren Folge auf einen Parkplatz eines Supermarktes in der Sponholzer Straße und versuchte dort, fußläufig zu flüchten. Den Beamten gelang es, den Flüchtigen noch auf dem besagten Parkplatz zu stellen.

Im Rahmen der durchgeführten Kontrolle wurde bei dem 25-jährigen Deutschen ein Drogenvortest durchgeführt. Dieser verlief positiv, sodass im weiteren Verlauf eine Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg erfolgte. Darüber hinaus wurden bei einer anschließenden Durchsuchung verschiedene Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten haben die Weiterfahrt untersagt sowie Fahrzeugschlüssel und Führerschein sichergestellt.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen gegen den 25-jährigen Beschuldigten wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Verkehrsunfall zwischen Krummsee und Sülten – stark beschädigter PKW Hyundai herrenlos

Am Donnerstag, 20.02.2020, ging gegen 19:30 Uhr in der Einsatzleitstelle Neubrandenburg eine Mitteilung ein, dass sich ein PKW zwischen den Ortschaften Krummsee und Sülten rechtsseitig auf dem Acker befindet. Dieser soll sehr stark beschädigt sein, Personen wurden in dem Fahrzeug und umliegenden Bereich nicht festgestellt.

Die Beamten des Polizeireviers Malchin und Waren konnten an der Unfallstelle einen PKW Hyundai i10 feststellen. Der Spurenlage nach kam das alleinbeteiligte Fahrzeug von der Fahrbahn ab, touchierte zwei Straßenbäume, überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Fahrzeugführer und eventuell weitere Insassen flüchteten von der Unfallstelle.

Nach ersten Einschätzungen entstand an dem PKW ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 7.000 Euro. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgrund des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Zeugen werden gebeten, ihre sachdienlichen Hinweise dem Polizeirevier Malchin unter der Rufnummer 03994 2310, der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder beliebigen Polizeidienststelle mitzuteilen.

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht auf der B 109 bei Rathebur

Am 24.12.2019 gegen 22:50 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter PKW an der B109 am Ortsausgang Rathebur in Fahrrichtung Ferdinandshof gemeldet.

Die darauf eingesetzten Beamten konnten am beschriebenen Ort einen auf dem Dach liegenden VW Touran feststellen. Ein verantwortlicher Fahrzeugführer war am Unfallort allerdings nicht anzutreffen. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird auf ca. 7.000 EUR geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Unfallflucht aufgenommen und bittet daher Zeugen, sich im Polizeihauptrevier in Anklam unter der Telefonnummer: 03971 2510, der Internetwache der Landespolizei M-V oder aber jede andere Polizeidienststelle zu melden.